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Mathe-Vorbereitungskurse starten nächste Woche
27.08.2026Informatik / MathematikAm 31. August 2026 starten an der HTW Dresden die Mathematik-Vorbereitungskurse für Studieninteressierte und künftige Studierende. Bis zum 25. September 2026 haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich gezielt auf die mathematischen Anforderungen ihres Studiums vorzubereiten. Je nach Bedarf und zeitlichen Möglichkeiten können sie dabei vier Wochen lang an einem Kurs teilnehmen oder sich für einen ein- bzw. zweiwöchigen Kurs entscheiden. Die Nachfrage ist in diesem Jahr groß: Für die Vorbereitungskurse liegen fast 300 Anmeldungen vor; damit sind die meisten Kurse bereits ausgebucht. Informationen zu den Vorbereitungskursen, zu den Inhalten und zu Empfehlungen für die einzelnen Studiengänge finden Sie auf der HTW-Website. Dort sind außerdem externe Online-Angebote zur Mathematikvorbereitung verlinkt, die ebenfalls zur Vorbereitung auf das Studium genutzt werden können. 👉 Übersicht und Informationen zu den Mathematik-Vorbereitungskursen Wichtig: Eine Anmeldung kann nicht berücksichtigt werden, wenn die Kapazität des jeweiligen Kurses bereits erreicht ist. Nach der automatischen Eingangsbestätigung erhalten Sie deshalb noch eine weitere E-Mail mit der Information, ob Ihre Anmeldung akzeptiert oder nicht akzeptiert wurde. Alle Kurse finden montags bis freitags von 09:00 bis 14:30 Uhr im Z-Gebäude der HTW Dresden (Friedrich-List-Platz 1, 01069 Dresden) statt. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Dr. Kohl über die E-Mail-Adresse: vorbereitungskurse.mathematik@htw-dresden.de . Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen erfolgreichen Start in die Vorbereitung auf ihr Studium.

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Von der Produktion aufs Wasser: Wandertag der Professur
27.08.2026Industrie 4.0 ModellfabrikAm Vormittag waren wir zu Gast bei der 1st Mould GmbH in Pirna. Das Unternehmen ist auf die schnelle und präzise Herstellung von Prototypen sowie Vor- und Kleinserien spezialisiert und verbindet dabei Konstruktion, Werkzeugbau, CNC-Bearbeitung und Spritzguss unter einem Dach. Bei einer Führung durch das Unternehmen erhielten wir spannende Einblicke in die Produktionsanlagen, die verschiedenen Fertigungsschritte und die Arbeit des Teams. Besonders interessant war für uns, die hochmoderne Fertigung einmal unmittelbar vor Ort zu erleben. Für das Team der Professur für Informationsmanagement bot der Besuch zugleich eine gute Gelegenheit, über die Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Entwicklung und industrieller Anwendung ins Gespräch zu kommen. Nach dem fachlichen Teil ging es mit der S-Bahn weiter nach Königstein. Dort wartete bereits der sportliche Teil des Tages auf uns. Acht Kanadier standen bereit, die wir in kleinen Drei- und Vierergruppen bestiegen. Gemeinsam paddelten wir die Elbe flussabwärts bis zur Elbinsel Pillnitz. Dabei waren nicht nur ein guter Rhythmus und etwas Ausdauer gefragt. Auch die Abstimmung innerhalb der Boote spielte eine wichtige Rolle. Alle Teams erreichten gemeinsam und ohne unfreiwilliges Bad in der Elbe unser Ziel. Den gelungenen Tag ließen wir schließlich gemeinsam im Biergarten der Elbinsel Dresden ausklingen. Nach dem letztjährigen Besuch bei unseren Kolleginnen und Kollegen der Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie in Pillnitz führte uns unser Wandertag damit in diesem Jahr erneut entlang der Elbe. Diesmal allerdings mit etwas mehr Bewegung auf dem Wasser. Ein herzliches Dankeschön an das Team von 1st Mould für die freundliche Aufnahme und die interessanten Einblicke in das Unternehmen sowie an alle, die unseren diesjährigen Wandertag organisiert und zu einem gelungenen gemeinsamen Erlebnis gemacht haben.

