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Studienstart 2026: Gut vorbereitet ins Studium
07.09.2026Bauingenieurwesen Elektrotechnik Geoinformation Informatik / Mathematik Landbau / Umwelt / Chemie Maschinenbau Pressestelle WirtschaftswissenschaftenErstsemestereinführung: Ankommen, informieren, kennenlernen Die ESE findet zum Studienstart an den Fakultäten statt. Die Studienberatung, die Fakultäten und der Studentinnenrat (StuRA) informieren über den Studienalltag, wichtige Anlaufstellen und die ersten Schritte an der HTWD. Auf dem Programm stehen neben fachspezifischen Veranstaltungen auch Campusführungen und verschiedene Kennenlernangebote. Dazu gehören je nach Fakultät beispielsweise Sport, gemeinsame Abende, Wanderungen oder weitere Freizeitangebote. Alle Erstsemester werden am 28. September am Vormittag vom StuRA begrüßt. Am Nachmittag findet um 15 Uhr die feierliche Immatrikulation im Kulturpalast Dresden statt. Wichtig: Einige Fakultäten führen bereits während der ESE-Woche Pflichtveranstaltungen durch. Informieren Sie sich deshalb rechtzeitig über das Programm Ihres Studiengangs.

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Brückensicherheit unter dem Mikroskop
27.07.2026Maschinenbau Pressestelle TransferDer Einsturz der Carolabrücke in Dresden hat die Sicherheit von Spannbetonbrücken in den Fokus gerückt. Viele Brücken dieser Bauart stammen aus den 1950er bis 1970er Jahren. Nach jahrzehntelanger Nutzung kann der Spannstahl material- und alterungsbedingte Schäden aufweisen. Um die Sicherheit der Brücken zu gewährleisten, lässt das sächsische Landesamt für Straßen und Verkehr (LASUV) unter anderem den Zustand der Spanndrähte untersuchen. Mit der Untersuchung wurde das Werkstofftechniklabor der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) unter der Leitung von Professorin Daniela Hünert betraut. „Die Brücken werden punktuell geöffnet, die Spannglieder freigelegt und etwa ein Meter lange Abschnitte einzelner Stahldrähte entnommen“, erläutert die Projektleiterin. „Bei der Prüfung richtet sich unser Augenmerk besonders auf Spannungsrisskorrosion, für die eine bestimmte Stahlart anfällig ist, und die unter anderem zum Einsturz der Carolabrücke führte.“ Spannbeton bezeichnet eine spezielle Bauweise, bei der Stahldrähte mit einer Zugkraft vorgespannt und dann im Beton verbaut werden. Die zu untersuchenden Spanndrähte, die typischerweise einen ovalen Querschnitt von etwa 11,5 mal 5 bis 6 Millimeter besitzen, sind in Bündeln zu jeweils zwei Dutzend, sogenannten Spanngliedern, zusammengefasst. Deren Anzahl variiert je nach Spannweite und Brückentyp. Die Zugspannung führt dazu, dass der Beton der Brücke quasi zusammengedrückt wird, um die bei der Nutzung entstehenden Zugkräfte auszugleichen und ein rissfreies Tragwerk zu erzeugen. Dies erhöht die Tragfähigkeit, sodass größere Spannweiten ohne Zwischenstützen sowie schlankere Konstruktionen als beim Stahlbeton möglich sind. Rissprüfung und Zugversuche „Als erstes überprüfen wir, ob der Spannstahl Risse aufweist. Diese lassen sich mithilfe von fluoreszierendem Magnetpulver unter UV-Licht sichtbar machen“, so Daniela Hünert. „Risse schwächen den Werkstoff und er kann an dieser Stelle reißen.“ Um die Festigkeit des Materials zu testen und festzustellen, wie stark sich seine Eigenschaften verändert haben, erfolgt eine Zugprüfung. Dafür wird die Probe in eine Zugprüfmaschine eingespannt und mit zunehmender Kraft auseinandergezogen. Etwaige Risse weiten sich, sodass die Forschenden einen Blick in den Riss erhalten und ihre Tiefe feststellen können. Auch die Bruchdehnung wird gemessen, um herauszufinden wie viel Verformung der Stahl erfährt, bis er reißt. „Nach diesen ersten Tests fängt die Arbeit erst richtig an. Wir untersuchen die Bruchfläche, denn die verrät uns, wie groß die Fläche ist, die den Draht noch zusammengehalten hat und wie der Werkstoff versagt hat“, sagt Daniela Hünert. „Unter dem Rasterelektronenmikroskop untersuchen wir auch die generelle Qualität des Stahls, ob er beispielsweise durch Einschlüsse insgesamt versprödet ist oder Korrosionsprodukte wie durch Streusalz verursachte Chlorid-Ablagerungen vorhanden sind.