• Druckfrisch: WISSEND „Mensch, Arbeit und künstliche Intelligenz“

    10.12.2019
    Forschung Pressestelle

    Passend zum Thema des Wissenschaftsjahres 2019 „Künstliche Intelligenz“ haben wir unser diesjähriges Magazin dem Schwerpunkt „Mensch, Arbeit und künstliche Intelligenz“ gewidmet. Die zukünftige Arbeitswelt wird entscheidend vom Einsatz von Robotern und der Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) geprägt sein. Schon heute übernehmen Computer und Maschinen Aufgaben in der Produktion oder im Handel. KI-basierte Systeme können den Menschen in vielen Bereichen assistieren – in der Pflege, in der Industrieproduktion oder in der Dienstleistungsbranche. Künstliche Intelligenz verändert damit die Anforderungen an die Beschäftigten und deren Kompetenzen. Sie hat Einfluss auf Tätigkeitsprofile, Arbeitsplätze und die Arbeitsorganisation in Unternehmen. Zudem ermöglicht künstliche Intelligenz neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. Neben Chancen bringt die Einführung von KI-Systemen in der Arbeitswelt auch Herausforderungen und offene Fragen mit sich. Zu all diesen Themen wird auch an der HTW Dresden intensiv geforscht: Die WISSEND berichtet über aktuelle Forschungsprojekte und stellt Beispiele aus der Lehre vor. Außerdem erfahren Sie, wie die HTW Dresden den wissenschaftlichen Nachwuchs fördert und wie unser neues Lehr- und Laborgebäude aussehen wird. Im Heft stellen sich in gewohnter Weise auch wieder die neu berufenen Professorinnen und Professoren vor. Das Heft kann kostenfrei über die Pressestelle bezogen werden. Einige Exemplare finden Sie an den Zeitschriftständern im Haus.

    WISSEND Titelbild
  • FITS | Daten zum Anfassen auf elastischen Displays

    10.12.2019
    Forschung Informatik / Mathematik

    Spracheingabe und intuitiv nutzbare Multi-Touch-Displays sind mittlerweile im Alltag angekommen. Die neuen Interaktionstechniken sind aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange: Displayformen der Zukunft nutzen vor allem biegbare und verformbare Materialien wie Papier, Stoff oder flexible Kunststoffe. Über die physischen Zustände dieser Materialien können mehr Informationen transportiert werden. Damit eröffnen sich neuartige Möglichkeiten, um komplexe, multidimensionale Datenräume zu erforschen. Innovative Displaytechnologien wie beispielsweise elastische Displays aus Stoff oder Gel zielen auf einer natürliches und intuitives Benutzererlebnis ab, indem das System direktes haptisches Feedback zur Interaktion und ihren Auswirkungen auf die dargestellten Daten liefert. Im Forschungs- und Entwicklungsprojekt ZELASTO - Interaktion mit komplexen Daten mittels Zoomable User Interfaces auf Elastischen Oberflächen kooperiert die Professur für Technische Visualistik der HTW Dresden mit der GTV – Gesellschaft für Technische Visualistik mbH in Dresden. Der GTV gelingt seit dem Jahr 2018 der produktive Dauereinsatz eines Tisches mit elastischer Interaktionsoberfläche im Heinz-Nixdorf-MuseumsForum in Paderborn. Ziel des Kooperationsprojektes ZELASTO ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse zur Interaktion und Steuerung elastischer Multitouch-Displays in industriellen Arbeitsprozessen zu nutzen. Gemeinsam werden Einsatzmöglichkeiten der innovativen Technologie für gleich zwei Anwendungsfälle aus Stadtplanung und Maschinenbau an Demonstratoren erprobt. Zentrale Forschungsthemen sind die Interaktion mit komplexen Daten sowie die Steuerung von Zoomable User Interfaces (ZUI) durch Verformung von Oberflächen. Das zweijährige Projekt wird im Rahmen des Schwerpunkts "Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation" von der SAB mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Im Anschluss an die Projektlaufzeit ist eine Weiterentwicklung und Generalisierung des Produkts zur Serienreife vorgesehen.

