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Chipkartensystem hiTCard®

Die hiTCard®

Musterchipkarte

Der Studentenausweis an der HTW Dresden ist eine Chipkarte, mit der Verwaltungsvorgänge auch außerhalb der Sprechzeiten des Studentensekretariats an einem Terminal durchgeführt werden können. Gleichzeitig dient der Ausweis als Semesterticket für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im Verkehrsverbund Oberelbe und Nextbike.

Die hiTCard® dient als:

  • Studentenausweis
  • Bibliotheksausweis
  • Fahrausweis bei gültigem Semesterticketaufdruck
  • Zugangsberechtigungskarte für Parkplatz und ausgewählte Laborbereiche


Studierende der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden erhalten zu Studienbeginn einen Studentenausweis in Form einer Chipkarte, der nach PIN-geschützter elektronischer Identifikation an einem studentischen Selbstbedienungsterminal die Bearbeitung folgender Verwaltungsfunktionen ermöglicht:

  • Änderung der Geheimzahl (Geburtsdatum bei neuer Karte bzw. nach Rücksetzen im Studentensekretariat)
  • Anzeige der Kartendaten (auf Speicherchip sind nur aufgedruckte Informationen gespeichert)
  • Rückmeldung mit Bezahlfunktion über die EC-Karte
  • Erneuern des gültigen Kartenaufdruckes auf dem TRW-Streifen (ThermoReadWrite)

Die hochschul- und datenschutzrechtlichen Voraussetzungen sind aus dem Sächsischen Hochschulgesetz, der Sächsischen Studentendatenverordnung sowie der Immatrikulationsordnung der HTWD abgeleitet.

Systembeschreibung

Grundlage des HTW Systems ist ein Studentenausweis im Kreditkartenformat mit einem integrierten MIFARE Chip. Auf den Studentenausweis werden Name, Matrikelnummer und Bibliotheksnummer (diese auch als Strichcode zum Einlesen mittels eines Tastaturscanners) optisch sichtbar aufgedruckt. Ein Passfoto bietet die Möglichkeit der visuellen Identifizierung des Studierenden. Darüber hinaus wird auf den auf der Rückseite der Karte befindlichen TRW Streifen die aktuelle Semesterkennung in deutlich lesbarer blauer Schrift aufgebracht. Die mit einem thermischen Verfahren aufgedruckte Schrift kann jederzeit gelöscht werden und wird bei jeder Rückmeldung, d.h. für jedes Semester aktualisiert.
Die aufgedruckten Daten und das Foto des Studierenden werden beim so genannten Personalisieren der Chipkarte einmalig aufgedruckt und den Studierenden mit der Immatrikulation übergeben.

Selbstbedienungsterminal

Selbstbedienungsterminal

Selbstbedienungsterminal

Folgende Funktionen sind mit der studentischen Chipkarte am Terminal in Selbstbedienung ausführbar:

  • Änderung PIN Nummer
  • Rückmeldung einschließlich Bezahlfunktion mittels EC-Karte


Die Aktualisierung des Semesteraufdrucks (inkl. Semsterticket) erfolgt an einem gesonderten Gerät.

Autorenarbeitsplatz im Studentensekretariat

Autorenarbeitsplatz

Autorenarbeitsplatz

zum Initialisieren und Aktualisieren der Kartendaten

Folgende Funktionen sind hier möglich:

  • Neuaustellung eines Studentenausweises
  • Rücksetzen der PIN
  • TRW-Aufdruck ändern
  • manuelle Rückmeldung

Der Mifare-Chip funktioniert berührungslos, d.h. die Karte ist nahezu verschleißfrei.
Für die Nutzung der Chipkarte als Parkplatzzugangskontrolle wird das Gültigkeitsdatum überprüft. Der Zugang zu ausgewählten Laborbereichen mit der Chipkarte erfolgt über die Identifizierung der berechtigten Matrikelnummern.
Das Herzstück des Chipkartensystems ist eine Informix-Datenbank mit den Daten aller immatrikulierten Studenten.
Der Zugriff auf die studentischen Daten erfolgt über die Matrikelnummer als Identifizierungsmerkmal mit Hilfe einer ACCESS Datenbank in Form verknüpfter Tabellen zur Abfrage bzw. für Berichte und Protokolle und zur Bereitstellung aktueller Daten der Studierenden.

Diese Verknüpfung wird zur Zeit vom Selbstbedienungsterminal und vom Personalisierungsarbeitsplatz vorgenommen, da diese den Zugang zum abgeschirmten Server besitzen. Ein technisch möglicher Zugriff zur Datenbank aus anderen Bereichen (Bibliothek, Labore von Fakultäten) wurde aus Sicherheitsgründen bisher vermieden.

Die Kommunikation zwischen Terminal, Datenbank und Chip ermöglicht ein in Zusammenarbeit von Intercard Kartensysteme GmbH und der HIS-GmbH entwickeltes Softwaresystem unter dem Betriebssystem WindowsNT.
Für das Softwaresystem existieren zwei Versionen: Die Software am Selbstbedienungsterminal und die Version für das Studentensekretariat mit der zusätzlichen Funktion zum Rücksetzen der PIN-Nummer auf das Geburtsdatum des Studenten.

Wird die Rückmeldung mit Bezahlfunktion genutzt, dann kommt zusätzlich zur Chipkarte die EC-Karte mit Eingabe der Geheimnummer der EC-Karte zum Einsatz. Der zu zahlende Betrag wird aktuell entsprechend des Status des Studierenden der Datenbank entnommen. Damit entfällt eine zusätzliche Quittierung des eingezahlten Betrages, da nur der wirklich zu zahlende Betrag abgebucht wird und mit der Semesterbescheinigung dieser Nachweis gegeben ist.
Finanztechnisch wird die Bezahlung über das von der Sparkasse gemietete Gerät ZVT 700 durch die Fa. B&S überwacht und ausgeführt. Eine Thermorolle im Terminal protokolliert jeden einzelnen Bezahlvorgang. Diese Angaben sind mit der Zahlungsaufstellung, die monatlich von B&S ausgestellt wird, identisch. In die Datenbank wird der vom Studierenden eingezahlte Betrag unter seinem Datensatz eingetragen und als Vorgang in einer Meldungsdatei protokolliert.
Mit Hilfe des großen Gebührenverfahrens ist es möglich, für das rückzumeldende Semester aktuelle Semesterbeiträge und Gebühren im HIS-System einzutragen. Über den Status des Studierenden (Fernstudium, Direktstudium, Zweitstudium, beurlaubt, schwerbehindert u.a.) wird der zu zahlende Betrag ermittelt und als Zahlbetrag am Terminal angezeigt.
Die Einzahlung des Semesterbeitrages mit Überweisung ist weiterhin möglich, benötigt aber ca. 2 Wochen Bearbeitungszeit der Hauptkasse, denn erst wenn der Student nachweislich den Semesterbetrag bezahlt und der Betrag in der Datenbank eingetragen wurde, ist eine Rückmeldung am Terminal möglich.

Aktualisiert: 21.08.2017  |  Autor: Dezernat Studienangelegenheiten