
Lange Nacht der Wissenschaften im Nutzfahrzeuglabor
Nutzfahrzeugtechnik zum Bestaunen, Anfassen und Mitmachen für Jung und Alt - das war das Ziel der Organisatoren der diesjährigen LNDW im Nutzfahrzeuglabor...
Anfängliche Bedenken, dass nur weinige Besucher wegen der hohen Temperaturen an diesem Sommerabend kommen, waren schnell verschwunden. Bereits kurz vor 17.00 Uhr bevölkerten erste Interessenten die “Konstruktionstische” um einen pneumatischen Hubstapler zusammenzubauen, einer abschließenden Funktionskontrolle zu unterziehen und mit einem “amtlichen Abnahmezertifikat” mitzunehmen.
Am Ende wurden knapp 70 Stapler gebaut.
Neben hydraulischem und nutzfahrzeugspezifischem Equipment, welches im Labor aufgebaut war und zu manchem AHA-Effekt führte, war der erstmals präsentierte LKW-Fahrsimulator ein begehrter Anziehungspunkt: Einmal Truckerfahrer sein und - zumindest virtuell - einen großen LKW über die Straßen manövrieren. Dieses Highlight konnte Dank der LEWA Qualifizierungs GmbH angeboten werden. Großen Dank an Herrn Michael Schenk, der unermüdlich potentielle LKW-Fahrer betreut hat.
Und dann war ja noch das seit vielen Jahren traditionelle LKW-Ziehen. Sieben Mädchen haben es geschafft, die 7 Tonnen schwere Sattelzugmaschine aus dem Stand in Bewegung zu setzen.
Gratulation an diese mutigen und kräftigen jungen Damen!
Als es aber darum ging, dieses Fahrzeug auch über unterschiedlich hohe Holzschwellen zu ziehen, brauchte es tatkräftige Unterstützung, so dass ca. 40 “Zieher und Zieherinnen” eine 50 mm hohe Schwelle meistern konnten. Neben dem Spaßfaktor, der mit Sponsorpreisen aufgewertet wurde, gab es natürlich noch die wissenschaftliche Betrachtung des Sachverhaltes “Rad über Schwelle”, also was ist die maximal mögliche Schwellenhöhe und welche Kraft ist theoretisch nötig.
Fazit: Die Nutzfahrzeugtechnik mit der Hydraulik und Pneumatik stellt ein interessantes ingenieurtechnisches Feld dar und lockt immer viele neugierige Besucher und Besucherinnen aller Altersgruppen an. Gerade die jungen Leute sollten frühzeitig an die Technik herangeführt werden. Das funktionierte spielerisch schon recht gut. Das Wissenschaftliche folgt dann im Maschinenbaustudium, in dem beide Gebiete an der HTWD ein gewisses Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Hochschulen in Deutschland haben.
Vielen Dank an alle, die dabei waren.







