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Ökologische Gewässerentwicklung erleben: Schülerinnen und Schüler entdecken Forschung der HTWD
13.08.2026Design Forschung Landbau / Umwelt / Chemie TransferDie Veranstaltungen wurden durch das Team der Ökologischen Gewässerentwicklung des Transferverbunds Saxony⁵ organisiert. Sie zeigen, wie aktuelle Forschung an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) in die Gesellschaft getragen werden kann. Den Auftakt bildete ein Besuch auf dem Versuchsgelände in Dresden-Pillnitz. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Forschungsarbeiten der HTWD zu schwimmenden Vegetationsbeständen. Projektmitarbeiter Lars Baldauf erläuterte, wie diese naturnahen Habitatstrukturen dazu beitragen, die ökologische Qualität stark beanspruchter Gewässer zu verbessern. Bei einem Rundgang über das Versuchsfeld wurde deutlich, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in praxisnahe Lösungen für den Gewässerschutz umgesetzt werden. Junge Menschen für Umwelt- und Wasserforschung begeistern Wenige Wochen später folgte die zweite Exkursion an den Dresdner Kaitzbach. Vor Ort konnten die Schülerinnen und Schüler beobachten, wie sich naturnahe Gewässerentwicklung im urbanen Raum konkret auswirkt. Am Beispiel des teilweise renaturierten Baches erklärte Prof. Henning Günther, welche Bedeutung natürliche Gewässer für Biodiversität, Klimaanpassung und die Lebensqualität in Städten besitzen. Die Exkursion knüpfte unmittelbar an die zuvor vermittelten Inhalte an und zeigte, wie sich wissenschaftliche Konzepte in realen Landschaften wiederfinden. Saxony⁵ Teilprojekt Ökologische Gewässerentwicklung Die Exkursionen sind Teil des Saxony⁵-Teilprojekts Ökologische Gewässerentwicklung , das an der HTWD bearbeitet wird. Ziel des Projekts ist es, innovative und nachhaltige Lösungen für die Entwicklung urbaner und naturnaher Gewässer zu erforschen und gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Behörden und Gesellschaft in die Praxis zu überführen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem schwimmende Vegetationssysteme als naturnahe Habitatstrukturen, ein an der HTWD entwickeltes Verfahren zum Monitoring von Mikroplastik sowie die ökobilanzielle Bewertung nachhaltiger Materialien. Diese interdisziplinären Forschungsansätze leisten einen Beitrag zur Verbesserung des ökologischen Zustands von Gewässern und unterstützen die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Über Saxony⁵ als Transferverbund Die beiden Exkursionen mit dem Kreuzgymnasium sind verbinden Umweltbildung mit aktueller Forschung und ermöglichen jungen Menschen einen direkten Einblick in die Arbeit der HTWD. So wird deutlich, wie Hochschulen durch Transferprojekte wie Saxony⁵ wissenschaftliche Erkenntnisse gemeinsam mit regionalen Partnerinnen und Partnern in die Gesellschaft tragen und nachhaltige Entwicklungen aktiv mitgestalten. Ein zentrales Anliegen des Projekts ist der Wissenstransfer. Deshalb werden nicht nur Forschungsergebnisse entwickelt, sondern auch Formate geschaffen, die Wissenschaft für unterschiedliche Zielgruppen erlebbar machen. Die schwimmenden Vegetationsbestände wurden letztes Jahr in Zusammenarbeit mit dem Designteam von Prof. Diana Simon auf ein multisensorisches Exponat übertragen, das die Forschung rund um Gewässerentwicklung veranschaulicht und für verschiedenen Zielgruppen geeignet ist.

