
Design verbindet
Die Fakultät Design präsentierte auf ihrer Sommerwerkschau Projekte mit Praxispartnern aus Wissenschaft, Kultur und Industrie
Robotergesichter, Möbel für die Deutsche Werkstätten oder interaktive Exponate für das Deutsche Hygiene-Museum: Die Sommerwerkschau der Fakultät Design zeigte nicht nur, woran Studierende im vergangenen Semester gearbeitet haben. Sie machte auch sichtbar, wie eng die Fakultät mit Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur zusammenarbeitet.
Die Beispiele reichten von der Robotik bis zur Stadtentwicklung. Gemeinsam mit der TU Dresden entwickelten Studierende im Forschungsprojekt „Robot Faces“ Gesichter für humanoide Roboter. Das Ziel: Mimik, Haltung und Bewegung so zu gestalten, dass Menschen intuitiver mit Maschinen kommunizieren können.
Für das Deutsche Hygiene-Museum Dresden entstanden interaktive Ausstellungsobjekte für die kommende Ausstellung MAMMA zum Thema Mutterschaft. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie komplexe Inhalte möglichst vielen Menschen zugänglich werden können. Gemeinsam mit den Deutschen Werkstätten Hellerau untersuchten Studierende außerdem, wie zeitgemäße Serienmöbel aussehen könnten. Aus dem Projekt gingen elf Möbelkonzepte hervor – vom Arbeitsplatz bis zum Regalsystem.
Wie Design gesellschaftliche Fragen aufgreift, veranschaulicht ein Projekt zum Dresdner Schulbautyp „Dresden Atrium“. Die Entwürfe setzen sich mit dem baukulturellen Erbe auseinander und entwickeln Ideen für die Anforderungen heutiger Grundschulen. Für den Ideengarten der Landesgartenschau 2027 entstanden interaktive Gestaltungskonzepte, die den Projektpartner Garten- und Landschaftsbau Sachsen so überzeugten, dass gleich zwei erste Preise vergeben wurden.
„Die Werkschau zeigt, wie vielfältig die Kooperationen unserer Fakultät bereits heute sind“, sagt Dekan Professor Florian Alexander Schmidt. „Gleichzeitig sehe ich noch großes Potenzial angesichts des kulturellen, naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Umfelds, in dem sich die Fakultät innerhalb der HTWD und in der Region Dresden befindet.“
Design übernimmt dabei eine Schnittstellenfunktion: Designerinnen und Designer übersetzen komplexe Technologien und wissenschaftliche Erkenntnisse in Anwendungen, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren.