“ Dienstleistung für das LASUV Anhand des Berichts der HTW Dresden über die Materialbeschaffenheit des Spannstahls und der Ergebnisse weiterer Detailuntersuchungen lässt das LASUV die Belastungsfähigkeit der Brücke berechnen und entscheidet, welche Maßnahmen gegebenenfalls zu treffen sind. Das kann von Spureinengung und Geschwindigkeitsbeschränkung über Lasteinschränkung wie die Sperrung für LKWs bis hin zur Vollsperrung reichen. Seit Anfang 2025 führt das Team um Daniela Hünert im Auftrag des LASUV Materialprüfungen als bezahlte Dienstleistung durch. Darüber hinaus verfügt das ebenfalls an der HTW Dresden ansässige Baustofflabor über eine langjährige Tradition auf dem Gebiet der Brückenprüfung. Als zugelassene Betonprüfstelle wurden dort in den vergangenen Jahrzehnten unter anderem zahlreiche Bauwerke untersucht, darunter nahezu alle Elbbrücken im Dresdner Stadtgebiet. Dabei lag der Fokus insbesondere auf der Bewertung des Zustands von Beton und Mauerwerk sowie auf Fragen zur Dauerhaftigkeit. Im vergangenen Jahr analysierten die Fachleute der HTW Dresden den Spannstahl von zehn Brücken aus ganz Sachsen. Künftig will auch Brandenburg ihre Expertise auf diesem Gebiet nutzen. Forschung zu Brückenbau an der HTW Dresden Neben dem Werkstofftechniklabor der Fakultät Maschinenbau untersuchen noch weitere Labore und Fachbereiche an der HTW Dresden die Sicherheit von Brücken. Jeder Bereich hat dabei seinen eigenen Schwerpunkt: An der Fakultät Bauingenieurwesen beschäftigen sich die Forschenden im Konstruktiven Ingenieurbau mit dem gesamten Bauwerk. Das Baustofflabor widmet sich der Bewertung des Zustands von Beton und Mauerwerk. In kommenden Beiträgen werden die verschiedenen Akteure vorgestellt.

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Lange Nacht der Wissenschaften im Nutzfahrzeuglabor
01.07.2026MaschinenbauAnfängliche Bedenken, dass nur weinige Besucher wegen der hohen Temperaturen an diesem Sommerabend kommen, waren schnell verschwunden. Bereits kurz vor 17.00 Uhr bevölkerten erste Interessenten die “Konstruktionstische” um einen pneumatischen Hubstapler zusammenzubauen, einer abschließenden Funktionskontrolle zu unterziehen und mit einem “amtlichen Abnahmezertifikat” mitzunehmen. Am Ende wurden knapp 70 Stapler gebaut. Neben hydraulischem und nutzfahrzeugspezifischem Equipment, welches im Labor aufgebaut war und zu manchem AHA-Effekt führte, war der erstmals präsentierte LKW-Fahrsimulator ein begehrter Anziehungspunkt: Einmal Truckerfahrer sein und - zumindest virtuell - einen großen LKW über die Straßen manövrieren. Dieses Highlight konnte Dank der LEWA Qualifizierungs GmbH angeboten werden. Großen Dank an Herrn Michael Schenk, der unermüdlich potentielle LKW-Fahrer betreut hat. Und dann war ja noch das seit vielen Jahren traditionelle LKW-Ziehen. Sieben Mädchen haben es geschafft, die 7 Tonnen schwere Sattelzugmaschine aus dem Stand in Bewegung zu setzen. Gratulation an diese mutigen und kräftigen jungen Damen! Als es aber darum ging, dieses Fahrzeug auch über unterschiedlich hohe Holzschwellen zu ziehen, brauchte es tatkräftige Unterstützung, so dass ca. 40 “Zieher und Zieherinnen” eine 50 mm hohe Schwelle meistern konnten. Neben dem Spaßfaktor, der mit Sponsorpreisen aufgewertet wurde, gab es natürlich noch die