Promotion

Ausschnitt mit Laptop, Notizblock und Kaffeetasse
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Promotion

Eine Promotion ist der nächste Schritt auf der akademischen Leiter. Können Sie sich einen Werdegang an einer Hochschule vorstellen oder zieht es sie doch eher in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von Unternehmen? In allen Bereichen des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens sind promovierte Fach- und Führungskräfte gefragt. Dieser Weg steht Absolventinnen und Absoventen von Fachhochschulen in Sachsen über das Modell der Kooperativen Promotion offen. Sprechen Sie uns gern dazu an!

Unser Serviceangebot

  • Beratung zu Finanzierungsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen rund um die Promotion
  • Unterstützung bei der Einwerbung von Stipendien
  • Durchführung des Dr. Stammtischs als Vernetzungsformat
  • Information und Beratung zum Nachwuchsforscherpreis
  • Kommunikation zu anstehenden Veranstaltungen und Förderungen für Promovierende
  • Betreuung des Graduiertenservice und des Postdoc-Programms der HTW Dresden

Schnelleinstieg zum Thema Promotion

Nach dem Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetz können auch besonders befähigte Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen (FH) bzw. Hochschulen für Angewandte Wissenschafte (HAW) in einem kooperativen Promotionsverfahren zur Promotion zugelassen werden. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt verfügt die HTW Dresden nicht über ein Promotionsrecht, daher werden derzeit kooperative Promotionsverfahren in Zusammenarbeit mit Universitäten durchgeführt.

Die Modalitäten sind mit der beteiligten Fakultät an der HTW Dresden und der kooperierenden Fakultät abzuklären.

WICHTIG: Das kooperative Modell findet nur Anwendung, wenn es sich um Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen handelt. Selbstverständlich gibt es auch Universitätsabsolventen, die in Kooperation mit einer FH/HAW promovieren möchten. Es bedarf dann jedoch nicht des kooperativen Modells, da sie durch den Uni-Abschluss bereits die formalen Zugangsvoraussetzungen erfüllt haben. Es ist jedoch auch hier möglich, eine FH/HAW-Professur als Zweit- oder Drittbetreuer einzubinden.

monografisch
Es handelt sich um ein Einzelwerk in Form eines Buches, das sich einem konkreten Thema widmet und dieses unter Berücksichtigung des aktuellen Standes der Wissenschaft bearbeitet. Das ist die in Deutschland gängige Art der Dissertationsschrift. Häufig sind die Promovierenden fest in ein Forschungsprojekt - meist drittmittelfinanziert - eingebunden.

kumulativ
Als Alternative besteht die Möglichkeit, einzelne Aspekte eines Themas in (internationalen) Fachzeitschriften zu publizieren und diese gesammelt als Dissertation einzureichen. Es wird daher auch von einer Publikations- oder Sammeldissertation gesprochen. Dabei hat jede Hochschule mit Promotionsrecht eigene Regelungen, welche Publikationsstandards anerkannt werden. Diese Form der Promotion eignet sich insbesondere für Promovierende, die im Anschluss den wissenschaftlichen Werdegang weiterverfolgen möchten: sie erarbeiten schon frühzeitig eigene Publikationen und können sich in der Fachwelt vernetzen und etablieren.

strukturiert
Viele Forschungseinrichtugnen bieten Graduiertenkollges oder Promotionsstudiengänge an, in denen die Promovierenden im Rahmen eines Ausbildungsprogrammes eng begleitet werden. Das bedeutet einerseits engen Kontakt zu betreuenden Professuren und wissenschaftlichen Netzwerken, aber auch fachliche Qualifizierung und persönliche Weiterentwicklung anhand eines festen Fahrplans.

Sollten Sie nicht "nebenberuflich" parallel zu einer festen Beschäftigung promovieren, ist der der Weg zur passenden Finanzierung unterschiedlich lang. Viele Parameter spielen dabei eine Rolle: Fachgebiet, voraussichtliche Dauer, finanzieller Bedarf, aktuelle Ausschreibungen und Projekte, Kontakte etc. Grundlegend kann man sagen, dass es vier Varianten der Finanzierung gibt:

  • Beschäftigung in einem Forschungsprojekt
  • Stipendium (national oder international)
  • Anstellung in einem Unternehmen
  • Aufnahme eines Studienkredits

oder

  • Kombinationen aus den o. g. Varianten, wie Teilzeitanstellungen und eine nebenberufliche Promotion

Stipendien

Ein Stipendium wird in der Regel zur Gewährung des Lebensunterhalts während der Promotionsphase (bzw. eines Promotionsabschnitts) gezahlt. Viele wichtige Hinweise rund um Stipendien bietet dokorandenforum.de

Auf den folgenden Seiten können Sie sich einen gute Übersicht über potenzielle Stipendien verschaffen.

  • Mystipendium (Profil anlegen; Kerndaten eingeben und passende Informationen erhalten)

Studienkredit

Sollte keine der zuvor genannten Alternativen funktionieren, besteht die Möglichkeit, einen Studienkredit aufzunehmen, z. B. über die KfW

 

Prinzipiell gilt, dass die HTW Dresden kein Promotionsrecht hat und daher der gesamte Verwaltungsablauf an der kooperieren Universität erfolgt.

Zunächst gilt es, eine Uni-Betreuung zu finden, also die passende Professur für Ihr Thema - entweder durch eigene Recherche oder durch Kontaktvermittlung mit Hilfe Ihrer Professur an der HTW Dresden.

