
Das war der Girls‘ Day 2026
Zum Girls’ Day am 23. April experimentierten und forschten 68 Schülerinnen in zehn Workshops aus Naturwissenschaft und Technik an der HTW Dresden.
Anlässlich des 25. Mädchen-Zukunftstags öffnete die HTW Dresden ihre Türen für Schülerinnen im Alter von 11 bis 16 Jahren aus ganz Sachsen. In zehn Workshops erhielten sie Einblicke in die Fachbereiche Chemieingenieurwesen, Elektrotechnik, Geoinformation, Informatik, Mathematik und Maschinenbau.
Technik erleben: Von Kryptografie bis Virtual Reality
An der Fakultät Informatik gingen 13 „Krypto-Detektivinnen“ auf Spurensuche. Sie lernten, wie sie geheime Nachrichten verschlüsseln und entschlüsseln und wie sicherer Informationsaustausch funktioniert. Sechs weitere Schülerinnen erkundeten im Workshop „Die Vermessung unseres Sonnensystems“ historische Methoden zur Bestimmung von Entfernungen zwischen Erde, Mond und Sonne und beobachteten aktuelle Himmelsereignisse. Im LabX entwarfen, nähten und programmierten die Teilnehmerinnen im Workshop „DIY Wearables“ eigene leuchtende Beutel mit Nähmaschine, Mikrocontroller und LEDs.
In den Workshops der Fakultät Maschinenbau tauchten die Schülerinnen in virtuelle Welten ein. Acht Teilnehmerinnen verbrachten „Einen Tag als Roboter-Programmiererin“, steuerten Industrieroboter und lernten virtuelle Arbeitsumgebungen mit VR-Brillen kennen. Im Workshop „Metalle verstehen“ untersuchten sie Eigenschaften von Stahl und Aluminium und lösten ein interaktives Rätsel in der virtuellen Realität.
An der Fakultät Geoinformation erhielten zehn Schülerinnen im Workshop „Unsere Welt von oben“ Einblicke in das Berufsfeld der Geomatikerin. Sie steuerten eine Drohne, erstellten Luftaufnahmen und nutzten diese für eine digitale Visualisierung ihrer Umgebung.
im Labor: Elektromagnetismus, Chemie und eigene Experimente
Auch in den Laboren wurde intensiv geforscht. Im Workshop „Geheimnisvolle elektromagnetische Kräfte“ untersuchten die Teilnehmerinnen den Zusammenhang zwischen Strom und elektromagnetischen Feldern und bauten einen Elektromagneten, den sie zu einem Mini-Motor weiterentwickelten. Im Chemielabor arbeiteten zwölf Schülerinnen im Workshop „Vom Erbgut bis zur Wasserprobe“ wie im Forschungslabor. Sie extrahierten DNA, stellten Wunderkerzen her und brachten diese zum Leuchten.
Am Ende des Tages zogen sowohl die Schülerinnen als auch die Workshopleitenden eine positive Bilanz. Sie berichteten von abwechslungsreichen Angeboten, großer Neugier und viel Begeisterung beim gemeinsamen Forschen und Experimentieren. Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die den Girls’ Day zu einem inspirierenden und wissenschaftlich bereichernden Erlebnis gemacht haben.
Der nächste Girls’ Day findet am 22. April 2027 statt.
Weitere Möglichkeiten, die HTWD kennenzulernen
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