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Dritter Platz für HTWD-Team beim 99€-Bioreaktorwettbewerb
21.07.2026Landbau / Umwelt / Chemie PressestelleStudierende der Studiengänge Chemieingenieurwesen, Maschinenbau und Elektrotechnik entwickelten unter der Leitung von Dr. Stefan Frölich einen Bioreaktor, dessen Materialkosten – entsprechend den Wettbewerbsregeln – auf maximal 99 Euro begrenzt waren. Aufgabe des Wettbewerbs war es, mit dem selbst konstruierten Reaktor eine möglichst hohe Biomasseausbeute der Hefe Cyberlindnera jadinii zu erzielen. Die Hefe gilt als nachhaltige Proteinquelle und wird unter anderem als Futtermittel eingesetzt. Über den Wettbewerb Der 99€-Bioreaktorwettbewerb wird seit 2014 jährlich an der Technischen Universität Dresden ausgetragen und vom Netzwerk Bioverfahrenstechnik Dresden e. V. organisiert. Ziel des Wettbewerbs ist es, Studierenden die Möglichkeit zu geben, theoretisches Wissen aus der Bioverfahrenstechnik in einem praxisnahen Projekt anzuwenden. Dabei entwickeln die Teams eigenständig einen Bioreaktor, planen den Kultivierungsprozess und optimieren ihre Anlage unter realen Versuchsbedingungen. Neben fachlichem Know-how sind Kreativität, Teamarbeit und ingenieurwissenschaftliches Denken gefragt. Weitere Informationen: https://netzwerk-bioverfahrenstechnik.de/

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Wir bringen Licht ins Forschungsdunkel: Die Fakultät LUC präsentiert ihre laufenden Projekte den Studierenden
13.07.2026Landbau / Umwelt / Chemie
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Bergamotte & Bienenfresser: Studienreise der HTWD an die Universitá Mediterranea di Reggio di Calabria
08.07.2026Landbau / Umwelt / Chemie
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HTWD erhält Förderung für KI-Labor in der Chemieausbildung
06.07.2026Landbau / Umwelt / Chemie Lehre Pressestelle TransferAusgezeichnet wurde das Projekt AI PhotoReact von Professor Stefan Schramm. Ziel ist es, digitale Methoden, Datenanalyse und Künstliche Intelligenz stärker in die Ausbildung von Chemieingenieurinnen und Chemieingenieuren zu integrieren. Chemische Reaktionen lernen von der KI Im Zentrum des Projekts steht ein neuer Laboraufbau für die Organische Chemie. Dort entsteht eine spezielle Versuchsanlage, in der chemische Reaktionen unter Lichteinwirkung kontinuierlich ablaufen. Solche lichtgesteuerten Prozesse spielen beispielsweise bei der Herstellung von Medikamenten oder Spezialchemikalien eine wichtige Rolle. Während die Reaktion läuft, wird sie permanent überwacht. Dafür kommt ein sogenanntes NMR-Spektrometer zum Einsatz. Dieses Analysegerät macht sichtbar, welche Stoffe sich gerade im Reaktor befinden und wie sich die Reaktion entwickelt. Die Messungen erfolgen in Echtzeit, also unmittelbar während des laufenden Experiments. Die dabei entstehenden Daten werden von einer Künstlichen Intelligenz ausgewertet. Diese erkennt, welche Einstellungen zu besonders guten Ergebnissen führen, und passt wichtige Parameter wie die Lichtstärke, die Menge der eingesetzten Stoffe oder die Geschwindigkeit des Reaktionsablaufs selbstständig an. Auf diese Weise verbessert sich der Prozess Schritt für Schritt automatisch. Das Ergebnis ist ein sogenannter selbstoptimierender Reaktor: eine Anlage, die Messdaten auswertet, daraus lernt und ihre Einstellungen eigenständig verbessert. Solche Systeme gelten als wichtige Zukunftstechnologie in der chemischen