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Andreas Franze im Meditationssitz vor dem Hauptgebäude der
Kalina Zheynova

Prof. Andreas Franze: „Meine Professur ist mehr als ein Job“

Erstellt von Pressestelle |

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der HTW Dresden stellen wir in unserer Porträtreihe Menschen der Hochschule vor. Wir haben Andreas Franze gefragt, was er mit der Hochschule verbindet und was er sich für die Zukunft unserer Hochschule wünscht.

Andreas Franze ist seit März 2019 Professor für Baumechanik und Baudynamik an unserer Hochschule. Er engagiert sich neben seiner Lehre vor allem für die Persönlichkeits- und Bewusstseinsbildung. Neben Weiterbildungen zur achtsamkeitsbasierten Didaktik bietet er auch verschiedene Workshop-Formate für Achtsamkeitsübungen für alle Hochschulmitglieder an. In einer seiner Vorlesungen kann es schon mal sein, dass er seine Studierenden mit einer Meditation in den Feierabend schickt. Zum diesjährigen Hochschultag konnten Interessierte alles über die Gestaltung eines achtsameren Lebens erfahren. Im aktuellen Interview verrät er, was ihn mit der HTW Dresden verbindet und warum sein Job mehr als ein Beruf ist.

Was verbindet Sie mit der HTW Dresden?

Auf meiner Ernennungsurkunde steht das Wort „Berufung“ und so lebe ich auch meine Tätigkeit als Professor. Es erfüllt mich sehr oft mit großer Freude, Studierende bei ihrem Lernprozess zu begleiten und ihre Entwicklung zu verfolgen. Daneben genieße ich auch die vielen Momente an der Hochschule, in denen ich selbst Lernender sein darf. Hinzu kommen die außerordentlich freundlichen Kolleginnen und Kollegen an der Fakultät, die mich sehr wohlwollend aufgenommen haben und mit denen der Arbeitsalltag sehr angenehm ist.

Welches Erlebnis hat Sie besonders geprägt?

Als ich noch in meinem ersten halben Jahr an der HTW Dresden gebeten wurde, am Tag der Lehre einen der Hauptvorträge zu halten. Dieses Vertrauen bestärkte mich darin, meine Lehre selbstbewusst weiterzuentwickeln.

Beschreiben Sie die Hochschule in drei Worten

anwendungsnah, familiär, progressiv

Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Hochschule?

Ich wünsche mir eine Zukunft, die uns dazu ermutigt immer wieder neue Perspektiven einzunehmen. Sehr schön wäre hierfür eine Atmosphäre der ganzheitlichen Bildung, die gemäß des Dreiklangs Kopf–Herz–Hand dazu ermutigt gute Ideen mitfühlend umzusetzen.

Gibt es einen Ort auf dem Campus, der Sie besonders inspiriert und den Sie zum Energie tanken empfehlen können?

Ich mag drei Orte besonders: Am Café Listig zieht mich neben dem Kulinarischen das Überraschungsmoment an. Auch ungeplant findet sich hier immer jemand für ein interessantes Gespräch. In der Bibliothek schätze ich die Stille und wenn ich etwas Natur sehen möchte, dann spaziere ich gern in den Beutlerpark. Die Frage erinnert mich daran, dass ich gern an unserer Hochschule zukünftig solche Orte der Begegnung und des Rückzugs hervorheben oder schaffen möchte.

Weitere Porträts sind auf unserer Jubiläumsseite veröffentlicht: www.htw-dresden.de/30jahre

Kontakt

M.Sc. Miriam Walther

M.Sc. Miriam Walther