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Studienstart 2026: Gut vorbereitet ins Studium
07.09.2026Bauingenieurwesen Elektrotechnik Geoinformation Informatik / Mathematik Landbau / Umwelt / Chemie Maschinenbau Pressestelle WirtschaftswissenschaftenErstsemestereinführung: Ankommen, informieren, kennenlernen Die ESE findet zum Studienstart an den Fakultäten statt. Die Studienberatung, die Fakultäten und der Studentinnenrat (StuRA) informieren über den Studienalltag, wichtige Anlaufstellen und die ersten Schritte an der HTWD. Auf dem Programm stehen neben fachspezifischen Veranstaltungen auch Campusführungen und verschiedene Kennenlernangebote. Dazu gehören je nach Fakultät beispielsweise Sport, gemeinsame Abende, Wanderungen oder weitere Freizeitangebote. Alle Erstsemester werden am 28. September am Vormittag vom StuRA begrüßt. Am Nachmittag findet um 15 Uhr die feierliche Immatrikulation im Kulturpalast Dresden statt. Wichtig: Einige Fakultäten führen bereits während der ESE-Woche Pflichtveranstaltungen durch. Informieren Sie sich deshalb rechtzeitig über das Programm Ihres Studiengangs.

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Für mehr Tierwohl in der Legehennenhaltung
04.09.2026Forschung Informatik / Mathematik Landbau / Umwelt / ChemieLegehennen verfügen über ein ausgeprägtes arteigenes Pick-, Futtersuch- und Erkundungsverhalten. Unter natürlichen Bedingungen verbringen sie einen erheblichen Teil des Tages mit der Futtersuche und führen dabei bis zu etwa 15.000 Pickschläge aus. In der kommerziellen Legehennenhaltung steht den Tieren hochwertiges Futter jederzeit zur Verfügung, sodass die eigentliche Futteraufnahme deutlich weniger Zeit beansprucht. Fehlen geeignete Möglichkeiten, das natürliche Futtersuch- und Erkundungsverhalten auszuleben, kann sich das Pickverhalten unter ungünstigen Bedingungen gegen die Federn von Artgenossen richten. Die Folgen reichen von leichtem Federpicken bis hin zu schweren Gefiederschäden; auch Kannibalismus kann in Legehennenbeständen auftreten. Die Ursachen solcher Verhaltensstörungen sind komplex und multifaktoriell. Neben fehlenden Beschäftigungs- und Erkundungsmöglichkeiten können unter anderem Nährstoffdefizite, Infektionen, Parasiten, Stress sowie unzureichende Haltungs- und Managementbedingungen eine Rolle spielen. Insbesondere während der etwa anderthalbjährigen Legeperiode, die die Hennen im Stall verbringen, gefährdet dieses Verhalten das Wohl der Tiere und verursacht hohe wirtschaftliche Schäden. KI soll Federpicken frühzeitig erkennen Um das zu verhindern und Tierhaltungsbetriebe bei der Prävention zu unterstützen, entwickeln die Forschenden der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) im Projekt HEN-SENSE ein intelligentes Assistenzsystem, das Legehennenherden kontinuierlich überwacht und erste Anzeichen von Verletzungen und Verhaltensauffälligkeiten automatisiert erkennt. „ Die derzeitigen Empfehlungen sehen vor, das Gefieder von Legehennen in etwa vierwöchigen Abständen stichprobenartig zu prüfen. Aufgrund des damit verbundenen hohen Arbeitsaufwands ist diese regelmäßige Bonitur, also die systematische Überprüfung des Gefiederzustands, in der Praxis eine große Herausforderung. Unser Ziel ist es deshalb, Tierhaltende durch eine kontinuierliche automatisierte Überwachung zu unterstützen und erste Anzeichen von Federpicken möglichst früh zu erkennen“, sagt Projektleiterin Dr. Nicola Hirsch, Professorin für Tiergesundheitsmanagement an der HTW Dresden. „Gerade in der Anfangsphase bestehen noch mehr Möglichkeiten, durch gezielte Managementmaßnahmen gegenzusteuern. Wird zu spät reagiert, kann sich das fehlgeleitete Pickverhalten in der Herde etablieren und von weiteren Tieren übernommen werden. Deshalb kombinieren wir optische und akustische Sensordaten mit Methoden der Künstlichen Intelligenz, um Tierhaltende möglichst früh auf beginnende Verhaltensanomalien aufmerksam zu machen.