• 24. Workshop on e-Learning in an der Hochschule Zittau Görlitz

    28.07.2026
    Lehre

    Die Hochschule Zittau/Görlitz und die HTWK Leipzig laden am 08.09.2026 zum 24. Workshop on e-Learning nach Görlitz ein. Die Anmeldung zur Teilnahme ist bis zum 1. September 2026 möglich. Der Workshop bietet eine interdisziplinäre Plattform für Teilehmende verschiedener Fachrichtungen, die sich in Lehre, Forschung oder Praxis mit E-Learning befassen. Sie erwartet ein vielfältiges Programm aus Vorträgen und praxisorientierten Workshops, das aktuelle Entwicklungen und Innovationen im Bereich des digitalen Lehrens und Lernens beleuchtet. Darüber hinaus werden laufende sowie abgeschlossene Forschungs- und Entwicklungsprojekte vorgestellt und diskutiert. Das Programm ist auf der Tagungswebseite des WeL verfügbar. Interessierte können sich noch bis zum 01.09.2026 für die Teilnahme am Workshop anmelden.

    Symbolbild Konferenz
    iStock
  • HTWD erhält Förderung für KI-Labor in der Chemieausbildung

    06.07.2026
    Landbau / Umwelt / Chemie Lehre Pressestelle Transfer

    Ausgezeichnet wurde das Projekt AI PhotoReact von Professor Stefan Schramm. Ziel ist es, digitale Methoden, Datenanalyse und Künstliche Intelligenz stärker in die Ausbildung von Chemieingenieurinnen und Chemieingenieuren zu integrieren. Chemische Reaktionen lernen von der KI Im Zentrum des Projekts steht ein neuer Laboraufbau für die Organische Chemie. Dort entsteht eine spezielle Versuchsanlage, in der chemische Reaktionen unter Lichteinwirkung kontinuierlich ablaufen. Solche lichtgesteuerten Prozesse spielen beispielsweise bei der Herstellung von Medikamenten oder Spezialchemikalien eine wichtige Rolle. Während die Reaktion läuft, wird sie permanent überwacht. Dafür kommt ein sogenanntes NMR-Spektrometer zum Einsatz. Dieses Analysegerät macht sichtbar, welche Stoffe sich gerade im Reaktor befinden und wie sich die Reaktion entwickelt. Die Messungen erfolgen in Echtzeit, also unmittelbar während des laufenden Experiments. Die dabei entstehenden Daten werden von einer Künstlichen Intelligenz ausgewertet. Diese erkennt, welche Einstellungen zu besonders guten Ergebnissen führen, und passt wichtige Parameter wie die Lichtstärke, die Menge der eingesetzten Stoffe oder die Geschwindigkeit des Reaktionsablaufs selbstständig an. Auf diese Weise verbessert sich der Prozess Schritt für Schritt automatisch. Das Ergebnis ist ein sogenannter selbstoptimierender Reaktor: eine Anlage, die Messdaten auswertet, daraus lernt und ihre Einstellungen eigenständig verbessert. Solche Systeme gelten als wichtige Zukunftstechnologie in der chemischen Industrie. Ausbildung an Technologien aus der Industrie Die Idee für das Projekt entstand aus Prof. Schramms praktischen Erfahrungen in der Industrie. Das Konzept basiert auf einem vergleichbaren Laboraufbau bei BASF, an dessen Entwicklung er während seiner früheren Tätigkeit im Unternehmen beteiligt war. Für die Studierenden eröffnet der neue Laboraufbau einen direkten Zugang zu Technologien, die in der chemischen Industrie bereits zum Alltag gehören. Datenkompetenz, KI gestützte Versuchsplanung und kontinuierliche Prozessführung gewinnen in Forschung und Entwicklung zunehmend an Bedeutung, sind jedoch bislang nur selten Bestandteil praktischer Lehrveranstaltungen. Im Projekt AI PhotoReact erleben die Studierenden den gesamten digitalen Arbeitsablauf. Sie arbeiten von der automatisierten Datenerfassung über die Modellbildung bis zur algorithmischen Entscheidungsfindung mit denselben Methoden und Werkzeugen, die auch in der industriellen Prozessentwicklung eingesetzt werden. Dazu gehört die Open Source Software BoFire, die unter anderem bei BASF verwendet wird. Nachhaltiger Gewinn für Studium und Lehre Von der Förderung profitiert nicht nur das Projekt selbst. Das angeschaffte Tisch NMR Spektrometer wird dauerhaft im regulären Praktikumsbetrieb eingesetzt und erweitert die analytischen Möglichkeiten im Studiengang Chemieingenieurwesen erheblich. „Damit stärkt die HTWD ihre Ausbildung an der Schnittstelle von Chemie, Datenwissenschaft und Künstlicher Intelligenz. Die Studierenden erwerben Kompetenzen, die auf dem Arbeitsmarkt zunehmend gefragt sind, und lernen moderne Arbeitsweisen der chemisch pharmazeutischen Industrie bereits während ihres Studiums kennen“, erläutert Prof. Schramm. Über den FCI Der Fonds der Chemischen Industrie ist das Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie. Die Förderung ist Teil eines Programms, mit dem der FCI die Hochschullehre in Deutschland unterstützt. Insgesamt erhalten 19 Universitäten und vier Hochschulen Fördermittel in Höhe von knapp 1,6 Millionen Euro, um Data Science dauerhaft im Chemiestudium zu verankern.