wissenschaftliche Betrachtung des Sachverhaltes “Rad über Schwelle”, also was ist die maximal mögliche Schwellenhöhe und welche Kraft ist theoretisch nötig. Fazit: Die Nutzfahrzeugtechnik mit der Hydraulik und Pneumatik stellt ein interessantes ingenieurtechnisches Feld dar und lockt immer viele neugierige Besucher und Besucherinnen aller Altersgruppen an. Gerade die jungen Leute sollten frühzeitig an die Technik herangeführt werden. Das funktionierte spielerisch schon recht gut. Das Wissenschaftliche folgt dann im Maschinenbaustudium, in dem beide Gebiete an der HTWD ein gewisses Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Hochschulen in Deutschland haben. Vielen Dank an alle, die dabei waren.

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Nachhaltigkeit erleben: Rückblick auf die erste Nachhaltigkeitswoche „DO it NOW“
24.06.2026Bauingenieurwesen Design Elektrotechnik Forschung Geoinformation Informatik / Mathematik Landbau / Umwelt / Chemie Maschinenbau Transfer WirtschaftswissenschaftenStudierende, Beschäftigte, Lehrende und Gäste nutzten in der Aktionswoche zahlreiche Workshops, Vorträge, Führungen und Mitmachaktionen, um Nachhaltigkeit in ihrer ganzen Vielfalt zu erleben und aktiv mitzugestalten. Zukunftsthemen im Fokus: Forschung, Lehre und Innovation Das Programm zeigte, wie vielfältig Nachhaltigkeit im Hochschulalltag, in Lehre, Forschung und Betrieb umgesetzt wird. Kreative Formate wie der Upcycling-Workshop und der Repair Treff im Lab X machten Ressourcenschonung praktisch erfahrbar, während Campusführungen von BIOZENTRA Einblicke in Biodiversität und nachhaltige Entwicklung auf dem Hochschulgelände gaben. Auch das offene Möbellager der HTWD zeigte, wie Wiederverwendung und Kreislaufdenken im Alltag gelebt werden. Neben praktischen Angeboten standen aktuelle Zukunftsthemen und Klimaschutz im Mittelpunkt. In Gesprächen wurde über Künstliche Intelligenz und Klimaschutz diskutiert, Studierende präsentierten nachhaltige Projektideen aus dem Nachhaltigkeitsmodul und Fachbeiträge zeigten neue Perspektiven auf Ressourcenschonung, nachhaltige Beschaffung und Kreislaufwirtschaft. Exkursionen, unter anderem zur Fernwärmeversorgung, ergänzten das Programm durch Einblicke in nachhaltige Infrastruktur. Vom Campus in die Praxis: Nachhaltigkeit zum Mitmachen Nachhaltigkeit wurde auch im Alltag sichtbar: Beim Nachhaltigkeitsfrühstück, beim Foodsharing-Angebot, bei der Campus-Clean-up-Aktion und sportlichen Aktivitäten wie der Teilnahme der HTWD an der REWE Team Challenge standen gemeinsames Hochschulleben und Engagement im Mittelpunkt. Ein wichtiger Bestandteil der Woche war der Austausch zwischen Hochschulen, Initiativen und Stadtgesellschaft. Bei der Sustainable Coffee Hour kamen Nachhaltigkeitsakteurinnen und -akteure mit ihren Projekte aus Dresden und der Region zusammen – darunter BIOZENTRA vom Transferverbund Saxony⁵ sowie weitere Partner*innen aus Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Dialogformate zu nachhaltiger Stadtentwicklung, Mobilität und gesellschaftlicher Verantwortung ergänzten die gemeinsame Perspektive. Die Vorstellung der Nachhaltigkeitsstrategie der HTWD und der Austausch zur nachhaltigen Hochschulentwicklung, z. B. durch das Klimaschutzmanagement der Hochschule durch Florian Reß machten deutlich, dass Nachhaltigkeit langfristig in Forschung, Lehre und Hochschulbetrieb verankert werden muss. Unterstützt durch die Hochschulleitungen von HTWD und TUD setzte die Woche ein sichtbares Zeichen für die gemeinsame Verantwortung beider Hochschulen. Die Abschlussveranstaltung im Bärengarten der TUD bot Gelegenheit, die entstandenen Kontakte zu vertiefen und die Woche gemeinsam ausklingen zu lassen. Ein großer Dank gilt allen Beteiligten, Referierenden, Organisierenden und Helfenden, die die erste Nachhaltigkeitswoche mit ihren Ideen und ihrem Engagement gestaltet haben. „DO it NOW“ hat gezeigt: Nachhaltigkeit entsteht durch Begegnung, Austausch und gemeinsames Handeln – für eine zukunftsfähige Hochschule und Gesellschaft.

