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Forschungsnetzwerk Smarte KI-basierte Robotik auf der Brains on Silicon 2026: eine KI-Konferenz, die uns zuversichtlich in die Zukunft blicken lässt
18.09.2026Forschung Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / Mathematik PressestelleBrains on Silicon versteht sich als Konferenz für angewandte Künstliche Intelligenz, in diesem Jahr mit mehr als 1.500 Teilnehmenden. Auf vier Bühnen und in verschiedenen Masterclasses standen KI-Agenten, souveräne KI-Infrastrukturen, konkrete industrielle Anwendungen und „Physical AI“, die Verbindung von KI mit Robotik und anderen physischen Systemen, im Mittelpunkt. Die HTWD war gemeinsam mit dem Fraunhofer IWU und der TU Dresden vor Ort und stellte das Forschungsnetzwerk Smarte KI-basierte Robotik (SKR) vor. Dabei gelang es nicht nur, Kontakte in die Forschungslandschaft und zu Unternehmen zu knüpfen, auch Studierende sowie Schülerinnen und Schüler konnten für das Thema KI und Robotik begeistert werden. Robotik Demonstratoren zum Anfassen Aus dem Forschungsnetzwerk war erneut der Roboterhund Spot von Boston Dynamics mit dabei, ein Highlight des Standes, das die Fortschritte der mobilen Robotik in sicherer Mensch-Maschine-Interaktion greifbar machte: Mit einem angebrachten Korb verteilte er Süßigkeiten an das Publikum. Ebenfalls zu sehen war „Horst“, der Industrieroboter des Fraunhofer IWU, der einen automatisierten Pick-and-Place-Prozess demonstrierte. Besondere Aufmerksamkeit erregte der kollaborative Roboterarm Franka: Eine in einer künstlichen Blüte integrierte Kamera erfasste die Gesichter der Personen vor dem Demonstrator, während ein Bildschirm live visualisierte, welche Stimmung die KI daraus ableitet. Der Demonstrator verdeutlichte damit nicht nur den Stand der Technik in der computergestützten Emotionserkennung, sondern skizzierte zugleich zentrale Forschungsfragen zu Datenschutz, Gesichtserkennung und dem verantwortungsvollen Einsatz künstlicher Intelligenz. SKR-Session „Vom KI-Chip zum autonomen Roboter“ Wie technologische Entwicklungen zu konkreten industriellen Anwendungen werden, zeigte unsere Session „Vom KI-Chip zum autonomen Roboter – Wie Sachsen die industrielle KI neu denkt“ am ersten Konferenztag. Philipp Scharf (Fraunhofer IWU, Netzwerk SKR) diskutierte gemeinsam mit Dr. Georg Püschel (Wandelbots) und Heinz Truckenbrodt (futureSAX) die Voraussetzungen für industrielle KI in Sachsen, von der KI-Hardware über intelligente Robotik bis zur Frage, wie aus Forschung industrielle Wertschöpfung entsteht. Der Beitrag ordnete Robotik als Teil einer größeren Entwicklung ein: KI wird zunehmend Teil physischer Systeme. Roboter müssen ihre Umgebung wahrnehmen, Situationen interpretieren und darauf sicher reagieren. Auch die weiteren Vorträge zeigten, dass die rasant fortschreitende KI-Entwicklung mehr als nur technische Fragen aufwirft: Wie lassen sich KI-generierte Inhalte, sogenannte KI-Slops, künftig noch zuverlässig von menschlichen Beiträgen unterscheiden? Wie verändert der Einsatz von KI unsere Arbeit? Und wie sicher ist sicher genug? Eines wurde in vielen Gesprächen deutlich: KI ist nicht mehr nur in Rechenzentren und Sprachmodellen zu Hause, sondern wird Teil von Maschinen, Robotern und Produktionssystemen.

