• Spielerisch Open Source Hardware entdecken: OSHOP-Planspiel bringt komplexe Themen in die Anwendung

    31.08.2026
    Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / Mathematik

    Open Source Hardware bietet Unternehmen vielfältige Möglichkeiten: Entwicklungswissen kann gemeinsam genutzt, Produkte können kollaborativ weiterentwickelt und neue Innovations- und Geschäftsmodelle erschlossen werden. Gleichzeitig wirft der offene Ansatz gerade bei Unternehmen, die bisher wenig Berührungspunkte damit hatten, viele Fragen auf. Was bedeutet „offen“ für das eigene Produkt? Welches Wissen kann geteilt werden? Welche Rolle spielen Communities? Und an welchen Stellen im Produktlebenszyklus kann Open Source Hardware überhaupt einen Mehrwert schaffen? Genau hier setzt die im Transferraum OSHOP – Open Source Hardware Innovation Plattform entwickelte Workshopreihe „How To: Open Source Hardware“ an. Ziel ist es, Unternehmen nicht nur Grundlagenwissen zu vermitteln, sondern gemeinsam einen konkreten Open-Source-Hardware-Anwendungsfall zu entwickeln und dessen Potenziale für die eigene Praxis zu untersuchen. Komplexe Fragen spielerisch bearbeiten Ein zentrales Element der Workshopreihe ist ein eigens entwickeltes Planspiel . Die Teilnehmenden betrachten ihren Anwendungsfall entlang des gesamten Produktlebenszyklus und wechseln dabei bewusst die Perspektive. Mithilfe unterschiedlicher Frage- und Impulskarten werden technische, wirtschaftliche und organisatorische Aspekte gemeinsam diskutiert. Dabei geht es beispielsweise um die Zusammenarbeit mit Communities, die Nutzung bereits vorhandenen Innovationswissens oder die Frage, welche neuen Wertschöpfungsmöglichkeiten durch einen offenen Entwicklungsansatz entstehen können. Der spielerische Aufbau erleichtert den Einstieg in ein zunächst häufig abstrakt erscheinendes Thema und schafft gleichzeitig Raum für Diskussion, Perspektivwechsel und neue Ideen. Die ersten Erprobungen zeigen, dass dieser Ansatz Hemmschwellen abbauen und eine strukturierte Auseinandersetzung mit Open Source Hardware unterstützen kann. Das Dresdner Start-up allpacka hat die Workshopreihe bereits erprobt und das Planspiel genutzt, um sich systematisch mit möglichen Open-Source-Hardware-Ansätzen auseinanderzusetzen. Ein Transferwerkzeug mit Potenzial über Open Source Hardware hinaus Das Besondere am Planspiel: Der methodische Ansatz ist nicht ausschließlich auf Open Source Hardware beschränkt. Er zeigt beispielhaft, wie komplexe Forschungs-, Technologie- und Transferthemen so aufbereitet werden können, dass unterschiedliche Zielgruppen leichter Zugang finden und abstrakte Fragestellungen auf konkrete Anwendungsfälle übertragen werden können. Damit ist das Planspiel nicht nur ein Werkzeug zur Vermittlung von Open Source Hardware, sondern zugleich ein übertragbarer Transferansatz , der sich perspektivisch auch auf andere komplexe Themenfelder anwenden lässt. Ganz im Sinne von Open Source soll auch das Planspiel selbst offen zugänglich gemacht, weitergegeben und weiterentwickelt werden. So wird aus einem Werkzeug zur Vermittlung von Open Source Hardware zugleich ein praktisches Beispiel dafür, wie offener Wissens- und Technologietransfer funktionieren kann. Selbst ausprobieren auf der 3. OSHOP-Konferenz Wer das Planspiel selbst kennenlernen und ausprobieren möchte, bekommt dazu schon bald Gelegenheit: Am 23. und 24. September 2026 trifft sich die Open-Source-Hardware-Community zur 3. OSHOP-Konferenz in Halle (Saale) . Im Rahmen der Konferenz wird das Planspiel in einem Workshop gemeinsam mit den Teilnehmenden praktisch umgesetzt. Dabei können verschiedene Perspektiven auf Open Source Hardware eingenommen und konkrete Fragestellungen spielerisch bearbeitet werden. So lässt sich unmittelbar erleben, wie aus zunächst abstrakten Überlegungen neue Ideen und mögliche Anwendungsfälle entstehen. Neben dem Planspiel bietet die Konferenz zahlreiche weitere Vorträge, Workshops und Diskussionsformate rund um Open Source Hardware und bringt Forschende, Unternehmen, Maker, offene Werkstätten und weitere Interessierte miteinander ins Gespräch. Anmeldungen zur 3. OSHOP-Konferenz sind über folgenden Link möglich: Zur Anmeldung zur 3. OSHOP-Konferenz am 23.–24. September 2026 Keine Zeit für die Konferenz? OSHOP geht auch eine Nummer kleiner Wer es im September nicht zur Konferenz schafft, muss auf Austausch und Planspiel trotzdem nicht verzichten. Wir möchten Open Source Hardware bewusst auch niedrigschwellig und außerhalb klassischer Veranstaltungsformate erlebbar machen. Deshalb planen wir einen OSHOP-Stammtisch außerhalb der HTWD, etwa in einem Café oder Restaurant sowie einen gemeinsamen Spieleabend , bei dem das Planspiel in lockerer Atmosphäre ausprobiert werden kann. Denn gute Ideen für Open Source Hardware müssen nicht zwangsläufig im Seminarraum entstehen. Wer Interesse an einem solchen Format hat, kann sich gern bei uns melden. Wir freuen uns über Mitspielerinnen und Mitspieler, Neugierige und alle, die Open Source Hardware einmal ganz ungezwungen kennenlernen möchten. Förderung und weiterführende Informationen Das Planspiel wurde im Rahmen des Transferraums OSHOP – Open Source Hardware Innovation Plattform entwickelt. OSHOP wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen der Förderinitiative „T!Raum – TransferRäume für die Zukunft von Regionen“ gefördert. Ziel der Initiative ist es, neue Ansätze für den Wissens-, Ideen- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu entwickeln und nachhaltig in den Regionen zu verankern. Einen vertiefenden Einblick in die Entwicklung, praktische Erprobung und Einsatzmöglichkeiten des Planspiels gibt ein aktueller Beitrag auf der BMFTR-Plattform „Innovation & Strukturwandel“ : Zum BMFTR-Beitrag „Planspiel öffnet Türen zu Open Source Hardware“

