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Dresden is(s)t bunt am 31.08.2026
31.08.2026GeoinformationDie Fakultät Geoinformation unterstützt seit vielen Jahren die Organisation der Veranstaltung, indem die Standorte der Tische vermessen und markiert werden. Die Unterlagen, wie die Tische stehen sollen, werden vom Organisationsteam der Cellex Stiftung zu Verfügung gestellt. Diese werden für die Absteckung vorbereitet und danach vor Ort die Markierungen zum Aufstellen der Tische gesetzt. „Die Unterstützung durch das Team der Fakultät Geoinformation ist eine große Hilfe, für die wir sehr dankbar sind!“, so Sarah Zinn von der Cellex Stiftung. Alle sind herzlich eingeladen am 31. August 2026 , von 16 bis 20 Uhr , gemeinsam Speisen, Ideen, Kultur und Gespräche zu teilen – offen, unkompliziert und unter freiem Himmel. Weitere Informationen: 10. Gastmahl "Dresden is(s)t bunt" am 31. August 2026

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Doktorand Sebastian Schilling gewinnt „Thesis in 3“
20.07.2026Geoinformation3 Minuten Präsentation, 5 Minuten Fragen, 2 Runden, 21 Teilnehmer – beim Abschlussplenum der EC3 2026-Konferenz hat Sebastian Schilling seine Forschungsarbeit Ex-Schema Semantik für die gemeinsame Nutzung in BIM und GIS in der Endrunde des Wettbewerbs „Thesis in 3“ vorgestellt – und gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Das European Council for Computing in Construction (EC3) veranstaltet mit „Thesis in 3“ ein hervorragendes Konferenzformat für junge Wissenschaftler, um ihre Forschungsansätze auf internationaler Ebene zu präsentieren. Weitere Konferenzbeiträge mit Beteiligung unserer Fakultät waren ein Bericht zu aktuellen ISO-Standardisierung der BIM-Level of Information Need (LOIN): Presenting the LOINxml schema: Discussing design decisions and intended application und ein Beitrag zu BIM-GIS Linkmodellen: Not all links are equal: Link expressiveness and discourse scope in BIM-GIS integration

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HTW Dresden und Landesamt für Archäologie Sachsen vertiefen Zusammenarbeit
15.07.2026Geoinformation Pressestelle TransferDie Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW Dresden) und das Landesamt für Archäologie Sachsen (LfA Sachsen) haben am 10. Juli 2026 an der HTW Dresden eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Mit der Vereinbarung stellen beide Einrichtungen ihre seit vielen Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit auf eine langfristige institutionelle Grundlage und bauen diese aus. Unterzeichnet wurde die Vereinbarung von der Landesarchäologin Dr. Regina Smolnik und dem Kaufmännischen Direktor Markus Strothteicher für das Landesamt für Archäologie Sachsen sowie Professor Ingo Gestring, Rektor der HTW Dresden, und Professor Stephan Kopf, Dekan der Fakultät Geoinformation. „Die Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Archäologie Sachsen besteht seit vielen Jahren und zeigt, wie Wissenschaft und Praxis voneinander profitieren. Unsere Studierenden arbeiten mit modernsten Verfahren der Photogrammetrie, des Laserscannings und der Fernerkundung an realen Fragestellungen und sammeln bereits während ihres Studiums wertvolle Praxiserfahrungen. Solche langfristigen Partnerschaften sind ein wesentlicher Baustein unseres Profils als Transferhochschule“, sagt Rektor Prof. Ingo Gestring. Verbindung von wissenschaftlicher Expertise und praktischer Erfahrung Die Kooperation verbindet die wissenschaftliche Expertise der HTW Dresden mit der langjährigen praktischen Erfahrung des Landesamtes