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Einblicke in die Informatik: Schülerinnen und Schüler des BSZ Meißen Radebeul zu Gast
17.09.2026Informatik / MathematikErneut konnten wir am 16.09.2026 Schülerinnen und Schüler an der HTW Dresden begrüßen: Diesmal besuchte eine 12. Klasse des BSZ Meißen Radebeul unsere Fakultät Informatik/Mathematik und erhielt spannende Einblicke in aktuelle Themen aus Informatik und Datenwissenschaft. Im Mittelpunkt standen bei uns zwei Vorträge, die zeigten, wie vielfältig und alltagsnah Informatik sein kann. Prof. Jürgen Anke nahm die Schülerinnen und Schüler mit in die Welt der Daten und erklärte, wie „Daten, die die Welt verändern“ können. Dabei wurde deutlich, wie Wirtschaftsinformatik dazu befähigt, digitale Lösungen für Aufgaben für Wirtschaft und Gesellschaft zu gestalten. Anschließend ging es um ein Thema, das viele aus ihrem Alltag kennen: „Was deine Fitness-App über dich verrät“ . Alexander Wülfing zeigte, welche Informationen aus Fitness- und Gesundheits-Apps gewonnen werden können und was solche Daten über ihre Nutzerinnen und Nutzer verraten. Der Besuch bot damit nicht nur einen Einblick in aktuelle Fragestellungen der Informatik, sondern auch die Gelegenheit, Wissenschaft und Studium an der HTW Dresden kennenzulernen.

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Einweisungstermine für Informatik-Studiengänge WS 2026/27
10.09.2026Informatik / MathematikEs stehen folgende Termine für die Einweisung in die Informatiklabore fest. Informatik: 26/041/61 | Fr., 09.10., 8:00 Uhr | Raum U 515 26/041/62 | Di., 06.10., 9:45 Uhr | Raum U 523 26/041/63 | Fr., 09.10., 12:00 Uhr | Raum U 515 Wirtschaftsinformatik: 26/042/61 | Do., 08.10., 9:45 Uhr | Raum U 523 26/042/62 | Di., 06.10., 13:45 Uhr | Raum U 523 26/042/63 | Mo., 05.10., 13:45 Uhr | Raum U 523 26/042/64 | Mi., 07.10., 8:00 Uhr | Raum U 523 Medieninformatik: 26/043/61 | Mi., 07.10., 9:45 Uhr | Raum U 523 26/043/62 | Mi., 07.10., 12:00 Uhr | Raum U 515 26/043/63 | Mi., 07.10., 13:45 Uhr | Raum U 523 Verwaltungsinformatik: 26/048/61 | Di., 06.10., 8:00 Uhr | Raum U 523 Master (bereits am Freitag der ESE-Woche): 26/046/71+74 | Fr., 02.10., 9:30 Uhr | Raum U 527 26/046/72 | Fr., 02.10., 10:30 Uhr | Raum U 528 26/046/73 | Fr., 02.10., 11:30 Uhr | Raum U 527 fett = Termin- und/oder Raumänderung gegenüber dem regulären Stundenplan Hinweise: In der ersten Lehrveranstaltungswoche (5.10. bis 9.10.) finden für die Studierenden des ersten Bachelor-Semesters nur die Laboreinweisungen statt; alle weiteren Laborpraktika entfallen. Die Laboreinweisung findet zum eigentlichen Termin des Betriebssysteme-Praktikums statt. Eine Ausnahme bildet die Einweisung der Gruppe 26/041/62, die wegen eines Terminkonfliktes um einen Tag verschoben werden musste. Die Teilnahme an der Laboreinweisung ist Pflicht .