    Spielbrettvisualsierung für How to Open Source Hardware
    HTWD/ PIM
  • Manufacturing-X beim 13. Forum Leichtbau in Berlin vorgestellt

    31.08.2026
    Industrie 4.0 Modellfabrik

    Beim 13. Forum Leichtbau an der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung in Berlin stellten wir Manufacturing-X als Ansatz für eine sichere, standardisierte und branchenübergreifende Datennutzung vor. In seinem Impulsvortrag erläuterte Prof. Dr. Dirk Reichelt , wie offene Datenökosysteme die digitale Zusammenarbeit entlang industrieller Wertschöpfungsketten unterstützen können. Im Mittelpunkt standen dabei Datensouveränität, offene Standards und die Möglichkeit, Daten gezielt anzubieten, auszuhandeln und zu monetarisieren. Manufacturing-X baut unter anderem auf Konzepten und Standards wie Gaia-X, der Asset Administration Shell (AAS) und OPC UA auf und verbindet branchenbezogene Initiativen wie Semiconductor-X, Catena-X und Factory-X. Für den Leichtbau ergeben sich daraus vielfältige Anwendungsmöglichkeiten: Bauteile und Materialien können über ihren Lebenszyklus hinweg nachvollziehbar dokumentiert, CO₂- und Produktfußabdruckdaten transparent ausgetauscht und die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen verbessert werden. Intensive Gespräche am Thementisch Nach dem Impulsvortrag bot der Thementisch zu Manufacturing-X in der Mittagspause Gelegenheit zu einem vertieften Austausch. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten die Schnittstellen zwischen Leichtbau und M-X sowie die Frage, wie Datensouveränität, digitale Zwillinge und standardisierte Datenmodelle künftig in Leichtbau-Wertschöpfungsketten eingesetzt werden können. Dabei wurden konkrete Anknüpfungspunkte für künftige Kooperationen identifiziert. Im Fokus standen insbesondere der interoperable Austausch von Material- und Bauteildaten, die Nachverfolgbarkeit von Komponenten sowie die Bereitstellung von Nachhaltigkeits- und CO₂-Informationen über Unternehmens- und Branchengrenzen hinweg. Perspektiven für die Zusammenarbeit Die Gespräche haben gezeigt, dass Manufacturing-X wichtige Impulse für die weitere Digitalisierung des Leichtbaus liefern kann. Durch die Verbindung von Leichtbaukompetenz mit offenen, sicheren und standardisierten Datenräumen entstehen neue Möglichkeiten für effizientere Prozesse, belastbare Nachhaltigkeitsnachweise und eine bessere Zusammenarbeit entlang des gesamten Produktlebenszyklus. Die beim Forum geknüpften Kontakte bilden damit eine gute Grundlage, um gemeinsame Anwendungsfälle zu konkretisieren und mögliche Kooperationsprojekte zwischen Akteuren aus Forschung, Industrie und Datenökosystemen weiterzuentwickeln. Im Rahmen der Manufacturing-X Initiative arbeitet die HTW Dresden im Projekt Semiconductor-X mit, das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert wird und wichtige Impulse für die Entwicklung branchenübergreifender, souveräner Datenökosysteme liefert.