    Zelasto - elastischen Displays
    Foto von Mathias Müller
  • Studieren in Paris: Deutsch-französischer Doppelabschluss im Master „Management mittelständischer Unternehmen“

    09.12.2019
    International Pressestelle Wirtschaftswissenschaften

    Das deutsch-französische Programm der HTW Dresden und der Université Paris Nanterre bietet Studierenden die Möglichkeit, ihr Masterstudium je zur Hälfte in Deutschland und Frankreich zu absolvieren. So können sie neben fachlichen auch sprachliche und interkulturelle Kompetenzen erwerben. Das Studienkonzept sieht u.a. einen integrierten Praxisbezug zu mittelständischen Unternehmen, die automatische Anerkennung der Studien- und Prüfungsleistungen sowie die Befreiung der Studiengebühren an der Partnerhochschule vor. Das Studium schließt mit dem Erwerb des Master of Arts (M.A.) in Management mittelständischer Unternehmen an der HTW Dresden und des Master mention Entrepreneuriat et Management de projet, parcours Management franco-allemand des PME et Entrepreneuriat an der Université Paris Nanterre. Zugangsvoraussetzungen sind die Zulassung zum Masterstudiengang „Management mittelständischer Unternehmen“ der HTW Dresden sowie nachgewiesene Französischkenntnisse auf B2 Niveau. Das Programm wird von der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) mit Mobilitätszuschüssen für Studierende gefördert.

    Paris
  • Erfolgreiche Promotion im Fachgebiet Ökologischer Landbau: Frank Pötzsch

    09.12.2019
    Forschung Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle

    Effiziente Verfahren der Rauch- und Abgasreinigung haben in Mitteleuropa die Schwefeldeposition aus der Atmosphäre deutlich gesenkt, so dass Schwefel für die Pflanze zunehmend zu einem limitierenden Wachstumsfaktor geworden ist. Ziel der Untersuchungen von Frank Pötzsch war es deshalb, den Schwefelbedarf von Körnerleguminosen – Erbse, Ackerbohne, Schmalblättrige Lupine – erstmals systematisch durch eine Feldversuchsserie zu erfassen und Verfahren der Schwefeldüngung, u.a. mit Gips, zu prüfen. Die Dissertationsschrift wurde als kumulative Arbeit auf der Grundlage von vier international publizierten wissenschaftlichen Fachartikeln erstellt. Frank Pötzsch schloss das kooperative Promotionsverfahren, das durch ein Promotionsstipendium des Europäischen Sozialfonds gefördert wurde, zum Dr. rer. agr. mit einem sehr guten Ergebnis ab. Die Arbeit wurde von Professor Timo Kautz (HU Berlin) und Professor Knut Schmidtke (HTW Dresden) begutachtet und von Professorin Sonoko Bellingrath-Kimura (HU Berlin) mitbetreut. Frank Pötzsch studierte von 2006 bis 2011 Agrarwirtschaft an der HTW Dresden und ist seit Juli 2016 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Ökologischer Landbau, Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie der HTW Dresden in verschiedenen Forschungsprojekten tätig.

    Promotion
    HTW Dresden/Anne Griebsch
  • Erinnerung

    06.12.2019
    Personalrat

    Wir möchten Sie erinnern, dass am Montag, 09.12.2019 um 13:30 Uhr in Raum Z 211 die jährliche Personalversammlung stattfindet. Der Tagesordnungspunkt Wertschätzung musste wegen Terminproblemen auf einen anderen Tag verschoben werden. Wir informieren Sie rechtzeitig, wenn der neue Termin dafür feststeht. Wir freuen uns auf Sie!

