• Studienstart 2026: Gut vorbereitet ins Studium

    07.09.2026
    Bauingenieurwesen Elektrotechnik Geoinformation Informatik / Mathematik Landbau / Umwelt / Chemie Maschinenbau Pressestelle Wirtschaftswissenschaften

    Erstsemestereinführung: Ankommen, informieren, kennenlernen Die ESE findet zum Studienstart an den Fakultäten statt. Die Studienberatung, die Fakultäten und der Studentinnenrat (StuRA) informieren über den Studienalltag, wichtige Anlaufstellen und die ersten Schritte an der HTWD. Auf dem Programm stehen neben fachspezifischen Veranstaltungen auch Campusführungen und verschiedene Kennenlernangebote. Dazu gehören je nach Fakultät beispielsweise Sport, gemeinsame Abende, Wanderungen oder weitere Freizeitangebote. Alle Erstsemester werden am 28. September am Vormittag vom StuRA begrüßt. Am Nachmittag findet um 15 Uhr die feierliche Immatrikulation im Kulturpalast Dresden statt. Wichtig: Einige Fakultäten führen bereits während der ESE-Woche Pflichtveranstaltungen durch. Informieren Sie sich deshalb rechtzeitig über das Programm Ihres Studiengangs.

    eine männlich gelesene Person und eine weiblich gelesene Person schauen  den Betrachtenden an
    HTWD/ Crispin Iven-Mokry
  • Mit Auszeichnung promoviert: Neue Methoden erleichtern Baugrunduntersuchungen

    08.07.2026
    Bauingenieurwesen Forschung Pressestelle

    Für ihre Arbeit zum Thema „Experimentelle Untersuchung und Modellierung von Mehrstufen-Rahmenscherversuchen an Böden“ erhielt sie das Prädikat „summa cum laude“. Betreut wurde die externe Promotion von Prof. Dr.-Ing. habil. Heinz Konietzky (TU Bergakademie Freiberg) und Prof. Dr.-Ing. habil. Jens Engel (HTW Dresden). Die Ergebnisse der Dissertation können geotechnische Laboruntersuchungen einfacher und wirtschaftlicher machen. Die von María José Toledo Arcic entwickelten Methoden benötigen deutlich weniger Bodenmaterial als bisherige Verfahren. Das ist besonders dann von Vorteil, wenn bei Baugrunduntersuchungen nur kleine Bodenproben zur Verfügung stehen. Gleichzeitig sinken der Aufwand für Probenahme, Transport und Laboruntersuchungen. Das spart Kosten und schont Ressourcen. Mehrstufenmethoden für Rahmenscherversuche Im Rahmen ihrer Promotion untersuchte die Bauingenieurin verschiedene Mehrstufenmethoden für sogenannte Rahmenscherversuche. Mit diesen Laborversuchen bestimmen Ingenieurinnen und Ingenieure die Scherfestigkeit von Böden, eine wichtige Grundlage für die Planung von Bauwerken. Neben experimentellen Untersuchungen entwickelte sie numerische Modelle und ein regelbasiertes Steuerungsmodell. Dieses unterstützt dabei, je nach Bodenart und Bodenzustand die geeignete Versuchsmethode auszuwählen. Ein zentrales Ergebnis der Forschung: Es gibt keine Versuchsmethode, die sich für alle Böden gleichermaßen eignet. Entscheidend sind vielmehr die Eigenschaften und der Zustand des jeweiligen Bodens. Aus ihren Untersuchungen leitete Toledo Arcic konkrete Empfehlungen für die Auswahl geeigneter Verfahren ab. Das entwickelte Steuerungsmodell setzt diese Erkenntnisse in der Praxis um und erleichtert die Arbeit in geotechnischen Laboren. Seit 2020 arbeitet María José Toledo Arcic als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Geotechnik und am ZAFT e.v. der HTW Dresden . Sie forscht in Projekten zur Bodenmechanik und zur Weiterentwicklung der Mehrstufen-Rahmenschertechnologie. Zuvor war sie unter anderem an der Nachwuchsforschungsgruppe IRIS sowie am Projekt GeoMation beteiligt. Darüber hinaus unterstützt sie die Lehre, betreut Studierende bei wissenschaftlichen Arbeiten und bringt ihre Forschung regelmäßig in Fachzeitschriften sowie auf nationalen und internationalen Konferenzen ein.