    Zwei Männer mit Arbeitskitteln im Labor
    HTWD/ Peter Sebb
  • Deutschlandstipendium 2026/27: Jetzt bewerben und Zukunft mitgestalten

    15.06.2026
    Lehre Pressestelle

    Abhängig von den eingeworbenen Fördermitteln können bis zu 70 Stipendien vergeben werden. Jede Förderung ermöglicht dabei konkret ein weiteres Stipendium. Das Deutschlandstipendium unterstützt Studierende mit 300 Euro monatlich für ein Jahr (1. September 2026 bis 31. August 2027). Die Förderung ist einkommensunabhängig, wird nicht auf das BAföG angerechnet und muss nicht zurückgezahlt werden. Neben der finanziellen Unterstützung profitieren Stipendiatinnen und Stipendiaten vom direkten Austausch mit Förderern aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Persönliche Kontakte, Mentoring und Einblicke in die Praxis eröffnen wertvolle Perspektiven für Studium und Karriere. Gefördert werden Studierende mit sehr guten Leistungen, gesellschaftlichem Engagement oder besonderen persönlichen Erfolgen. Jetzt bewerben Online bewerben unter: https://htwd-stipendien.aptecloud.valucon.de/datenabfrage/dstip2026 Bewerbungszeitraum: 1. Juni bis 16. August 2026

    Frau mit Zetteln
    Adobe Stock - WHstudio Leushin N
  • Preise für gute Lehre 2026

    09.06.2026
    Lehre Pressestelle

    Der Preis würdigt besonderes Engagement in der Lehre – von der Betreuung von Abschlussarbeiten, der Lernbegleitung Studierender bis hin zur Organisation – und stellt die enorme Bedeutung der Lehre heraus. Jede Fakultät konnte eine Kandidatin oder Kandidaten vorschlagen, wobei die Auswahlprozesse den Fakultäten freigestellt waren. Lediglich der aktive Einbezug von Studierenden wurde vorausgesetzt. Für die Nominierung gab es keine festgelegten Themen oder Kriterien. Die Auszeichnung wurde durch den Prorektor Lehre und Studium, Prof. Andreas Franze, an folgende Lehrende überreicht: M.Sc. André Kilian, Fakultät Bauingenieurwesen M.A. JeongHo Park, Fakultät Design Prof. Ph.D. Hans-Dieter Seelig, Fakultät Elektrotechnik M.Sc. Christiane Richter, Fakultät Geoinformation M.Sc. Martin Schmidt, Fakultät Informatik/Mathematik Prof. Dr. rer. nat. habil. Grit Kalies, Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie Dr.-Ing. Stephan Kirchhof, Fakultät Maschinenbau Dr. phil. Kerstin Kathy Meyer-Ross, Fakultät Wirtschaftswissenschaften Prof. Andreas Franze gratuliert den Preisträgerinnen und Preisträgern, stellt aber gleichzeitig den Beitrag aller Lehrenden in den Mittelpunkt: "Mit Preisverleihungen tue ich mich manchmal etwas schwer, weil sie einzelne in den Mittelpunkt rücken, obwohl Erfolge meist durch viele Menschen ermöglicht werden. Gute Lehre wird an unserer Hochschule jeden Tag an vielen Stellen gelebt – oft mit großem Engagement, aber ohne große Sichtbarkeit. Dennoch halte ich den Lehrpreis für wichtig: nicht als Wettbewerb, sondern als Gelegenheit, beispielhaft zu zeigen, was Lehre bewirken kann. Die Ausgezeichneten stehen dabei stellvertretend für viele Lehrende, die jeden Tag Funken entzünden, Orientierung geben und Brücken bauen. Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank!” Wir gratulieren allen Preisträgern und der Preisträgerin auf das allerherzlichste! Mehr Informationen zu den Ausgezeichneten finden Sie demnächst auf den Seiten der Lehre.

