
Neuer Lab-X-Workshop „Hingucker aus dem 3D-Drucker" startet gut besucht
Wie entsteht ein 3D-gedrucktes Objekt? Wo ist die Nozzle, wozu verwendet man Filament und wie dick muss das Infill sein? Beim ersten 3D-Druck-Workshop des Lab X am 17.04. lernten Teilnehmende die Grundlagen des 3D-Drucks kennen.
Zu Beginn des Kurses erhielten die Teilnehmenden von Workshopleiter Jan-Luis Pönitz einen umfassenden Einblick in die theoretischen Grundlagen des 3D Drucks. Dabei wurde u.a. erklärt, wie ein 3D-Drucker im sogenannten FDM (Fused Deposition Modeling) - Verfahren ein Kunststofffilament (Kunststoffdraht für den 3D-Druck) schichtweise aufträgt und so ein dreidimensionales Objekt druckt. Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit verschiedenen Materialien für Filament wie PLA und PETG und deren Eigenschaften beim Drucken und am fertigen Objekt.
Außerdem schauten sich die Teilnehmenden die wichtigsten Bauteile der 3D-Drucker wie die Düse (Nozzle), das Heizbett und den Extruder hautnah in der Werkstatt des Lab X an.
Im zweiten Teil des Kurses wurde der Druck eines im CAD vorkonstruierten, individuellen Einkaufswagen-Chips demonstriert. Einstellungen wie u.a. Beschaffenheit und Dichte des Infills (Füllstruktur im Inneren des Objekts), Schichtdicke, Druckgeschwindigkeit und die Farbe des Filaments wurden angepasst. Anschließend konnten die Kursteilnehmenden am Computer eigene Entwürfe für „Hingucker aus dem 3D-Drucker“ mit den Softwareprogrammen Prusa Slicer oder Autodesk Fusion ausprobieren.
Besonders die richtige Kalibrierung des Druckbetts und die Haftung des Materials auf der Druckplatte waren entscheidend für gute Ergebnisse. Außerdem war es interessant zu sehen, dass ein Druck je nach Größe sehr viel Zeit in Anspruch nehmen kann und Geduld erfordert.
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Blödsinn mit Lötzinn am 05.05.2026 | 15:30 - 17:30 Uhr
Schmarrn mit Garn am 06.05.2026 | 15:00 - 17:30 Uhr
Hingucker aus dem 3D-Drucker am 22.05.2026 | 13:00 - 15:30 Uhr