    Prof. Dr. Dirk Reichelt steht an einem Pult auf einem Podium, im Hintergrund ist die Modellfabrik auf der Leinwand zu sehen
  • Von der Produktion aufs Wasser: Wandertag der Professur

    27.08.2026
    Industrie 4.0 Modellfabrik

    Am Vormittag waren wir zu Gast bei der 1st Mould GmbH in Pirna. Das Unternehmen ist auf die schnelle und präzise Herstellung von Prototypen sowie Vor- und Kleinserien spezialisiert und verbindet dabei Konstruktion, Werkzeugbau, CNC-Bearbeitung und Spritzguss unter einem Dach. Bei einer Führung durch das Unternehmen erhielten wir spannende Einblicke in die Produktionsanlagen, die verschiedenen Fertigungsschritte und die Arbeit des Teams. Besonders interessant war für uns, die hochmoderne Fertigung einmal unmittelbar vor Ort zu erleben. Für das Team der Professur für Informationsmanagement bot der Besuch zugleich eine gute Gelegenheit, über die Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Entwicklung und industrieller Anwendung ins Gespräch zu kommen. Nach dem fachlichen Teil ging es mit der S-Bahn weiter nach Königstein. Dort wartete bereits der sportliche Teil des Tages auf uns. Acht Kanadier standen bereit, die wir in kleinen Drei- und Vierergruppen bestiegen. Gemeinsam paddelten wir die Elbe flussabwärts bis zur Elbinsel Pillnitz. Dabei waren nicht nur ein guter Rhythmus und etwas Ausdauer gefragt. Auch die Abstimmung innerhalb der Boote spielte eine wichtige Rolle. Alle Teams erreichten gemeinsam und ohne unfreiwilliges Bad in der Elbe unser Ziel. Den gelungenen Tag ließen wir schließlich gemeinsam im Biergarten der Elbinsel Dresden ausklingen. Nach dem letztjährigen Besuch bei unseren Kolleginnen und Kollegen der Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie in Pillnitz führte uns unser Wandertag damit in diesem Jahr erneut entlang der Elbe. Diesmal allerdings mit etwas mehr Bewegung auf dem Wasser. Ein herzliches Dankeschön an das Team von 1st Mould für die freundliche Aufnahme und die interessanten Einblicke in das Unternehmen sowie an alle, die unseren diesjährigen Wandertag organisiert und zu einem gelungenen gemeinsamen Erlebnis gemacht haben.

    Produktionsgebäude der 1stmould GmbH
  • Geteilte Gründungskultur: Lab X der HTW Dresden und Chungbuk National University streben enge Partnerschaft an