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Studienstart 2026: Gut vorbereitet ins Studium
07.09.2026Bauingenieurwesen Elektrotechnik Geoinformation Informatik / Mathematik Landbau / Umwelt / Chemie Maschinenbau Pressestelle WirtschaftswissenschaftenErstsemestereinführung: Ankommen, informieren, kennenlernen Die ESE findet zum Studienstart an den Fakultäten statt. Die Studienberatung, die Fakultäten und der Studentinnenrat (StuRA) informieren über den Studienalltag, wichtige Anlaufstellen und die ersten Schritte an der HTWD. Auf dem Programm stehen neben fachspezifischen Veranstaltungen auch Campusführungen und verschiedene Kennenlernangebote. Dazu gehören je nach Fakultät beispielsweise Sport, gemeinsame Abende, Wanderungen oder weitere Freizeitangebote. Alle Erstsemester werden am 28. September am Vormittag vom StuRA begrüßt. Am Nachmittag findet um 15 Uhr die feierliche Immatrikulation im Kulturpalast Dresden statt. Wichtig: Einige Fakultäten führen bereits während der ESE-Woche Pflichtveranstaltungen durch. Informieren Sie sich deshalb rechtzeitig über das Programm Ihres Studiengangs.

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Für mehr Tierwohl in der Legehennenhaltung
04.09.2026Forschung Informatik / Mathematik Landbau / Umwelt / ChemieLegehennen verfügen über ein ausgeprägtes arteigenes Pick-, Futtersuch- und Erkundungsverhalten. Unter natürlichen Bedingungen verbringen sie einen erheblichen Teil des Tages mit der Futtersuche und führen dabei bis zu etwa 15.000 Pickschläge aus. In der kommerziellen Legehennenhaltung steht den Tieren hochwertiges Futter jederzeit zur Verfügung, sodass die eigentliche Futteraufnahme deutlich weniger Zeit beansprucht. Fehlen geeignete Möglichkeiten, das natürliche Futtersuch- und Erkundungsverhalten auszuleben, kann sich das Pickverhalten unter ungünstigen Bedingungen gegen die Federn von Artgenossen richten. Die Folgen reichen von leichtem Federpicken bis hin zu schweren Gefiederschäden; auch Kannibalismus kann in Legehennenbeständen auftreten. Die Ursachen solcher Verhaltensstörungen sind komplex und multifaktoriell. Neben fehlenden Beschäftigungs- und Erkundungsmöglichkeiten können unter anderem Nährstoffdefizite, Infektionen, Parasiten, Stress sowie unzureichende Haltungs- und Managementbedingungen eine Rolle spielen. Insbesondere während der etwa anderthalbjährigen Legeperiode, die die Hennen im Stall verbringen, gefährdet dieses Verhalten das Wohl der Tiere und verursacht hohe wirtschaftliche Schäden. KI soll Federpicken frühzeitig erkennen Um das zu verhindern und Tierhaltungsbetriebe bei der Prävention zu unterstützen, entwickeln die Forschenden der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) im Projekt HEN-SENSE ein intelligentes Assistenzsystem, das Legehennenherden kontinuierlich überwacht und erste Anzeichen von Verletzungen und Verhaltensauffälligkeiten automatisiert erkennt. „ Die derzeitigen Empfehlungen sehen vor, das Gefieder von Legehennen in etwa vierwöchigen Abständen stichprobenartig zu prüfen. Aufgrund des damit verbundenen hohen Arbeitsaufwands ist diese regelmäßige Bonitur, also die systematische Überprüfung des Gefiederzustands, in der Praxis eine große Herausforderung. Unser Ziel ist es deshalb, Tierhaltende durch eine kontinuierliche automatisierte Überwachung zu unterstützen und erste Anzeichen von Federpicken möglichst früh zu erkennen“, sagt Projektleiterin Dr. Nicola Hirsch, Professorin für Tiergesundheitsmanagement an der HTW Dresden. „Gerade in der Anfangsphase bestehen noch mehr Möglichkeiten, durch gezielte Managementmaßnahmen gegenzusteuern. Wird zu spät reagiert, kann sich das fehlgeleitete Pickverhalten in der Herde etablieren und von weiteren Tieren übernommen werden. Deshalb kombinieren wir optische und akustische Sensordaten mit Methoden der Künstlichen Intelligenz, um Tierhaltende möglichst früh auf beginnende Verhaltensanomalien aufmerksam zu machen.