“ Die Datenerfassung erfolgt mithilfe spezieller Kameras und Mikrofone. Während die optische Sensorik Veränderungen am Gefieder erfasst, dient die akustische Sensorik der Erkennung charakteristischer Lautäußerungen, die Hennen unter anderem als Reaktion auf das Bepicken durch Artgenossen zeigen können und die sich von der normalen Geräuschkulisse der Herde unterscheiden. Die hierfür erforderlichen Sensorsysteme werden von der IfU Diagnostic Systems GmbH im sächsischen Lichtenau entwickelt. Die Systeme werden im Versuchs- und Bildungszentrum für Geflügelhaltung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) in Kitzingen unter Praxisbedingungen getestet und validiert. Die datenwissenschaftliche Auswertung sowie die Entwicklung der KI-Modelle erfolgen an der HTW Dresden unter Leitung von Dr. Maik Thiele, Professor für Datenbanksysteme und Leiter des Data Intelligence Lab. Digitale Lösung statt manueller Kontrolle „Die Herausforderung besteht darin, die Vielzahl optischer, akustischer und weiterer Stallinformationen miteinander zu verknüpfen und daraus zuverlässige Aussagen über den Zustand der Herde abzuleiten“, erklärt Professor Maik Thiele. „Erst durch den Einsatz moderner KI-Modelle wird es möglich, große Tierbestände kontinuierlich und objektiv zu beurteilen und die Tierhaltenden frühzeitig auf Auffälligkeiten hinzuweisen.“ Praxiserfahrung als Grundlage für HEN-SENSE Den Bedarf an einem derartigen System hat Professorin Nicola Hirsch in ihrer beruflichen Praxis erkannt. Über zehn Jahre war sie in der tierärztlichen Bestandsbetreuung beim Geflügelgesundheitsdienst Bayern tätig. In diese Zeit fiel auch der Ausstieg aus der vorher routinemäßigen Schnabelkürzung bei Junghennen. Um in der Stallhaltung Federpicken zu verhindern, werden den Hennen seither beispielsweise Pickblöcke oder Luzerneballen als Beschäftigungsmaterial sowie Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten angeboten. Doch auch Haltung und Management spielen bei der Prävention eine große Rolle. Eine wichtige fachliche Grundlage hierfür bietet das Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) Tierschutz des Bundes. Im Rahmen des Vorhabens wurde das Managementtool MTool entwickelt, das Tierhaltende bei der systematischen Beurteilung des Tierzustands unterstützt. Es umfasst standardisierte Boniturskalen, Dokumentationshilfen sowie fachliche Hintergrundinformationen und Handlungsempfehlungen zur Prävention und Bekämpfung von Federpicken und Kannibalismus. Das Projekt HEN-SENSE greift diese Grundlagen auf und entwickelt sie durch den Einsatz moderner Sensorik und Künstlicher Intelligenz weiter. Nach der frühzeitigen Erkennung spezifischer Verhaltensstörungen soll das neue Assistenzsystem auch praxisnahe Handlungsempfehlungen aufzeigen. Das können Anpassungen bei der Futter- und Wasserversorgung sowie der Stallbelüftung sein oder zusätzliche Angebote von Beschäftigungs- und Rückzugsmöglichkeiten. „Unser Ziel ist es, erstmals ein System zu entwickeln, das Federpicken und Kannibalismus bei Legehennen kontinuierlich und automatisiert unter Praxisbedingungen erkennt. Dadurch könnten Tierhaltende deutlich früher eingreifen und Tierwohl, Arbeitseffizienz sowie Herdenmanagement nachhaltig verbessern. Perspektivisch soll das System zudem einzelne Tiere wiedererkennen, um individuelle Entwicklungen und mögliche Zusammenhänge zwischen Gefiederzustand und Pickschäden analysieren zu können“, erläutert Professorin Nicola Hirsch. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand von Juni 2026 bis Oktober 2029 gefördert.