    14.08.2026
    Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / Mathematik

    Gemeinsamer Anspruch: Makerspace und Gründungsförderung Das Lab X als Makerspace der HTW Dresden und die von Professor Kim geleiteten Zentren an der Chungbuk National University teilen eine zentrale Überzeugung: Innovation entsteht dort, wo praktisches Ausprobieren und unternehmerisches Denken zusammenkommen. Das Chungbuk Pro-Maker Center fördert als Inkubator Start-ups, während das Tech Startup K-International Center ausländische Studierende dabei unterstützt, praktische Erfahrungen im Deep-Tech-Bereich zu sammeln, sie bei der Arbeitsplatzsuche in koreanischen Unternehmen begleitet oder sie bei der Gründung von Start-ups in Korea unterstützt, mit dem Ziel, von dort aus den Schritt nach Deutschland zu wagen. Damit ergeben sich vielfältige inhaltliche Berührungspunkte zur Arbeit des Lab X, das Studierenden der HTWD ebenfalls Raum für Prototyping, Innovation und Gründungsideen bietet. Veranstaltungen und Programme Die Chungbuk National University bietet regelmäßig Programme an, die sich an angehende Gründerinnen und Gründer richten und an denen künftig auch Studierende der HTW Dresden teilnehmen können: Tech & AI Founders Adventure Bootcamp: Ein intensives Sommer-Bootcamp im Bereich Deep Tech und Künstliche Intelligenz, das praktische Erfahrungen und Einblicke in die koreanische Start-up-Szene vermittelt. Eine Anmeldung für die aktuell laufende Ausgabe ist leider nicht mehr möglich. Es wird aber nächstes Jahr wieder durchgeführt. Global AI Technology Entrepreneurship Graduate Programm: Ein englischsprachiges Masterprogramm, das im März 2027 startet und mit dem Abschluss „Master of Technology Entrepreneurship" endet. Es richtet sich an Studierende, die sich an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz und Unternehmertum qualifizieren möchten. Auch Studierende der HTW Dresden können sich hierfür bewerben. Geplante Kooperation Beide Seiten streben nun den Abschluss eines Memorandum of Understanding (MOU) zwischen den Einrichtungen an, um die Zusammenarbeit verbindlich zu rahmen und künftige Austauschformate zu erleichtern. Professor Kim zeigte sich nach dem Besuch zuversichtlich: „Ich hoffe sehr, dass wir durch einen kontinuierlichen Austausch künftig eng und erfolgreich zusammenarbeiten werden." — Professor Yonggi Kim, Chungbuk National University Über das Lab X Das Lab X ist der Makerspace der HTWD und unterstützt Studierende, Beschäftigte und Gründungsinteressierte dabei, innovative Ideen in die Praxis umzusetzen. Mit moderner Werkstatt- und Laborausstattung, individueller Beratung sowie gezielten Förderprogrammen begleitet das Lab X den Weg von der ersten Idee über die Entwicklung von Prototypen bis hin zur möglichen Unternehmensgründung. Als zentraler Baustein der Gründungsförderung an der HTW Dresden arbeitet das Lab X eng mit der Gründungsschmiede zusammen und fördert interdisziplinäre Gründungsideen mit gesellschaftlichem und wirtschaftlichem Mehrwert. Das Lab X wird gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Transfer und Raumfahrt im Förderprogramm Forschung an Fachhochschulen.

    Die Besuchenden gemeinsam mit dem Team vom Lab X
  • Sechs neue Teams starten im Lab X der HTW Dresden

    13.07.2026
    Gründung Industrie 4.0 Modellfabrik Pressestelle Transfer

    Im Lab X der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) sind sechs Teams in ihre sechsmonatige KickStart-Förderphase gestartet. Studierende und Beschäftigte erhalten dabei die Möglichkeit, ihre Ideen weiterzuentwickeln, Prototypen zu bauen und erste technische Konzepte zu erproben. Das Programm bietet Zugang zu moderner Werkstatt- und Laborausstattung – von 3D-Druckern, über handgeführte Maschinen bis hin zu Elektronikarbeitsplätzen. Ergänzt wird die Förderung durch individuelle Beratung, erfahrene Mentorinnen und Mentoren sowie ein Budget von bis zu 7.500 Euro pro Team für Sach- und Beratungsleistungen. Von nachhaltiger Energie bis Medizintechnik Die geförderten Projekte greifen aktuelle Herausforderungen in den Bereichen Energie, Umwelt und Gesundheit auf. Das Team HELIOMOUNT (Martin Henkel und Julia Nowak) entwickelt ein Fensterklemmsystem, mit dem Photovoltaikmodule sicher und rückstandsfrei an Fassaden befestigt werden können. ProMPR (Maurice Hauffe und Dr. Lucas Kurzweg) arbeitet an einem Prototyp zur Herstellung standardisierter Mikroplastikreferenzmaterialien auf Basis eines modifizierten 3D-Druck-Systems. Mit VenaPal (Caroline Kortrijk, Kristin Kortrijk) entsteht ein interaktives Feedback-System, das Bewegungsübungen bei Bettruhe spielerisch unterstützt und so Komplikationen wie Venenthrombosen oder Muskelabbau vorbeugen soll. Das Projekt REORA, (Phillip Wildner, Diana Dill) entwickelt ein flexibles Displaymodul für Anti-Delirsegel, das Patientinnen und Patienten mit orientierungsfördernden Informationen unterstützt. Prototypen für mehr Resilienz und Nachhaltigkeit Das Team um Dr. Sebastian Golz entwickelt ein mobiles Hochwasserschutzsystem für Kellerfenster und Türen, das sich ohne Werkzeug montieren lässt und mithilfe von 3D-Scan und 3D-Druck individuell angepasst wird. Diverseed Solutions (Sabrina Selinger, Ifigeneia Tsetsila) arbeitet an modularen Vegetationstechniklösungen zur Stabilisierung von Hanglagen, insbesondere unter Photovoltaikanlagen. Gemeinsam mit der Gründungsschmiede HTWD begleitet das Lab X die Teams von der ersten Idee bis hin zur Entwicklung marktfähiger Prototypen und einer möglichen Unternehmensgründung. „Mit den neuen KickStart-Teams kommen erneut spannende Projekte ins Lab X, die zeigen, wie viel Innovationspotenzial an der HTW Dresden vorhanden ist“, sagt Pia Bielitz, Mitarbeiterin des Lab X. Gemeinsam mit Jessica Haustein, Marlen Walther, Georg Kluge und Marco Kreft berät sie die Teams bei der Entwicklung ihrer Prototypen. Über das Lab X Das Lab X ist der Makerspace der HTWD und unterstützt Studierende, Beschäftigte und Gründungsinteressierte dabei, innovative Ideen in die Praxis umzusetzen. Mit moderner Werkstatt- und Laborausstattung, individueller Beratung sowie gezielten Förderprogrammen begleitet das Lab X den Weg von der ersten Idee über die Entwicklung von Prototypen bis hin zur möglichen Unternehmensgründung. Als zentraler Baustein der Gründungsförderung an der HTW Dresden arbeitet das Lab X eng mit der Gründungsschmiede zusammen und fördert interdisziplinäre Projekte mit gesellschaftlichem und wirtschaftlichem Mehrwert. Lust bekommen, selbst aktiv zu werden? Vom 27. Juli bis 3. August 2026 findet die Lab X Prototyping Challenge statt. Alle Studierenden und Mitarbeitenden sind eingeladen, unter dem Motto „Make it better! Raus aus der Theorie – rein ins Machen“ eine Woche lang reale Problemstellungen rund um das Thema besser Leben und Lernen in interdisziplinären Teams zu bearbeiten. Gemeinsam werden daraus innovative Lösungsansätze von der ersten Idee bis zu den präsentationsreifen Prototypen entwickelt. Die Prototyping Challenge richtet sich an alle Studierenden, unabhängig von Studienrichtung oder Hochschule/Universität. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – gefragt sind Neugier, Kreativität und Teamgeist