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Klausurtagung der Fakultät in Meißen: KI in der Lehre und neue Impulse für die Forschungsstrategie
24.08.2026Informatik / MathematikAm 17. und 18. August traf sich die Fakultät Informatik/Mathematik zur zweitägigen Klausurtagung in Klosterhof St. Afra Meißen. Im Mittelpunkt standen zwei zentrale Zukunftsthemen: der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Lehre sowie die Weiterentwicklung der Forschungsstrategie der Fakultät . Im ersten Themenblock diskutierten die Lehrenden und Mitarbeitenden über die Potenziale und Herausforderungen von KI-gestützten Lehr- und Lernformaten. Dabei standen Fragen im Vordergrund, wie KI sinnvoll in die Lehre integriert werden kann und welche Kompetenzen Studierende künftig benötigen. Der zweite Schwerpunkt lag auf der strategischen Weiterentwicklung der Forschung. Gemeinsam wurden Ideen und Perspektiven für die zukünftige Ausrichtung der Fakultät erarbeitet. Einen wichtigen Bezugsrahmen bildete dabei die Konzeption eines Transferhubs , der als thematischer Schwerpunkt die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre stärken sowie den Transfer zur Praxis weiter fördern soll. Neben intensiven Arbeitsphasen bot die Klausurtagung auch Raum für den fachlichen Austausch und die gemeinsame Entwicklung neuer Ideen. Die beiden Tage in Meißen haben gezeigt, wie wichtig der interdisziplinäre Dialog für die Gestaltung einer zukunftsorientierten Fakultät ist.

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Geteilte Gründungskultur: Lab X der HTW Dresden und Chungbuk National University streben enge Partnerschaft an
14.08.2026Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / MathematikGemeinsamer Anspruch: Makerspace und Gründungsförderung Das Lab X als Makerspace der HTW Dresden und die von Professor Kim geleiteten Zentren an der Chungbuk National University teilen eine zentrale Überzeugung: Innovation entsteht dort, wo praktisches Ausprobieren und unternehmerisches Denken zusammenkommen. Das Chungbuk Pro-Maker Center fördert als Inkubator Start-ups, während das Tech Startup K-International Center ausländische Studierende dabei unterstützt, praktische Erfahrungen im Deep-Tech-Bereich zu sammeln, sie bei der Arbeitsplatzsuche in koreanischen Unternehmen begleitet oder sie bei der Gründung von Start-ups in Korea unterstützt, mit dem Ziel, von dort aus den Schritt nach Deutschland zu wagen. Damit ergeben sich vielfältige inhaltliche Berührungspunkte zur Arbeit des Lab X, das Studierenden der HTWD ebenfalls Raum für Prototyping, Innovation und Gründungsideen bietet. Veranstaltungen und Programme Die Chungbuk National University bietet regelmäßig Programme an, die sich an angehende Gründerinnen und Gründer richten und an denen künftig auch Studierende der HTW Dresden teilnehmen können: Tech & AI Founders Adventure Bootcamp: Ein intensives Sommer-Bootcamp im Bereich Deep Tech und Künstliche Intelligenz, das praktische Erfahrungen und Einblicke in die koreanische Start-up-Szene vermittelt. Eine Anmeldung für die aktuell laufende Ausgabe ist leider nicht mehr möglich. Es wird aber nächstes Jahr wieder durchgeführt. Global AI Technology Entrepreneurship Graduate Programm: Ein englischsprachiges Masterprogramm, das im März 2027 startet und mit dem Abschluss „Master of Technology Entrepreneurship" endet. Es richtet sich an Studierende, die sich an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz und Unternehmertum qualifizieren möchten. Auch Studierende der HTW Dresden können sich hierfür bewerben. Geplante Kooperation Beide Seiten streben nun den Abschluss eines Memorandum of Understanding (MOU) zwischen den Einrichtungen an, um die Zusammenarbeit verbindlich zu rahmen und künftige Austauschformate zu erleichtern. Professor Kim zeigte sich nach dem Besuch zuversichtlich: „Ich hoffe sehr, dass wir durch einen kontinuierlichen Austausch künftig eng und erfolgreich zusammenarbeiten werden." — Professor Yonggi Kim, Chungbuk National University Über das Lab X Das Lab X ist der Makerspace der HTWD und unterstützt