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Spielerisch Open Source Hardware entdecken: OSHOP-Planspiel bringt komplexe Themen in die Anwendung
31.08.2026Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / MathematikOpen Source Hardware bietet Unternehmen vielfältige Möglichkeiten: Entwicklungswissen kann gemeinsam genutzt, Produkte können kollaborativ weiterentwickelt und neue Innovations- und Geschäftsmodelle erschlossen werden. Gleichzeitig wirft der offene Ansatz gerade bei Unternehmen, die bisher wenig Berührungspunkte damit hatten, viele Fragen auf. Was bedeutet „offen“ für das eigene Produkt? Welches Wissen kann geteilt werden? Welche Rolle spielen Communities? Und an welchen Stellen im Produktlebenszyklus kann Open Source Hardware überhaupt einen Mehrwert schaffen? Genau hier setzt die im Transferraum OSHOP – Open Source Hardware Innovation Plattform entwickelte Workshopreihe „How To: Open Source Hardware“ an. Ziel ist es, Unternehmen nicht nur Grundlagenwissen zu vermitteln, sondern gemeinsam einen konkreten Open-Source-Hardware-Anwendungsfall zu entwickeln und dessen Potenziale für die eigene Praxis zu untersuchen. Komplexe Fragen spielerisch bearbeiten Ein zentrales Element der Workshopreihe ist ein eigens entwickeltes Planspiel . Die Teilnehmenden betrachten ihren Anwendungsfall entlang des gesamten Produktlebenszyklus und wechseln dabei bewusst die Perspektive. Mithilfe unterschiedlicher Frage- und Impulskarten werden technische, wirtschaftliche und organisatorische Aspekte gemeinsam diskutiert. Dabei geht es beispielsweise um die Zusammenarbeit mit Communities, die Nutzung bereits vorhandenen Innovationswissens oder die Frage, welche neuen Wertschöpfungsmöglichkeiten durch einen offenen Entwicklungsansatz entstehen können. Der spielerische Aufbau erleichtert den Einstieg in ein zunächst häufig abstrakt erscheinendes Thema und schafft gleichzeitig Raum für Diskussion, Perspektivwechsel und neue Ideen. Die ersten Erprobungen zeigen, dass dieser Ansatz Hemmschwellen abbauen und eine strukturierte Auseinandersetzung mit Open Source Hardware unterstützen kann. Das Dresdner Start-up allpacka hat die Workshopreihe bereits erprobt und das Planspiel genutzt, um sich systematisch mit möglichen Open-Source-Hardware-Ansätzen auseinanderzusetzen. Ein Transferwerkzeug mit Potenzial über Open Source Hardware hinaus Das Besondere am Planspiel: Der methodische Ansatz ist nicht ausschließlich auf Open Source Hardware beschränkt. Er zeigt beispielhaft, wie komplexe Forschungs-, Technologie- und Transferthemen so aufbereitet werden können, dass unterschiedliche Zielgruppen leichter Zugang finden und abstrakte Fragestellungen auf konkrete Anwendungsfälle übertragen werden können. Damit ist das Planspiel nicht nur ein Werkzeug zur Vermittlung von Open Source Hardware, sondern zugleich ein übertragbarer Transferansatz , der sich perspektivisch auch auf andere komplexe Themenfelder anwenden lässt. Ganz im Sinne von Open Source soll auch das Planspiel selbst offen zugänglich gemacht, weitergegeben und weiterentwickelt werden. So wird aus einem Werkzeug zur Vermittlung von Open Source Hardware zugleich ein praktisches Beispiel dafür, wie offener Wissens- und