für Archäologie Sachsen. Ziel ist es, moderne Verfahren zur digitalen Dokumentation und Analyse archäologischer Funde und Fundstellen gemeinsam weiterzuentwickeln und in Forschung und Praxis einzusetzen. Schwerpunkte bilden unter anderem Photogrammetrie, terrestrisches und mobiles 3D-Laserscanning, Structure-from-Motion-Verfahren sowie die Auswertung von Luft-, Satelliten- und LiDAR-Daten. Landesarchäologin Dr. Regina Smolnik: „Die modernen Verfahren der digitalen Dokumentation sind in der sächsischen Landesarchäologie schon lange unverzichtbare Methoden. Im Idealfall gelingt es uns mit diesen Methoden der Fernerkundung archäologische Strukturen großflächig zu erkennen ohne in den Boden eingreifen zu müssen. An erster Stelle stehen Schutz und Erhalt von Bodendenkmalen und dazu ist das präzise Erfassen und Dokumentieren notwendige Voraussetzung. Wir sind dankbar, zahlreiche hochtechnologische Verfahren der HTW Dresden in Anspruch nehmen zu können und freuen uns darüber, Studierenden im Landesamt für Archäologie an modernsten Geräten einen Einblick in die praktische Nutzung verschiedenster Anwendungen bieten zu können." Die Methoden kommen beispielsweise bei der hochpräzisen Dokumentation archäologischer Grabungen und ihren Funden sowie bei der digitalen Erfassung von Kulturdenkmalen zum Einsatz. Wissenschaftlichen Nachwuchs fördern Ein weiterer Schwerpunkt der Zusammenarbeit ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Studierende der HTW Dresden erhalten künftig noch bessere Möglichkeiten, Praktika sowie Abschlussarbeiten gemeinsam mit dem Landesamt für Archäologie Sachsen durchzuführen. Gleichzeitig bringen Expertinnen und Experten des Landesamtes ihre Praxiserfahrung durch Gastvorlesungen, Exkursionen sowie die Bereitstellung von Geodaten und archäologischen Datensätzen in die Lehre ein. Darüber hinaus bildet die Vereinbarung den Rahmen für zukünftige gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie wissenschaftliche Veranstaltungen. Im Anschluss an die Unterzeichnung informierten sich die Gäste des Landesamtes im Labor für Photogrammetrie und Fernerkundung der Fakultät Geoinformation über aktuelle Forschungs- und Lehraktivitäten sowie die technische Ausstattung. Dabei standen insbesondere innovative Verfahren der digitalen Vermessung und dreidimensionalen Dokumentation im Mittelpunkt. Die nun geschlossene Kooperationsvereinbarung formalisiert eine Partnerschaft, die sich bereits seit vielen Jahren in gemeinsamen Lehrveranstaltungen, Exkursionen, Abschlussarbeiten und Forschungsprojekten bewährt hat. Sie schafft einen verlässlichen Rahmen, um den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis weiter zu intensivieren, Innovationen für die digitale Archäologie voranzutreiben und Studierende frühzeitig in anwendungsnahe Forschungs- und Entwicklungsprojekte einzubinden. Über das Landesamt für Archäologie Sachsen (LfA Sachsen) Das LfA Sachsen ist die zentrale archäologische Fachbehörde. Sie hat den gesetzlichen Auftrag, den nachhaltigen Schutz der Bodendenkmale zu gewährleisten, diese zu erfassen und zu erforschen. Von den über 20.000 archäologischen Fundstellen aus einem Zeitraum von fast 300.000 Jahren stehen rund 13.000 Bodendenkmale unter Schutz. Ausgrabungen werden nur dort durchgeführt, wo archäologischen Spuren und Denkmale im Gelände durch Baumaßnahmen oder Rohstoffabbau bedroht und schließlich zerstört werden. Als außeruniversitäre Forschungseinrichtung betreut und realisiert das Landesamt zahlreiche wissenschaftliche Projekte mit in- und ausländischen Kooperationspartnern.

