Mehrere Personen sitzen im Halbkreis. Zwei Frauen stehen vor dem Publikum und diskutieren.
HTW Dresden/ Peter Sebb
Zum Hochschulforum Forschung und Transfer 2019 trafen sich Forschende und Beschäftigte aus der Verwaltung, um in Arbeitsgruppen Herausforderungen in Forschung und Transfer zu diskutieren.
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Transfer kontinuierlich stärken

Das Prorektorat für Forschung und Entwicklung firmiert ab sofort unter dem Namen Prorektorat für Forschung und Transfer. Mit der Umbenennung wird dem bereits seit vielen Jahren aktiv betriebenen Wissens- und Technologietransfer an der HTW Dresden nun auch namentlich stärker Ausdruck verliehen

Forschung und Entwicklung sind an der HTW Dresden sehr angewandt ausgerichtet. Die Ergebnisse und Erkenntnisse der hochschulinternen Forschung sind in Unternehmen jeder Größe in Sachsen und darüber hinaus gefragt. Dies bestätigen die hohen Drittelmitteleinahmen, die zu rund einem Viertel aus der Wirtschaft stammen. Hinzu kommen zahlreiche Kooperationsprojekte mit öffentlicher Kofinanzierung. Neben der rein fachspezifischen Zusammenarbeit wurden in den vergangenen Jahren zunehmend auch Projekte angestoßen, die sich mit dem Thema Transfer, als der gezielten Weitergabe von schon verfügbarem, aber nicht breit bekanntem Wissen, an sich beschäftigen. Beispiele hierfür sind der sächsische Transferverbund Saxony5, das Transferbarometer oder Transfer_i. Mit Hilfe dieser Projekte konnten in den vergangenen vier Jahren rund 4,5 Millionen Euro Drittmittel eingeworben werden. Sie untersuchen, wie der Wissensaustausch zwischen Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft noch besser gelingen kann und messbar wird.

Folgeantrag zum Transferprojekt Saxony5 ist derzeit in Planung

„Mit der Umbenennung wollen wir der kontinuierlichen Vorwärtsbewegung in Sachen Transfer Rechnung tragen.“, so der Prorektor für Forschung und Transfer Prof. Gunther Göbel. Er berichtet außerdem: „Wir sehen einen erfreulichen Trend nach oben bei Erfindungsmeldungen und trotz Corona wieder zahlreiche Netzwerkveranstaltungen mit der Wirtschaft. Dabei denken wir nicht nur über den Transfer der eigenen Hochschule nach: Für den Transferverbund Saxony5 wird die HTW Dresden federführend für alle fünf sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften einen Folgeantrag für die Jahre 2023 bis 2027 einreichen und den Verbund weiterleiten. Ein großes Thema sind Validierungsprojekte, die Ergebnisse aus der Wissenschaft für die Wirtschaft fit machen sollen. Auch hierzu haben wir aktuell einige spannende Projekte an der Hochschule laufen.“

In Validierungsprojekten werden vorhandene Forschungsergebnisse mit Blick auf die Bedarfe der Wirtschaft geprüft und weiterentwickelt, um das Innovationspotenzial wissenschaftlicher Erkenntnisse zu erschließen. Technologien oder Dienstleistungen mit besonderem Alleinstellungsmerkmal können zudem in Hochschul-Spin-Offs überführt werden. Das Prorektorat Forschung und Transfer arbeitet daher künftig noch enger mit der Gründungsschmiede der HTW Dresden sowie dem in der Modellfabrik Industrie 4.0 neu etablierten „LabX“ zusammen. Das Startup-Lab unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Vorgründungsphase von der Ideenfindung bis hin zur ersten technischen Umsetzung. So können Synergien an der Schnittstelle zwischen Forschung und Gründung besser genutzt werden.

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Prof. Dr.-Ing. Gunther Göbel

Prorektor für Forschung, Nachhaltigkeit und Transfer

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