    Neue Teams im Lab X: Moritz Mantel, Sabrina Selinger, Dr. Sebastian Golz, Ifigeneia Tsetsila, Maurice Hauffe,  Caroline Kortrijk, Dr. Lucas Kurzweg, Julia Nowak, Diana Dill, Martin Henkel (v.l.n.r.)
    HTWD/ Josefina Peisl
  • HTW Dresden bringt Expertise zur Kommunikation über die Grenzen industrieller Datenräume hinweg auf den 6. Eclipse Tractus-X Community Days ein

    13.07.2026
    Industrie 4.0 Modellfabrik

    Im Mittelpunkt der Beteiligung der HTW Dresden stand der Workshop „Navigating an Ecosystem of Multiple Dataspaces“, der von Ingolf Gehrhardt und Hans Kittelmann von der Professur für Informationsmanagement gemeinsam mit SAP und dem Smart Systems Hub gestaltet wurde. Im Workshop wurden Ansätze für die sichere und effiziente Zusammenarbeit über mehrere Datenräume hinweg erörtert. Dabei flossen die Erfahrungen aus dem Projekt Semiconductor-X in die Diskussion ein und lieferten Impulse für den Austausch mit den Teilnehmenden. Veranschaulicht wurde dieser Datenaustausch zusätzlich durch einen Vortrag zu dem in Semiconductor-X entwickelten Cross-Dataspace-Demonstrator. Dieser zeigt die souveräne und nahtlose Übertragung von Daten zum CO₂-Fußabdruck entlang der Wertschöpfungskette von einem Unternehmen der Chemieindustrie über einen Halbleiterfertiger bis hin zum Hersteller von Endgeräten. Im Workshop „Manufacturing-X End-to-End Security" wurden Herausforderungen für die Cybersicherheit in Datenräumen im Kontext von Semiconductor-X adressiert. Die vorgestellten Ergebnisse stammen aus der Manufacuturing-X E2E-Security-Gruppe, an der auch die Professur für Informationsmanagement aktiv beteiligt ist. Mit ihrer Mitwirkung unterstreicht die HTW Dresden ihr Engagement für die Entwicklung offener und interoperabler Datenraumtechnologien. Die Erkenntnisse aus der Veranstaltung sollen in die weitere Projektarbeit einfließen und die Zusammenarbeit mit Partnern aus Forschung und Industrie weiter stärken. Bereits jetzt richtet sich der Blick auf die 7. Eclipse Tractus-X Community Days im Dezember 2026, bei denen die HTW Dresden die Weiterentwicklung von Semiconductor-X und innovativen Lösungen für interoperable Datenräume erneut aktiv begleiten wird.