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Nachhaltigkeit erleben: Rückblick auf die erste Nachhaltigkeitswoche „DO it NOW“
24.06.2026Bauingenieurwesen Design Elektrotechnik Forschung Geoinformation Informatik / Mathematik Landbau / Umwelt / Chemie Maschinenbau Transfer WirtschaftswissenschaftenStudierende, Beschäftigte, Lehrende und Gäste nutzten in der Aktionswoche zahlreiche Workshops, Vorträge, Führungen und Mitmachaktionen, um Nachhaltigkeit in ihrer ganzen Vielfalt zu erleben und aktiv mitzugestalten. Zukunftsthemen im Fokus: Forschung, Lehre und Innovation Das Programm zeigte, wie vielfältig Nachhaltigkeit im Hochschulalltag, in Lehre, Forschung und Betrieb umgesetzt wird. Kreative Formate wie der Upcycling-Workshop und der Repair Treff im Lab X machten Ressourcenschonung praktisch erfahrbar, während Campusführungen von BIOZENTRA Einblicke in Biodiversität und nachhaltige Entwicklung auf dem Hochschulgelände gaben. Auch das offene Möbellager der HTWD zeigte, wie Wiederverwendung und Kreislaufdenken im Alltag gelebt werden. Neben praktischen Angeboten standen aktuelle Zukunftsthemen und Klimaschutz im Mittelpunkt. In Gesprächen wurde über Künstliche Intelligenz und Klimaschutz diskutiert, Studierende präsentierten nachhaltige Projektideen aus dem Nachhaltigkeitsmodul und Fachbeiträge zeigten neue Perspektiven auf Ressourcenschonung, nachhaltige Beschaffung und Kreislaufwirtschaft. Exkursionen, unter anderem zur Fernwärmeversorgung, ergänzten das Programm durch Einblicke in nachhaltige Infrastruktur. Vom Campus in die Praxis: Nachhaltigkeit zum Mitmachen Nachhaltigkeit wurde auch im Alltag sichtbar: Beim Nachhaltigkeitsfrühstück, beim Foodsharing-Angebot, bei der Campus-Clean-up-Aktion und sportlichen Aktivitäten wie der Teilnahme der HTWD an der REWE Team Challenge standen gemeinsames Hochschulleben und Engagement im Mittelpunkt. Ein wichtiger Bestandteil der Woche war der Austausch zwischen Hochschulen, Initiativen und Stadtgesellschaft. Bei der Sustainable Coffee Hour kamen Nachhaltigkeitsakteurinnen und -akteure mit ihren Projekte aus Dresden und der Region zusammen – darunter BIOZENTRA vom Transferverbund Saxony⁵ sowie weitere Partner*innen aus Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Dialogformate zu nachhaltiger Stadtentwicklung, Mobilität und gesellschaftlicher Verantwortung ergänzten die gemeinsame Perspektive. Die Vorstellung der Nachhaltigkeitsstrategie der HTWD und der Austausch zur nachhaltigen Hochschulentwicklung, z. B. durch das Klimaschutzmanagement der Hochschule durch Florian Reß machten deutlich, dass Nachhaltigkeit langfristig in Forschung, Lehre und Hochschulbetrieb verankert werden muss. Unterstützt durch die Hochschulleitungen von HTWD und TUD setzte die Woche ein sichtbares Zeichen für die gemeinsame Verantwortung beider Hochschulen. Die Abschlussveranstaltung im Bärengarten der TUD bot Gelegenheit, die entstandenen Kontakte zu vertiefen und die Woche gemeinsam ausklingen zu lassen. Ein großer Dank gilt allen Beteiligten, Referierenden, Organisierenden und Helfenden, die die erste Nachhaltigkeitswoche mit ihren Ideen und ihrem Engagement gestaltet haben. „DO it NOW“ hat gezeigt: Nachhaltigkeit entsteht durch Begegnung, Austausch und gemeinsames Handeln – für eine zukunftsfähige Hochschule und Gesellschaft.

