HAW.International

Straße und Horizont

HAW.International "Future.East"

Im Projekt „Future.East – HTW Dresden regional und international“ werden neue internationale Studienformate und -angebote entwickelt und erprobt sowie Entwicklungen in interdisziplinären und praxisorientieren Fächern vorangetrieben. Im Fokus steht die Kooperation mit internationalen Hochschulpartnern in der Mongolei, in Vietnam, in Georgien und in Russland.

Die Archäologie ist die einzige historische Wissenschaft, der ein ständig wachsender Korpus an Quellen und Daten zur Verfügung steht. Laufend werden bei Bauarbeiten oder Forschungsprojekten neue Entdeckungen gemacht und Überreste der menschlichen Geschichte dokumentiert. Weil dabei große Datenmengen anfallen, haben Archäologen schon früh die Unterstützung von Informationstechnologie genutzt und geschätzt. In den letzten Jahrzehnten erlaubt die ständige und immer preisgünstigere Verfügbarkeit von Rechenleistung und innovativer Software eine fortschreitende Digitalisierung Erforschung, Lehre und Vermittlung archäologischer Zusammenhänge. Dieser Prozess ist in sämtlichen mit Archäologie befassten Institutionen, von der Universität über Denkmalpflegebehörden bis hin zum Museum, in vollem Gange. Zunehmend wird hier interdisziplinär geschultes Fachpersonal benötigt, das sowohl die technologischen, als auch die gesellschaftlichen, kulturellen und wissenschaftstheoretischen Aspekte dieses Wandels kritisch begleiten kann.

Projektziele:

  • Etablierung eines anwendungsbezogenen, internationalen, interdisziplinären Studiengangs „Archäoinformatik“ an HTW Dresden und der Mongolischer Staatsuniversität
  • Förderung des interdisziplinären und internationalen Austausches von Forschenden, Lehrenden und Studierenden
  • Intensivierung der Mongolisch-Deutschen Zusammenarbeit auf dem Kultur- und Bildungssektor

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Mongolischen Staatsuniversität, dem Museum Karakorum und dem Deutschen Archäologischen Institut durchgeführt.

Um den Austausch und die Zusammenarbeit zu initiieren finden im Rahmen des Projektes jährlich Exkursionen mit Studierenden der HTW in die Mongolei und Projektwochen in Dresden mit Studiengruppen aus der Mongolei statt. Aus der langjährigen und erfolgreichen Kooperation zwischen den Partnern und in Zusammenarbeit mit den Fakultäten Geoinformation und Design entsteht der internationale, interdisziplinäre Masterstudiengang „Archäoinformatik“.

Ansprechpartner in der Fakultät Informatik/Mathematik:

Fachlicher Projektleiter: Prof. Dr. Marco Block-Berlitz 
Wiss. Mitarbeiter: Hendrik Rohland

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Die Fakultät Bauingenieurwesen nimmt im Bereich Grundwassermanagement – Uferfiltration – Grundwasseranreicherung eine international führende Position ein. In diesem Sinne wird die Sommerschule die internationale Ausstrahlung im Bereich Wassermanagement stärken und neue Kooperationen ermöglichen, auch durch Einbeziehung internationaler Dozenten. Dabei werden Erfahrungen und Dozenten der INOWAS-Gruppe der TU Dresden einbezogen. Die Sommerschule soll auch zum Ausbau der Webpräsenz zur Thematik und zur Einrichtung weiterer Demonstrationsstandorte für Managed Aquifer Recharge in Asien genutzt werden. Die HTW Dresden betreibt seit 2012 in Indien einen Demonstrationsstandort Uferfiltration in Haridwar, der von der International Association of Hydrogeologists (IAH) anerkannt wurde, sowie gemeinsam mit dem National Institute of Hydrology in Roorkee ein Kompetenzzentrum Uferfilration. Diese Netzwerke sollen ausgebaut und auf andere Länder in Asien erweitert werden.