    Gruppenbild
    HTWD
  • Nachhaltigkeit erleben: Rückblick auf die erste Nachhaltigkeitswoche „DO it NOW“

    24.06.2026
    Bauingenieurwesen Design Elektrotechnik Forschung Geoinformation Informatik / Mathematik Landbau / Umwelt / Chemie Maschinenbau Transfer Wirtschaftswissenschaften

    Studierende, Beschäftigte, Lehrende und Gäste nutzten in der Aktionswoche zahlreiche Workshops, Vorträge, Führungen und Mitmachaktionen, um Nachhaltigkeit in ihrer ganzen Vielfalt zu erleben und aktiv mitzugestalten. Zukunftsthemen im Fokus: Forschung, Lehre und Innovation Das Programm zeigte, wie vielfältig Nachhaltigkeit im Hochschulalltag, in Lehre, Forschung und Betrieb umgesetzt wird. Kreative Formate wie der Upcycling-Workshop und der Repair Treff im Lab X machten Ressourcenschonung praktisch erfahrbar, während Campusführungen von BIOZENTRA Einblicke in Biodiversität und nachhaltige Entwicklung auf dem Hochschulgelände gaben. Auch das offene Möbellager der HTWD zeigte, wie Wiederverwendung und Kreislaufdenken im Alltag gelebt werden. Neben praktischen Angeboten standen aktuelle Zukunftsthemen und Klimaschutz im Mittelpunkt. In Gesprächen wurde über Künstliche Intelligenz und Klimaschutz diskutiert, Studierende präsentierten nachhaltige Projektideen aus dem Nachhaltigkeitsmodul und Fachbeiträge zeigten neue Perspektiven auf Ressourcenschonung, nachhaltige Beschaffung und Kreislaufwirtschaft. Exkursionen, unter anderem zur Fernwärmeversorgung, ergänzten das Programm durch Einblicke in nachhaltige Infrastruktur. Vom Campus in die Praxis: Nachhaltigkeit zum Mitmachen Nachhaltigkeit wurde auch im Alltag sichtbar: Beim Nachhaltigkeitsfrühstück, beim Foodsharing-Angebot, bei der Campus-Clean-up-Aktion und sportlichen Aktivitäten wie der Teilnahme der HTWD an der REWE Team Challenge standen gemeinsames Hochschulleben und Engagement im Mittelpunkt. Ein wichtiger Bestandteil der Woche war der Austausch zwischen Hochschulen, Initiativen und Stadtgesellschaft. Bei der Sustainable Coffee Hour kamen Nachhaltigkeitsakteurinnen und -akteure mit ihren Projekte aus Dresden und der Region zusammen – darunter BIOZENTRA vom Transferverbund Saxony⁵ sowie weitere Partner*innen aus Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Dialogformate zu nachhaltiger Stadtentwicklung, Mobilität und gesellschaftlicher Verantwortung ergänzten die gemeinsame Perspektive. Die Vorstellung der Nachhaltigkeitsstrategie der HTWD und der Austausch zur nachhaltigen Hochschulentwicklung, z. B. durch das Klimaschutzmanagement der Hochschule durch Florian Reß machten deutlich, dass Nachhaltigkeit langfristig in Forschung, Lehre und Hochschulbetrieb verankert werden muss. Unterstützt durch die Hochschulleitungen von HTWD und TUD setzte die Woche ein sichtbares Zeichen für die gemeinsame Verantwortung beider Hochschulen. Die Abschlussveranstaltung im Bärengarten der TUD bot Gelegenheit, die entstandenen Kontakte zu vertiefen und die Woche gemeinsam ausklingen zu lassen. Ein großer Dank gilt allen Beteiligten, Referierenden, Organisierenden und Helfenden, die die erste Nachhaltigkeitswoche mit ihren Ideen und ihrem Engagement gestaltet haben. „DO it NOW“ hat gezeigt: Nachhaltigkeit entsteht durch Begegnung, Austausch und gemeinsames Handeln – für eine zukunftsfähige Hochschule und Gesellschaft.