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Erfolgreiche Teilnahme am REWE-Team-Challenge
18.06.2026MaschinenbauDas Team "HoMaDiRa" ( Ho lger Kühne, Ma nfred Holz, Di rk Engert, Ra phael Borkert) des Bereichs Fahrzeugtechnik konnte nach den abgespulten 5km erneut stolz sagen: Bestes Team der HTW mit einer addierten Gesamtzeit von 01:35:15 und damit Platz 185 in der Teamwertung der Männer. Hat Spaß gemacht und vielen Dank an die HTW-Organisatoren um Nick Breuer.

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Nachwuchsforschungsgruppe MUBARES forscht zu Bauwerken als Teil der Energiewende
17.06.2026Bauingenieurwesen Elektrotechnik Forschung Maschinenbau Transfer WirtschaftswissenschaftenWelche Möglichkeiten eröffnen Bauwerke durch ihre baulichen und funktionalen Eigenschaften für die Integration erneuerbarer Energiesysteme? Dieser Fragestellung widmet sich die Nachwuchsforschungsgruppe MUBARES. Im Fokus steht die Entwicklung von Konzepten, mit denen Gebäude und Infrastrukturen als Teil einer dezentralen Energieerzeugung multifunktional genutzt werden können. Ziel der Forschung ist es, Klimaresilienz, Systemintegration, Wirtschaftlichkeit und die Nutzung erneuerbarer Energien in Sachsen gemeinsam zu denken. „Wir wollen Bauwerke nicht mehr nur als passive Infrastruktur betrachten, sondern als aktive Bestandteile zukünftiger Energiesysteme“, erklärt Gruppenleiterin Carolin Fischer. „Gerade bestehende Gebäude und Infrastrukturen bieten großes Potenzial, erneuerbare Energien effizient in den urbanen Raum zu integrieren.“ Interdisziplinäre Forschung an der HTW Dresden Die Nachwuchsforschungsgruppe MUBARES vereint Fachwissen aus Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Wirtschaftswissenschaften und Gebäudetechnik. Neben dem Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Holger Flederer begleiten fünf weitere Professoren verschiedener Lehrstühle der HTW Dresden die Gruppe. Abseits der Forschung spielt auch die Integration gewonnener Erkenntnisse in die Lehre eine Rolle: Die jungen Forschenden betreuen studentische Arbeiten und entwickeln neue Lehrinhalte zur Integration erneuerbarer Energiesysteme in Bauwerke. Von Lärmschutzwand bis Campusgebäude Nach einer ersten Phase der Grundlagenrecherche liegt der Schwerpunkt der Nachwuchsforschenden auf der Bearbeitung konkreter Anwendungsfälle. Im Bereich der Ingenieurbauwerke untersucht die Gruppe um Teamleiterin Carolin Fischer unter anderem Lärmschutzwände und Brücken hinsichtlich der Integration von Photovoltaik. Für Gebäude konnten bereits erste Erkenntnisse am Beispiel des Parkhauses am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden gewonnen werden. Zur systematischen Analyse und Bewertung der energetischen Potenziale kommt das eigens entwickelte Potenzialanalyse-Tool (SPAATA) für die Energieträger Sonne und Wind zum Einsatz. Es wird begleitend zur Projektarbeit genutzt und im Zuge dessen kontinuierlich weiterentwickelt. Ziel ist es, SPAATA als Open Source Lösung zu veröffentlichen. Aktuell befasst sich die Forschungsgruppe mit der Analyse des A-Gebäudes als Teil des HTW Dresden Campus. Dort entwickelt die Forschungsgruppe ein vorfertigbares Fassadenelement in Holzständerbauweise mit Zellulosedämmung. Untersucht wird dabei die Integration von Photovoltaikmodulen, Verschattungselementen und einer dezentralen Teilklimaanlage in die Gebäudehülle. Die Heizwärmebereitstellung erfolgt über eine