Forschungsdatenmanagement

Symbolbild Big Data

Forschungsdatenmanagement

Forschungsdatenmanagement ermöglicht einen strukturierten und effizienten Umgang mit (meist digitalen) Forschungsdaten. Dadurch können nicht nur Zeit und Ressourcen gespart, sondern auch die Nachnutzbarkeit und Sichtbarkeit von Forschungsdaten erhöht werden. Haben Sie Fragen zum Thema Forschungsdaten? Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren! Wir helfen Ihnen gerne weiter. Wir unterstützen Sie bei allen organisatorischen, technischen und rechtlichen Fragestellungen zu Ihren Forschungsdaten.

OpARA-Schulung am 04.11.2019 / 13-15 Uhr / Z 628

In der Schulung wird Ihnen der Dienst OpARA als Repositorium zur Archivierung und Veröffentlichung von Forschungsdaten vorgestellt. Dort lernen Sie die Grundlagen zum langfristigen Erhalt digitaler Forschungsdaten (Archivierung) und der Publikation von Forschungsdaten kennen und werden gemeinsam in einem  Hands-On Forschungsdaten in OpARA einreichen.

OpARA-Schulung

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Unser Serviceangebot

  • Informationen zum Forschungsdatenmanagement in Form von
    • Einzelberatungen,
    • Informationsveranstaltungen und
    • Schulungen
  • Begleitung bei der Lösung von Fragen
    • zur Datensicherung,
    • zur Langzeitarchivierung,
    • zum kooperativen Arbeiten an Daten und
    • zur Publikation von Forschungsdaten

Angebote für Studierende

  • Externer Link
    Online-Kurs Wissenschaftliches Arbeiten

    Der Kurs hilft bei der Erstellung wissenschaftlicher Hausarbeiten und enthält ein Kapitel zur Einführung in das Forschungsdatenmanagement.

  • Externer Link
    Online-Kurs Informationskompetenz

    Der Kurs beschäftigt sich intensiv mit der Bewertung, Organisation und Verwertung von Informationen und Daten.

  • Interner Link

    Bei Fragen zum Umgang mit Forschungsdaten für Belege, Hausarbeiten und Abschlussarbeiten bieten wir Beratungen an.

Schnelleinstieg zum Thema Forschungsdaten

Bereits bei der Antragstellung oder spätestens zu Beginn eines neuen Projektes sollte genauer geplant werden, was mit den im Projekt anfallenden Daten passieren soll.

Einige Fördermittelgeber haben dazu ganz spezielle Anforderungen, z.B. die Erstellung eines Datenmanagementplans. Aber auch wenn nicht explizit ein Datenmanagementplan verlangt wird, ist die Erstellung eines Datenmanagementplans hilfreich, um mit den anfallenden Forschungsdaten strukturiert sowie gut dokumentiert und organisiert zu arbeiten.

Datenmanagementplan

Ein Datenmanagementplan enthält Informationen darüber, wie die Daten erhoben und dokumentiert werden sollen, wo diese Daten abgelegt werden und wer Zugang erhält. Außerdem wird festgehalten, wie die Daten geteilt werden können und was nach dem Projektende mit den im Projekt entstandenen Daten passieren soll.

Der Datenmanagementplan wird zu Beginn eines Projektes erstellt und regelmäßig aktualisiert.

Beispiele für Datenmanagementpläne und Tools zur Erstellung:

 Sie möchten einen Datenmanagementplan erstellen und benötigen Beratung? Kontaktieren Sie uns.

Wie speichere ich meine Forschungsdaten ab?

An der HTW Dresden gibt es verschiedene Möglichkeiten Ihre Projektdaten zu speichern.

Am einfachsten ist die Verwendung Ihres persönlichen Netzlaufwerkes. Sobald mehr als nur eine Person beteiligt ist, bieten sich allerdings Gruppenlaufwerke für die Projekte an. Mittels einer VPN-Verbindung können Sie auch von außerhalb der HTW auf Ihre Netzlaufwerke zugreifen.

Falls mal etwas schief läuft: Auf den Netzlaufwerken findet im 2-Stunden-Rhythmus eine automatische Datensicherung statt indem so genannte „Snapshots“ erstellt werden. Mehr Informationen zu den Snapshots erhalten Sie unter folgendem Link.

Beschäftigten und Studierenden der Fakultät Informatik/Mathematik steht mit der OwnCloud ein Cloud-Dienst zum kollaborativen Arbeiten auch mit externen Partnern zur Verfügung. Beschäftigte anderer Fakultäten und Bereiche der HTW können auf Anfrage beim Laborbereich der Fakultät Informatik/Mathematik ebenfalls einen Zugang erhalten.

Unabhängig von den verwendeten Speichersystemen sollten die Daten strukturiert, organisiert, dokumentiert und regelmäßig gesichert werden.

Weitere Details zum Organisieren und Arbeiten mit Forschungsdaten finden Sie in unserer Handlungsempfehlung.

Forschungsdaten als Rohstoff der Forschung sollten wenn möglich auch anderen Forschenden zugänglich gemacht werden. Dies erhöht die Sichtbarkeit der Ergebnisse, sorgt für eine offene Wissenskultur und ein effizientes wissenschaftliches Arbeiten. Zur Veröffentlichung und Archivierung der Daten bieten sich (Online-)Repositorien an. Zur Auswahl eines geeigneten Repositoriums können Sie unseren Repositorien-Recommender nutzen oder auch im Registry of Research Data Repositories (Re3Data) nach Repositorien suchen.

Mit OpARA wird Ihnen demnächst von der HTW Dresden ein Dienst bereitgestellt, der es Ihnen ermöglicht Ihre Forschungsdaten disziplinübergreifend zu publizieren und zu archivieren.

Sie brauchen Unterstützung bei der Wahl des Repositoriums? Fragen Sie uns!

 Langzeitarchivierung

Eine Aufbewahrung von mindestens 10 Jahren entspricht der guten wissenschaftlichen Praxis, damit die entstandenen Daten auch langfristig verfügbar und nutzbar sind. Weitere spezielle Richtlinien zur Aufbewahrung werden eventuell von den Projektträgern oder gesonderten Vertragsbedingungen bestimmt.

Als Infrastruktur für die Archivierung können Repositorien genutzt werden, da der Zugang zu bestimmten Daten auch auf nicht-öffentlich gesetzt werden kann. An dieser Stelle soll Angehörigen der HTW Dresden besonders OpARA empfohlen werden, um Forschungsdaten zu archivieren. OpARA ist demnächst auch für Angehörige der HTW Dresden verfügbar.

Bei der Langzeitarchivierung sind besonders die Fragen entscheidend, welche Daten alle archiviert werden sollen und welche nachhaltigen Datenformate (und Datenträger bei der Entscheidung für eine eigene Archivierungs-Lösung) verwendet werden können. Außerdem sollten Metadaten vergeben und die Daten dokumentiert werden.

Weitere Informationen zur Archivierung finden Sie in unserer Handlungsempfehlung.


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