Studierende, Beschäftigte und Gründungsinteressierte dabei, innovative Ideen in die Praxis umzusetzen. Mit moderner Werkstatt- und Laborausstattung, individueller Beratung sowie gezielten Förderprogrammen begleitet das Lab X den Weg von der ersten Idee über die Entwicklung von Prototypen bis hin zur möglichen Unternehmensgründung. Als zentraler Baustein der Gründungsförderung an der HTW Dresden arbeitet das Lab X eng mit der Gründungsschmiede zusammen und fördert interdisziplinäre Gründungsideen mit gesellschaftlichem und wirtschaftlichem Mehrwert. Das Lab X wird gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Transfer und Raumfahrt im Förderprogramm Forschung an Fachhochschulen.

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Ökologische Gewässerentwicklung erleben: Schülerinnen und Schüler entdecken Forschung der HTWD
13.08.2026Design Forschung Landbau / Umwelt / Chemie TransferDie Veranstaltungen wurden durch das Team der Ökologischen Gewässerentwicklung des Transferverbunds Saxony⁵ organisiert. Sie zeigen, wie aktuelle Forschung an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) in die Gesellschaft getragen werden kann. Den Auftakt bildete ein Besuch auf dem Versuchsgelände in Dresden-Pillnitz. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Forschungsarbeiten der HTWD zu schwimmenden Vegetationsbeständen. Projektmitarbeiter Lars Baldauf erläuterte, wie diese naturnahen Habitatstrukturen dazu beitragen, die ökologische Qualität stark beanspruchter Gewässer zu verbessern. Bei einem Rundgang über das Versuchsfeld wurde deutlich, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in praxisnahe Lösungen für den Gewässerschutz umgesetzt werden. Junge Menschen für Umwelt- und Wasserforschung begeistern Wenige Wochen später folgte die zweite Exkursion an den Dresdner Kaitzbach. Vor Ort konnten die Schülerinnen und Schüler beobachten, wie sich naturnahe Gewässerentwicklung im urbanen Raum konkret auswirkt. Am Beispiel des teilweise renaturierten Baches erklärte Prof. Henning Günther, welche Bedeutung natürliche Gewässer für Biodiversität, Klimaanpassung und die Lebensqualität in Städten besitzen. Die Exkursion knüpfte unmittelbar an die zuvor vermittelten Inhalte an und zeigte, wie sich wissenschaftliche Konzepte in realen Landschaften wiederfinden. Saxony⁵ Teilprojekt Ökologische Gewässerentwicklung Die Exkursionen sind Teil des Saxony⁵-Teilprojekts Ökologische Gewässerentwicklung , das an der HTWD bearbeitet wird. Ziel des Projekts ist es, innovative und nachhaltige Lösungen für die Entwicklung urbaner und naturnaher Gewässer zu erforschen und gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Behörden und Gesellschaft in die Praxis zu überführen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem schwimmende Vegetationssysteme als naturnahe Habitatstrukturen, ein an der HTWD entwickeltes Verfahren zum Monitoring von Mikroplastik sowie die ökobilanzielle Bewertung nachhaltiger Materialien. Diese interdisziplinären Forschungsansätze leisten einen Beitrag zur Verbesserung des ökologischen Zustands von Gewässern und unterstützen die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Über Saxony⁵ als Transferverbund Die beiden Exkursionen mit dem Kreuzgymnasium sind verbinden Umweltbildung mit aktueller Forschung und ermöglichen jungen Menschen einen direkten Einblick in die Arbeit der HTWD. So wird deutlich, wie Hochschulen durch Transferprojekte wie Saxony⁵ wissenschaftliche Erkenntnisse gemeinsam mit regionalen Partnerinnen und Partnern in die Gesellschaft tragen und nachhaltige Entwicklungen aktiv mitgestalten. Ein zentrales Anliegen des Projekts ist der Wissenstransfer. Deshalb werden nicht nur Forschungsergebnisse entwickelt, sondern auch Formate geschaffen, die Wissenschaft für unterschiedliche Zielgruppen erlebbar machen. Die schwimmenden Vegetationsbestände wurden letztes Jahr in Zusammenarbeit mit dem Designteam von Prof. Diana Simon auf ein multisensorisches Exponat übertragen, das die Forschung rund um Gewässerentwicklung veranschaulicht und für verschiedenen Zielgruppen geeignet ist.