    Lehrpreis
    HTWD/ Peter Sebb
  • SAXperience: Förderung für die Weiterentwicklung unserer internationalen Studiengänge eingeworben

    28.05.2026
    Lehre

    Die HTWD war bei einer Ausschreibung der Stiftung Innovation in der Hochschullehre erfolgreich: Unter der Federführung von Prof. Anne-Katrin Haubold und Prof. Andreas Franze wurde das Projekt „SAXperience - Internationale Curricula erfahrungsbasiert entwickeln“ beantragt. Das Projekt SAXperience hat zum Ziel, die Curriculumsentwicklung in allen international ausgerichteten Studiengängen der HTW Dresden durch eine vorgeschaltete Reallabor-Phase zu fundieren und so noch stärker an den Bedarfen der Studierenden und der Praxis auszurichten. In den geplanten vier Reallaboren arbeiten Teams von internationalen und nationalen Studierenden in Projektphase 1 an möglichen Lösungen für praktische Studienprobleme in den verschiedenen Studienphasen. Unterstützt werden sollen sie dabei von Alumni, Unternehmenspartnern und Akteuren der Zivilgesellschaft. In Projektphase 2 werden aus den entwickelten Formaten/Ansätzen konkrete curriculare Weiterentwicklungen für die vier Studiengänge Electrical Engineering, Environmental Engineering, International Management, German Business Culture/International Management. Die Curriculumsentwicklungen werden im Rahmen der internen Lehr-Qualitätsmanagement-Prozesse sukzessive implementiert. Prof. Haubold betont: „Ich freue mich, dass wir die Chance erhalten, unsere internationalen Studiengänge weiter an die Erfordernisse der Zeit sowie der Beteiligten anzupassen.“ Der Prorektor für Lehre und Studium, Prof. Andreas Franze ergänzt: „Das Projekt eröffnet die Möglichkeit, neue Wege zu gehen, um Studierende noch intensiver in die Studiengangsentwicklung einzubinden.“ Weitere beteiligte Professorinnen und Professoren sind Ulrike Feistel, Matthias Henker, Stefan Handke und Torsten Gonschorek. Das Projekt hat eine Laufzeit von 4 Jahren und ein Fördervolumen von insgesamt 1,91 Mio EUR.

    Internationale Studierende
    Peter Sebb
  • Förderung für Lehrnetzwerk „PAKT“ geht an die Fakultät Design

    13.05.2026
    Lehre

    An der Fakultät Design der HTWD wird das lehrbezogene Netzwerk „Partizipation in Kunst und Gestaltung transdisziplinär fördern (PAKT)" unter Leitung von Professorin Joanna Dauner gefördert. Das Vorhaben wurde im Rahmen der Ausschreibung „Fokus Netzwerke 2026 – Netzwerke als innovationsbefördernde Akteure" ausgewählt und startet Anfang Oktober 2026 mit einer Laufzeit von drei Jahren. PAKT baut auf den Ergebnissen des Projekts D2C2 sowie der dort entstandenen Professional Learning Community „Kunst und Gestaltung " auf. Ziel ist es, Austausch, Kooperation und die gemeinsame Weiterentwicklung innovativer Lehransätze im Bereich Kunst und Gestaltung transdisziplinär zu stärken. Im Mittelpunkt der Förderung steht die Weiterentwicklung der „ KI-Woche " – eines Workshopformats, das an der Fakultät Design erstmals im Wintersemester 2025/26 erprobt wurde. Das Format soll im Rahmen von PAKT ausgebaut und auf weitere Hochschulen übertragen werden, mit einem besonderen Fokus auf ostdeutsche Hochschulkontexte. Dabei geht es nicht allein um den Aufbau von KI-Kompetenzen: Im Vordergrund steht vielmehr die Frage, wie partizipative Lehr- und Lernformate erlebbar gemacht und gemeinsam mit Studierenden, Lehrenden und externen Partnerinnen und Partnern weiterentwickelt werden können. „Mit PAKT möchten wir Räume schaffen, in denen Lehrende und Studierende gemeinsam neue Formen des Lernens, Gestaltens und Forschens erproben können. Die KI-Woche hat gezeigt, welches Potenzial in offenen, kollaborativen Formaten steckt – dieses Potenzial wollen wir nun im Netzwerk weiter ausbauen und für andere Hochschulkontexte nutzbar machen", so Professorin Joanna Dauner. Weitere Informationen zu den geförderten Lehrnetzwerken bietet die Stiftung Innovation in der Hochschullehre .