Technologietransfer funktionieren kann. Selbst ausprobieren auf der 3. OSHOP-Konferenz Wer das Planspiel selbst kennenlernen und ausprobieren möchte, bekommt dazu schon bald Gelegenheit: Am 23. und 24. September 2026 trifft sich die Open-Source-Hardware-Community zur 3. OSHOP-Konferenz in Halle (Saale) . Im Rahmen der Konferenz wird das Planspiel in einem Workshop gemeinsam mit den Teilnehmenden praktisch umgesetzt. Dabei können verschiedene Perspektiven auf Open Source Hardware eingenommen und konkrete Fragestellungen spielerisch bearbeitet werden. So lässt sich unmittelbar erleben, wie aus zunächst abstrakten Überlegungen neue Ideen und mögliche Anwendungsfälle entstehen. Neben dem Planspiel bietet die Konferenz zahlreiche weitere Vorträge, Workshops und Diskussionsformate rund um Open Source Hardware und bringt Forschende, Unternehmen, Maker, offene Werkstätten und weitere Interessierte miteinander ins Gespräch. Anmeldungen zur 3. OSHOP-Konferenz sind über folgenden Link möglich: Zur Anmeldung zur 3. OSHOP-Konferenz am 23.–24. September 2026 Keine Zeit für die Konferenz? OSHOP geht auch eine Nummer kleiner Wer es im September nicht zur Konferenz schafft, muss auf Austausch und Planspiel trotzdem nicht verzichten. Wir möchten Open Source Hardware bewusst auch niedrigschwellig und außerhalb klassischer Veranstaltungsformate erlebbar machen. Deshalb planen wir einen OSHOP-Stammtisch außerhalb der HTWD, etwa in einem Café oder Restaurant sowie einen gemeinsamen Spieleabend , bei dem das Planspiel in lockerer Atmosphäre ausprobiert werden kann. Denn gute Ideen für Open Source Hardware müssen nicht zwangsläufig im Seminarraum entstehen. Wer Interesse an einem solchen Format hat, kann sich gern bei uns melden. Wir freuen uns über Mitspielerinnen und Mitspieler, Neugierige und alle, die Open Source Hardware einmal ganz ungezwungen kennenlernen möchten. Förderung und weiterführende Informationen Das Planspiel wurde im Rahmen des Transferraums OSHOP – Open Source Hardware Innovation Plattform entwickelt. OSHOP wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen der Förderinitiative „T!Raum – TransferRäume für die Zukunft von Regionen“ gefördert. Ziel der Initiative ist es, neue Ansätze für den Wissens-, Ideen- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu entwickeln und nachhaltig in den Regionen zu verankern. Einen vertiefenden Einblick in die Entwicklung, praktische Erprobung und Einsatzmöglichkeiten des Planspiels gibt ein aktueller Beitrag auf der BMFTR-Plattform „Innovation & Strukturwandel“ : Zum BMFTR-Beitrag „Planspiel öffnet Türen zu Open Source Hardware“

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Dresden is(s)t bunt am 31.08.2026
31.08.2026GeoinformationDie Fakultät Geoinformation unterstützt seit vielen Jahren die Organisation der Veranstaltung, indem die Standorte der Tische vermessen und markiert werden. Die Unterlagen, wie die Tische stehen sollen, werden vom Organisationsteam der Cellex Stiftung zu Verfügung gestellt. Diese werden für die Absteckung vorbereitet und danach vor Ort die Markierungen zum Aufstellen der Tische gesetzt. „Die Unterstützung durch das Team der Fakultät Geoinformation ist eine große Hilfe, für die wir sehr dankbar sind!“, so Sarah Zinn von der Cellex Stiftung. Alle sind herzlich eingeladen am 31. August 2026 , von 16 bis 20 Uhr , gemeinsam Speisen, Ideen, Kultur und Gespräche zu teilen – offen, unkompliziert und unter freiem Himmel. Weitere Informationen: 10. Gastmahl "Dresden is(s)t bunt" am 31. August 2026