    Kalender mit Haken
  • Exkursion zur Lehrveranstaltung Elektroenergieversorgung

    06.12.2019
    Elektrotechnik

    Am 05.12.2019 fand die diesjährige Exkursion im Rahmen der Lehrveranstaltung Elektroenergieversorgung für Wirtschaftswissenschaftler in das Braunkohlekraftwerk Lippendorf bei Leipzig statt. Es nahmen Studenten und Mitarbeiter der Fakultäten Wirtschaftswissenschaften und Elektrotechnik der HTW Dresden teil. Ich danke der Fakultät Wirtschaftswissenschaften herzlich für ihre finanzielle Unterstützung.

    Auf dem Kesseldach
  • Workshop GeoBIM benchmark 2019 in Amsterdam

    05.12.2019
    Geoinformation

    Am 02.12. und 03.12.2019 fand in Amsterdam ein Workshop zum GeoBIM benchmark mit etwa 50 Teilnehmern aus verschiedenen Ländern statt. Das Benchmark-Projekt wird von der 3dgeoinfo-Gruppe der TU Delft organisiert und von der ISPRS (International Society for Photogrammetry and Remote Sensing) und der EuroSDR (European Spatial Data Research association) gefördert. Untersucht werden die Möglichkeiten zur Integration von Geo- und Bauwerksdaten und der Interoperabilität von Softwareanwendungen in beiden Gebieten. Der Workshop zu ersten Ergebnissen des Benchmarks richtete sich sowohl an Forschende als auch an Expert*innen aus der Praxis. Die Fakultät Geoinformation der HTW Dresden beteiligte sich an Benchmark und Workshop auf verschiedene Art und Weise. Im Vorfeld wurden bei uns einige Benchmark-Tests durchgeführt und damit zu einer umfassenden Auswertung der Softwarelandschaft beigetragen. Diese Tests evaluieren die Unterstützung von BIM- bzw. GIS-Software für die offenen Standards CityGML und IFC, die Georeferenzierung von IFC-Daten sowie die Konvertierung zwischen den Formaten. Im Rahmen des Workshops gab Helga Tauscher (Postdoc an unserer Fakultät) einen Überblick zum IFC-Standard und stellte Forschungsergebnisse der vergangenen Jahre vor. Tim Kaiser und Hendrik Görne (Wissenschaftliche Mitarbeiter im Projekt CityBIM) präsentierten das an der Fakultät entwickelte Konzept der „Level of Georeferencing“ für IFC-Modelle und zeigten in einer Demo die Funktionalitäten des IfcGeoRefCheckers zur Georeferenzierung von IFC-Modellen.

    Frau Tauscher, Herr Kaiser und Herrn Görne bei der Präsentation ihre aktuellen Forschungsergebnisse
  • Festakt 100 Jahre Studentenwerk Dresden – Kanzlerin Monika Niehues mit Verdienstmedaille des Deutschen Studentenwerkes geehrt

    05.12.2019
    Pressestelle

    Gewürdigt wurden damit vor allem über mehr als zehn Jahre herausragendes Engagement und überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft im Verwaltungsrat des Studentenwerks Dresden. „Monika Niehues ist in verschiedenen Gremien über das gewöhnliche Maß hinaus engagiert und unterstützt das Studentenwerk Dresden bei verschiedenen Projekten. So fördert sie seit vielen Jahren die Zusammenarbeit zur Nutzung einer gemeinsamen Chipkarte zwischen Hochschule und Studentenwerk. Durch ihre Vermittlung entstanden zahlreiche Projekte der fachlichen Zusammenarbeit zwischen dem Studentenwerk und der HTW Dresden.“, so der frühere Geschäftsführer des Studentenwerkes, Professor Rudolf Pörtner, in seiner Laudatio.

    Preisverleihung
    Studentenwerk Dresden/ Peter Fischer
  • Exkursion in das Braunkohlekraftwerk Lippendorf

    05.12.2019
    Wirtschaftswissenschaften

    Am 05.12.2019 fand eine Exkursion im Rahmen der Lehrveranstaltung Elektroenergieversorgung für Wirtschaftswissenschaftler in das Braunkohlekraftwerk Lippendorf bei Leipzig statt. Es nahmen Studierende und Mitarbeiter/-innen der Fakultäten Wirtschaftswissenschaften und Elektrotechnik der HTW Dresden teil.