Industrie. Ausbildung an Technologien aus der Industrie Die Idee für das Projekt entstand aus Prof. Schramms praktischen Erfahrungen in der Industrie. Das Konzept basiert auf einem vergleichbaren Laboraufbau bei BASF, an dessen Entwicklung er während seiner früheren Tätigkeit im Unternehmen beteiligt war. Für die Studierenden eröffnet der neue Laboraufbau einen direkten Zugang zu Technologien, die in der chemischen Industrie bereits zum Alltag gehören. Datenkompetenz, KI gestützte Versuchsplanung und kontinuierliche Prozessführung gewinnen in Forschung und Entwicklung zunehmend an Bedeutung, sind jedoch bislang nur selten Bestandteil praktischer Lehrveranstaltungen. Im Projekt AI PhotoReact erleben die Studierenden den gesamten digitalen Arbeitsablauf. Sie arbeiten von der automatisierten Datenerfassung über die Modellbildung bis zur algorithmischen Entscheidungsfindung mit denselben Methoden und Werkzeugen, die auch in der industriellen Prozessentwicklung eingesetzt werden. Dazu gehört die Open Source Software BoFire, die unter anderem bei BASF verwendet wird. Nachhaltiger Gewinn für Studium und Lehre Von der Förderung profitiert nicht nur das Projekt selbst. Das angeschaffte Tisch NMR Spektrometer wird dauerhaft im regulären Praktikumsbetrieb eingesetzt und erweitert die analytischen Möglichkeiten im Studiengang Chemieingenieurwesen erheblich. „Damit stärkt die HTWD ihre Ausbildung an der Schnittstelle von Chemie, Datenwissenschaft und Künstlicher Intelligenz. Die Studierenden erwerben Kompetenzen, die auf dem Arbeitsmarkt zunehmend gefragt sind, und lernen moderne Arbeitsweisen der chemisch pharmazeutischen Industrie bereits während ihres Studiums kennen“, erläutert Prof. Schramm. Über den FCI Der Fonds der Chemischen Industrie ist das Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie. Die Förderung ist Teil eines Programms, mit dem der FCI die Hochschullehre in Deutschland unterstützt. Insgesamt erhalten 19 Universitäten und vier Hochschulen Fördermittel in Höhe von knapp 1,6 Millionen Euro, um Data Science dauerhaft im Chemiestudium zu verankern.

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Nachhaltigkeit erleben: Rückblick auf die erste Nachhaltigkeitswoche „DO it NOW“
24.06.2026Bauingenieurwesen Design Elektrotechnik Forschung Geoinformation Informatik / Mathematik Landbau / Umwelt / Chemie Maschinenbau Transfer WirtschaftswissenschaftenStudierende, Beschäftigte, Lehrende und Gäste nutzten in der Aktionswoche zahlreiche Workshops, Vorträge, Führungen und Mitmachaktionen, um Nachhaltigkeit in ihrer ganzen Vielfalt zu erleben und aktiv mitzugestalten. Zukunftsthemen im Fokus: Forschung, Lehre und Innovation Das Programm zeigte, wie vielfältig Nachhaltigkeit im Hochschulalltag, in Lehre, Forschung und Betrieb umgesetzt wird. Kreative Formate wie der Upcycling-Workshop und der Repair Treff im Lab X machten Ressourcenschonung praktisch erfahrbar, während Campusführungen von BIOZENTRA Einblicke in Biodiversität und nachhaltige Entwicklung auf dem Hochschulgelände gaben. Auch das offene Möbellager der HTWD zeigte, wie Wiederverwendung und Kreislaufdenken im Alltag gelebt werden. Neben praktischen Angeboten standen aktuelle Zukunftsthemen und Klimaschutz im Mittelpunkt. In Gesprächen wurde über Künstliche Intelligenz und Klimaschutz diskutiert, Studierende präsentierten nachhaltige Projektideen aus dem Nachhaltigkeitsmodul und Fachbeiträge zeigten neue Perspektiven auf