    Führung durch die Natur
    Nico Beier
  • Nachwuchsforschungsgruppe MUBARES forscht zu Bauwerken als Teil der Energiewende

    17.06.2026
    Bauingenieurwesen Elektrotechnik Forschung Maschinenbau Transfer Wirtschaftswissenschaften

    Welche Möglichkeiten eröffnen Bauwerke durch ihre baulichen und funktionalen Eigenschaften für die Integration erneuerbarer Energiesysteme? Dieser Fragestellung widmet sich die Nachwuchsforschungsgruppe MUBARES. Im Fokus steht die Entwicklung von Konzepten, mit denen Gebäude und Infrastrukturen als Teil einer dezentralen Energieerzeugung multifunktional genutzt werden können. Ziel der Forschung ist es, Klimaresilienz, Systemintegration, Wirtschaftlichkeit und die Nutzung erneuerbarer Energien in Sachsen gemeinsam zu denken. „Wir wollen Bauwerke nicht mehr nur als passive Infrastruktur betrachten, sondern als aktive Bestandteile zukünftiger Energiesysteme“, erklärt Gruppenleiterin Carolin Fischer. „Gerade bestehende Gebäude und Infrastrukturen bieten großes Potenzial, erneuerbare Energien effizient in den urbanen Raum zu integrieren.“ Interdisziplinäre Forschung an der HTW Dresden Die Nachwuchsforschungsgruppe MUBARES vereint Fachwissen aus Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Wirtschaftswissenschaften und Gebäudetechnik. Neben dem Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Holger Flederer begleiten fünf weitere Professoren verschiedener Lehrstühle der HTW Dresden die Gruppe. Abseits der Forschung spielt auch die Integration gewonnener Erkenntnisse in die Lehre eine Rolle: Die jungen Forschenden betreuen studentische Arbeiten und entwickeln neue Lehrinhalte zur Integration erneuerbarer Energiesysteme in Bauwerke. Von Lärmschutzwand bis Campusgebäude Nach einer ersten Phase der Grundlagenrecherche liegt der Schwerpunkt der Nachwuchsforschenden auf der Bearbeitung konkreter Anwendungsfälle. Im Bereich der Ingenieurbauwerke untersucht die Gruppe um Teamleiterin Carolin Fischer unter anderem Lärmschutzwände und Brücken hinsichtlich der Integration von Photovoltaik. Für Gebäude konnten bereits erste Erkenntnisse am Beispiel des Parkhauses am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden gewonnen werden. Zur systematischen Analyse und Bewertung der energetischen Potenziale kommt das eigens entwickelte Potenzialanalyse-Tool (SPAATA) für die Energieträger Sonne und Wind zum Einsatz. Es wird begleitend zur Projektarbeit genutzt und im Zuge dessen kontinuierlich weiterentwickelt. Ziel ist es, SPAATA als Open Source Lösung zu veröffentlichen. Aktuell befasst sich die Forschungsgruppe mit der Analyse des A-Gebäudes als Teil des HTW Dresden Campus. Dort entwickelt die Forschungsgruppe ein vorfertigbares Fassadenelement in Holzständerbauweise mit Zellulosedämmung. Untersucht wird dabei die Integration von Photovoltaikmodulen, Verschattungselementen und einer dezentralen Teilklimaanlage in die Gebäudehülle. Die Heizwärmebereitstellung erfolgt über eine Luft-Wärmepumpe. Ergänzend werden eine Windmessstation auf dem Dach zur Abschätzung des innerstädtischen Windenergiepotenzials sowie ein Stromverbrauchsmesssystem betrieben. Fokus auf Nachhaltigkeit und Resilienz Im letzten Projektjahr steht die abschließende Bearbeitung und Auswertung weiterer praxisnaher Fallbeispiele im Mittelpunkt. Dazu zählen unter anderem Untersuchungen zum Windertrag an Tankanlagen und Funkmasten. Mit der Feldschlösschen Brauerei konnte hierfür bereits ein Praxisstandort gewonnen werden. Die unterschiedlichen Fallstudien werden anschließend im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Resilienz systematisch bewertet. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Erstellung praxisorientierter Leitfäden ein. Die bisherigen Ergebnisse skizzieren eine vielversprechende Richtung für die Nutzung von bauwerksintegrierter Energieerzeugung. Welche weiterführenden Erkenntnisse sich daraus noch ableiten lassen, wird die abschließende Projektphase zeigen. Gefördert wird MUBARES von 2024 bis 2026 durch den Europäischen Sozialfonds (ESF), der damit gezielt den wissenschaftlichen Nachwuchs unterstützt und einen strukturierten Einstieg in die Forschung ermöglicht sowie durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