    Vortragsteam steht vor der Fotowand
  • Jetzt anmelden: Prototyping Challenge 2026 – Gemeinsam Prototypen bauen und innovative Ideen entwickeln

    02.07.2026
    Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / Mathematik

    Vom 27. Juli bis 3. August 2026 lädt das Lab X der HTW Dresden alle Studierenden und Mitarbeitenden zur Prototyping Challenge 2026 ein. Unter dem Motto „Make it better! Raus aus der Theorie – rein ins Machen“ werden in Teams eine Woche lang reale Problemstellungen rund um das Thema besser Leben und Lernen bearbeitet. Gemeinsam in Teams werden daraus innovative Lösungsansätze von der ersten Idee bis zu den präsentationsreifen Prototypen entwickelt. Die Prototyping Challenge richtet sich an alle Studierenden, unabhängig von Studienrichtung oder Hochschule/Universität . Vorkenntnisse sind für die Projektwoche nicht erforderlich – gefragt sind Neugier, Kreativität und Teamgeist. Design Thinking und Prototyping Während der Prototyping Challenge begleiten Expertinnen und Experten die Teams mit Workshops, Vorträgen und individuellem Coaching. Auf dem Programm stehen unter anderem: Einführung ins Design Thinking und Problemlösungsmethoden Entwicklung eines Konzeptes für ein Geschäftsmodell Rapid Prototyping: Baut in der Werkstatt des Lab X euren ersten Prototypen – aus Pappe, Holz, Stoff oder anderen Materialien Materialkunde und Kalkulation der Stücklisten für die Weiterentwicklungen der Prototypen Pitch-Training für die Präsentation der innovativen Ideen am Montag, den 03. August Ein besonderes Highlight gibt es am 29. Juli : Der Verein für studentische Gründung GründerGarten e. V. hat Matthias Lohrmann , Gründer von SpiNNcloud, eingeladen. Er berichtet aus erster Hand, wie aus einer Idee ein Deep-Tech-Spin-off der TU Dresden und schließlich ein Hardware-Startup wurde – vom ersten Prototyp bis zur Serienreife. Im Anschluss bietet sich beim Networking die Gelegenheit, mit anderen Machern und Gründungsinteressierten ins Gespräch zu kommen und sich über die eigene Idee auszutauschen. Chance auf 7.500 € für den Prototypenbau Zum Abschluss präsentieren alle Teams ihre Prototypen vor einer erfahrenen Jury. Auf das Gewinnerteam wartet eine Greencard für die nächste Lab X Förderung im Wert von 7.500 Euro sowie die Möglichkeit auf neue Kontakte und die Chance, aus einer Idee vielleicht mehr werden zu lassen. Probiert Dinge aus, anstatt nur darüber zu reden - jetzt anmelden ! Das Lab X wird gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Transfer und Raumfahrt im Förderprogramm Forschung an Fachhochschulen.

    Plakatausschnitt Prototyping Challenge
  • Wunschwerkstatt 2026: Schülerinnen und Schüler entwickeln Lösungen für eine reale Unternehmensaufgabe

