Visual SPIN
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Wissenschaft zum Anfassen und Ausprobieren

Am 8. und 9. März findet in den Technischen Sammlungen Dresden das „Wissenschaftsfestival SPIN2030“ statt.

Über 50 Wissenschaftseinrichtungen aus allen Regionen Sachsens geben einen Einblick in ihre Arbeit. Exponate zum Anfassen und Ausprobieren, Workshops mit Forschenden, Shows und Sciene Slams machen Wissenschaft anschaulich erlebbar. Auch Forschende der HTWD zeigen ihre Projekte.

Beiträge der HTWD

Mikroplastik

Woher kommt Mikroplastik? Woher wissen wir, dass Mikroplastik in einer Umweltprobe vorhanden ist? Woher wissen wir, dass es sich um Mikroplastik handelt? Wie kommt es, dass Mikroplastik auch in Gegenden der Welt zu finden ist, in denen keine Menschen leben? Und warum ist das alles eigentlich wichtig? Diese und viele weitere Fragen beantworten die Nachwuchsforscher*innen des „SEMUWA" Projekts. Sie zeigen verschiedene Exponate und Versuche zum Ausprobieren und Mitmachen: zum Beispiel einen Reifen im Miniaturformat, der verdeutlicht, wie durch Reifenabrieb Mikroplastik entsteht, oder eine Modellwassersäule, in der die Bewegung fluoreszierender Mikroplastikpartikel sichtbar gemacht wird. 

Weitere Informationen:  https://www.htw-dresden.de/luc/forschung/mikroplastik

Digitale Identitäten

Das Projekt ID-Ideal präsentiert gemeinsam mit verschiedenen Projektpartnern seine Ergebnisse zur Entwicklung von Anwendungen im Kontext sicherer digitaler Identitäten. Anhand von Demonstratoren zeigen sie auf Touchdisplays verschiedene Anwendungsszenarien in den Bereichen Digitales Bürgerbegehren, Sozialpass, E-Commerce, ÖPNV und Bibliothekswesen. Mit dem eigenen Smartphone können die Nutzung von Wallet (digitaler Brieftasche) und überprüfbaren digitalen Nachweisen ausprobiert werden. Erklärtes Ziel des Projektes ist es, Sachsen zur Vorreiterregion des Trustnets zu machen. Das Trustnet ist eine gesellschaftliche Innovation, die mit einer Vielzahl von Produkt-, Service-, Prozess- und Geschäftsmodell-Innovationen einhergeht. Was genau das bedeutet, kann mit den Forschenden diskutiert werden. 

Weitere Informationen:https://www.htw-dresden.de/hochschule/fakultaeten/info-math/forschung/digitale-dienstleistungssysteme/projekte/id-ideal

Starkregentool

Dr. Sebastian Golz das 3D-Starkregenportal vor. Entwickelt wurde es vom Umweltamt der Landeshauptstadt Dresden zusammen mit der HTWD. In diesem webbasierten Portal können sich Hauseigentümer über ihre standort- und gebäudebezogenen Risiken durch Starkregen informieren bzw. vorwarnen lassen. Darüber hinaus erhalten die Hauseigentümer über das Portal konkrete Empfehlungen, welche spezifischen baulichen Vorsorgemaßnahmen sie ergreifen können, um zukünftige Überflutungsschäden zu mindern bzw. zu vermeiden. Interessenten können das Portal selbst nutzen und beispielsweise zu einer gewählten Adresse navigieren, um sich über die dortigen Starkregenrisiken und Vorsorgeoptionen zu informieren.

Weitere Informationen:https://wawur.virtualcitymap.de/#/

Show – Das Gebäude der Physik wird aufgebaut

Dr. Grit Kalies, Professorin für Physikalische Chemie erläutert die Grundlagen der Physik.  Stein auf Stein baut sie das Gebäude der Physik – gespickt mit unterhaltsamen Fakten und Historie. Digital auf einer Leinwand entsteht das Gebäude der Physik. Die einzelnen Steine erläutert die Professorin anhand von unterhaltsamen Geschichten. 

Workshop – Entropie und Zeit

In dem Workshop gibt Prof. Grit Kalies Einblick in die alte und neue Welt der Thermodynamik. In der Thermodynamik gibt es die Zeit. In der Physik gibt es die Raumzeit und keine Zeit. Die Professorin geht dieser Frage nach.

Weitere Informationen

Öffnungszeiten: Freitag, 8. März 2024, 12 bis 22 Uhr (Exponate-Welt bis 18 Uhr); Samstag, 9. März 2024, 10 bis 18 Uhr

Das Festival ist ohne Anmeldung kostenfrei zugänglich.

Gesamtprogramm:www.spin2030.de/wissenschaftsfestival

Mehr zu SPIN 2030

Mit der Kampagne »SPIN2030. Wissenschaftsland Sachsen« möchte das sächsische Wissenschaftsministerium die Vielfalt, Exzellenz und Attraktivität des Forschungsstandortes Sachsen einem breiten Publikum nahebringen. Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen), die Berufsakademie Sachsen und außeruniversitäre Einrichtungen wie die Institute der Fraunhofer- und der Max-Planck-Gesellschaft, der Leibniz-Gemeinschaft, verschiedene Helmholtz-Zentren und viele andere landesfinanzierte Forschungseinrichtungen aus dem gesamten Bundesland beteiligen sich daran.

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Contact

M.A. Constanze Elgleb

Pressesprecherin, Leiterin Presse-und Öffentlichkeitsarbeit

M.A. Constanze Elgleb

M.A. Sophie Tietze

Forschungskoordinatorin

M.A. Sophie Tietze