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Manufacturing-X beim 13. Forum Leichtbau in Berlin vorgestellt
31.08.2026Industrie 4.0 ModellfabrikBeim 13. Forum Leichtbau an der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung in Berlin stellten wir Manufacturing-X als Ansatz für eine sichere, standardisierte und branchenübergreifende Datennutzung vor. In seinem Impulsvortrag erläuterte Prof. Dr. Dirk Reichelt , wie offene Datenökosysteme die digitale Zusammenarbeit entlang industrieller Wertschöpfungsketten unterstützen können. Im Mittelpunkt standen dabei Datensouveränität, offene Standards und die Möglichkeit, Daten gezielt anzubieten, auszuhandeln und zu monetarisieren. Manufacturing-X baut unter anderem auf Konzepten und Standards wie Gaia-X, der Asset Administration Shell (AAS) und OPC UA auf und verbindet branchenbezogene Initiativen wie Semiconductor-X, Catena-X und Factory-X. Für den Leichtbau ergeben sich daraus vielfältige Anwendungsmöglichkeiten: Bauteile und Materialien können über ihren Lebenszyklus hinweg nachvollziehbar dokumentiert, CO₂- und Produktfußabdruckdaten transparent ausgetauscht und die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen verbessert werden. Intensive Gespräche am Thementisch Nach dem Impulsvortrag bot der Thementisch zu Manufacturing-X in der Mittagspause Gelegenheit zu einem vertieften Austausch. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten die Schnittstellen zwischen Leichtbau und M-X sowie die Frage, wie Datensouveränität, digitale Zwillinge und standardisierte Datenmodelle künftig in Leichtbau-Wertschöpfungsketten eingesetzt werden können. Dabei wurden konkrete Anknüpfungspunkte für künftige Kooperationen identifiziert. Im Fokus standen insbesondere der interoperable Austausch von Material- und Bauteildaten, die Nachverfolgbarkeit von Komponenten sowie die Bereitstellung von Nachhaltigkeits- und CO₂-Informationen über Unternehmens- und Branchengrenzen hinweg. Perspektiven für die Zusammenarbeit Die Gespräche haben gezeigt, dass Manufacturing-X wichtige Impulse für die weitere Digitalisierung des Leichtbaus liefern kann. Durch die Verbindung von Leichtbaukompetenz mit offenen, sicheren und standardisierten Datenräumen entstehen neue Möglichkeiten für effizientere Prozesse, belastbare Nachhaltigkeitsnachweise und eine bessere Zusammenarbeit entlang des gesamten Produktlebenszyklus. Die beim Forum geknüpften Kontakte bilden damit eine gute Grundlage, um gemeinsame Anwendungsfälle zu konkretisieren und mögliche Kooperationsprojekte zwischen Akteuren aus Forschung, Industrie und Datenökosystemen weiterzuentwickeln. Im Rahmen der Manufacturing-X Initiative arbeitet die HTW Dresden im Projekt Semiconductor-X mit, das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert wird und wichtige Impulse für die Entwicklung branchenübergreifender, souveräner Datenökosysteme liefert.