    01.07.2026
    Industrie 4.0 Modellfabrik

    Wie lassen sich junge Menschen frühzeitig für Innovation, unternehmerisches Denken und die praktische Umsetzung eigener Ideen begeistern? Mit der Wunschwerkstatt hat die Initiative matchIO der HTW Dresden ein neues Lern- und Transferformat erprobt, das Schule, Wissenschaft und Wirtschaft rund um eine reale Unternehmensherausforderung zusammenbringt. In der ersten Ausgabe der Wunschwerkstatt arbeiteten 24 Schülerinnen und Schüler der Gymnasien Dippoldiswalde/Altenberg und Dresden-Plauen an einer konkreten Challenge des Unternehmens Wunderwunsch. Innerhalb einer Woche entwickelten vier Teams eigene Produktideen, setzten diese als Prototypen um und präsentierten ihre Ergebnisse abschließend vor einer Jury. Von der ersten Idee zum eigenen Prototyp Im Makerspace LabX der HTW Dresden konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Konzepte unmittelbar praktisch erproben. Sie testeten unterschiedliche Materialien und Fertigungsverfahren, diskutierten Gestaltungs- und Umsetzungsmöglichkeiten und entwickelten ihre Ideen schrittweise weiter. Unterstützt wurden sie dabei von Mentorinnen und Mentoren sowie Expertinnen und Experten aus Hochschule, Wirtschaft und dem YETI Fellowship. Neben fachlichen und methodischen Kompetenzen standen insbesondere Teamarbeit, Kreativität, Problemlösungsfähigkeit und die eigenständige Übernahme von Verantwortung im Mittelpunkt. Das Ergebnis der intensiven Projektwoche: Vier unterschiedliche Produktkonzepte, die das Unternehmen überzeugten und nun weiterverfolgt werden sollen. Wissenstransfer durch reale Herausforderungen Die Wunschwerkstatt ist ein Format der HTWD-Initiative matchIO und verfolgt das Ziel, praxisnahe Lernprozesse mit konkreten Herausforderungen aus Unternehmen zu verbinden. Schülerinnen und Schüler erhalten dadurch die Möglichkeit, nicht nur theoretisch über Innovation zu sprechen, sondern aktiv an realen Fragestellungen mitzuwirken. Gleichzeitig eröffnet das Format Unternehmen neue Perspektiven auf ihre Herausforderungen. Die unvoreingenommene und kreative Herangehensweise der Jugendlichen kann Impulse hervorbringen, die in etablierten Entwicklungsprozessen möglicherweise nicht entstehen würden. Für die Professur Informationsmanagement ist die Wunschwerkstatt damit ein gelungenes Beispiel für anwendungsorientierten Wissenstransfer: Wissenschaftliche und methodische Kompetenzen der Hochschule werden mit praktischen Unternehmensbedarfen und neuen Formen des Lernens verbunden. Erfolgreicher Proof of Concept für matchIO Noch wenige Monate vor der Durchführung war die Wunschwerkstatt lediglich eine erste Formatidee. Die erfolgreiche Umsetzung zeigt nun, wie Schule, Wirtschaft und Hochschule gemeinsam innovative Lern- und Transferprozesse gestalten können. Begleitet wurde die Projektwoche durch Wunderwunsch, das YETI Fellowship, die HTW Dresden, die Ostsächsische Sparkasse Dresden sowie die beteiligten Gymnasien. Sachsen Fernsehen dokumentierte die besondere Atmosphäre und die Arbeit der Teams in einem eigenen Beitrag. Darüber hinaus entstanden ein Podcast und ein YouTube-Beitrag. Mit dem Abschluss der Projektwoche endet die Entwicklung des Formats jedoch nicht. In einer gemeinsamen Auswertung werden die Erfahrungen aller Beteiligten zusammengeführt. Auf dieser Grundlage soll die Wunschwerkstatt weiterentwickelt und für zukünftige Unternehmensherausforderungen geöffnet werden. Beitrag von Sachsen Fernsehen: https://www.youtube.com/watch?v=KElMl41JGDw Podcast zur Wunschwerkstatt: https://open.spotify.com/episode/2uHOvzgh1AWdqMbunQr6BO

    Junge Frau klebt Zettel mit Ideen an eine Pinwand
  • Den Faden gefunden

    29.06.2026
    Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / Mathematik

    Beim Workshop „Schmarrn mit Garn“ fanden sich am 22. Juni 2026 Nähbegeisterte und Neugierige der HTWD ein, um die ersten Schritte an der Nähmaschine in der Lab X Werkstatt Z915 zu wagen. Nach einer kurzen Belehrung ging es an die Grundlagen des Nähens. Statt trockener Theorie stand das Ausprobieren am Beispiel einer Tasche in drei verschiedenen Größen im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden lernten, wie eine Nähmaschine funktioniert, welche Einstellungen man vornehmen kann, worauf es beim Zuschneiden der Schnittmuster ankommt und wie sich sogar ein Reißverschluss ganz einfach vernähen lässt. Der rote Faden zog sich durch den gesamten Workshop, bis die Taschen fertig waren. Besonders schön war die entspannte Atmosphäre im Lab X. Zwischen surrenden Nähmaschinen, neugierigen Fragen und gegenseitiger Unterstützung wurde gefachsimpelt, gelacht und gemeinsam getüftelt. Mit jedem Stich wuchs die Sicherheit im Umgang mit der Nähmaschine. So entstanden nicht nur individuelle Stücke, sondern auch viele kleine Erfolgserlebnisse bei den Teilnehmenden. Am Ende des Workshops konnten die Teilnehmenden ihre selbstgenähten Unikate gegen eine kleine Materialspende mit nach Hause nehmen. Eines steht fest: Bei diesem „Schmarrn mit Garn“ hat nimand den Faden verloren. Im Gegenteil, einige Teilnehmende waren so inspiriert, dass sie direkt wissen wollten, wann sie ihr nächstes Nähprojekt in unserer Werkstatt angehen können. Damit der rote Faden nicht abreißt und die neu gewonnenen Fähigkeiten direkt angewendet werden können, empfahlen wir die Offene Werkstatt im Lab X (Z915) , jeden Dienstag von 15:30 bis 17:30 Uhr und jeden Donnerstag von 11:30 bis 13:30 Uhr . Lust bekommen, selbst aktiv zu werden? Dann melde dich jetzt zu unseren nächsten Kursen an: Blödsinn mit Lötzinn am 07.07.2026 | 15:30 - 17:30 Uhr Hingucker aus dem 3D-Drucker am 24.07.2026 | 13:00 - 15:30 Uhr Schmarrn mit Garn am 19.08.2026 | 15:30 - 18:30 Uhr Alle Termine und die Anmeldung gibt es im Veranstaltungskalender . Oder nutze deine Chance und mach mit bei der Lab X Prototyping Challenge ! Das Lab X ist dein Safe Space, um zu experimentieren, zu scheitern und zu wachsen, bis dein Prototyp bereit ist, die Welt zu verändern. Wir freuen uns auf dich! Das Lab X wird gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Transfer und Raumfahrt im Förderprogramm Forschung an Fachhochschulen.