Die Sommerschule ist gleichzeitig ein Angebot zur Internationalisierung des M.Sc. „Nachhaltiges Ertüchtigen und Bauen im Bestand“ der Fakultät Bauingenieurwesen sowie für das Studium Integrale, da auch Studierende der HTW teilnehmen und sich auf Auslandsprojekte im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten vorbereiten können.

Projektziele:

  • Förderung des interdisziplinären und internationalen Austausches von Forschenden, Lehrenden und Studierenden
  • Durchführung einer zweiwöchigen Sommerschule “Managed Aquifer Recharge” (MARISS, 2020-2023)
  • Ausbau des Netzwerkes Uferfiltration (UF) mit in- und ausländischen Partnern
  • Ausbau der Forschungskooperation mit Vietnam
  • Einrichtung und Betreuung von UF-Demonstrationsstandorten in Asien
  • Internationalisierung des M.Sc. Programm „Nachhaltiges Ertüchtigen und Bauen im Bestand“

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Ansprechpartner in der Fakultät Bauingenieurwesen, Lehrgebiet Wasserwesen:

Fachlicher Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. Thomas Grischek
Wiss. Mitarbeiterin: M.Sc. Cristina Sandhu

Die fachlich exzellente, an der Region orientierte Ausbildung an der Fakultät Informatik/Mathematik wird durch die Einführung von englischsprachigen Lehrveranstaltungen und die stärkere Förderung des Studentenaustausches internationalisiert, um interkulturelle Bereicherung und Internationalisierung zu Hause zu erschaffen und Absolventen für den immer mehr international agierenden Mittelstand der Region vorzubereiten. Insbesondere im Rahmen des Masterstudiengangs “Angewandte Informationstechnologien” sollen englischsprachige Wahlpflichtmodule und internationale Angebote entstehen:

  • Angebot internationaler Lehrveranstaltungen im Bereich der Medien- und Businessinformatik
  • Einsatz digitaler Lehrformate und virtueller Mobilität
  • Aufbau internationaler Studienangebote und Doppelabschlussprogramme mit Hochschulpartnern in Russland und in Georgien 
  • Studienreise nach Tiflis / International Black Sea University und Georgian Technical University
  • Studienreise nach Moskau / Russian University of Transport

Future.East strahlt aus den Fachbereichen Bauingenieurwesen, Informatik/Mathematik und Geoinformation in die anderen Fakultäten aus und bringt hochschulweit Innovation im Bereich der innovativen Technologien. Internationale Angebote sind nicht nur als Insellösung konzipiert, sondern werden fakultätsübergreifend für alle Studierenden nutzbar gemacht. Darüber hinaus ist die gesamte Hochschule durch den interdisziplinären Charakter der Angebote im Aufbau der neuen internationalen Strukturen direkt involviert.

Das Projekt wird durch das DAAD-Programm HAW.International vollfinanziert.
HAW.International ist ein Förderprogramm zur Internationalisierung der Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Fachhochschulen (HAW/FH). Es beinhaltet die Förderung einzelner Studierender, Modellprojekte für die Internationalisierung und ein Dialog-, Beratungs- und Begleitangebot.

Studierende haben die Möglichkeit in dem Programm, an internationalen Exkursionen und Sommerschulen teilzunehmen und Stipendien für einen Aufenthalt in Vietnam zu erhalten.

Das Programm „HAW.International: Kongress- und Messereisen“ ist Teil der umfassenden, vom BMBF geförderten Programminitiative HAW.International. Mit dieser Programminiative unterstützt der DAAD gezielt die Angehörigen von Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) und Fachhochschulen (FH) bei ihren Auslandsaufenthalten und in der Zusammenarbeit mit internationalen Partnern.
Das Programm-Modul „HAW.International: Kongress- und Messereisen“ ermöglicht die aktive Teilnahme an internationalen Fachtagungen und Messen im Ausland. Dieses Programm-Modul richtet sich ausschließlich an Angehörige von HAWs und FHs.

Die Beantragung und Bewerbung erfolgt direkt über den DAAD.

Kontakt:
future.east(a)htw-dresden.de
Weitere Informationen sind zum Projekt im Bildungsportal OPAL verfügbar.