Diese Webseite dient als zentrale Anlaufstelle für Lehrende mit dem Zweck der Unterstützung bei der Implementierung generativer künstlicher Intelligenz (gKI) in die Lehre.
Das übergeordnete Ziel besteht in der Weiterentwicklung eines gemeinsamen Verständnisses zur Etablierung von KI in der Hochschulbildung sowie von Leitlinien zur Förderung eines verantwortungsvollen Umgangs mit diesen Technologien, die dem Leitbild der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) entsprechen. Die HTWD hält es für angeraten, aktiv darauf hinzuwirken, Studierenden im Rahmen des Studiums die Möglichkeit zu geben, KI-Werkzeuge zu nutzen, deren Funktionsweise zu verstehen und deren Ergebnisse kritisch bewerten zu können. Gleichwohl müssen wir dafür Sorge tragen, dass der Erwerb relevanter Kompetenzen in den Studiengängen weiterhin erfolgen kann.
Wir gestalten im Rahmen des CARE@HTWD-Teilprojektes "KI in der Lehre" für Sie Angebote rund um das Thema KI. Kommen Sie gerne mit Ihren Wünschen und Fragen auf uns zu!
Handlungsempfehlungen zum Umgang mit KI an der HTWD
Die vorliegenden Empfehlungen zum chancengerechten Prüfen und Lehren an der HTW Dresden, welche die Möglichkeiten und Risiken von KI-Werkzeugen in besonderer Weise berücksichtigen, dienen der Gewinnung einer Orientierung im Umgang mit generativer KI. Sie basieren auf den aktuellsten Erkenntnissen und wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt.
Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie, die unsere Gesellschaft und Arbeitswelt schon jetzt rasant verändert. Um Studierende optimal auf diese Herausforderungen vorzubereiten, ist es essenziell, dass Lehrende ebenfalls über fundierte KI-Kompetenzen verfügen. Nur wer selbst sicher im Umgang mit KI ist, kann Studierende dabei unterstützen, KI verantwortungsvoll und zielgerichtet einzusetzen.
Lehrende benötigen für die Nutzung von KI in Lehrprozessen Kompetenzen in drei zentralen Bereichen:
KI-Nutzung: Die Fähigkeit, KI-Tools für den jeweiligen Anwendungszweck auszuwählen, KI-Tools effektiv einzusetzen und durch gezielte Prompts die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.
Kritischer Umgang mit KI: Ein reflektiertes Bewerten und Hinterfragen von KI-generierten Ergebnissen, um deren Potenziale und Grenzen zu erkennen.
Grundlagen von KI: Wissen über die Funktionsweise von KI-Systemen sowie ein Verständnis für die Hintergründe und Akteure im Bereich der KI-Entwicklung.
Für die wissenschaftlich fundierte Beschreibung von KI-Kompetenzen von Lehrenden wird an der HTWD auf das Kompetenzmodell des DigComEdu zurückgegriffen.
Da die Anforderungen und Einsatzmöglichkeiten von KI in der Lehre stark von den jeweiligen Fachdisziplinen abhängen, kann die KI-Nutzung in einer ingenieurwissenschaftlichen Fakultät ganz anders aussehen als in einer wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Aus diesem Grund ist der fakultätsinterne Austausch besonders wichtig; aber auch der fakultätsübergreifende Austausch kann dazu beitragen, von den verschiedenen Perspektiven und Ansätzen in den unterschiedlichen Fachkulturen zu profitieren.
Nutzen Sie die Möglichkeiten, sich mit Kolleginnen und Kollegen zu vernetzen und gemeinsam zukunftsweisende Lehrkonzepte zu entwickeln!
Workshops
In unseren Workshopangeboten können Sie ausgewählte Schwerpunkte vertiefen. Sie wünschen sich gerne noch weitere Workshopthemen? Schreiben Sie uns!
Jeden Dienstag können Sie ganz unverbindlich bei der KI-Beratung vorbeischauen, um Frust abzulassen, Erfolge zu teilen oder mögliche Nutzungsszenarien generativer KI in Ihrer Lehre zu besprechen. Gerne stellen wir Ihnen auch Weiterbildungs- und Austauschmöglichkeiten zum Thema näher vor.
KI-Beratung
Jeden Dienstag 13:00 - 15:00 Uhr in der Z832. Kommen Sie ganz unverbindlich vorbei.
KI-KAFFEE
Mit dieser Veranstaltungsreihe möchten wir eine Möglichkeit bieten, in einem lockeren Rahmen ohne festem Programm in den Austausch zu Themen, die Sie bewegen, zu kommen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, im Gespräch mit dem Teilprojektteam die Aktivitäten und Angebote des Teilprojekts an der HTWD aktiv mitzugestalten.