“ Die Datenerfassung erfolgt mithilfe spezieller Kameras und Mikrofone. Während die optische Sensorik Veränderungen am Gefieder erfasst, dient die akustische Sensorik der Erkennung charakteristischer Lautäußerungen, die Hennen unter anderem als Reaktion auf das Bepicken durch Artgenossen zeigen können und die sich von der normalen Geräuschkulisse der Herde unterscheiden. Die hierfür erforderlichen Sensorsysteme werden von der IfU Diagnostic Systems GmbH im sächsischen Lichtenau entwickelt. Die Systeme werden im Versuchs- und Bildungszentrum für Geflügelhaltung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) in Kitzingen unter Praxisbedingungen getestet und validiert. Die datenwissenschaftliche Auswertung sowie die Entwicklung der KI-Modelle erfolgen an der HTW Dresden unter Leitung von Dr. Maik Thiele, Professor für Datenbanksysteme und Leiter des Data Intelligence Lab. Digitale Lösung statt manueller Kontrolle „Die Herausforderung besteht darin, die Vielzahl optischer, akustischer und weiterer Stallinformationen miteinander zu verknüpfen und daraus zuverlässige Aussagen über den Zustand der Herde abzuleiten“, erklärt Professor Maik Thiele. „Erst durch den Einsatz moderner KI-Modelle wird es möglich, große Tierbestände kontinuierlich und objektiv zu beurteilen und die Tierhaltenden frühzeitig auf Auffälligkeiten hinzuweisen.“ Praxiserfahrung als Grundlage für HEN-SENSE Den Bedarf an einem derartigen System hat Professorin Nicola Hirsch in ihrer beruflichen Praxis erkannt. Über zehn Jahre war sie in der tierärztlichen Bestandsbetreuung beim Geflügelgesundheitsdienst Bayern tätig. In diese Zeit fiel auch der Ausstieg aus der vorher routinemäßigen Schnabelkürzung bei Junghennen. Um in der Stallhaltung Federpicken zu verhindern, werden den Hennen seither beispielsweise Pickblöcke oder Luzerneballen als Beschäftigungsmaterial sowie Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten angeboten. Doch auch Haltung und Management spielen bei der Prävention eine große Rolle. Eine wichtige fachliche Grundlage hierfür bietet das Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) Tierschutz des Bundes. Im Rahmen des Vorhabens wurde das Managementtool MTool entwickelt, das Tierhaltende bei der systematischen Beurteilung des Tierzustands unterstützt. Es umfasst standardisierte Boniturskalen, Dokumentationshilfen sowie fachliche Hintergrundinformationen und Handlungsempfehlungen zur Prävention und Bekämpfung von Federpicken und Kannibalismus. Das Projekt HEN-SENSE greift diese Grundlagen auf und entwickelt sie durch den Einsatz moderner Sensorik und Künstlicher Intelligenz weiter. Nach der frühzeitigen Erkennung spezifischer Verhaltensstörungen soll das neue Assistenzsystem auch praxisnahe Handlungsempfehlungen aufzeigen. Das können Anpassungen bei der Futter- und Wasserversorgung sowie der Stallbelüftung sein oder zusätzliche Angebote von Beschäftigungs- und Rückzugsmöglichkeiten. „Unser Ziel ist es, erstmals ein System zu entwickeln, das Federpicken und Kannibalismus bei Legehennen kontinuierlich und automatisiert unter Praxisbedingungen erkennt. Dadurch könnten Tierhaltende deutlich früher eingreifen und Tierwohl, Arbeitseffizienz sowie Herdenmanagement nachhaltig verbessern. Perspektivisch soll das System zudem einzelne Tiere wiedererkennen, um individuelle Entwicklungen und mögliche Zusammenhänge zwischen Gefiederzustand und Pickschäden analysieren zu können“, erläutert Professorin Nicola Hirsch. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand von Juni 2026 bis Oktober 2029 gefördert.