Ressourcenschonung, nachhaltige Beschaffung und Kreislaufwirtschaft. Exkursionen, unter anderem zur Fernwärmeversorgung, ergänzten das Programm durch Einblicke in nachhaltige Infrastruktur. Vom Campus in die Praxis: Nachhaltigkeit zum Mitmachen Nachhaltigkeit wurde auch im Alltag sichtbar: Beim Nachhaltigkeitsfrühstück, beim Foodsharing-Angebot, bei der Campus-Clean-up-Aktion und sportlichen Aktivitäten wie der Teilnahme der HTWD an der REWE Team Challenge standen gemeinsames Hochschulleben und Engagement im Mittelpunkt. Ein wichtiger Bestandteil der Woche war der Austausch zwischen Hochschulen, Initiativen und Stadtgesellschaft. Bei der Sustainable Coffee Hour kamen Nachhaltigkeitsakteurinnen und -akteure mit ihren Projekte aus Dresden und der Region zusammen – darunter BIOZENTRA vom Transferverbund Saxony⁵ sowie weitere Partner*innen aus Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Dialogformate zu nachhaltiger Stadtentwicklung, Mobilität und gesellschaftlicher Verantwortung ergänzten die gemeinsame Perspektive. Die Vorstellung der Nachhaltigkeitsstrategie der HTWD und der Austausch zur nachhaltigen Hochschulentwicklung, z. B. durch das Klimaschutzmanagement der Hochschule durch Florian Reß machten deutlich, dass Nachhaltigkeit langfristig in Forschung, Lehre und Hochschulbetrieb verankert werden muss. Unterstützt durch die Hochschulleitungen von HTWD und TUD setzte die Woche ein sichtbares Zeichen für die gemeinsame Verantwortung beider Hochschulen. Die Abschlussveranstaltung im Bärengarten der TUD bot Gelegenheit, die entstandenen Kontakte zu vertiefen und die Woche gemeinsam ausklingen zu lassen. Ein großer Dank gilt allen Beteiligten, Referierenden, Organisierenden und Helfenden, die die erste Nachhaltigkeitswoche mit ihren Ideen und ihrem Engagement gestaltet haben. „DO it NOW“ hat gezeigt: Nachhaltigkeit entsteht durch Begegnung, Austausch und gemeinsames Handeln – für eine zukunftsfähige Hochschule und Gesellschaft.

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Erfolgreiche Promotion im Wasserwesen: HTWD-Absolventin verteidigt Dissertation
22.06.2026Forschung Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle TransferYasmin Adomat. ist Absolventin des Studiengangs Chemieingenieurwesen der HTW Dresden. Von März 2018 bis Dezember 2019 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Lehrgebiet Wasserwesen tätig. Anschließend forschte sie von 2020 bis 2022 in der ESF-Nachwuchsforschergruppe „VEMIWA – Vorkommen und Verhalten von Mikroplastik in sächsischen Gewässern“. Seit November 2024 arbeitet sie als Umweltmanagerin bei Infineon. Umso bemerkenswerter ist der erfolgreiche Abschluss ihrer Promotion, den sie parallel zu ihrer Tätigkeit in der Industrie erreichte. Forschung zur Sicherheit der Trinkwasserversorgung Die Dissertation vereint Forschungsergebnisse aus zwei Themenfeldern des Wasserwesens. Der erste Schwerpunkt befasst sich mit dem Monitoring der Wasserbeschaffenheit bei der Trinkwasseraufbereitung. Im Rahmen ihrer Untersuchungen analysierte Yasmin Adomat die Entfernung von Pharmazeutika und Inhaltsstoffen aus Kosmetikprodukten bei der Uferfiltration und Grundwasseranreicherung im Wasserwerk Dresden-Hosterwitz. Von insgesamt 116 untersuchten Spurenstoffen, die häufig in europäischen Oberflächengewässern nachgewiesen werden, konnten lediglich 21 mehrfach im Elbewasser und teilweise im Uferfiltrat detektiert werden. Nach der Aktivkohlefiltration und Desinfektion waren