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Mathe-Vorbereitungskurse starten
27.08.2026Informatik / MathematikBis zum 25. September haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich gezielt auf die mathematischen Anforderungen ihres Studiums vorzubereiten. Je nach Bedarf und zeitlichen Möglichkeiten können sie dabei vier Wochen lang an einem Kurs teilnehmen oder sich für einen ein- bzw. zweiwöchigen Kurs entscheiden. Die Nachfrage ist in diesem Jahr groß: Für die Vorbereitungskurse liegen fast 300 Anmeldungen vor; damit sind die meisten Kurse bereits ausgebucht. Informationen zu den Vorbereitungskursen, zu den Inhalten und zu Empfehlungen für die einzelnen Studiengänge finden Sie auf der HTW-Website. Dort sind außerdem externe Online-Angebote zur Mathematikvorbereitung verlinkt, die ebenfalls zur Vorbereitung auf das Studium genutzt werden können. 👉 Übersicht und Informationen zu den Mathematik-Vorbereitungskursen Wichtig: Eine Anmeldung kann nicht berücksichtigt werden, wenn die Kapazität des jeweiligen Kurses bereits erreicht ist. Nach der automatischen Eingangsbestätigung erhalten Sie deshalb noch eine weitere E-Mail mit der Information, ob Ihre Anmeldung akzeptiert oder nicht akzeptiert wurde. Alle Kurse finden montags bis freitags von 09:00 bis 14:30 Uhr im Z-Gebäude der HTW Dresden (Friedrich-List-Platz 1, 01069 Dresden) statt. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Dr. Kohl über die E-Mail-Adresse: vorbereitungskurse.mathematik@htw-dresden.de . Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen erfolgreichen Start in die Vorbereitung auf ihr Studium.

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Von der Produktion aufs Wasser: Wandertag der Professur
27.08.2026Industrie 4.0 ModellfabrikAm Vormittag waren wir zu Gast bei der 1st Mould GmbH in Pirna. Das Unternehmen ist auf die schnelle und präzise Herstellung von Prototypen sowie Vor- und Kleinserien spezialisiert und verbindet dabei Konstruktion, Werkzeugbau, CNC-Bearbeitung und Spritzguss unter einem Dach. Bei einer Führung durch das Unternehmen erhielten wir spannende Einblicke in die Produktionsanlagen, die verschiedenen Fertigungsschritte und die Arbeit des Teams. Besonders interessant war für uns, die hochmoderne Fertigung einmal unmittelbar vor Ort zu erleben. Für das Team der Professur für Informationsmanagement bot der Besuch zugleich eine gute Gelegenheit, über die Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Entwicklung und industrieller Anwendung ins Gespräch zu kommen. Nach dem fachlichen Teil ging es mit der S-Bahn weiter nach Königstein. Dort wartete bereits der sportliche Teil des Tages auf uns. Acht Kanadier standen bereit, die wir in kleinen Drei- und Vierergruppen bestiegen. Gemeinsam paddelten wir die Elbe flussabwärts bis zur Elbinsel Pillnitz. Dabei waren nicht nur ein guter Rhythmus und etwas Ausdauer gefragt. Auch die Abstimmung innerhalb der Boote spielte eine wichtige Rolle. Alle Teams erreichten gemeinsam und ohne unfreiwilliges Bad in der Elbe unser Ziel. Den gelungenen Tag ließen wir schließlich gemeinsam im Biergarten der Elbinsel Dresden ausklingen. Nach dem letztjährigen Besuch bei unseren Kolleginnen und Kollegen der Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie in Pillnitz führte uns unser Wandertag damit in diesem Jahr erneut entlang der Elbe. Diesmal allerdings mit etwas mehr Bewegung auf dem Wasser. Ein herzliches Dankeschön an das Team von 1st Mould für die freundliche Aufnahme und die interessanten Einblicke in das Unternehmen sowie an alle, die unseren diesjährigen Wandertag organisiert und zu einem gelungenen gemeinsamen Erlebnis gemacht haben.

