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Studierende in einer Lehrsituation
HTW Dresden/Peter Sebb
Das Projekt „Entrepreneurial Intrapreneurial Skills hoch 5“ (EIS 5) soll Studierenden unternehmerisches Denken vermitteln.

Unternehmerisches Denken in der Lehre verankern

Erstellt von Pressestelle |

Das Projekt „EIS 5“ der Gründungsschmiede der HTW Dresden gehört zu den vom Stifterverband geförderten Projekten.

Unternehmerisches Denken, neue Formen des Wissensaustauschs und der Vernetzung spielen im Berufsleben eine immer größere Rolle. Unternehmen und Organisationen setzen zunehmend auf eine hohe individuelle Eigenverantwortung ihrer Beschäftigten. Dieses Wissen an die Studierenden zu vermitteln, ist Ziel des Projektes „Entrepreneurial Intrapreneurial Skills hoch 5“ (EIS 5). Das Projekt wurde von der Gründungsschmiede initiiert und nun gemeinsam mit 15 anderen Hochschule vom Stifterverband zur Förderung im Programm „Entrepreneurial Skills“ ausgewählt.

„Wir werden unternehmerisches Denken nicht nur im Zusammenhang mit Gründungsaktivitäten vermitteln, sondern diese Kompetenzen auch im Sinne von Intrapreneurial Skills und Innovationsmanagement in der Lehre verankern. Jede Absolventin und jeder Absolvent benötigt solche Kompetenzen für den zukünftigen Beruf.“, erläutert Professor Ralph Sonntag, der Leiter der Gründungsschmiede und Projektleiter von EIS 5. Hierzu zählen vor allem Planungs-, Führungs-, Urteils-, Nachhaltigkeits- und Reflexionskompetenzen, aber auch die Bereitschaft Risiken einzugehen, Kooperationen anzustreben und in Teams zu arbeiten sowie visionäres Denken zu erlernen und unternehmerische Verantwortung zu übernehmen.

Auf fünf Ebenen sollen diese Kompetenzen in den Studiengängen vermittelt werden: Interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb und zwischen den Studiengängen, Integration in die Lehrinhalte der Module, projektorientierte Lehre und Praktika, Flexibilisierung der Studierangebote hinsichtlich Lernort und Lehrmedium, Vernetzung mit Gründerinnen und Gründern sowie mit Unternehmen und anderen Hochschulen in Deutschland und international.

Die erste Curriculumswerkstatt findet im Mai statt. Hier werden die geförderten Hochschulen ihre Herausforderungen im Bereich Lehr- und Organisationsentwicklung vorstellen, gemeinsam bearbeiten und Ideen sowie Konzepte für eine Lehrplangestaltung zum Thema Entrepreneurial Skills erarbeiten. Daran schließen sich im Juli sowie im Herbst 2021 zwei weitere Curriculumswerkstätten an, bei denen die Konzepte konkretisiert und finalisiert werden.

Über das Förderprogramm

Der Stifterverband hat 16 Hochschulen ausgewählt, die an der ersten Runde des Förderprogramms "Entrepreneurial Skills" teilnehmen können. Das Programm hat zum Ziel, die Vermittlung von unternehmerischem Denken und Handeln in der Hochschule zu verankern. Die ausgewählten Hochschulen finden sich in einem "Entrepreneurial Skills"-Netzwerk zusammen und arbeiten in Curriculumswerkstätten gemeinsam mit Unternehmen, Arbeitgebern und Studierenden an entsprechenden Lehr- und Lernkonzepten. In der zweiten Förderphase werden vier Hochschulen mit einer Fördersumme von jeweils 175.000 Euro dabei unterstützt, ihre Konzepte zu implementieren.

Kontakt

Prof. Dr. rer. pol. Ralph Sonntag

Leiter Gründungsschmiede

Prof. Dr. rer. pol. Ralph Sonntag