Luft-Wärmepumpe. Ergänzend werden eine Windmessstation auf dem Dach zur Abschätzung des innerstädtischen Windenergiepotenzials sowie ein Stromverbrauchsmesssystem betrieben. Fokus auf Nachhaltigkeit und Resilienz Im letzten Projektjahr steht die abschließende Bearbeitung und Auswertung weiterer praxisnaher Fallbeispiele im Mittelpunkt. Dazu zählen unter anderem Untersuchungen zum Windertrag an Tankanlagen und Funkmasten. Mit der Feldschlösschen Brauerei konnte hierfür bereits ein Praxisstandort gewonnen werden. Die unterschiedlichen Fallstudien werden anschließend im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Resilienz systematisch bewertet. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Erstellung praxisorientierter Leitfäden ein. Die bisherigen Ergebnisse skizzieren eine vielversprechende Richtung für die Nutzung von bauwerksintegrierter Energieerzeugung. Welche weiterführenden Erkenntnisse sich daraus noch ableiten lassen, wird die abschließende Projektphase zeigen. Gefördert wird MUBARES von 2024 bis 2026 durch den Europäischen Sozialfonds (ESF), der damit gezielt den wissenschaftlichen Nachwuchs unterstützt und einen strukturierten Einstieg in die Forschung ermöglicht sowie durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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Mongolische Delegation besucht HTWD: Zusammenarbeit bei bi-nationalem Studienprogramm geplant
22.05.2026International Maschinenbau PressestelleVertreterinnen und Vertreter des Mongolischen Bildungsministeriums, des Finanzministeriums, des German-Mongolian Institute for Resources and Technology (GMIT) sowie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) kamen nach Dresden, um Möglichkeiten für eine vertiefte Hochschulkooperation auszuloten. Zu den Gästen zählte auch Terbishdagva Dendev, ehemaliger Vize-Premierminister der Mongolei, früherer Botschafter seines Landes in Deutschland und langjähriger Vorsitzender der Mongolisch-Deutschen Parlamentariergruppe im mongolischen Parlament. Heute berät er das Mongolische Bildungsministerium in Fragen der internationalen Bildungszusammenarbeit und begleitet insbesondere Projekte mit deutschen Partnerinstitutionen. Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Entwicklung eines deutschsprachigen bi-nationalen Studienprogramms, das Studierenden aus der Mongolei künftig einen Studienaufenthalt in Sachsen ermöglichen soll. Das Vorhaben knüpft an die langjährige Bildungszusammenarbeit zwischen Deutschland und der Mongolei an und soll den wissenschaftlichen Austausch sowie die Ausbildung international qualifizierter Fachkräfte weiter stärken. Ausbau der internationalen Kooperation Die HTWD sieht in dem Projekt eine vielversprechende Möglichkeit, ihre internationale Ausrichtung auszubauen und neue Zielgruppen zu gewinnen. „Wir sind an einem qualitativ hochwertigen Wachstum unserer Studierendenzahlen interessiert und dafür strukturell hervorragend aufgestellt“, betonte Rektor Prof. Ingo Gestring während des Besuchs. Auf dieser Grundlage wurde gemeinsam über konkrete Kooperationsmöglichkeiten beraten. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen mit internationalen Studienprogrammen und der engen fachlichen Anbindung an das GMIT bringt die Hochschule gute Voraussetzungen für die Umsetzung eines solchen Vorhabens mit. Die HTWD wird sich zukünftig mit dem Studiengang Maschinenbau an der Entwicklung des geplanten Programms beteiligen. Vorgesehen ist zudem eine finanzielle Unterstützung der mongolischen Studierenden für den Studienabschnitt in Sachsen. Die weiteren Schritte sollen bereits im September konkretisiert werden: Dann wird die HTWD am Gegenbesuch einer sächsischen Staatsdelegation in der Mongolei teilnehmen.