    Mann und Frau stehen in Warnwesten auf einem Dach
    HTWD / Peter SEBB
  • Nachwuchsforschungspreis 2026 verliehen

    10.06.2026
    Bauingenieurwesen Forschung Geoinformation Landbau / Umwelt / Chemie

    Doppelte Spitzenleistung beim Nachwuchsforschungspreis 2026 der HTW Dresden: Katharina Knez und Dr. Kai Zernsdorf wurden mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Ihre Forschungsprojekte überzeugten die Jury ebenso wie die zukunftsweisende Arbeit von Emanuel Schütz. Die Auszeichnungen wurden am 3. Juni 2026 im Rahmen des Dies academicus durch Rektor Prof. Ingo Gestring und Prorektorin Prof. Kathrin Harre verliehen. Bereits am Vorabend hatten die Finalistinnen und Finalisten ihre Forschungsarbeiten vor der Jury präsentiert und sich den Fragen des Publikums gestellt. Nachhaltige Materialien mit antibakterieller Wirkung Katharina Knez (Fakultät Landbau/ Umwelt/ Chemie) wurde für ihr Promotionsprojekt zur Entwicklung nachhaltiger, antibakterieller Kunststoffoberflächen ausgezeichnet. Sie untersucht, wie biologisch abbaubares Polylactid (PLA) durch eine gezielte Elektronenbehandlung antibakterielle Eigenschaften erhält. Die Forschung verbindet Materialwissenschaften, Verfahrenstechnik und Mikrobiologie und eröffnet neue Perspektiven für Anwendungen in Medizin, Verpackung und Alltag. Digitale Modelle für die Bauwerke der Zukunft Mit seiner Promotionsarbeit zur Entwicklung innovativer Simulationsmodelle für Betonbauteile mit mineralisch gebundener Carbonfaserbewehrung erhielt Dr. Kai Zernsdorf (Fakultät Bauingenieurwesen) ebenfalls den ersten Platz. Sein mehrskaliger Modellierungsansatz ermöglicht realitätsnahe Vorhersagen des Material- und Tragverhaltens und schafft damit wichtige Grundlagen für langlebige und ressourceneffiziente Baukonstruktionen. Augmented Reality für präzisere Fertigungsprozesse Den dritten Platz belegte Emanuel Schütz aus der Fakultät Geoinformation. In seiner Forschung entwickelt er Methoden zur Qualitätssicherung großvolumiger Bauteile mithilfe von Augmented Reality. Durch die direkte Visualisierung von Messpunkten am realen Objekt wird ein Soll-Ist-Vergleich in Echtzeit möglich. Die entwickelten Verfahren können industrielle Prüfprozesse effizienter und ergonomischer gestalten. „Unsere Nachwuchsforschenden entwickeln heute die Lösungen für die Fragen von morgen. Die ausgezeichneten Projekte belegen, wie wichtig anwendungsorientierte Forschung ist, um Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und Digitalisierung erfolgreich zu begegnen. Dieses Engagement verdient große Anerkennung und macht Mut für die Zukunft.“ lobt Kathrin Harre, Prorektorin für Forschung, Nachhaltigkeit und Transfer, die Beiträge der Finalisten. Mit dem Nachwuchsforschungspreis würdigt die HTW Dresden jährlich herausragende Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses in der angewandten Forschung. Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt durch die Senatskommission Forschung der Hochschule. Wir danken allen Teilnehmenden und Mitwirkenden sowie den Mitgliedern der Senatskommission Forschung für ihr Engagement und ihre wertvolle Arbeit als Jury. Über den Nachwuchsforschungspreis der HTW Dresden Der Nachwuchsforschungspreis würdigt herausragende Leistungen an der HTW Dresden im Bereich der angewandten Forschung. Bewerben konnten sich Forschende der HTW Dresden und des ZAFT e.V., die ein Promotionsvorhaben aufgenommen haben oder deren Abschluss der Promotion nicht länger als ein Jahr zurückliegt.