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Nachwuchsforschungspreis 2026 verliehen
10.06.2026Bauingenieurwesen Forschung Geoinformation Landbau / Umwelt / ChemieDoppelte Spitzenleistung beim Nachwuchsforschungspreis 2026 der HTW Dresden: Katharina Knez und Dr. Kai Zernsdorf wurden mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Ihre Forschungsprojekte überzeugten die Jury ebenso wie die zukunftsweisende Arbeit von Emanuel Schütz. Die Auszeichnungen wurden am 3. Juni 2026 im Rahmen des Dies academicus durch Rektor Prof. Ingo Gestring und Prorektorin Prof. Kathrin Harre verliehen. Bereits am Vorabend hatten die Finalistinnen und Finalisten ihre Forschungsarbeiten vor der Jury präsentiert und sich den Fragen des Publikums gestellt. Nachhaltige Materialien mit antibakterieller Wirkung Katharina Knez (Fakultät Landbau/ Umwelt/ Chemie) wurde für ihr Promotionsprojekt zur Entwicklung nachhaltiger, antibakterieller Kunststoffoberflächen ausgezeichnet. Sie untersucht, wie biologisch abbaubares Polylactid (PLA) durch eine gezielte Elektronenbehandlung antibakterielle Eigenschaften erhält. Die Forschung verbindet Materialwissenschaften, Verfahrenstechnik und Mikrobiologie und eröffnet neue Perspektiven für Anwendungen in Medizin, Verpackung und Alltag. Digitale Modelle für die Bauwerke der Zukunft Mit seiner Promotionsarbeit zur Entwicklung innovativer Simulationsmodelle für Betonbauteile mit mineralisch gebundener Carbonfaserbewehrung erhielt Dr. Kai Zernsdorf (Fakultät Bauingenieurwesen) ebenfalls den ersten Platz. Sein mehrskaliger Modellierungsansatz ermöglicht realitätsnahe Vorhersagen des Material- und Tragverhaltens und schafft damit wichtige Grundlagen für langlebige und ressourceneffiziente Baukonstruktionen. Augmented Reality für präzisere Fertigungsprozesse Den dritten Platz belegte Emanuel Schütz aus der Fakultät Geoinformation. In seiner Forschung entwickelt er Methoden zur Qualitätssicherung großvolumiger Bauteile mithilfe von Augmented Reality. Durch die direkte Visualisierung von Messpunkten am realen Objekt wird ein Soll-Ist-Vergleich in Echtzeit möglich. Die entwickelten Verfahren können industrielle Prüfprozesse effizienter und ergonomischer gestalten. „Unsere Nachwuchsforschenden entwickeln heute die Lösungen für die Fragen von morgen. Die ausgezeichneten Projekte belegen, wie wichtig anwendungsorientierte Forschung ist, um Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und Digitalisierung erfolgreich zu begegnen. Dieses Engagement verdient große Anerkennung und macht Mut für die Zukunft.“ lobt Kathrin Harre, Prorektorin für Forschung, Nachhaltigkeit und Transfer, die Beiträge der Finalisten. Mit dem Nachwuchsforschungspreis würdigt die HTW Dresden jährlich herausragende Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses in der angewandten Forschung. Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt durch die Senatskommission Forschung der Hochschule. Wir danken allen Teilnehmenden und Mitwirkenden sowie den Mitgliedern der Senatskommission Forschung für ihr Engagement und ihre wertvolle Arbeit als Jury. Über den Nachwuchsforschungspreis der HTW Dresden Der Nachwuchsforschungspreis würdigt herausragende Leistungen an der HTW Dresden im Bereich der angewandten Forschung. Bewerben konnten sich Forschende der HTW Dresden und des ZAFT e.V., die ein Promotionsvorhaben aufgenommen haben oder deren Abschluss der Promotion nicht länger als ein Jahr zurückliegt.

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Naturbasiert und resilient: Nachwuchsforschungsgruppe RHESIS stellt ihr Projekt vor
04.06.2026Forschung Geoinformation Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle Tagung
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Antibakterielle Oberflächen, Augmented Reality und Carbonfaserbewehrung: Das Nachwuchsforschungssymposium 2026