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Klausurtagung der Fakultät in Meißen: KI in der Lehre und neue Impulse für die Forschungsstrategie
24.08.2026Informatik / MathematikAm 17. und 18. August traf sich die Fakultät Informatik/Mathematik zur zweitägigen Klausurtagung in Klosterhof St. Afra Meißen. Im Mittelpunkt standen zwei zentrale Zukunftsthemen: der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Lehre sowie die Weiterentwicklung der Forschungsstrategie der Fakultät . Im ersten Themenblock diskutierten die Lehrenden und Mitarbeitenden über die Potenziale und Herausforderungen von KI-gestützten Lehr- und Lernformaten. Dabei standen Fragen im Vordergrund, wie KI sinnvoll in die Lehre integriert werden kann und welche Kompetenzen Studierende künftig benötigen. Der zweite Schwerpunkt lag auf der strategischen Weiterentwicklung der Forschung. Gemeinsam wurden Ideen und Perspektiven für die zukünftige Ausrichtung der Fakultät erarbeitet. Einen wichtigen Bezugsrahmen bildete dabei die Konzeption eines Transferhubs , der als thematischer Schwerpunkt die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre stärken sowie den Transfer zur Praxis weiter fördern soll. Neben intensiven Arbeitsphasen bot die Klausurtagung auch Raum für den fachlichen Austausch und die gemeinsame Entwicklung neuer Ideen. Die beiden Tage in Meißen haben gezeigt, wie wichtig der interdisziplinäre Dialog für die Gestaltung einer zukunftsorientierten Fakultät ist.

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Geteilte Gründungskultur: Lab X der HTW Dresden und Chungbuk National University streben enge Partnerschaft an
14.08.2026Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / MathematikGemeinsamer Anspruch: Makerspace und Gründungsförderung Das Lab X als Makerspace der HTW Dresden und die von Professor Kim geleiteten Zentren an der Chungbuk National University teilen eine zentrale Überzeugung: Innovation entsteht dort, wo praktisches Ausprobieren und unternehmerisches Denken zusammenkommen. Das Chungbuk Pro-Maker Center fördert als Inkubator Start-ups, während das Tech Startup K-International Center ausländische Studierende dabei unterstützt, praktische Erfahrungen im Deep-Tech-Bereich zu sammeln, sie bei der Arbeitsplatzsuche in koreanischen Unternehmen begleitet oder sie bei der Gründung von Start-ups in Korea unterstützt, mit dem Ziel, von dort aus den Schritt nach Deutschland zu wagen. Damit ergeben sich vielfältige inhaltliche Berührungspunkte zur Arbeit des Lab X, das Studierenden der HTWD ebenfalls Raum für Prototyping, Innovation und Gründungsideen bietet. Veranstaltungen und Programme Die Chungbuk National University bietet regelmäßig Programme an, die sich an angehende Gründerinnen und Gründer richten und an denen künftig auch Studierende der HTW Dresden teilnehmen können: Tech & AI Founders Adventure Bootcamp: Ein intensives Sommer-Bootcamp im Bereich Deep Tech und Künstliche Intelligenz, das praktische Erfahrungen und Einblicke in die koreanische Start-up-Szene vermittelt. Eine Anmeldung für die aktuell laufende Ausgabe ist leider nicht mehr möglich. Es wird aber nächstes Jahr wieder durchgeführt. Global AI Technology Entrepreneurship Graduate Programm: Ein englischsprachiges Masterprogramm, das im März 2027 startet und mit dem Abschluss „Master of Technology Entrepreneurship" endet. Es richtet sich an Studierende, die sich an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz und Unternehmertum qualifizieren möchten. Auch Studierende der HTW Dresden können sich hierfür bewerben. Geplante Kooperation Beide Seiten streben nun den Abschluss eines Memorandum of Understanding (MOU) zwischen den Einrichtungen an, um die Zusammenarbeit verbindlich zu rahmen und künftige Austauschformate zu erleichtern. Professor Kim zeigte sich nach dem Besuch zuversichtlich: „Ich hoffe sehr, dass wir durch einen kontinuierlichen Austausch künftig eng und erfolgreich zusammenarbeiten werden." — Professor Yonggi Kim, Chungbuk National University Über das Lab X Das Lab X ist der Makerspace der HTWD und unterstützt Studierende, Beschäftigte und Gründungsinteressierte dabei, innovative Ideen in die Praxis umzusetzen. Mit moderner Werkstatt- und Laborausstattung, individueller Beratung sowie gezielten Förderprogrammen begleitet das Lab X den Weg von der ersten Idee über die Entwicklung von Prototypen bis hin zur möglichen Unternehmensgründung. Als zentraler Baustein der Gründungsförderung an der HTW Dresden arbeitet das Lab X eng mit der Gründungsschmiede zusammen und fördert interdisziplinäre Gründungsideen mit gesellschaftlichem und wirtschaftlichem Mehrwert. Das Lab X wird gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Transfer und Raumfahrt im Förderprogramm Forschung an Fachhochschulen.