    Die Gewinnerinnen und Gewinner des Nachwuchsforschungspreises 2026
    HTWD/ Peter Sebb
  • Antibakterielle Oberflächen, Augmented Reality und Carbonfaserbewehrung: Das Nachwuchsforschungssymposium 2026

    28.05.2026
    Bauingenieurwesen Forschung Geoinformation Landbau / Umwelt / Chemie Veranstaltung

    Beim Nachwuchsforschungssymposium erhalten Interessierte spannende Einblicke in innovative Forschungsprojekte aus den Bereichen Materialwissenschaft, Digitalisierung und nachhaltiges Bauen. Gleichzeitig stellen sich die Finalist*innen den Fragen von Publikum und Jury. Am 2. Juni 2026 sind alle Interessierten ab 15.30 Uhr ins PAB (Zentralgebäude) eingeladen. Für die finale Runde des Wettbewerbs qualifiziert haben sich: Katharina Knez Wie lassen sich Kunststoffoberflächen antibakteriell ausrüsten – ganz ohne zusätzliche Chemikalien? Mit dieser Frage beschäftigt sich Katharina Knez in ihrem Promotionsprojekt. Sie erforscht, wie biologisch abbaubares Polylactid (PLA) mithilfe gezielter Elektronenbehandlung antibakterielle Eigenschaften erhält. Ziel ist die Entwicklung nachhaltiger Kunststoffoberflächen, die Keime direkt auf dem Material hemmen und zugleich ressourcenschonend hergestellt werden können. Die Arbeit verbindet Strahlenphysik, Materialwissenschaft und Mikrobiologie und eröffnet neue Perspektiven für Anwendungen in Medizin, Verpackung und Alltag. Emanuel Schütz Emanuel Schütz entwickelt in seinem Promotionsvorhaben neue Ansätze zur Qualitätssicherung großvolumiger Bauteile mithilfe von Augmented Reality. Durch die direkte Visualisierung von Messpunkten am Objekt wird ein schneller Soll-Ist-Vergleich in Echtzeit möglich. Innovative 4D-Algorithmen und markerloses Tracking ermöglichen dabei die Integration in bestehende industrielle Prozesse. Die Forschung trägt dazu bei, Abläufe effizienter und ergonomischer zu gestalten, Produktionskosten zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zu stärken. Dr. Kai Zernsdorf Dr. Kai Zernsdorf widmete sich in seiner Promotion der Entwicklung innovativer Simulationsmodelle für Betonbauteile mit mineralisch gebundener Carbonfaserbewehrung. Im Mittelpunkt standen realitätsnahe Prognosen des Trag-, Verformungs- und Rissverhaltens dieser korrosionsbeständigen Bewehrungstechnologie. Der entwickelte mehrskalige Ansatz beschreibt das Materialverhalten von einzelnen Carbonfilamenten bis hin zum gesamten Betonbauteil. Die Forschung liefert wichtige Grundlagen für zukünftige Bemessungsansätze im modernen Ingenieurbau und unterstützt die Entwicklung langlebiger, ressourceneffizienter und klimafreundlicher Bauwerke. Das Nachwuchsforschungssymposium bildet zugleich den Auftakt zum Dies Academicus der HTW Dresden am darauffolgenden Tag. Die Verleihung des Nachwuchsforschungspreises 2026, der mit insgesamt 1.750 € dotiert ist, findet am 3. Juni 2026 um 9:45 Uhr im Foyer vor dem Audimax statt. Alle Hochschulangehörigen – Professorinnen und Professoren, Studierende, Forschende und Beschäftigte – sowie weitere Interessierte sind herzlich zu beiden Veranstaltungen eingeladen.