    Bild zeigt Studierende bei KI-Woche der Fakultät Design
    Maja Mathilde Martius
  • Brücke zwischen Ausbildung und Hochschule: MONAMINT stärkt nachhaltige MINT-Bildung

    08.04.2026
    Lehre

    Nachhaltigkeit in der MINT-Ausbildung zu stärken, erfordert mehr als gute Ideen. Es braucht tragfähige Konzepte und starke Vernetzung. Genau hier setzt das NIB-Projekt MONAMINT (Modern und nachhaltig ausbilden in MINT) an: Mit praxiserprobten Ansätzen, die sowohl in der akademischen sowie in der beruflichen Bildung Anwendung finden. MONAMINT hat einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung von akademischer und beruflicher Bildung im MINT-Bereich geleistet. Gemeinsam mit Partnern aus der betrieblichen ( Synthos Schkopau GmbH ) und der überbetrieblichen Bildung ( Ausbildungsverbund Olefinpartner gGmbH ) wurden praxistaugliche Ansätze entwickelt, die Nachhaltigkeit nicht nur vermitteln, sondern konkret erfahrbar machen. Als Projekt der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) leistet MONAMINT zudem einen Beitrag zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele, insbesondere zu SDG 4 „Hochwertige Bildung“. Ziel war es, Nachhaltigkeit systematisch in Aus- und Weiterbildung zu integrieren und so langfristig Kompetenzen für eine zukunftsfähige Gestaltung zu stärken. Ein wichtiger Faktor war die Zusammenarbeit innerhalb der Hochschule: MONAMINT unterstützte und ergänzte bestehende Initiativen wie das Projekt TrafoSax (Nachhaltigkeitszertifikat) sowie das Dekanatsreferat für Nachhaltigkeit (Projekt: studienerfolg@saxHAW) , insbesondere bei der Verankerung von SDGs in Modulux. So konnten Synergien genutzt und nachhaltige Strukturen aufgebaut werden. Aus dem Projekt wurden die entwickelten Inhalte und Methoden gezielt in die Lehre überführt, unter anderem in das SI-Modul „Grundlagen der Nachhaltigkeit“ . Damit bleibt MONAMINT über die Projektlaufzeit (Juni 2024 bis Mai 2026) hinaus wirksam und trägt dazu bei, Nachhaltigkeit dauerhaft im Studium zu verankern.

    Projekt MONAMINT
    AVO Schkopau
  • studienerfolg@saxHAW: Sächsische Hochschulen entwickeln gemeinsam neue Wege für mehr Studienerfolg

