Gruppenarbeit
Matvii_Lytvynenko
Erstsemester entwickeln gemeinsam Ideen für konkrete Anwendungsfälle aus der Wirtschaft
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Erstsemester entwickeln Lösungen für reale Herausforderungen aus der Wirtschaft

Rund 200 Erstsemester der Bachelorstudiengänge Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen starteten mit einem Innovationssprint in ihr Studium an der HTWD.

Statt mit einer ersten Vorlesung begannen sie mit konkreten Problemstellungen aus der regionalen Wirtschaft. In Teams entwickelten sie Lösungsideen, prüften diese im Austausch mit potenziellen Nutzern und lernten, unternehmerisch zu denken und zu handeln. Das Finale mit Präsentation der Ergebnisse und einer Jury aus Wissenschaft und Praxis findet am 17. November statt.

Von der Herausforderung zur Lösung

Die Aufgaben stammen von fünf Praxispartnern aus der Region: Infineon, Volkswagen, der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, SachsenEnergie und dem Pirna City Outlet. Die Studierenden setzten sich mit den jeweiligen Herausforderungen auseinander und entwickelten eigene Lösungsansätze.

Der Innovationssprint, der in dieser Form zum ersten Mal stattfand, ist Teil des Moduls „Studierkompetenzen“ und wird in Kooperation mit der boOst Startup Factory, der Gründungsschmiede und dem LabX umgesetzt. In den ersten drei Tagen lernten die Studierenden den Design-Thinking-Prozess kennen. Auf kurze fachliche Impulse folgen praktische Arbeitsphasen, in denen sie ihre Ideen im Team entwickeln. Coaches von Yeti, ein Programm das junge Menschen bei ihrer Unternehmensgründung unterstützt, begleiten sie dabei.

„Die Veranstaltung ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie anwendungsorientierte Lehre ausgestaltet und Akteure des Startup-Ökosystems sowie regionale Unternehmen in die Hochschullehre integriert werden können“, hebt Professor Thamm hervor. 

Entscheidend ist, ob die Ideen auch außerhalb des Hörsaals überzeugen. Dafür sprachen die Teams mit Menschen aus ihren jeweiligen Zielgruppen, holten Feedback ein und nutzten die Rückmeldungen, um ihre Lösungsansätze weiterzuentwickeln.

Ideen testen und Prototypen bauen

Für die Studierenden des Wirtschaftsingenieurwesens schloss sich eine zweitägige Prototypenphase an. Im LabX setzten sie ihre Ideen praktisch um. Dabei entstanden erste Modelle und technische Lösungen, etwa durch 3D-Druck, Lötarbeiten oder die Entwicklung von Webanwendungen.

In den kommenden Wochen werden die Teams ihre Ideen weiterentwickeln und diese beim Finale am 17. November einer Jury aus Praxispartnern, Lehrenden der Fakultät und Akteuren des regionalen Innovationsökosystems vorstellen. Die Jury bewertet die Ergebnisse und kürt die Gewinnerteams. Ob eine Idee dann weiterverfolgt wird, entscheiden die Unternehmen. 

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Kontakt

Prof. Dr. rer. pol. René Thamm

Studiendekan Bachelor Betriebswirtschaft und Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen

Prof. Dr. rer. pol. René Thamm

M.A. Hanna Liebrecht

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Person