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Virtuelle Schwungmasse für die Netzsicherheit
05.08.2026Elektrotechnik ForschungDie Umstellung des Energiesystems auf erneuerbare Energien ist mit erheblichen technischen Herausforderungen verbunden. Eine zentrale Aufgabe besteht darin, die Stabilität der Energieversorgung abzusichern. Während in konventionellen Kraftwerken die physikalische Masse rotierender Generatoren – die Schwungmasse – plötzliche Frequenzschwankungen im Netz kurzzeitig durch seine kinetische Energie ausgleicht, steht diese sogenannte Momentanreserve bei regenerativen Stromerzeugern wie Windkraft- und Solaranlagen nicht zur Verfügung. Deshalb sind Vorkehrungen zu treffen, um auch bei einer möglichen Störung die Netzfrequenz konstant bei 50 Hertz zu halten. Als virtuelle Schwungmasse und Momentanreserve kann beispielsweise ein Superkondensatorspeicher (SuperCap-Speicher) dienen. Anders als eine Batterie, die über einen langen Zeitraum eine geringe Leistung liefert, zeichnet sich der kondensatorbasierte Speicher dadurch aus, dass er superschnell eine hohe Leistung aufnehmen oder abgeben kann. Mit dieser Eigenschaft könnten SuperCaps das Netz bei unvorhergesehenen Ereignissen für die ersten Sekunden stabilisieren – so lange, bis andere Maßnahmen wie Batteriespeicher oder die Zuschaltung eines Kraftwerks greifen. Da die Momentanreserve größere Netzausfälle verhindert, muss der Speicher jedoch dauerhaft zuverlässig funktionieren. Und das sicherzustellen, entwickeln Forschende der HTW Dresden im Projekt CapMon ein automatisiertes Diagnosesystem, das Alterungserscheinungen und Fehler frühzeitig erkennt. Digitale Nachbildung eines SuperCap-Speichers „Der Speicher besteht aus mehr als 100.000 einzelnen Zellen. Dadurch ist die Gefahr eines Ausfalls sehr hoch. Im Hochspannungsbereich kommen sie bisher kaum zum Einsatz“, sagt Projektbearbeiter Anton Barwich von der Fakultät Elektrotechnik. „Bei der Entwicklung der Überwachungssoftware arbeiten wir eng mit der M&P Motion Control and Power Electronics GmbH zusammen. Für die Untersuchungen stehen baugleiche Einheiten von Modulen und Tower an der HTW Dresden zur Verfügung, an denen Methoden für die Erkennung von Defekten und Alterungserscheinungen erforscht werden. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse bilden die Basis für das neuartige Diagnosesystem. „Bei den Messungen ging es um die Vorgänge während des Ladens und Entladens sowie um etwa auftretende Fehler“, erklärt Anton Barwich. „Mit den Untersuchungsergebnissen haben wir ein Computermodell erstellt. Die digitale Nachbildung des SuperCap-Speichers simuliert, wie sich dieser im „Normalfall“ verhält.