
Erfolgreicher Abschluss des Projekts iCCiEE5
Die HTWD entwickelte gemeinsam mit Partnerhochschulen aus Jordanien und Usbekistan ein Konzept für die internationale Entrepreneurship Education. Nach vier Jahren Zusammenarbeit wird das DAAD-geförderte Projekt iCCiEE5 nun finalisiert.
Ziel des Projekts intercultural Co-Creation for international Entrepreneurship Education (iCCiEE) war es, ein interkulturell ausgerichtetes und praxisorientiertes Lehrangebot für unternehmerisches Denken und Handeln zu entwickeln. Beteiligt waren neben der HTWD die German Jordanian University (GJU) und die New Uzbekistan University (NewUU).
Zum Abschluss der Zusammenarbeit trafen sich im September Lehrende und Studierende der drei Hochschulen in Deutschland. Die Gewinnerteams der beiden vorangegangenen Innovation Challenges – viertägige Workshops, in denen die Studierenden praxisnahe Geschäftsmodelle entwickeln sollten – aus Jordanien und Usbekistan waren eingeladen, ihre unternehmerischen Ideen in Deutschland weiterzudenken. Einblicke in das Dresdner Gründungsökosystem erhielten sie beim Besuch des Gründungsschmiede der HTWD und des YETI Inkubators.
Auf dem G-Forum, einer der größten Fachkonferenzen zu Entrepreneurship und Innovation im deutschsprachigen Raum, präsentierte das Projektteam seine Arbeit. Im Mittelpunkt stand der gemeinsam entwickelte Ansatz für eine anpassungsfähige Gestaltung von Lehrangeboten in der Entrepreneurship Education.
Impulse für die internationale Entrepreneurship Education
Das Projekt wurde im Rahmen des DAAD-Programms „Hochschuldialog mit der islamischen Welt“ gefördert. Ziel war es, Studierende durch ein interkulturell geprägtes und praxisorientiertes Lehrangebot auf unternehmerische Herausforderungen in einer globalisierten Wirtschaft vorzubereiten.
Die drei Partnerhochschulen setzen das gemeinsam entwickelte Curriculum in unterschiedlichem Umfang und mit eigenen Schwerpunkten um. An der HTWD wurde zum Beispiel ein Entrepreneurial Track in den Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft integriert. Ein weiteres Beispiel ist der Innovationssprint für Erstsemester der Studiengänge Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen. Dabei bearbeiten die Studierenden konkrete Herausforderungen regionaler Unternehmen. In interdisziplinären Teams entwickeln sie Lösungsideen, tauschen sich mit potenziellen Nutzern aus und überprüfen ihre Ansätze anhand des erhaltenen Feedbacks. So lernen sie, unternehmerisch zu denken und praxisnahe Lösungen zu entwickeln.
Es ist geplant, die Angebote auf weitere Studiengänge auszuweiten und Formate der Entrepreneurship Education regelmäßig durchzuführen. Sie sollen auch den Austausch mit regionalen Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft stärken, die zur Vermittlung unternehmerischer Kompetenzen beitragen.

Kontakt
Prof. Dr. rer. pol. René Thamm
Studiendekan Bachelor Betriebswirtschaft und Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen
- Z 616
- +49 351 462 3222

Prof. Dr. rer. pol. Ronny Baierl
Professur für Schlüsselqualifikationen
- Z 614B
- +49 351 462 3570