keine dieser Substanzen mehr oberhalb der Bestimmungsgrenze nachweisbar. Die Ergebnisse belegen die hohe Leistungsfähigkeit der eingesetzten Aufbereitungsverfahren und bestätigen die hohe Qualität der Dresdner Trinkwasserversorgung. Darüber hinaus konnte die Doktorandin das Potenzial der Durchflusszytometrie für die Überwachung der mikrobiellen Wasserbeschaffenheit an Uferfiltrationsstandorten in Dresden und Budapest nachweisen. Die Durchflusszytometrie ist ein modernes Analyseverfahren, bei dem einzelne Mikroorganismen in einer Wasserprobe mithilfe von Laserlicht innerhalb weniger Sekunden erfasst und charakterisiert werden. Im Vergleich zu klassischen mikrobiologischen Untersuchungsmethoden ermöglicht sie eine deutlich schnellere und umfassendere Beurteilung der mikrobiellen Wasserqualität. Die Methode eröffnet damit neue Möglichkeiten für ein effizientes und risikobasiertes Monitoring von Trinkwasserressourcen. Mikroplastik in Flusssedimenten Der zweite Forschungsschwerpunkt widmete sich dem Transport von Mikroplastik in Flusssedimenten sowie methodischen Grundlagen der Probenahme. In Laborversuchen untersuchte Yasmin Adomat das Transportverhalten verschiedener Mikroplastikpartikel auf und innerhalb der Gewässersohle. Zudem verglich sie die Wiederfindungsraten von Mikroplastik bei unterschiedlichen Sedimententnahmetechniken unter Strömungsbedingungen. Die Ergebnisse zeigen, dass marktübliche Sedimentprobenahmegeräte nur eingeschränkt für verschiedene Korngrößenbereiche geeignet sind und während der Probenahme Störungen der Sedimentmatrix sowie Partikelverluste verursachen können. Die wissenschaftliche Qualität ihrer Arbeiten spiegelt sich auch in ihrer Publikationstätigkeit wider: Yasmin Adomat ist Hauptautorin von fünf internationalen Fachpublikationen in begutachteten wissenschaftlichen Zeitschriften. Betreut wurde die Promotion von Prof. Dr. rer. nat. habil. Stolte (TU Dresden) und Prof. Dr.-Ing. Thomas Grischek (HTW Dresden). Als externer Gutachter wirkte Prof. Dr. habil. Traugott Scheytt von der TU Bergakademie Freiberg mit.

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Abschluss-Exkursion des 6. Semesters Bachelor Agrarwirtschaft 2026
15.06.2026Landbau / Umwelt / ChemieAm Montag, dem 18. Mai 2026, starteten wir voller Vorfreude auf spannende Eindrücke bereits gegen 6:30 Uhr in Richtung Tschechische Republik. Unser erster Halt führte uns zu zwei Milchviehbetrieben in der Nähe von Lány, westlich von Prag gelegen, die der Tschechischen Universität für Lebenswissenschaften Prag (CZU) als Versuchsgüter dienen. Zunächst besichtigten wir das Tierproduktionszentrum Ruda, welches auf die Zucht von Milchkühen der Rasse Holstein Friesian spezialisiert ist. Nachfolgend führte unser Weg auf die Požáry-Farm, auf welcher die Universität die größte Jersey-Rinderherde der Tschechei hält und züchterisch bearbeitet. Beide Standorte boten uns interessante Einblicke in die tschechische Milchwirtschaft und wir lernten verschiedene innovative Techniken kennen. Begleitet wurde die Führung von Herrn Žďánský, dem Leiter des Tierproduktionszentrums sowie Herrn Professor Stádnik, welcher extra für unseren Besuch von der Universität Prag nach Lány gekommen war, und uns zahlreiche wertvolle Hintergrundinformation vermittelte. Anschließend setzten wir unsere Reise fort und besichtigten in Stěžery den Landwirtschaftsbetrieb Agrosem, einen Marktfruchtbetrieb mit Saatgutvermehrung. Als nächste Station ging