Für passende Heißgetränke und süße Kleinigkeiten wird gesorgt. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.
Als derzeit "KI-souveräne" Lösung steht an der HTWD die Nutzung des KI-Systems Chat AI über die Academic Cloud zur Verfügung. Der Zugriff auf den Dienst erfolgt über eine Shibboleth-Anmeldung unter Verwendung der jeweiligen Benutzerkennung. Es wird darauf hingewiesen, dass die Nutzungsrichtlinien* der HTWD für die Nutzung dieses Dienstes zu beachten sind!
Benutzen Sie die Schaltfläche "Föderierte Anmeldung" für den HTWD-Shibboleth-Login.
Neben den bereits bestehenden Rechtsvorschriften, insbesondere im Hinblick auf das Urheberrecht, die Persönlichkeitsrechte und den Datenschutz sowie die KI-Verordnung der EU, sind auch die allgemeinen Nutzungsbedingungen der Academic Cloud sowie die nachfolgenden Nutzungsrichtlinien der HTWD für Chat AI zu berücksichtigen.:
Der Dienst darf ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke in Lehre, Studium und Forschung genutzt werden.
Eine Verarbeitung oder Generierung personenbezogener Daten (eigener oder fremder Personen) ist untersagt.
Bei der Eingabe von Daten in Chat AI ist das Urheberrecht zu beachten.
Es ist zu prüfen, ob der Output des Dienstes diskriminierende Inhalte oder personenbezogene Daten enthält, und diese gegebenenfalls vor einer eventuellen Nutzung von Daten zu entfernen.
Es wird empfohlen, den Output vor einer etwaigen Weiternutzung kritisch zu reflektieren.
Die Verwendung biometrischer Systeme zur Identifizierung oder Beurteilung von Emotionen, einschließlich der Gesichtserkennung, ist untersagt.
Automatisierte Entscheidungen mit hohem Risiko in Bereichen, die die Rechte oder das Wohlergehen einer Person betreffen (bspw. im Kontext von Beschäftigung oder Leistungsbewertung), sind strengstens untersagt.
Es sei darauf hingewiesen, dass eingegebene Inhalte und Verlaufsdaten in Chat AI nicht gespeichert werden.
Aus der Perspektive des Prorektorats für Lehre und Studium der HTWD lassen sich generative KI-Systeme als digitale Werkzeuge definieren, deren Funktionsweise auf maschinellem Lernen basiert. Sie sind in der Lage, eigenständig verschiedene Medieninhalte wie Texte, Bilder, Audio oder Video zu generieren, wobei sie auf umfangreiche Datensätze zurückgreifen. Die Steuerung erfolgt durch Nutzereingaben, sogenannte Prompts.
Textgenerierende künstliche Intelligenz basiert auf Large Language Models (LLMs) bzw. Sprachmodellen. Diese Modelle nutzen komplexe künstliche neuronale Netze, welche mit umfangreichen Datensätzen trainiert werden. Sie sind in der Lage, auf Basis von Wahrscheinlichkeiten Silbe für Silbe (Tokens) zu generieren. Das Ziel dabei ist die Entwicklung einer Fähigkeit zur Imitation menschlicher Sprache. Des Weiteren sind diese Modelle imstande, eine Vielzahl von Textoperationen wie Antworten, Fortführungen, Zusammenfassungen, Übersetzungen oder Umformulierungen auszuführen. Ein exemplarisches Beispiel ist ChatGPT.
Nein, dies ist nicht sicher möglich und sollte daher nicht in Betracht gezogen werden. Die Nutzung von Plagiatssoftware oder Detection Tools, die insbesondere die Verwendung von ChatGPT zur Textgenerierung aufdecken sollen, wurde in Studien als unzuverlässig herausgearbeitet (vgl. u.a. “Testing of detection tools for AI-generated text”; Weber-Wulff, Deborah et al.; 2023)
Zentral wird durch die Hochschule ein Zugang zur Academic Cloud bereitgestellt. In diesem Dienst können Sie das KI-Werkzeug Chat AI nutzen.
Sprechzeiten:
offene KI-Beratung
Dienstag | zwischen 13:00 und 15:00 Uhr
Das Thema KI in der Lehre wird im Projekt CARE@HTWD vom 01.10.2025 bis 31.06.2027 im Rahmen der ESF Plus-Richtlinie 2021-2027 Hochschule und Forschung - Innovative Hochschulprojekte gefördert.
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