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Spielerisch Open Source Hardware entdecken: OSHOP-Planspiel bringt komplexe Themen in die Anwendung
31.08.2026Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / MathematikOpen Source Hardware bietet Unternehmen vielfältige Möglichkeiten: Entwicklungswissen kann gemeinsam genutzt, Produkte können kollaborativ weiterentwickelt und neue Innovations- und Geschäftsmodelle erschlossen werden. Gleichzeitig wirft der offene Ansatz gerade bei Unternehmen, die bisher wenig Berührungspunkte damit hatten, viele Fragen auf. Was bedeutet „offen“ für das eigene Produkt? Welches Wissen kann geteilt werden? Welche Rolle spielen Communities? Und an welchen Stellen im Produktlebenszyklus kann Open Source Hardware überhaupt einen Mehrwert schaffen? Genau hier setzt die im Transferraum OSHOP – Open Source Hardware Innovation Plattform entwickelte Workshopreihe „How To: Open Source Hardware“ an. Ziel ist es, Unternehmen nicht nur Grundlagenwissen zu vermitteln, sondern gemeinsam einen konkreten Open-Source-Hardware-Anwendungsfall zu entwickeln und dessen Potenziale für die eigene Praxis zu untersuchen. Komplexe Fragen spielerisch bearbeiten Ein zentrales Element der Workshopreihe ist ein eigens entwickeltes Planspiel . Die Teilnehmenden betrachten ihren Anwendungsfall entlang des gesamten Produktlebenszyklus und wechseln dabei bewusst die Perspektive. Mithilfe unterschiedlicher Frage- und Impulskarten werden technische, wirtschaftliche und organisatorische Aspekte gemeinsam diskutiert. Dabei geht es beispielsweise um die Zusammenarbeit mit Communities, die Nutzung bereits vorhandenen Innovationswissens oder die Frage, welche neuen Wertschöpfungsmöglichkeiten durch einen offenen Entwicklungsansatz entstehen können. Der spielerische Aufbau erleichtert den Einstieg in ein zunächst häufig abstrakt erscheinendes Thema und schafft gleichzeitig Raum für Diskussion, Perspektivwechsel und neue Ideen. Die ersten Erprobungen zeigen, dass dieser Ansatz Hemmschwellen abbauen und eine strukturierte Auseinandersetzung mit Open Source Hardware unterstützen kann. Das Dresdner Start-up allpacka hat die Workshopreihe bereits erprobt und das Planspiel genutzt, um sich systematisch mit möglichen Open-Source-Hardware-Ansätzen auseinanderzusetzen. Ein Transferwerkzeug mit Potenzial über Open Source Hardware hinaus Das Besondere am Planspiel: Der methodische Ansatz ist nicht ausschließlich auf Open Source Hardware beschränkt. Er zeigt beispielhaft, wie komplexe Forschungs-, Technologie- und Transferthemen so aufbereitet werden können, dass unterschiedliche Zielgruppen leichter Zugang finden und abstrakte Fragestellungen auf konkrete Anwendungsfälle übertragen werden können. Damit ist das Planspiel nicht nur ein Werkzeug zur Vermittlung von Open Source Hardware, sondern zugleich ein übertragbarer Transferansatz , der sich perspektivisch auch auf andere komplexe Themenfelder anwenden lässt. Ganz im Sinne von Open Source soll auch das Planspiel selbst offen zugänglich gemacht, weitergegeben und weiterentwickelt werden. So wird aus einem Werkzeug zur Vermittlung von Open Source Hardware zugleich ein praktisches Beispiel dafür, wie offener Wissens- und Technologietransfer funktionieren kann. Selbst ausprobieren auf der 3. OSHOP-Konferenz Wer das Planspiel selbst kennenlernen und ausprobieren möchte, bekommt dazu schon bald Gelegenheit: Am 23. und 24. September 2026 trifft sich die Open-Source-Hardware-Community zur 3. OSHOP-Konferenz in Halle (Saale) . Im Rahmen der Konferenz wird das Planspiel in einem Workshop gemeinsam mit den Teilnehmenden praktisch umgesetzt. Dabei können verschiedene Perspektiven auf Open Source Hardware eingenommen und konkrete Fragestellungen spielerisch bearbeitet werden. So lässt sich unmittelbar erleben, wie aus zunächst abstrakten Überlegungen neue Ideen und mögliche Anwendungsfälle entstehen. Neben dem Planspiel bietet die Konferenz zahlreiche weitere Vorträge, Workshops und Diskussionsformate rund um Open Source Hardware und bringt Forschende, Unternehmen, Maker, offene Werkstätten und weitere Interessierte miteinander ins Gespräch. Anmeldungen zur 3. OSHOP-Konferenz sind über folgenden Link möglich: Zur Anmeldung zur 3. OSHOP-Konferenz am 23.