Teilnehmer Jugend forscht Regionalwettbewerb Ostsachsen
Fotos: André Wirsig
Teilnehmende des Jugend forscht Regionalwettbewerbs Ostsachsen
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Jugend forscht Regionalwettbewerb 2026 an der HTWD: Junge Talente begeistern mit Innovationskraft

Beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht am 28. Februar 2026 an der HTWD begeisterten junge Talente mit innovativen Projekten; zudem wurde der HTWD-Sonderpreis für besondere Praxisnähe vergeben.

Am 28. Februar 2026 war die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) Gastgeberin des Regionalwettbewerbs von Jugend forscht. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus der Region präsentierten ihre Forschungsprojekte und stellten sich dem Urteil der Fachjury. 

„Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Kreativität, Neugier und Mut die Schülerinnen und Schüler eigene Ideen entwickeln und neue Wege beschreiten. Als Hochschule für angewandte Wissenschaften steht die HTW Dresden für Forschung, die im echten Leben etwas bewirkt. Unsere Stärke liegt darin, Ideen schnell in die Anwendung zu bringen, direkt in die Region. Uns ist wichtig, dass aus guten Ideen Lösungen werden, die Menschen helfen, mit denen man Geld verdienen kann und die hier vor Ort etwas verändern. Genau deshalb freuen wir uns, den Regionalwettbewerb Ostsachsen auszurichten“, so die Prorektorin für Forschung, Nachhaltigkeit und Transfer, Pro. Kathrin Harre in ihrem Grußwort.  

Gewinnerinnen und Gewinner der Kategorien

In den verschiedenen Fachgebieten – darunter Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik – wurden herausragende Projekte ausgezeichnet. Dabei qualifizieren sich die Erstplatzierten für den Landeswettbewerb. Alle Teams überzeugten die Jury mit wissenschaftlicher Tiefe, Kreativität und gesellschaftlicher Relevanz. 

Sonderpreis der HTWD für „Praxisnähe und Transfer“

Ein besonderes Highlight war die Verleihung des HTWD-Sonderpreises für „Praxisnähe und Transfer“. Dieser ging an Emilia Scholz vom Gotthold-Ephraim-Lessing-Gymnasium Kamenz für ihr Projekt „Kontaktlose Detektion von Gasblasen in Flüssigmetallen“.

Mit ihrer Arbeit zeigte sie eindrucksvoll, wie anwendungsorientierte Forschung bereits im Schulalter auf hohem Niveau betrieben werden kann. Überreicht wurde der Preis von der Prorektorin Prof. Kathrin Harre. Emilia Scholz erhielt einen Gutschein für einen Workshop an der HTWD sowie einen HTWD-Hoodie als Anerkennung für ihre Leistung.

Engagement aus der Fakultät Informatik/Mathematik ausgezeichnet

Auch das Engagement unserer Hochschulangehörigen wurde gewürdigt: Frank Henschel (Fakultät Informatik/Mathematik) betreute ein Team des Pestalozzi-Gymnasium Heidenau beim Projekt „Umweltmonitoring auf einer Grünbrücke“. Für seine fachkundige Unterstützung wurde er mit dem Betreuerpreis ausgezeichnet.

Ein vielfältiges Rahmenprogramm 

Neben dem Wettbewerb selbst bot die HTWD gemeinsam mit den Patenunternehmen Wandelbots, SachsenEnergie und KLA-Tencor ein abwechslungsreiches Begleitprogramm für Teilnehmende und Gäste. Dazu gehörte eine Führung durch die Labore der Fakultät Informatik/Mathematik sowie den Makerspace Lab X der Hochschule mit Dr. Robert Ringel, immersive Entspannungsangebote mit Prof. Georg Freitag, die es ermöglichten, zwischen Jurygesprächen und Präsentationen neue Energie zu tanken, sowie ein Informationsstand zur Studienorientierung. Dort stellten Christian Friebel und Tobias Gottfried vom HTWD Schülerlabor die verschiedenen Studiengänge, Praxisprojekte und beruflichen Perspektiven an der Hochschule vor.

Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich und freuen uns darauf, einige von ihnen vielleicht schon bald für ein Studium an der HTWD begrüßen zu dürfen.

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