    Frau mit Mikrophon präsentiert Pflanzen vor Leinwand
    HTWD / Roland Stenzel
  • Wasser für morgen: HTW Dresden baut Brücken zwischen Sachsen und Indien

    21.05.2026
    Bauingenieurwesen Pressestelle Transfer

    Naturnahe Lösungen gegen Wasserknappheit Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) stärkt den Wissenstransfer mit Indien zu naturnahen Verfahren der Wasseraufbereitung. Gemeinsam mit indischen Partnern organisierte die HTWD im Februar und März 2026 vier Fachveranstaltungen in Roorkee und Guwahati. Im Mittelpunkt standen Verfahren zur Grundwasseranreicherung und zum Management von Wassereinzugsgebieten im sogenannten Water Food Nexus. Der Begriff beschreibt den engen Zusammenhang zwischen Wasserressourcen und Landwirtschaft. Ziel ist es, Wasser so zu bewirtschaften, dass Landwirtschaft, Ernährungssicherung und Umweltschutz langfristig gesichert werden. Sinkende Grundwasserstände, versiegende Quellen und abnehmende Flussabflüsse verschärfen vielerorts die Wasserknappheit. Besonders betroffen sind aride und semiaride Regionen. Aride Gebiete sind dauerhaft trocken und erhalten nur sehr geringe Niederschläge. Semiaride Regionen verfügen zwar über mehr Regen, kämpfen jedoch regelmäßig mit Wasserknappheit und langen Trockenperioden. Hinzu kommen vielerorts hohe Wasserentnahmen für die landwirtschaftliche Bewässerung. An Bedeutung gewinnt deshalb die gezielte Grundwasseranreicherung, international als Managed Aquifer Recharge bezeichnet. Dabei werden Grundwasserleiter kontrolliert aufgefüllt und zugleich die Wasserqualität verbessert. Internationale Lehre und Forschung in Roorkee Vor diesem Hintergrund nahmen am Indian Institute of Technology Roorkee im Februar 41 Postgraduierte und Doktoranden an einem zweiwöchigen Fachkurs teil. Thema war die Grundwasseranreicherung und die Modellierung des Water Food Nexus. Organisiert wurde der Kurs von Prof. Hemant Kumar vom IIT Roorkee sowie Dr. Cornelius Sandhu und Prof. Thomas Grischek vom Lehrgebiet Wasserwesen der HTW Dresden. Der Kurs war Teil des Projekts „Integration von Managed Aquifer Recharge und Water Food Nexus in die Hochschulbildung“. Das GIANT SPARC Projekt wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst im Rahmen des GIANT Programms des Auswärtigen Amts sowie vom indischen Bildungsministerium über das SPARC Programm gefördert. Beteiligt waren außerdem Fachleute der TU Dresden, der Universität Tübingen, des National Institute of Hydrology in Roorkee sowie des Wasserversorgers Uttarakhand Jal Sansthan. Höhepunkte des Programms waren eine Fachsession auf der „Roorkee Water Conclave 2026“, die Besichtigung einer Brunnenbaustelle am Ganges in Haridwar sowie ein Workshop zur Uferfiltratgewinnung für Ingenieure des indischen Wasserversorgers. Das Kursprogramm verband Vorlesungen, Übungen und praktische Labor und Feldarbeit. Themen waren unter anderem Hydraulik, Wasserqualität, Wasserhygiene, Standortuntersuchungen, Bewässerungssteuerung und numerische Modellierung. Gemeinsame Perspektiven für eine klimaresiliente Wasserwirtschaft Auch in Guwahati im Nordosten Indiens stand der internationale Austausch im Mittelpunkt. Dort kamen 71 Teilnehmende zum „Internationalen Seminar zu naturbasierten Lösungen: Stärkung von Forschung, Innovation und klimaresilienten Systemen“ zusammen. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Bineswar Brahma Engineering College in Kooperation mit der HTW Dresden und dem Directorate of Technical Education of Assam. Neben Hochschulen beteiligten sich auch Nichtregierungsorganisationen wie SELCO Foundation, PRASARI, Social Apha, Sustain Plus, Tata Trusts und KABIL. Sie präsentierten Projekte zu naturbasierten Lösungen für die Verbesserung der Lebensbedingungen im ländlichen Raum. Dr. Cornelius Sandhu zeigte Beispiele für die praxisnahe Integration von Managed Aquifer Recharge in die Hochschulausbildung und betonte die Bedeutung internationaler Kooperationen. Die Teilnehmer unterzeichneten am Ende die „Guwahati Wassererklärung“. Ziel ist eine nachhaltige und klimaresiliente Wasserwirtschaft im Nordosten Indiens. Zu den vereinbarten Maßnahmen zählen die Förderung naturbasierter Lösungen, die Weiterentwicklung des Wassereinzugsgebietsmanagements, neue Forschungs- und Innovationspartnerschaften sowie eine stärkere Beteiligung lokaler Gemeinschaften an der Wasserbewirtschaftung. Im September 2026 richtet die HTW Dresden die „7. Internationale Sommerschule zu Managed Aquifer Recharge – MARISS“ in Dresden aus. Im Februar 2027 folgt ein weiterer Workshop in Indien. Die Sommerschule steht Interessierten aus aller Welt offen.