28.05.2026Bauingenieurwesen Forschung Geoinformation Landbau / Umwelt / Chemie VeranstaltungBeim Nachwuchsforschungssymposium erhalten Interessierte spannende Einblicke in innovative Forschungsprojekte aus den Bereichen Materialwissenschaft, Digitalisierung und nachhaltiges Bauen. Gleichzeitig stellen sich die Finalist*innen den Fragen von Publikum und Jury. Am 2. Juni 2026 sind alle Interessierten ab 15.30 Uhr ins PAB (Zentralgebäude) eingeladen. Für die finale Runde des Wettbewerbs qualifiziert haben sich: Katharina Knez Wie lassen sich Kunststoffoberflächen antibakteriell ausrüsten – ganz ohne zusätzliche Chemikalien? Mit dieser Frage beschäftigt sich Katharina Knez in ihrem Promotionsprojekt. Sie erforscht, wie biologisch abbaubares Polylactid (PLA) mithilfe gezielter Elektronenbehandlung antibakterielle Eigenschaften erhält. Ziel ist die Entwicklung nachhaltiger Kunststoffoberflächen, die Keime direkt auf dem Material hemmen und zugleich ressourcenschonend hergestellt werden können. Die Arbeit verbindet Strahlenphysik, Materialwissenschaft und Mikrobiologie und eröffnet neue Perspektiven für Anwendungen in Medizin, Verpackung und Alltag. Emanuel Schütz Emanuel Schütz entwickelt in seinem Promotionsvorhaben neue Ansätze zur Qualitätssicherung großvolumiger Bauteile mithilfe von Augmented Reality. Durch die direkte Visualisierung von Messpunkten am Objekt wird ein schneller Soll-Ist-Vergleich in Echtzeit möglich. Innovative 4D-Algorithmen und markerloses Tracking ermöglichen dabei die Integration in bestehende industrielle Prozesse. Die Forschung trägt dazu bei, Abläufe effizienter und ergonomischer zu gestalten, Produktionskosten zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zu stärken. Dr. Kai Zernsdorf Dr. Kai Zernsdorf widmete sich in seiner Promotion der Entwicklung innovativer Simulationsmodelle für Betonbauteile mit mineralisch gebundener Carbonfaserbewehrung. Im Mittelpunkt standen realitätsnahe Prognosen des Trag-, Verformungs- und Rissverhaltens dieser korrosionsbeständigen Bewehrungstechnologie. Der entwickelte mehrskalige Ansatz beschreibt das Materialverhalten von einzelnen Carbonfilamenten bis hin zum gesamten Betonbauteil. Die Forschung liefert wichtige Grundlagen für zukünftige Bemessungsansätze im modernen Ingenieurbau und unterstützt die Entwicklung langlebiger, ressourceneffizienter und klimafreundlicher Bauwerke. Das Nachwuchsforschungssymposium bildet zugleich den Auftakt zum Dies Academicus der HTW Dresden am darauffolgenden Tag. Die Verleihung des Nachwuchsforschungspreises 2026, der mit insgesamt 1.750 € dotiert ist, findet am 3. Juni 2026 um 9:45 Uhr im Foyer vor dem Audimax statt. Alle Hochschulangehörigen – Professorinnen und Professoren, Studierende, Forschende und Beschäftigte – sowie weitere Interessierte sind herzlich zu beiden Veranstaltungen eingeladen.

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Veröffentlichung: „Konzeption AR-gestützter Messverfahren in der Industrievermessung” in der Fachzeitschrift AVN
18.05.2026GeoinformationDer Artikel von Emanuel Schütz und Prof. Dr.-Ing. Robin Ullrich erschien in der Ausgabe 2/2026 der Allgemeinen Vermessungs-Nachrichten (AVN). Ausgangspunkt war ein Vortrag bei den Oldenburger 3D-Tagen 2025. Ziel ist es, Zeiteffizienz, Ergonomie und Nutzerfreundlichkeit mit den hohen Genauigkeitsansprüchen der Industrievermessung zu vereinen. In dem Artikel wird ein mögliches Konzept für die Nutzung von Augmented Reality (AR) vorgestellt und anhand eines ersten Proof-of-Concepts dessen Realisierbarkeit bewiesen. Ergänzend werden detaillierte Untersuchungsergebnisse zur erreichbaren Genauigkeit von markerbasierten Trackingverfahren präsentiert. Derzeit wird das in diesem Artikel vorgestellte Konzept im Rahmen der Promotion von Emanuel Schütz weiter vertieft, verfeinert und erweitert. DOI: 10.14627/avn.2026.2.2

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Campustag an der HTWD bietet Einblicke in Studium und Forschung
