Gründungsprojekte auf der Werkschau Design
Susann Bladwell
Absolvent:innen der Fakultät Design der HTWD stellen auf der Werkschau ihre Gründungsprojekte vor
Erstellt von Gründungsschmiede |

Wie Projekte ihren Weg in die Welt finden

Auf der Werkschau der Fakultät Design zeigten diesmal auch sechs Absolventinnen Absolventen der Fakultät, wie sie ihre im Studium entwickelten Konzepte weiter zu Gründungsprojekten ausbauen.

Jedes Semester entstehen an der HTW Dresden Ideen, die weit über das Studium hinausreichen. Was als Entwurf, Seminarprojekt oder Abschlussarbeit beginnt, kann sich durchaus zu einem Produkt, einer Innovation oder sogar zu einem eigenen Startup entwickeln.

Auf der Werkschau, auf der Studierende der Fakultät Design regelmäßig ihre Semester- und Abschlussarbeiten präsentieren, zeigten diesmal auch sechs Absolventinnen und Absolventen der Fakultät, wie sie ihre im Studium entwickelten Konzepte weiter zu Gründungsprojekten ausbauen. Unterstützt werden sie von der Gründungsschmiede und dem Lab X der HTWD.

Eine von ihnen ist Diana Dill. Mit ihrer Produktidee für das Gesundheitswesen zeigte sie wie aus einem Design-Konzept eine unternehmerische Vision wurde. Im Interview erzählt sie, wie es dazu kam und welche Ziele sie als Nächstes verfolgt.

Kannst du uns deine Idee kurz vorstellen? Worum geht es und welches Problem möchtest du damit lösen?

Mit Relumo Care entwickle ich ein mobiles Licht- und Orientierungssystem zur Delirprävention auf Intensivstationen. Nach einer Operation kommt es häufig vor, dass Patient:innen die zeitliche und räumliche Orientierung verloren haben. Ziel ist es, Patient:innen mit Relumo Care bei der Orientierung zu unterstützen und die Heilungsumgebung zu verbessern.

Wie ist die Idee entstanden? Gab es ein Studienprojekt oder eine Lehrveranstaltung, die den Anstoß gegeben hat?

Relumo Care entstand im Rahmen meiner Masterarbeit im Studiengang Design: Products and Interactions an der HTW Dresden. Das Projekt zeigt, wie Design reale Herausforderungen im Gesundheitswesen lösen kann - Herausforderungen, die mir in meinem persönlichen Umfeld begegnet sind und die ich deshalb unbedingt angehen wollte. 

Was hat dich dazu bewogen, nach deinem Abschluss weiter an der Idee zu arbeiten?

Das positive Feedback, das ich für mein Designkonzept aus Kliniken bekommen habe und der große Bedarf, der mir gespiegelt wurde, haben mich motiviert, aus meiner Masterarbeit ein echtes Gründungsprojekt zu machen. 

Welche Unterstützung hast du auf deinem Weg von der Idee zum Gründungsprojekt erhalten?

Die HTW Dresden begleitet mich auf meinem Weg von der Masterarbeit zum Startup. Über die Gründungsschmiede habe ich ein Büro und Zugang zu einem starken Gründungsnetzwerk. In Workshops und Gründungprogrammen bekomme ich wichtiges Handwerkzeugs mit auf den Weg. Im Lab X werde ich bei der Entwicklung meines Prototypen unterstützt und kann die Werkstätten der HTW nutzen. Darüber hinaus erhalte ich Unterstützung bei Patent- und Gründungsfragen. Für diese Begleitung bin ich sehr dankbar.

Was sind die nächsten Schritte? Worauf arbeitest du im Moment hin?

Heute entwickle ich Relumo Care gemeinsam mit verschiedenen Partnern weiter, beschäftige mich mit wichtigen Regularien im MedTech Bereich und bereite die Gründung vor. Wenn es mit dem Antrag auf eine Gründungsförderung klappt, kann ich mich meinem Vorhaben noch intensiver widmen.

 

Die vorgestellten Projekte zeigten, welches Potenzial in studentischen Ideen steckt und wie Design dazu beitragen kann, Innovationen in die Praxis zu bringen. Mit Kreativität, fachlicher Begleitung und unternehmerischem Mut, können Lösungen entstehen, die ihren Platz außerhalb der Hochschule finden. 

Weitere Infos unter https://www.relumocare.com/

Weitere Informationen zur Gründungsschmiede und zum Lab X

Weitere Dokumente/ Antragsformulare finden Sie hier: https://www.htw-dresden.de/news

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Kontakt

Dipl.-Kffr. (FH) Susann Bladwell

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