es zur Brauerei Beránek, dort hatten wir die Gelegenheit an einer Bierverkostung teilzunehmen. Mit vielen neuen Eindrücken endete unser erster Exkursionstag schließlich in Hradec Králové, wo wir übernachteten, mit einem abendlichen Rundgang durch die historische Innenstadt. Am Dienstagmorgen ging es weiter in Richtung Osten, nahe der polnischen Grenze. Ziel war der Landtechnikhersteller Farmet. Dort erhielten wir eine äußerst interessante Werksbesichtigung und konnten anschließend auf dem Demonstrationsfeld einige Grubber, Scheibeneggen, Saatbettkombinationen sowie Drillmaschinen besichtigen, die bereits für den am folgenden Tag stattfindenden Feldtag bereitgestellt wurden. Auf dem Rückweg legten wir einen Zwischenstopp in Prag ein. Nach zahlreichen Eindrücken aus der historischen Altstadt führte uns die Reise weiter nach Pilsen, wo wir die Nacht verbrachten. Am Mittwochmorgen starteten wir in Richtung Schwandorf. Nach einem gemeinsamen Mittagessen und einem spannenden Vortrag zum Unternehmen erhielten wir Einblicke in den Gründerhof der Firma Horsch sowie in deren moderne Produktionsanlagen. Anschließend reisten wir weiter nach Freising, wo uns der Begrüßungsabend des Hochschulforums an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf erwartete. Bei Bratwurst, dem einen oder anderen Getränk und vielen interessanten Gesprächen ließen wir den Tag ausklingen. Die Übernachtung erfolgte in der DEULA am Standort Freising. Der Donnerstag stand ganz im Zeichen des 11. Hochschulforums an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Unter dem Leitthema „Transformation gestalten: Wege zu einer resilienten Agrar- und Ernährungswirtschaft“ erwarteten uns spannende Fachvorträge sowie die Präsentation ausgewählter Abschlussarbeiten. Nach einem gemeinsamen Abendessen fand der Tag im Furtnerbräu bei einem geselligen Karaokeabend seinen Ausklang. Am Freitagmorgen machten wir uns auf den Weg nach Moosburg – Achtung, Verwechslungsgefahr! 😉 Dort besuchten wir die Versuchsstation Bayern der Saaten-Union. Wir erhielten spannende Einblicke in die Versuchstechnik und konnten auf den Versuchsflächen zahlreiche Sorten unterschiedlichster Kulturen im Feld in Augenschien nehmen und besprechen. Ein Berater des Unternehmens stellte uns die einzelnen Versuche und Sorten hierbei ausführlich vor. Nach einer Stärkung mit leckeren Schnitzelbrötchen traten wir schließlich die Rückreise in Richtung Pillnitz an. Wir, die Studierenden des 6. Semesters Agrarwirtschaft, bedanken uns herzlich bei unseren Professoren und allen anderen beteiligten Personen für die hervorragende Organisation und die gelungene Exkursion. Unser Dank gilt ebenso den beteiligten Unternehmen, die sich Zeit für uns genommen haben und uns wertvolle Einblicke in ihre Arbeit ermöglichten. Darüber hinaus bedanken wir uns bei der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf für die gelungene Ausrichtung des Hochschulforums. Die Exkursion bot uns zahlreiche fachliche Einblicke, spannende Diskussionen und viele neue Perspektiven für unseren weiteren beruflichen Weg. Gleichzeitig stärkte sie den Zusammenhalt unseres Semesters und wird uns als besondere Erfahrung in Erinnerung bleiben. Studenten des 6. Semester

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Nachwuchsforschungspreis 2026 verliehen