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Ökologische Gewässerentwicklung erleben: Schülerinnen und Schüler entdecken Forschung der HTWD
13.08.2026Design Forschung Landbau / Umwelt / Chemie TransferDie Veranstaltungen wurden durch das Team der Ökologischen Gewässerentwicklung des Transferverbunds Saxony⁵ organisiert. Sie zeigen, wie aktuelle Forschung an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) in die Gesellschaft getragen werden kann. Den Auftakt bildete ein Besuch auf dem Versuchsgelände in Dresden-Pillnitz. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Forschungsarbeiten der HTWD zu schwimmenden Vegetationsbeständen. Projektmitarbeiter Lars Baldauf erläuterte, wie diese naturnahen Habitatstrukturen dazu beitragen, die ökologische Qualität stark beanspruchter Gewässer zu verbessern. Bei einem Rundgang über das Versuchsfeld wurde deutlich, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in praxisnahe Lösungen für den Gewässerschutz umgesetzt werden. Junge Menschen für Umwelt- und Wasserforschung begeistern Wenige Wochen später folgte die zweite Exkursion an den Dresdner Kaitzbach. Vor Ort konnten die Schülerinnen und Schüler beobachten, wie sich naturnahe Gewässerentwicklung im urbanen Raum konkret auswirkt. Am Beispiel des teilweise renaturierten Baches erklärte Prof. Henning Günther, welche Bedeutung natürliche Gewässer für Biodiversität, Klimaanpassung und die Lebensqualität in Städten besitzen. Die Exkursion knüpfte unmittelbar an die zuvor vermittelten Inhalte an und zeigte, wie sich wissenschaftliche Konzepte in realen Landschaften wiederfinden. Saxony⁵ Teilprojekt Ökologische Gewässerentwicklung Die Exkursionen sind Teil des Saxony⁵-Teilprojekts Ökologische Gewässerentwicklung , das an der HTWD bearbeitet wird. Ziel des Projekts ist es, innovative und nachhaltige Lösungen für die Entwicklung urbaner und naturnaher Gewässer zu erforschen und gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Behörden und Gesellschaft in die Praxis zu überführen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem schwimmende Vegetationssysteme als naturnahe Habitatstrukturen, ein an der HTWD entwickeltes Verfahren zum Monitoring von Mikroplastik sowie die ökobilanzielle Bewertung nachhaltiger Materialien. Diese interdisziplinären Forschungsansätze leisten einen Beitrag zur Verbesserung des ökologischen Zustands von Gewässern und unterstützen die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Über Saxony⁵ als Transferverbund Die beiden Exkursionen mit dem Kreuzgymnasium sind verbinden Umweltbildung mit aktueller Forschung und ermöglichen jungen Menschen einen direkten Einblick in die Arbeit der HTWD. So wird deutlich, wie Hochschulen durch Transferprojekte wie Saxony⁵ wissenschaftliche Erkenntnisse gemeinsam mit regionalen Partnerinnen und Partnern in die Gesellschaft tragen und nachhaltige Entwicklungen aktiv mitgestalten. Ein zentrales Anliegen des Projekts ist der Wissenstransfer. Deshalb werden nicht nur Forschungsergebnisse entwickelt, sondern auch Formate geschaffen, die Wissenschaft für unterschiedliche Zielgruppen erlebbar machen. Die schwimmenden Vegetationsbestände wurden letztes Jahr in Zusammenarbeit mit dem Designteam von Prof. Diana Simon auf ein multisensorisches Exponat übertragen, das die Forschung rund um Gewässerentwicklung veranschaulicht und für verschiedenen Zielgruppen geeignet ist.
