Gruppenbild 3D-Tage
HTWD/ Fabian Ettelt
Teilnehmende der 23. Oldenburger 3D-Tage vor dem Zentralgebäude der HTWD. Über 200 Fachleute aus Wissenschaft, Industrie und Praxis kamen zur Konferenz nach Dresden
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Oldenburger 3D-Tage erstmals in Dresden: Über 200 Fachleute diskutieren 3D-Messtechnik an der HTWD

Premiere in Dresden: Die 23. Oldenburger 3D-Tage fanden erstmals an der HTW Dresden statt. Mehr als 200 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Industrie tauschten sich über aktuelle Entwicklungen in Photogrammetrie, Laserscanning und optischer 3D-Messtechnik aus.

Oldenburger 3D-Tage erstmals an der HTW Dresden

Die Oldenburger 3D-Tage haben erstmals in ihrer 23-jährigen Geschichte nicht in Oldenburg, sondern in Dresden stattgefunden. Am 25. und 26. Februar 2026 begrüßte die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) mehr als 200 Fachleute aus Wissenschaft, Industrie, Dienstleistung und Anwendung zur renommierten Fachtagung rund um optische 3D-Messtechnik, Photogrammetrie und Laserscanning.

Gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden und der Jade Hochschule Oldenburg richtete die HTWD die Veranstaltung aus. Unterstützt wurde die Tagung vom Zentrum für angewandte Forschung und Technologie (ZAFT e.V.).

Die Oldenburger 3D-Tage zählen zu den wichtigsten Fachveranstaltungen zur 3D-Messtechnik und Photogrammetrie im deutschsprachigen Raum und bringen jährlich Expertinnen und Experten aus Forschung, Industrie und Anwendung zusammen.

Im Mittelpunkt des zweitägigen Programms standen aktuelle Entwicklungen und Anwendungen in der Photogrammetrie, im Laserscanning und in der industriellen Messtechnik. In parallelen Fachsessions präsentierten Expertinnen und Experten ihre Arbeiten zu Themen wie Ingenieurgeodäsie, Kulturerbe-Dokumentation, Punktwolkenverarbeitung und photogrammetrische Messverfahren. Weitere Beiträge befassten sich mit Künstlicher Intelligenz in der 3D-Messtechnik, Qualitätskontrollen im Bauwesen, Building Information Modeling (BIM) sowie mit immersiven Visualisierungstechniken.

Plattform für Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Nachwuchs

Ein Nachwuchsforum bot jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, ihre aktuellen Forschungsprojekte aus den Bereichen Geodäsie, Photogrammetrie und 3D-Datenerfassung vorzustellen. Auch zahlreiche Studierende nutzten die Tagung, um Einblicke in aktuelle Technologien der 3D-Erfassung und digitalen Vermessung zu gewinnen und Kontakte zu Forschenden sowie zu Vertreterinnen und Vertretern aus der Wirtschaft zu knüpfen.

Eröffnet wurde die Tagung von Prof. Danilo Schneider, Professur für Photogrammetrie an der HTWD. Grußworte sprachen die Prorektorin für Forschung, Nachhaltigkeit und Transfer der HTWD, Prof. Kathrin Harre, sowie der Vorsitzende des DVW e.V. – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement Sachsen, Felix Raderecht.

Begleitet wurde die Konferenz von einer Firmenausstellung mit mehr als 20 Unternehmen aus dem Bereich der optischen Messtechnik. Internationale Technologiefirmen ebenso wie regionale Anbieter präsentierten aktuelle Sensorik, Softwarelösungen und Anwendungen der 3D-Messtechnik. Die Ausstellung bot den Teilnehmenden zahlreiche Möglichkeiten zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung zwischen Wissenschaft und Industrie.

Weitere Fotos sowie Informationen zum Programm und zu den beteiligten Unternehmen sind auf der Tagungswebseite der 23. Oldenburger 3D-Tage verfügbar.

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Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Danilo Schneider

Vorsitzender Prüfungsausschuss

Prof. Dr.-Ing. Danilo Schneider