    11.03.2026
    Lehre Pressestelle

    Das Projekt konzentriert sich auf folgende Handlungsfelder: die Stärkung von Frauen in MINT-Fächern, inklusive Studienbedingungen, soziale Integration internationaler Studierender, den Ausbau digitaler Lehrformate sowie die Förderung von Future Skills im Kontext nachhaltiger Entwicklung. An der HTWD treiben fünf Dekanatsreferentinnen das Projekt fakultätsübergreifend voran. Sie koordinieren Maßnahmen, vernetzen Akteurinnen und Akteure innerhalb der Hochschule und entwickeln Ideen für Studium und Lehre. Mehr Unterstützung für Studierende mit Beeinträchtigungen Im Teilprojekt Inklusion führte die HTWD mit betroffenen Studierenden einen Ideenkreis durch. Dort benannten die Studierenden mit Beeinträchtigungen oder chronischen Erkrankungen ihre Herausforderungen im Studienalltag und entwickelten konkrete Lösungsideen. Ziel ist es, auf dieser Basis die Studienbedingungen an der HTWD langfristig inklusiver zu gestalten. Kontakt: Micaela Frister – Fakultäten Bauingenieurwesen und Geoinformation Nachhaltigkeit stärker in die Lehre integrieren Auch im Bereich Nachhaltigkeit wurden neue Ansätze entwickelt. So werden die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDG) inzwischen in ausgewählten Studiengängen in der Hochschul-Moduldatenbank sichtbar. Lehrende können diese Inhalte eigenständig ergänzen. Zusätzlich erprobte die Hochschule verschiedene Formate, zum Beispiel einen OPAL-Lernkurs, um das Bewusstsein für Nachhaltigkeit bei Studierenden und Lehrenden zu stärken. Perspektivisch sollen auch neue Selbstlernangebote Lehrende dabei unterstützen, Nachhaltigkeit stärker in ihre Lehrveranstaltungen zu integrieren. Kontakt: Laura Göhler – Fakultät Landbau/ Umwelt/ Chemie Vernetzung für Frauen in MINT Um Studentinnen in MINT-Studiengängen gezielt zu unterstützen, wurden neue Veranstaltungsformate entwickelt, wie zum Beispiel das Austauschformat „talkINGwoman“. Sie fördern die Vernetzung zwischen Studentinnen, Lehrenden und Absolventinnen. Zwei weitere Formate sind bereits für das kommende Sommer- und Wintersemester geplant. Kontakt: Cynthia Wagner – Fakultäten Maschinenbau und Elektrotechnik Bessere Orientierung für internationale Studierende Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung internationaler Studierender. Neue bereichsübergreifende Beratungs- und Unterstützungsstrukturen erleichtern das Onboarding an der Hochschule. Gleichzeitig helfen sie dabei, kritische Studienphasen frühzeitig zu erkennen und Studierende gezielt zu begleiten. Kontakt: Diana Kußauer – Fakultät: Wirtschaftswissenschaften Digitale Lehre und KI im Studium Im Bereich digitale Lehre setzt die HTWD verstärkt auf datenbasierte Analysen und neue Technologien. So entstanden Arbeiten zur Visualisierung von Studienerfolgsdaten in der Fakultät Informatik/Mathematik. Zudem organisierte die Hochschule einen Workshop zum Thema KI-gestütztes adaptives Lernen und Lehren mit Teilnehmenden aus Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft. Auch neue digitale Infrastrukturen entstehen: Eine Alumni-Datenbank soll künftig Vernetzung, Mentoring und den Austausch zwischen Studierenden und Absolventinnen und Absolventen erleichtern. Die Einführung läuft derzeit an der Fakultät Informatik/ Mathematik. Darüber hinaus testeten mehr als 100 Studierende im Sommersemester 2025 das KI-Tool „Academic Cloud“ im Modul Datenbanken. Weitere Fakultäten sollen das System ab 2026 ebenfalls erproben. Kontakt: Irena Badalyan-Ruch – Fakultät Informatik/ Mathematik Austausch zwischen sächsischen Hochschulen Die beteiligten Hochschulen stehen im engen Austausch. In regelmäßigen Treffen tauschen sich die Projektpartner aus, analysieren Studienbedingungen und entwickeln gemeinsame Unterstützungsangebote für Studierende. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden eine wichtige Grundlage, um erfolgreiche Maßnahmen langfristig in den Hochschulstrukturen zu verankern und so den Studienerfolg an den sächsischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften nachhaltig zu stärken. Damit die begonnenen Maßnahmen weiter ausgebaut und nachhaltig in den Hochschulstrukturen verankert werden können, wird das Projekt um ein weiteres Jahr verlängert.