13.05.2026Bauingenieurwesen Design Elektrotechnik Geoinformation Informatik / Mathematik Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle WirtschaftswissenschaftenBeim Campustag der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) am 9. Mai 2026 nutzten insgesamt 540 Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, die Standorte Dresden und Pillnitz kennenzulernen. Studieninteressierte, Schülerinnen und Schüler sowie Familien informierten sich über das Studienangebot, besuchten Labore und Werkstätten und kamen mit Lehrenden sowie Studierenden ins Gespräch. An beiden Standorten bot die HTWD ein vielfältiges Programm mit Führungen, Mitmachaktionen und Beratungsangeboten. Besonders gefragt waren Experimente rund um geheime Verschlüsselungen, VR-Anwendungen zum Thema Wasserstoff, Vorführungen von Industrierobotern sowie Fahrten mit einem autonomen Shuttle auf dem Prüffeld. Viele Gäste erkundeten den Campus außerdem bei einer Rallye oder bei geführten Touren mit Studierenden. Großes Interesse galt auch den Informationen rund um den Studienstart. Die Studienberaterinnen der HTWD informierten zu Bewerbung, Studienbeginn, Finanzierungsmöglichkeiten und Auslandsaufenthalten. Ergänzend standen die Berufs- und Studienberatung der Agentur für Arbeit Dresden sowie das Studentenwerk Dresden für Fragen zu Wohnen, Mensen und Studienfinanzierung zur Verfügung. Zudem konnten campusnahe Wohnheime besichtigt werden. Am Campus Pillnitz erhielten Interessierte an den Studiengängen Agrarwirtschaft, Gartenbau, Umweltmonitoring und Landschaftsentwicklung Einblicke in die praxisnahe Ausbildung. Führungen durch die Gewächshäuser und das landwirtschaftliche Technikzentrum ergänzten das Programm. Weitere Möglichkeiten, die HTWD kennenzulernen Den Campustag verpasst? Kein Problem! Es gibt weitere Möglichkeiten, um mehr über das Studium an der HTWD zu erfahren. Alle Termine zu Studienorientierung: Studienorientierung: HTW Dresden

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Das war der Girls‘ Day 2026
05.05.2026Elektrotechnik Geoinformation Informatik / Mathematik Maschinenbau Pressestelle NewsAnlässlich des 25. Mädchen-Zukunftstags öffnete die HTW Dresden ihre Türen für Schülerinnen im Alter von 11 bis 16 Jahren aus ganz Sachsen. In zehn Workshops erhielten sie Einblicke in die Fachbereiche Chemieingenieurwesen, Elektrotechnik, Geoinformation, Informatik, Mathematik und Maschinenbau. Technik erleben: Von Kryptografie bis Virtual Reality An der Fakultät Informatik gingen 13 „Krypto-Detektivinnen“ auf Spurensuche. Sie lernten, wie sie geheime Nachrichten verschlüsseln und entschlüsseln und wie sicherer Informationsaustausch funktioniert. Sechs weitere Schülerinnen erkundeten im Workshop „Die Vermessung unseres Sonnensystems“ historische Methoden zur Bestimmung von Entfernungen zwischen Erde, Mond und Sonne und beobachteten aktuelle Himmelsereignisse. Im LabX entwarfen, nähten und programmierten die Teilnehmerinnen im Workshop „DIY Wearables“ eigene leuchtende Beutel mit Nähmaschine, Mikrocontroller und LEDs. In den Workshops der Fakultät Maschinenbau tauchten die Schülerinnen in virtuelle Welten ein. Acht Teilnehmerinnen verbrachten „Einen Tag als Roboter-Programmiererin“, steuerten Industrieroboter und lernten virtuelle Arbeitsumgebungen mit VR-Brillen kennen. Im Workshop „Metalle verstehen“ untersuchten sie Eigenschaften von Stahl und Aluminium und lösten ein interaktives Rätsel in der virtuellen Realität. An der Fakultät Geoinformation erhielten zehn Schülerinnen im Workshop „Unsere Welt von oben“ Einblicke in das Berufsfeld der Geomatikerin. Sie steuerten eine Drohne, erstellten Luftaufnahmen und nutzten diese für eine digitale Visualisierung ihrer Umgebung. im Labor: Elektromagnetismus, Chemie und eigene Experimente Auch in den Laboren wurde intensiv geforscht. Im Workshop „Geheimnisvolle elektromagnetische Kräfte“ untersuchten die Teilnehmerinnen den Zusammenhang zwischen Strom und elektromagnetischen Feldern und bauten einen Elektromagneten, den sie zu einem Mini-Motor weiterentwickelten. Im Chemielabor arbeiteten zwölf Schülerinnen im Workshop „Vom Erbgut bis zur Wasserprobe“ wie im Forschungslabor. Sie extrahierten DNA, stellten Wunderkerzen her und brachten diese zum Leuchten. Am Ende des Tages zogen sowohl die Schülerinnen als auch die Workshopleitenden eine positive Bilanz. Sie berichteten von abwechslungsreichen Angeboten, großer Neugier und viel Begeisterung beim gemeinsamen Forschen und Experimentieren. Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die den Girls’ Day zu einem inspirierenden und wissenschaftlich bereichernden Erlebnis gemacht haben. Der nächste Girls’ Day findet am 22. April 2027 statt.