“ Durch den Vergleich der Leistung des realen Speichers mit dem virtuellen Sollwert ließen sich Abweichungen feststellen, die auf eine Fehlfunktion hinweisen können. Solche Erkenntnisse ermöglichen es, die fehlerhafte Einheit auszutauschen, bevor sie die Verfügbarkeit des Speichers beeinträchtigt. Denn ein Ausfall der Momentanresesrve hätte fatale Folgen. Ziel des Projekts ist es, mithilfe der Software eine hohe Verfügbarkeit des Speichers abzusichern. Durch automatisierte Auswertung und Analyse der Betriebsdaten kann die Alterung des Speichers beobachtet und daraus eine Lebensdauerprognose abgeleitet werden. Fehlerzustände sollen so schnellstmöglich erkannt und deren Einflüsse auf das System durch interne Umschaltungen minimiert werden. Damit liefert CapMon einen wichtigen Beitrag, um die technischen Voraussetzungen für die Energiewende zu schaffen. Das Projekt ist im Dezember 2024 gestartet und läuft bis November 2027. Die Zuwendung für das Projekt CapMon wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes zur Verfügung gestellt.

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24. Workshop on e-Learning in an der Hochschule Zittau Görlitz
28.07.2026LehreDie Hochschule Zittau/Görlitz und die HTWK Leipzig laden am 08.09.2026 zum 24. Workshop on e-Learning nach Görlitz ein. Die Anmeldung zur Teilnahme ist bis zum 1. September 2026 möglich. Der Workshop bietet eine interdisziplinäre Plattform für Teilehmende verschiedener Fachrichtungen, die sich in Lehre, Forschung oder Praxis mit E-Learning befassen. Sie erwartet ein vielfältiges Programm aus Vorträgen und praxisorientierten Workshops, das aktuelle Entwicklungen und Innovationen im Bereich des digitalen Lehrens und Lernens beleuchtet. Darüber hinaus werden laufende sowie abgeschlossene Forschungs- und Entwicklungsprojekte vorgestellt und diskutiert. Das Programm ist auf der Tagungswebseite des WeL verfügbar. Interessierte können sich noch bis zum 01.09.2026 für die Teilnahme am Workshop anmelden.

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Brückensicherheit unter dem Mikroskop
27.07.2026Maschinenbau Pressestelle TransferDer Einsturz der Carolabrücke in Dresden hat die Sicherheit von Spannbetonbrücken in den Fokus gerückt. Viele Brücken dieser Bauart stammen aus den 1950er bis 1970er Jahren. Nach jahrzehntelanger Nutzung kann der Spannstahl material- und alterungsbedingte Schäden aufweisen. Um die Sicherheit der Brücken zu gewährleisten, lässt das sächsische Landesamt für Straßen und Verkehr (LASUV) unter anderem den Zustand der Spanndrähte untersuchen. Mit der Untersuchung wurde das Werkstofftechniklabor der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) unter der Leitung von Professorin Daniela Hünert betraut. „Die Brücken werden punktuell geöffnet, die Spannglieder freigelegt und etwa ein Meter lange Abschnitte einzelner Stahldrähte entnommen“, erläutert die Projektleiterin. „Bei der Prüfung richtet sich unser Augenmerk besonders auf Spannungsrisskorrosion, für die eine bestimmte Stahlart anfällig ist, und die unter anderem zum Einsturz der Carolabrücke führte.“ Spannbeton bezeichnet eine spezielle Bauweise, bei der Stahldrähte mit einer Zugkraft vorgespannt und dann im Beton verbaut werden. Die zu untersuchenden Spanndrähte, die typischerweise einen ovalen Querschnitt von etwa 11,5 mal 5 bis 6 Millimeter besitzen, sind in Bündeln zu jeweils zwei Dutzend, sogenannten Spanngliedern, zusammengefasst. Deren Anzahl variiert je nach Spannweite und Brückentyp. Die Zugspannung führt dazu, dass der Beton der Brücke quasi zusammengedrückt wird, um die bei der Nutzung entstehenden