    Gruppenbild
    HTWD/ Peter Sebb
  • Das ORANGE-Modell zur ganzheitlichen Implementierung von Nachhaltigkeit in der Hochschulbildung

    20.02.2026
    Lehre

    Am 04.03.2026 um 13:00 Uhr gibt Prof. Dr. Julia Krause (HTWD) im Rahmen des Austauschformates „ Education4Change – Austausch und Impulse für zukunftsfähige Hochschulbildung “ Einblick in das von ihr entwickelte ORANGE-Framework. ORANGE ist nicht nur eine wichtige Farbe im Corporate Design der HTWD, sondern steht hier auch für einen möglichen Weg, wie Nachhaltigkeit durch systemische Transformation ganzheitlich in der Hochschulbildung etabliert werden kann. Dabei versteht das ORANGE-Modell Nachhaltigkeit nicht nur als strategisches Ziel oder ökologische Maßnahme, sondern als Haltung und gelebte Kultur in allen Bereichen der Hochschule. Hochschulen werden als Lern- und Lebensräume gedacht, in denen Studierende, Lehrende, Forschende und Mitarbeitende gemeinsam Verantwortung übernehmen, miteinander Ideen entwickeln, Projekte anstoßen, experimentieren, voneinander lernen und so Transformation aktiv gestalten. Hochschuldidaktik wird dabei als Hebel für Veränderung verstanden, in dem Lernen als aktiver, reflexiver und ko-kreativer Prozess gestaltet wird, bei dem Lehrende vielmehr Lernbegleitende sind. ORANGE steht übrigens für sechs miteinander verbundene Handlungsfelder im Sinne des Whole-Institution-Approach (gesamtinstitutioneller Ansatz) . Orientation verankert Nachhaltigkeit in Leitbild und Mission; Research richtet Forschung interdisziplinär an den 17 SDGs der Agenda 2030 der Vereinten Nationen aus; Alliance fördert Zusammenarbeit aller Hochschulakteur*innen; Networks stärken Wissenstransfer über den Campus hinaus; Governance schafft vertrauensbasierte, ermächtigende Strukturen; und Education begreift Bildung als inspirierenden, kreativen Prozess, der zum Mitgestalten und zur Verantwortungsübernahme befähigt. Weitere Informationen zur Reihe sowie den Teilnahmelink finden Sie hier . Die Teilnahme an mind. 3 Veranstaltungen der Reihe ist anrechenbar auf das Programm AKTIVe Lehre der Hochschuldidaktik Sachsen . Ausführliche Informationen zum ORANGE Framework finden sie in der entsprechenden Publikation .

    Education4Future
  • CARE@HTWD lädt mit dem Teilprojekt KI zu Online-Lunch-Talk ein

    02.02.2026
    Lehre Vortrag

    Im September 2025 startete das Projekt CARE@HTWD mit dem Ziel, den Studienerfolg an der HTWD in ausgewählten Bereichen zu unterstützen. Das Teilprojekt KI in der Lehre setzt sich dabei zum Ziel, generative KI als innovativen Lernbegleiter zu etablieren und beim Aufbau von Kompetenzen zu unterstützen. Die bedarfsorientierte Umsetzung wird durch verschiedene Formate zu Weiterbildung, Austausch und Informations-Kompetenz-Bündelung vorgenommen. Zielgruppe sind Lehrende und Studierende. Haben Sie Anregungen, Good-Practice-Beispiele oder Interesse an einem Austausch? Dann kommen Sie gerne auf unsere Projektmitarbeiterinnen Juliane Baier und Elisabeth Lambracht zu, oder besuchen Sie unsere nächste Veranstaltung: Im Rahmen des Teilprojekts findet der nächste Online-Lunch-Talk statt, zu dem wir Sie herzlich einladen. Dieser findet am 05.02.2026 |13:00 - 13:30 Uhr | online mit dem Thema " Bias: Wie fair ist KI? " statt. Zu Beginn gibt die Referentin einen kurzen Impuls zu Entstehung von Verzerrungen in KI-Systemen. Darauf aufbauend werden Einflüsse auf Lehre und Wissenschaft sowie mögliche Ansatzpunkte skizziert. Im Anschluss werden Sie zum Austausch von Erfahrungen und Gedanken eingeladen. Wir freuen uns wie immer auf Ihre Teilnahme! Das Vorhaben wird gefördert im Rahmen der ESF Plus-Richtlinie 2021-2027 Hochschule und Forschung - Innovative Hochschulprojekte.

    Digitale Arbeitswelt
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HTWD in den Medien

Medienspiegel HTW Dresden (intern)