10.06.2026Bauingenieurwesen Forschung Geoinformation Landbau / Umwelt / ChemieDoppelte Spitzenleistung beim Nachwuchsforschungspreis 2026 der HTW Dresden: Katharina Knez und Dr. Kai Zernsdorf wurden mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Ihre Forschungsprojekte überzeugten die Jury ebenso wie die zukunftsweisende Arbeit von Emanuel Schütz. Die Auszeichnungen wurden am 3. Juni 2026 im Rahmen des Dies academicus durch Rektor Prof. Ingo Gestring und Prorektorin Prof. Kathrin Harre verliehen. Bereits am Vorabend hatten die Finalistinnen und Finalisten ihre Forschungsarbeiten vor der Jury präsentiert und sich den Fragen des Publikums gestellt. Nachhaltige Materialien mit antibakterieller Wirkung Katharina Knez (Fakultät Landbau/ Umwelt/ Chemie) wurde für ihr Promotionsprojekt zur Entwicklung nachhaltiger, antibakterieller Kunststoffoberflächen ausgezeichnet. Sie untersucht, wie biologisch abbaubares Polylactid (PLA) durch eine gezielte Elektronenbehandlung antibakterielle Eigenschaften erhält. Die Forschung verbindet Materialwissenschaften, Verfahrenstechnik und Mikrobiologie und eröffnet neue Perspektiven für Anwendungen in Medizin, Verpackung und Alltag. Digitale Modelle für die Bauwerke der Zukunft Mit seiner Promotionsarbeit zur Entwicklung innovativer Simulationsmodelle für Betonbauteile mit mineralisch gebundener Carbonfaserbewehrung erhielt Dr. Kai Zernsdorf (Fakultät Bauingenieurwesen) ebenfalls den ersten Platz. Sein mehrskaliger Modellierungsansatz ermöglicht realitätsnahe Vorhersagen des Material- und Tragverhaltens und schafft damit wichtige Grundlagen für langlebige und ressourceneffiziente Baukonstruktionen. Augmented Reality für präzisere Fertigungsprozesse Den dritten Platz belegte Emanuel Schütz aus der Fakultät Geoinformation. In seiner Forschung entwickelt er Methoden zur Qualitätssicherung großvolumiger Bauteile mithilfe von Augmented Reality. Durch die direkte Visualisierung von Messpunkten am realen Objekt wird ein Soll-Ist-Vergleich in Echtzeit möglich. Die entwickelten Verfahren können industrielle Prüfprozesse effizienter und ergonomischer gestalten. „Unsere Nachwuchsforschenden entwickeln heute die Lösungen für die Fragen von morgen. Die ausgezeichneten Projekte belegen, wie wichtig anwendungsorientierte Forschung ist, um Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und Digitalisierung erfolgreich zu begegnen. Dieses Engagement verdient große Anerkennung und macht Mut für die Zukunft.“ lobt Kathrin Harre, Prorektorin für Forschung, Nachhaltigkeit und Transfer, die Beiträge der Finalisten. Mit dem Nachwuchsforschungspreis würdigt die HTW Dresden jährlich herausragende Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses in der angewandten Forschung. Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt durch die Senatskommission Forschung der Hochschule. Wir danken allen Teilnehmenden und Mitwirkenden sowie den Mitgliedern der Senatskommission Forschung für ihr Engagement und ihre wertvolle Arbeit als Jury. Über den Nachwuchsforschungspreis der HTW Dresden Der Nachwuchsforschungspreis würdigt herausragende Leistungen an der HTW Dresden im Bereich der angewandten Forschung. Bewerben konnten sich Forschende der HTW Dresden und des ZAFT e.V., die ein Promotionsvorhaben aufgenommen haben oder deren Abschluss der Promotion nicht länger als ein Jahr zurückliegt.

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Naturbasiert und resilient: Nachwuchsforschungsgruppe RHESIS stellt ihr Projekt vor
04.06.2026Forschung Geoinformation Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle Tagung