Dazu unterzeichneten der Rektor der HTWD, Prof. Ingo Gestring und der Geschäftsführer des City Outlet, Henryk Vogel, eine Absichtserklärung für eine langfristige Zusammenarbeit .
City Outlet Pirna
Unterzeichneten eine Absichtserklärung für eine langfristige Zusammenarbeit: Henryk Vogel, Geschäftsführer des City Outlet und Prof. Ingo Gestring, Rektor der HTWD. Mit dabei: Hanna Liebrecht und Paul Steglich von der HTWD
Erstellt von Pressestelle |

HTW Dresden stärkt Transfer in die Region

Die HTW Dresden und die City Outlet Pirna GmbH starten eine langfristige Kooperation zur Entwicklung innovativer Lösungen für die Stadt von morgen. Studierende, Forschung und Praxis sollen dabei direkt zusammenwirken und damit einen konkreten Nutzen für Pirna und die Region schaffen.

Wie gelingt Stadtentwicklung, die junge Menschen begeistert, Innovationen ermöglicht und Wissen direkt in die Praxis bringt? Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) will darauf künftig gemeinsam mit der City Outlet Pirna GmbH Antworten entwickeln. Dazu unterzeichneten der Rektor der HTWD, Prof. Ingo Gestring und der Geschäftsführer des City Outlet, Henryk Vogel, eine Absichtserklärung für eine langfristige Zusammenarbeit 

Die Kooperation unterstreicht das Selbstverständnis der HTWD als Transferhochschule: Forschung, Lehre und Gründung sollen konkrete Wirkung in der Region entfalten und wissenschaftliche Erkenntnisse dort ankommen, wo sie gebraucht werden – in Städten, Unternehmen und gesellschaftlichen Transformationsprozessen.

„Als Hochschule für angewandte Wissenschaften bringen wir Wissen in Anwendung. Gleichzeitig ist uns regionales Engagement sehr wichtig. Mit Hilfe der Ideen unserer Studierenden können wir einen wichtigen Beitrag zur Stadtentwicklung der Stadt Pirna leisten. Wer junge Menschen gewinnen will, sollte sie auch von Beginn an in die Planungen für Stadtentwicklung mit einbeziehen“, so der Rektor der HTW Dresden.

Praxis trifft Lehre

Im Zentrum der Kooperation steht die Transformation Pirnas hin zu einem „City Outlet“ und zu einer innovativen, nachhaltigen Smart City. Die HTWD bringt dafür ihre Kompetenzen in anwendungsorientierter Forschung und praxisnaher Lehre ein. Ziel ist es, innovative Lösungen gemeinsam mit Praxispartnern zu entwickeln, zu erproben und direkt umzusetzen.

Die Zusammenarbeit eröffnet zugleich neue Möglichkeiten für Studium und Lehre. Reale Herausforderungen aus der Stadtentwicklung werden künftig stärker in Lehrveranstaltungen integriert. Geplant sind unter anderem Reallabore, studentische Projekte, Innovationsformate, Abschlussarbeiten und Gründungsaktivitäten. So entstehen Lernräume, in denen Studierende früh Verantwortung übernehmen und konkrete Zukunftsideen entwickeln können.

Ein erstes Beispiel folgt bereits zum Start des Wintersemesters 2026. Studierende der Fakultät Wirtschaftswissenschaften beschäftigen sich im Rahmen einer Innovationswoche mit dem Projekt City Outlet Pirna und erarbeiten eigene Konzepte für die Stadtentwicklung.

Innovationen für die Region

Inhaltlich reicht die Kooperation von nachhaltiger Stadt- und Infrastrukturentwicklung über Mobilität, Verkehrsplanung und urbane Logistik bis zu Digitalisierung, Smart-City-Anwendungen, Klimaanpassung und datenbasierter Stadtentwicklung. Die Hochschule versteht die Partnerschaft dabei auch als Chance, neue Transferformate zu entwickeln und ihre Rolle als Innovationstreiberin in der Region weiter auszubauen.

Dass regionale Entwicklung und Fachkräftesicherung eng zusammenhängen, wurde auch bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung sichtbar: Mit Hanna Liebrecht und Paul Steglich waren zwei Studierende beziehungsweise Alumni der HTW Dresden vor Ort, die ihre berufliche Zukunft bewusst in Sachsen sehen. Hanna Liebrecht, Absolventin des Studiengangs International Business, sammelte bereits internationale Erfahrungen und möchte perspektivisch in der Region arbeiten. Paul Steglich, Student des Bauingenieurwesens im vierten Semester, plant später die Übernahme des Familienunternehmens seines Vaters. Ihre Beispiele zeigen, welches Potenzial in jungen Talenten steckt und warum es wichtig ist, sie frühzeitig in Transformations- und Stadtentwicklungsprozesse einzubinden.

Mit der Kooperation macht die HTWD deutlich, wie Transfer funktionieren kann. Forschung und Lehre bleiben nicht auf dem Campus, sondern wirken direkt in die Region hinein und das gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft.

Erstellt von Pressestelle |