–24. September 2026 Keine Zeit für die Konferenz? OSHOP geht auch eine Nummer kleiner Wer es im September nicht zur Konferenz schafft, muss auf Austausch und Planspiel trotzdem nicht verzichten. Wir möchten Open Source Hardware bewusst auch niedrigschwellig und außerhalb klassischer Veranstaltungsformate erlebbar machen. Deshalb planen wir einen OSHOP-Stammtisch außerhalb der HTWD, etwa in einem Café oder Restaurant sowie einen gemeinsamen Spieleabend , bei dem das Planspiel in lockerer Atmosphäre ausprobiert werden kann. Denn gute Ideen für Open Source Hardware müssen nicht zwangsläufig im Seminarraum entstehen. Wer Interesse an einem solchen Format hat, kann sich gern bei uns melden. Wir freuen uns über Mitspielerinnen und Mitspieler, Neugierige und alle, die Open Source Hardware einmal ganz ungezwungen kennenlernen möchten. Förderung und weiterführende Informationen Das Planspiel wurde im Rahmen des Transferraums OSHOP – Open Source Hardware Innovation Plattform entwickelt. OSHOP wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen der Förderinitiative „T!Raum – TransferRäume für die Zukunft von Regionen“ gefördert. Ziel der Initiative ist es, neue Ansätze für den Wissens-, Ideen- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu entwickeln und nachhaltig in den Regionen zu verankern. Einen vertiefenden Einblick in die Entwicklung, praktische Erprobung und Einsatzmöglichkeiten des Planspiels gibt ein aktueller Beitrag auf der BMFTR-Plattform „Innovation & Strukturwandel“ : Zum BMFTR-Beitrag „Planspiel öffnet Türen zu Open Source Hardware“

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Mathe-Vorbereitungskurse starten
27.08.2026Informatik / MathematikBis zum 25. September haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich gezielt auf die mathematischen Anforderungen ihres Studiums vorzubereiten. Je nach Bedarf und zeitlichen Möglichkeiten können sie dabei vier Wochen lang an einem Kurs teilnehmen oder sich für einen ein- bzw. zweiwöchigen Kurs entscheiden. Die Nachfrage ist in diesem Jahr groß: Für die Vorbereitungskurse liegen fast 300 Anmeldungen vor; damit sind die meisten Kurse bereits ausgebucht. Informationen zu den Vorbereitungskursen, zu den Inhalten und zu Empfehlungen für die einzelnen Studiengänge finden Sie auf der HTW-Website. Dort sind außerdem externe Online-Angebote zur Mathematikvorbereitung verlinkt, die ebenfalls zur Vorbereitung auf das Studium genutzt werden können. 👉 Übersicht und Informationen zu den Mathematik-Vorbereitungskursen Wichtig: Eine Anmeldung kann nicht berücksichtigt werden, wenn die Kapazität des jeweiligen Kurses bereits erreicht ist. Nach der automatischen Eingangsbestätigung erhalten Sie deshalb noch eine weitere E-Mail mit der Information, ob Ihre Anmeldung akzeptiert oder nicht akzeptiert wurde. Alle Kurse finden montags bis freitags von 09:00 bis 14:30 Uhr im Z-Gebäude der HTW Dresden (Friedrich-List-Platz 1, 01069 Dresden) statt. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Dr. Kohl über die E-Mail-Adresse: vorbereitungskurse.mathematik@htw-dresden.de . Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen erfolgreichen Start in die Vorbereitung auf ihr Studium.