    Besichtigung einer Baustelle zum Bau eines Schachtbrunnens zur Uferfiltratgewinnung in Haridwar
    HTWD/ Sandhu
  • Erfolgreiche Dissertation im Wasserwesen: Thi Ngoc Anh Hoang promoviert mit „cum laude“

    13.05.2026
    Bauingenieurwesen Forschung

    Am 8. Mai 2026 hat Thi Ngoc Anh Hoang (M.Sc.) erfolgreich ihre Dissertation zum Thema “Science-based feasibility plan for bank filtration water supply in Vietnam“ an der Fakultät Umweltwissenschaften der TU Dresden im kooperativen Promotionsverfahren mit der HTW Dresden verteidigt. Thi Ngoc Anh Hoang war von 2020 bis 2023 als DAAD-Promotionsstudentin im Lehrgebiet Wasserwesen der HTW Dresden tätig. Nach ihrer Elternzeit schloss sie ihre Doktorarbeit erfolgreich ab. Im Mittelpunkt ihrer Forschung stand die Entwicklung einer Methodik zur Bewertung neuer potenzieller Standorte für die Uferfiltratgewinnung zur Trinkwasserversorgung in Vietnam. Mithilfe von GIS-gestützten Analysen wurde die entwickelte Methodik sowohl im Red River Delta im Norden Vietnams als auch in einer Region Zentralvietnams angewendet. Ziel war es, geeignete Flussabschnitte für zukünftige Uferfiltratfassungen zu identifizieren. Die Arbeit liefert eine umfassende Potenzialanalyse zur Uferfiltratgewinnung in Vietnam und bietet zugleich praxisorientierte Empfehlungen für Standortuntersuchungen und Modellierungsansätze unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten. Erfolgreiche kooperative Promotion Das kooperative Promotionsverfahren zwischen HTW Dresden und TU Dresden schloss Thi Ngoc Anh Hoang mit dem Prädikat „cum laude“ ab. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Rudolf Liedl (TU Dresden) und Prof. Thomas Grischek (HTW Dresden). Externer Gutachter war Prof. Mario Schirmer von der Universität Neuchâtel und des Wasserforschungsinstituts EAWAG in der Schweiz. Seit April 2026 arbeitet Thi Ngoc Anh Hoang im Lehrgebiet Wasserwesen der HTW Dresden im Interreg-Projekt „KLIWODA“, dass sich mit dem grenzüberschreitenden Wassermanagement in der Region Bad Muskau–Łęknica beschäftigt.

    Frau mit Promotionshut steht zwischen vier Männern
    HTWD
  • Campustag an der HTWD bietet Einblicke in Studium und Forschung

    13.05.2026
    Bauingenieurwesen Design Elektrotechnik Geoinformation Informatik / Mathematik Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle Wirtschaftswissenschaften

    Beim Campustag der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) am 9. Mai 2026 nutzten insgesamt 540 Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, die Standorte Dresden und Pillnitz kennenzulernen. Studieninteressierte, Schülerinnen und Schüler sowie Familien informierten sich über das Studienangebot, besuchten Labore und Werkstätten und kamen mit Lehrenden sowie Studierenden ins Gespräch. An beiden Standorten bot die HTWD ein vielfältiges Programm mit Führungen, Mitmachaktionen und Beratungsangeboten. Besonders gefragt waren Experimente rund um geheime Verschlüsselungen, VR-Anwendungen zum Thema Wasserstoff, Vorführungen von Industrierobotern sowie Fahrten mit einem autonomen Shuttle auf dem Prüffeld. Viele Gäste erkundeten den Campus außerdem bei einer Rallye oder bei geführten Touren mit Studierenden. Großes Interesse galt auch den Informationen rund um den Studienstart. Die Studienberaterinnen der HTWD informierten zu Bewerbung, Studienbeginn, Finanzierungsmöglichkeiten und Auslandsaufenthalten. Ergänzend standen die Berufs- und Studienberatung der Agentur für Arbeit Dresden sowie das Studentenwerk Dresden für Fragen zu Wohnen, Mensen und Studienfinanzierung zur Verfügung. Zudem konnten campusnahe Wohnheime besichtigt werden. Am Campus Pillnitz erhielten Interessierte an den Studiengängen Agrarwirtschaft, Gartenbau, Umweltmonitoring und Landschaftsentwicklung Einblicke in die praxisnahe Ausbildung. Führungen durch die Gewächshäuser und das landwirtschaftliche Technikzentrum ergänzten das Programm. Weitere Möglichkeiten, die HTWD kennenzulernen Den Campustag verpasst? Kein Problem! Es gibt weitere Möglichkeiten, um mehr über das Studium an der HTWD zu erfahren. Alle Termine zu Studienorientierung: Studienorientierung: HTW Dresden