Zugkräfte auszugleichen und ein rissfreies Tragwerk zu erzeugen. Dies erhöht die Tragfähigkeit, sodass größere Spannweiten ohne Zwischenstützen sowie schlankere Konstruktionen als beim Stahlbeton möglich sind. Rissprüfung und Zugversuche „Als erstes überprüfen wir, ob der Spannstahl Risse aufweist. Diese lassen sich mithilfe von fluoreszierendem Magnetpulver unter UV-Licht sichtbar machen“, so Daniela Hünert. „Risse schwächen den Werkstoff und er kann an dieser Stelle reißen.“ Um die Festigkeit des Materials zu testen und festzustellen, wie stark sich seine Eigenschaften verändert haben, erfolgt eine Zugprüfung. Dafür wird die Probe in eine Zugprüfmaschine eingespannt und mit zunehmender Kraft auseinandergezogen. Etwaige Risse weiten sich, sodass die Forschenden einen Blick in den Riss erhalten und ihre Tiefe feststellen können. Auch die Bruchdehnung wird gemessen, um herauszufinden wie viel Verformung der Stahl erfährt, bis er reißt. „Nach diesen ersten Tests fängt die Arbeit erst richtig an. Wir untersuchen die Bruchfläche, denn die verrät uns, wie groß die Fläche ist, die den Draht noch zusammengehalten hat und wie der Werkstoff versagt hat“, sagt Daniela Hünert. „Unter dem Rasterelektronenmikroskop untersuchen wir auch die generelle Qualität des Stahls, ob er beispielsweise durch Einschlüsse insgesamt versprödet ist oder Korrosionsprodukte wie durch Streusalz verursachte Chlorid-Ablagerungen vorhanden sind.“ Dienstleistung für das LASUV Anhand des Berichts der HTW Dresden über die Materialbeschaffenheit des Spannstahls und der Ergebnisse weiterer Detailuntersuchungen lässt das LASUV die Belastungsfähigkeit der Brücke berechnen und entscheidet, welche Maßnahmen gegebenenfalls zu treffen sind. Das kann von Spureinengung und Geschwindigkeitsbeschränkung über Lasteinschränkung wie die Sperrung für LKWs bis hin zur Vollsperrung reichen. Seit Anfang 2025 führt das Team um Daniela Hünert im Auftrag des LASUV Materialprüfungen als bezahlte Dienstleistung durch. Darüber hinaus verfügt das ebenfalls an der HTW Dresden ansässige Baustofflabor über eine langjährige Tradition auf dem Gebiet der Brückenprüfung. Als zugelassene Betonprüfstelle wurden dort in den vergangenen Jahrzehnten unter anderem zahlreiche Bauwerke untersucht, darunter nahezu alle Elbbrücken im Dresdner Stadtgebiet. Dabei lag der Fokus insbesondere auf der Bewertung des Zustands von Beton und Mauerwerk sowie auf Fragen zur Dauerhaftigkeit. Im vergangenen Jahr analysierten die Fachleute der HTW Dresden den Spannstahl von zehn Brücken aus ganz Sachsen. Künftig will auch Brandenburg ihre Expertise auf diesem Gebiet nutzen. Forschung zu Brückenbau an der HTW Dresden Neben dem Werkstofftechniklabor der Fakultät Maschinenbau untersuchen noch weitere Labore und Fachbereiche an der HTW Dresden die Sicherheit von Brücken. Jeder Bereich hat dabei seinen eigenen Schwerpunkt: An der Fakultät Bauingenieurwesen beschäftigen sich die Forschenden im Konstruktiven Ingenieurbau mit dem gesamten Bauwerk. Das Baustofflabor widmet sich der Bewertung des Zustands von Beton und Mauerwerk. In kommenden Beiträgen werden die verschiedenen Akteure vorgestellt.