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Klausurtagung der Fakultät in Meißen: KI in der Lehre und neue Impulse für die Forschungsstrategie
24.08.2026Informatik / MathematikAm 17. und 18. August traf sich die Fakultät Informatik/Mathematik zur zweitägigen Klausurtagung in Klosterhof St. Afra Meißen. Im Mittelpunkt standen zwei zentrale Zukunftsthemen: der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Lehre sowie die Weiterentwicklung der Forschungsstrategie der Fakultät . Im ersten Themenblock diskutierten die Lehrenden und Mitarbeitenden über die Potenziale und Herausforderungen von KI-gestützten Lehr- und Lernformaten. Dabei standen Fragen im Vordergrund, wie KI sinnvoll in die Lehre integriert werden kann und welche Kompetenzen Studierende künftig benötigen. Der zweite Schwerpunkt lag auf der strategischen Weiterentwicklung der Forschung. Gemeinsam wurden Ideen und Perspektiven für die zukünftige Ausrichtung der Fakultät erarbeitet. Einen wichtigen Bezugsrahmen bildete dabei die Konzeption eines Transferhubs , der als thematischer Schwerpunkt die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre stärken sowie den Transfer zur Praxis weiter fördern soll. Neben intensiven Arbeitsphasen bot die Klausurtagung auch Raum für den fachlichen Austausch und die gemeinsame Entwicklung neuer Ideen. Die beiden Tage in Meißen haben gezeigt, wie wichtig der interdisziplinäre Dialog für die Gestaltung einer zukunftsorientierten Fakultät ist.

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Geteilte Gründungskultur: Lab X der HTW Dresden und Chungbuk National University streben enge Partnerschaft an
14.08.2026Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / MathematikGemeinsamer Anspruch: Makerspace und Gründungsförderung Das Lab X als Makerspace der HTW Dresden und die von Professor Kim geleiteten Zentren an der Chungbuk National University teilen eine zentrale Überzeugung: Innovation entsteht dort, wo praktisches Ausprobieren und unternehmerisches Denken zusammenkommen. Das Chungbuk Pro-Maker Center fördert als Inkubator Start-ups, während das Tech Startup K-International Center ausländische Studierende dabei unterstützt, praktische Erfahrungen im Deep-Tech-Bereich zu sammeln, sie bei der Arbeitsplatzsuche in koreanischen Unternehmen begleitet oder sie bei der Gründung von Start-ups in Korea unterstützt, mit dem Ziel, von dort aus den Schritt nach Deutschland zu wagen. Damit ergeben sich vielfältige inhaltliche Berührungspunkte zur Arbeit des Lab X, das Studierenden der HTWD ebenfalls Raum für Prototyping, Innovation und Gründungsideen bietet. Veranstaltungen und Programme Die Chungbuk National University bietet regelmäßig Programme an, die sich an angehende Gründerinnen und Gründer richten und an denen künftig auch Studierende der HTW Dresden teilnehmen können: Tech & AI Founders Adventure Bootcamp: Ein intensives Sommer-Bootcamp im Bereich Deep Tech und Künstliche Intelligenz, das praktische Erfahrungen und Einblicke in die koreanische Start-up-Szene vermittelt. Eine Anmeldung für die aktuell laufende Ausgabe ist leider nicht mehr möglich. Es wird aber nächstes Jahr wieder durchgeführt. Global AI Technology Entrepreneurship Graduate Programm: Ein englischsprachiges Masterprogramm, das im März 2027 startet und mit dem Abschluss „Master of Technology Entrepreneurship" endet. Es richtet sich an Studierende, die