Informieren Sie sich rechtzeitig über die Promotionsordnung der betreffenden Fakultät. Nicht die Universität im Gesamten, sondern die Fakultäten haben das Promotionsrecht inne. Das heißt, jede Fakultät kann andere Regelungen vorsehen. Es ist wichtig, darauf zu achten, ob und welche Bedingungen es für die Aufnahme einer kooperativen Promotion gibt. In Sachsen gilt, dass Absolventen von Fachhochschulen und Universitäten in Bezug auf Promotionen gleichzustellen sind. Leider kommt es immer noch häufig vor, dass FH-Absolventen - besonders Dipl. (FH) -  Prüfungsleistungen nachholen müssen. Der Umfang ist beispielsweise an die Note des letzten Abschlusses oder den belegten Fachbereich gekoppelt. Versuchen Sie, solche Zusatzleistungen möglichst zu umgehen oder verhandeln Sie.

Sobald die Rahmenbedingungen abgesteckt sind und das Thema konkretisiert wurde, folgt der Antrag auf Zulassung zur Promotion. Dieser erfolgt beim Promotionsausschuss der jeweiligen Fakultät. Es handelt sich dabei um ein regelmäßig tagendes Gremium, das darüber entscheidet, ob ein Thema den wissenschaftlichen Ansprüchen genügt. Bitte berücksichtigen Sie, dass diese Gremien an vielen Hochschulen nur während der Vorlesungszeit tagen und daher inbesondere im Sommer eine Weile aussetzen. Die Bestätigung erhalten Sie in der Regel mittels Zulassungsbescheid, dessen Datum als offizielles Beginndatum Ihrer Promotionszeit gilt, auch wenn Sie vielleicht schon Vorarbeiten in Form von Recherchen geleistet haben.

Im Anschluss folgt der Antrag auf Immatrikulation in einen Promotionsstudiengang. Somit sind Sie als Hochschulmitglied berechtigt, die Einrichtungen der Hochschule zu nutzen und die Vergünstigungen, z. B. durch ein Semesterticket, in Anspruch zu nehmen. Es wird der reguläre Semesterbeitrag fällig, so lange Sie promovieren. Bei den meisten Universitäten steht die Einschreibung in einen solchen "Studiengang" in Verbindung mit Qualifizierungsangeboten, dem Zugang zu Graduiertenschulen oder anderen Services, die während der Promotionszeit unterstützen.

Wenn Sie an der HTW Dresden promovieren, können Sie sich als promotionsstudierend immatrikulieren. Sie zahlen dabei den Semesterbeitrag in voller Höhe und erhalten einen Studentenausweis.

Vorteile: Nutzung der Hochschulinfrastruktur, Semesterticket, studentische Vergünstigungen, Unfallversicherung über die HTW Dresden (Bitte informieren Sie sich bei Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung über den Versicherungsschutz als Pormotionsstudent. Viele Krankenkassen erkennen dieses Studentenstatus nicht an und es fallen höhere Kosten an.)

Nachteil: halbjährliche Kostenbelastung

Der Antrag auf Immatrikulation wird von Ihrer betreuenden Professur sowie vom Prorektor für Forschung und Entwicklung unterzeichnet und anschließend im Studentensekretariat eingreicht.

Die meisten Universitäten bieten im Rahmen von Graduiertenakademien (oder vergleichbaren Einrichtungen) ein Weiterbildungs- und Entwicklungsangebot. Der Nachteil ist dabei häufig, dass sich die Universität in einer anderen Stadt befindet und zusätzliche Zeit- und Kostenaufwände entstehen obwohl die eigentliche Teilnahme kostenfrei ist. Aktuell sind mit dem Promotionsstudiengang an der HTW Dresden keine Inhalte verbunden. Seit November 2018 gibt es jedoch den Graduiertenservice, der Ihnen auch an der HTW Dresden neue Möglichkeiten in Bezug auf Information, Beratung, Qualifizierung und Vernetzung bietet. Schauen Sie vorbei!

Möchten Sie mit einem deutschen Abschluss im Ausland promovieren, sollten Sie unbedingt in Erfahrung bringen, ob die Zusammenwirkung mit einer deutschen Hochschule - insbesondere einer Fachhochschule - möglich ist. Oftmals ist das FH-Modell jedoch im Ausland gar nicht bekannt und es gibt keine Probleme.

Des Weiteren können Sie sich mit dem jeweiligen Akademischen Auslandsamt bzw. International Office in Verbindung setzen, um weitere Rahmenbedingungen zu klären. Viele Hochschulen bieten besondere Möglichkeiten in Bezug auf das Kennenlernen des anderen Landes, der Stadt und der Hochschule sowie Unterstützung bei sprachlichen Barrieren.

Haben Sie Bedarf an konkreten Förderungen für internationale Reisen oder Gastaufenthalte, empfiehlt sich auch das Gespräch mit dem Akademischen Auslandsamt der HTW Dresden. Das Team kennt viele Möglichkeiten und berät Sie gern.

Die HTW Dresden bietet folgende Optionen zur Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Karriere an:

  • Als Promotionsstudierenden steht Ihnen die Kinderbetreuung des Studentenwerks offen.
  • Die HTW Dresden bietet eine individuelle Arbeitszeitgestaltung, z. B. durch Teilzeitmodelle und mobile Arbeitsstätten, zur flexiblen Alltagsgestaltung mit Kind.
  • Unter dem Titel „familiengerechte Hochschule“ setzen sich die Verantwortlichen der HTW Dresden für eine stete Weiterentwicklung der Vereinbarkeit von Studium/ Promotion/Beruf und Familie ein.

In Bezug auf Mutterschutz und Elternzeit berät Sie gern das Dezernat Personal.

Kontakt: www.htw-dresden.de/familie oder per E-Mail
 

Informationen: Flyer "Studieren mit Kind"

 

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