  • dresden|exists überzeugt im BMWi-Wettbewerb EXIST-Potenziale

    04.12.2019
    Gründung Pressestelle Transfer

    Der Startup-Service dresden|exists zählt zu den ausgewählten Förderprojekten im Wettbewerb EXIST-Potenziale. 220 Hochschulen und Universitäten hatten sich für die Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) beworben. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gab am Mittwoch in Berlin in einem feierlichen Rahmen die Entscheidung über die insgesamt 142 Preisträger bekannt. Die TU Dresden und die HTW Dresden, an denen der Startup-Service der Dresdner Wissenschaftseinrichtungen angesiedelt ist, konnten sich dabei im Förderschwerpunkt „Regional Vernetzen“ durchsetzen. „EXIST Potenziale schafft für uns die finanzielle Grundlage, um die bestehenden Aktivitäten gezielt auszubauen,“ erklärt Dr. Frank Pankotsch, Leiter von dresden|exists. „In den kommenden vier Jahren möchten wir mit neuen Partnereinrichtungen mehr potenzielle Gründerinnen und Gründer erreichen und gleichzeitig über ein Acceleration-Programm die Erfolgschancen wachstumsorientierter Startups verbessern.“ Seit 1999 unterstützt dresden|exists Unternehmensgründungen an den beiden Hochschulen TU Dresden und HTW Dresden. Bereits seit 2007 stellt der Startup-Service sein Beratungs- und Weiterbildungsangebot auch Mitarbeitern der Dresdner Leibniz-Institute sowie des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf zur Verfügung. „Wir freuen uns, dass wir nun mit der Hochschule für bildende Künste und der Fachhochschule Dresden zwei neue Partner gewinnen konnten und wollen den Verbund auch zukünftig erweitern,“ so Pankotsch weiter. „Unser Ziel ist es nicht nur mehr Studierende fürs Gründen zu begeistern, sondern jedem Gründer – egal aus welcher Einrichtung – den besten Coach an die Seite zu stellen. So profitieren alle Partnereinrichtungen von dem Erfahrungsschatz, den wir in 20 Jahren bei dresden|exists aufgebaut haben.“ dresden|exists – Startup-Service der Wissenschaftseinrichtungen Seit 20 Jahren ist dresden|exists der erste Ansprechpartner, um Ideen aus der Wissenschaft in die Praxis umzusetzen. Erfahrene Berater unterstützen Studierende, Absolventen und Wissenschaftler bei der Gründung des eigenen Startups und der Verwertung von Forschungsergebnissen. Um Ideen optimal umzusetzen, bietet dresden|exists individuelle Beratung, umfassende Informations- und Qualifizierungsangebote sowie gezielten Kontakt zu externen Partnern. www.dresden-exists.de Mit EXIST-Potenziale will das BMWI eine aktivierende Gründungskultur an Hochschulen implementieren sowie die notwendigen Rahmenbedingungen für innovative und wachstumsstarke Startups aus der Wissenschaft und damit auch zukunftssichere Arbeitsplätze in der Region schaffen. Die geförderten Projekte werden im Frühjahr 2020 starten. Über vier Jahre stellt das BMWi insgesamt etwa 150 Millionen Euro zur Verfügung. Gründungsschmiede Die Gründungsschmiede an der HTW Dresden unterstützt Studierende bei der Gründung eigener Unternehmen - von der Geschäftsidee, über den Businessplan bis hin zur Beantragung von Fördergeldern. Die Gründerinnen und Gründer können die Büroräume und die Infrastruktur der Hochschule nutzen, um ihre Geschäftsideen auf den Markt zu bringen.

    Gründungsteam
    HTW Dresden

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