sich an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz und Unternehmertum qualifizieren möchten. Auch Studierende der HTW Dresden können sich hierfür bewerben. Geplante Kooperation Beide Seiten streben nun den Abschluss eines Memorandum of Understanding (MOU) zwischen den Einrichtungen an, um die Zusammenarbeit verbindlich zu rahmen und künftige Austauschformate zu erleichtern. Professor Kim zeigte sich nach dem Besuch zuversichtlich: „Ich hoffe sehr, dass wir durch einen kontinuierlichen Austausch künftig eng und erfolgreich zusammenarbeiten werden." — Professor Yonggi Kim, Chungbuk National University Über das Lab X Das Lab X ist der Makerspace der HTWD und unterstützt Studierende, Beschäftigte und Gründungsinteressierte dabei, innovative Ideen in die Praxis umzusetzen. Mit moderner Werkstatt- und Laborausstattung, individueller Beratung sowie gezielten Förderprogrammen begleitet das Lab X den Weg von der ersten Idee über die Entwicklung von Prototypen bis hin zur möglichen Unternehmensgründung. Als zentraler Baustein der Gründungsförderung an der HTW Dresden arbeitet das Lab X eng mit der Gründungsschmiede zusammen und fördert interdisziplinäre Gründungsideen mit gesellschaftlichem und wirtschaftlichem Mehrwert. Das Lab X wird gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Transfer und Raumfahrt im Förderprogramm Forschung an Fachhochschulen.

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Informatik trifft Ausdauersport: Neues Lehrformat verbindet KI, Datenanalyse und Trainingswissenschaft
24.07.2026Informatik / Mathematik Pressestelle TransferDas Modul verbindet Informatik mit Sportwissenschaft. Die Studierenden analysierten Trainingsdaten, verglichen Modelle zur Belastungssteuerung und untersuchten, wie sich körperliche Leistungsfähigkeit mithilfe von Daten beschreiben lässt. Dabei arbeiteten sie mit realen Datensätzen statt mit konstruierten Beispielen. Ziel war es, wissenschaftliche Methoden anzuwenden, ihre Aussagekraft kritisch zu bewerten und die Möglichkeiten wie auch die Grenzen datenbasierter Modelle kennenzulernen. Den roten Faden der Lehrveranstaltung bildete ein Semesterprojekt mit Praxisbezug. Über mehrere Monate entstand ein umfangreicher Datensatz aus der Vorbereitung auf einen 100-Kilometer-Ultramarathon. Anhand dieser Daten diskutierten die Studierenden Trainingsmodelle, werteten Herzfrequenz- und Bewegungsdaten aus und überprüften, wie sich Training, Erholung und Leistungsentwicklung gegenseitig beeinflussen. Am Ende des Semesters wurde das Projekt erfolgreich abgeschlossen: Im Juni absolvierte Professor Marco Block-Berlitz erstmals die 100-Kilometer-Distanz. Für die Lehrveranstaltung war der Lauf jedoch kein Selbstzweck. Er machte sichtbar, wie wissenschaftliche Modelle im Verlauf eines langfristigen Trainingsprozesses eingesetzt, überprüft und weiterentwickelt werden können. Das neue Lehrangebot zeigt, wie sich Informatik auf gesellschaftlich relevante Fragestellungen anwenden lässt. Methoden der Datenanalyse und Künstlichen Intelligenz kommen heute nicht nur in der Softwareentwicklung oder Industrie zum Einsatz, sondern auch in Bereichen wie Gesundheit, Prävention und Sport. Die Lehrveranstaltung greift diese Entwicklung auf und vermittelt den Studierenden, wie Daten verantwortungsvoll erhoben, ausgewertet und interpretiert werden. Zum Lauf gibt es ein Video bei YouTube .