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Informatik trifft Ausdauersport: Neues Lehrformat verbindet KI, Datenanalyse und Trainingswissenschaft
24.07.2026Informatik / Mathematik Pressestelle TransferDas Modul verbindet Informatik mit Sportwissenschaft. Die Studierenden analysierten Trainingsdaten, verglichen Modelle zur Belastungssteuerung und untersuchten, wie sich körperliche Leistungsfähigkeit mithilfe von Daten beschreiben lässt. Dabei arbeiteten sie mit realen Datensätzen statt mit konstruierten Beispielen. Ziel war es, wissenschaftliche Methoden anzuwenden, ihre Aussagekraft kritisch zu bewerten und die Möglichkeiten wie auch die Grenzen datenbasierter Modelle kennenzulernen. Den roten Faden der Lehrveranstaltung bildete ein Semesterprojekt mit Praxisbezug. Über mehrere Monate entstand ein umfangreicher Datensatz aus der Vorbereitung auf einen 100-Kilometer-Ultramarathon. Anhand dieser Daten diskutierten die Studierenden Trainingsmodelle, werteten Herzfrequenz- und Bewegungsdaten aus und überprüften, wie sich Training, Erholung und Leistungsentwicklung gegenseitig beeinflussen. Am Ende des Semesters wurde das Projekt erfolgreich abgeschlossen: Im Juni absolvierte Professor Marco Block-Berlitz erstmals die 100-Kilometer-Distanz. Für die Lehrveranstaltung war der Lauf jedoch kein Selbstzweck. Er machte sichtbar, wie wissenschaftliche Modelle im Verlauf eines langfristigen Trainingsprozesses eingesetzt, überprüft und weiterentwickelt werden können. Das neue Lehrangebot zeigt, wie sich Informatik auf gesellschaftlich relevante Fragestellungen anwenden lässt. Methoden der Datenanalyse und Künstlichen Intelligenz kommen heute nicht nur in der Softwareentwicklung oder Industrie zum Einsatz, sondern auch in Bereichen wie Gesundheit, Prävention und Sport. Die Lehrveranstaltung greift diese Entwicklung auf und vermittelt den Studierenden, wie Daten verantwortungsvoll erhoben, ausgewertet und interpretiert werden. Zum Lauf gibt es ein Video bei YouTube .

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Dritter Platz für HTWD-Team beim 99€-Bioreaktorwettbewerb
21.07.2026Landbau / Umwelt / Chemie PressestelleStudierende der Studiengänge Chemieingenieurwesen, Maschinenbau und Elektrotechnik entwickelten unter der Leitung von Dr. Stefan Frölich einen Bioreaktor, dessen Materialkosten – entsprechend den Wettbewerbsregeln – auf maximal 99 Euro begrenzt waren. Aufgabe des Wettbewerbs war es, mit dem selbst konstruierten Reaktor eine möglichst hohe Biomasseausbeute der Hefe Cyberlindnera jadinii zu erzielen. Die Hefe gilt als nachhaltige Proteinquelle und wird unter anderem als Futtermittel eingesetzt. Über den Wettbewerb Der 99€-Bioreaktorwettbewerb wird seit 2014 jährlich an der Technischen Universität Dresden ausgetragen und vom Netzwerk Bioverfahrenstechnik Dresden e. V. organisiert. Ziel des Wettbewerbs ist es, Studierenden die Möglichkeit zu geben, theoretisches Wissen aus der Bioverfahrenstechnik in einem praxisnahen Projekt anzuwenden. Dabei entwickeln die Teams eigenständig einen Bioreaktor, planen den Kultivierungsprozess und optimieren ihre Anlage unter realen Versuchsbedingungen. Neben fachlichem Know-how sind Kreativität, Teamarbeit und ingenieurwissenschaftliches Denken gefragt. Weitere Informationen: https://netzwerk-bioverfahrenstechnik.de/