    Frank Henschel an der Nähmaschine
  • Innovationen zum Anfassen beim Insight Lab X an der HTW Dresden

    10.06.2026
    Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / Mathematik

    In entspannter Atmosphäre präsentierten die Teams den aktuellen Stand ihrer Projekte und standen den Gästen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Ziel des Formats ist es, Innovationen sichtbar zu machen, Feedback einzuholen und den Austausch zwischen Gründungsteams, Hochschule und Öffentlichkeit zu fördern. Die Teams Arasul, Dynamolader, RobArm, AutoXPlant stellten ihre Entwicklungsstände und Ergebnisse vor und zeigten, welche Fortschritte sie während der Projektphase erzielt haben. Von technologischen Lösungen bis hin zu neuen Ansätzen für gesellschaftliche Herausforderungen wurde deutlich, wie vielfältig die Ideenlandschaft innerhalb des Programms ist. Für zusätzliche Inspiration sorgte diesmal der Überraschungsgast Allpacka. Das Unternehmen berichtete aus erster Hand über seinen Weg von der Idee zum eigenen Start-up und gab den Teilnehmenden wertvolle Einblicke in die praktischen Herausforderungen und Chancen des Gründungsalltags. Der offene Austausch bot den Projektteams zahlreiche Anregungen für ihre eigenen Vorhaben. Das Insight Lab X zeigte erneut, wie wichtig Räume für Kreativität, Vernetzung und unternehmerisches Denken sind. Die Veranstaltung machte deutlich, welches Innovationspotenzial in den Projekten der Teilnehmenden steckt und wie wertvoll der direkte Dialog mit Interessierten, Fachleuten und Gründungsbegeisterten für die Weiterentwicklung der Ideen ist. Die Organisatorinnen und Organisatoren bedanken sich bei allen Projektteams, Gästen und Unterstützenden für einen gelungenen Nachmittag voller neuer Impulse, spannender Gespräche und innovativer Ideen. Du bist neugierig geworden und hast Lust auf Prototyping? Dann werde jetzt selbst im Lab X aktiv! Das Lab X der HTW Dresden bietet allen Angehörigen der Hochschule die einmalige Chance, ihre innovativen Ideen in einem geschützten Raum auszuprobieren und Prototypen zu entwickeln. Egal ob du ein technisches Gadget, eine clevere Software oder eine bahnbrechende Lösung für ein alltägliches Problem im Kopf hast – im Lab X findest du die Unterstützung, die du brauchst, um deinen Visionen Leben einzuhauchen. Deine Idee zählt! Nutze die Gelegenheit, dich in unserer Werkstatt auszuprobieren, von der Expertise unserer Mitarbeitenden zu profitieren und dein eigenes Start-up auf den Weg zu bringen. Oder nutze deine Chance und mach mit bei der Lab X Prototyping Challenge! Das Lab X ist dein Safe Space, um zu experimentieren, zu scheitern und zu wachsen – bis dein Prototyp bereit ist, die Welt zu verändern. Wir freuen uns auf dich! Das Lab X wird gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Transfer und Raumfahrt im Förderprogramm Forschung an Fachhochschulen.

    Allpacka beim Insight

HTWD in den Medien

Medienspiegel HTW Dresden (intern)