    Junge Frau im PAB hält Schild mit Aufschrift Campusführung hoch
    HTWD/ Crispin-Iven Mokry
  • Energie im Blick: Treffpunkt Forschung kehrt zurück

    04.05.2026
    Bauingenieurwesen Forschung Landbau / Umwelt / Chemie Maschinenbau Pressestelle Veranstaltung Transfer

    Am 29.04. fand zum zweiten Mal der Treffpunkt Forschung statt – diesmal zum Thema Energie. Nachdem die Veranstaltungsreihe im Dezember 2025 bereits erfolgreich mit einem Austausch zum Schwerpunkt Gesundheit und Pflege gestartet war, standen nun neue Perspektiven zur Speicherung, Erzeugung und Nutzung von Energie im Fokus. Fünf Forschende der HTW Dresden konnten ihre Schwerpunktthemen pitchen, Ideen teilen und anschließend diskutieren. In einem kurzen Input zeigte Prof. Jens Morgenstern (Professur Technische Thermodynamik) wie Flüssigwasserstofftanks als großskalige Energiespeicheroption genutzt werden können, während Prof. Mathias Jäckel (Professur Umform- und Trenntechnik) sich mit Wasserstoffprojekten im Bereich Produktionstechnik befasste, speziell mit ressourceneffizienten und recyclinggerechten Brennstoffzellen. Einen weiteren Beitrag mit spannenden Einblicken hielt Prof. Laura Nousch (Professur Regenerative und nachhaltige Energiesysteme) zur Anwendung von Wasserstoffspeichersystemen.Ergänzend präsentierte Prof. Stefan Haase (Professur Verfahrenstechnik) Energiespeicher aus verfahrenstechnischer Sicht. Florian Bläsing, Mitarbeiter der Nachwuchsforschungsgruppe MUBARES stellte die Visionen und Herausforderungen vor und erläuterte, wie Bauwerke künftig in Kraftwerke umgewandelt werden sollen. Durch diese Veranstaltung, die vom Prorektorat Forschung, Nachhaltigkeit und Transfer gemeinsam mit Saxony⁵ organisiert wurde, war es nicht nur möglich, einen Einblick in die Forschung anderer Kolleginnen und Kollegen der HTWD zu erlangen, sondern auch fakultätsübergreifend Kontakte zu knüpfen und Schnittstellen für potenzielle Kooperationsmöglichkeiten zu entdecken. Über den Treffpunkt Forschung Das Prorektorat Forschung, Nachhaltigkeit und Transfer organisiert den Treffpunkt Forschung gemeinsam mit Saxony⁵ und lädt Forschende sowie alle Forschungsinteressierten der HTW Dresden ein, wechselnde Schwerpunktthemen aktiv mitzugestalten, Impulse zu setzen und Ideen auszutauschen. In dem kurzweiligen Format bietet sich bei einem Mittagssnack die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen und neue Kooperationen innerhalb der Hochschule oder mit Partnerinnen und Partnern anzustoßen. Sie haben eine Idee für ein neues Thema für den Treffpunkt Forschung? Wenden Sie sich gerne per E-Mail an Matthias Bauch .

    Mann präsentiert vor Rollup und Bildschirm vor Publikum
    Saxony⁵ / Jacob Richter

HTWD in den Medien

Medienspiegel HTW Dresden (intern)