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Digitaler Maschinenbau studieren: Neuer Master startet zum Wintersemester
08.05.2026Maschinenbau Pressestelle StudiumDer neue Studiengang verbindet klassische ingenieurwissenschaftliche Grundlagen mit modernen Technologien wie Simulation, Messtechnik und Künstlicher Intelligenz und richtet sich damit an die Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Industrie. „Mit dem neuen Masterstudiengang bilden wir Fachkräfte für den wachsenden Bedarf aus, die digitale Technologien in Konstruktion und Fertigung sicher beherrschen und weiterentwickeln können. In dieser spezifischen Ausrichtung ist er bislang einzigartig in Sachsen“, so der Dekan der Fakultät Maschinenbau Prof. Gunther Naumann. Im Fokus des Studiums stehen vertiefte Kenntnisse in digitalen Entwicklungs- und Produktionsprozessen. Studierende lernen, aktuelle Werkzeuge wie CAD- und CAM-Systeme anzuwenden und sich mit Themen wie FEM-Simulation, digitaler Messtechnik sowie effizienten Energieanwendungen auseinanderzusetzen. Auch der Einsatz digitaler Zwillinge und nachhaltiger Fertigungsstrategien sind Teil der Ausbildung. Neben fachlichen Kompetenzen legt der Studiengang großen Wert auf übergreifende Fähigkeiten. Kommunikation, Führungskompetenz und wissenschaftliches Arbeiten werden gezielt gefördert. Das viersemestrige Masterstudium, das mit dem Abschluss Master of Engineering (M.Eng.) endet, kann in Vollzeit oder optional in Teilzeit absolviert werden. Mit dem Abschluss eröffnen sich Absolventinnen und Absolventen vielfältige berufliche Perspektiven. Einsatzmöglichkeiten finden sich unter anderem im Maschinen- und Anlagenbau, in der Luft- und Raumfahrttechnik, der Automobil- und Zulieferindustrie, der Chipindustrie sowie in der Energie- und Produktionstechnik. Typische Tätigkeitsfelder liegen in der digitalen Produktentwicklung, der Simulation und Berechnung, der Produktionsplanung, der Qualitätssicherung oder im Bereich Forschung und Entwicklung. Auch Schnittstellenfunktionen, etwa im Projektmanagement oder in der technischen Beratung, stehen den Absolventinnen und Absolventen offen. Eine Bewerbung ist ab sofort möglich.

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Das war der Girls‘ Day 2026
05.05.2026Elektrotechnik Geoinformation Informatik / Mathematik Maschinenbau Pressestelle NewsAnlässlich des 25. Mädchen-Zukunftstags öffnete die HTW Dresden ihre Türen für Schülerinnen im Alter von 11 bis 16 Jahren aus ganz Sachsen. In zehn Workshops erhielten sie Einblicke in die Fachbereiche Chemieingenieurwesen, Elektrotechnik, Geoinformation, Informatik, Mathematik und Maschinenbau. Technik erleben: Von Kryptografie bis Virtual Reality An der Fakultät Informatik gingen 13 „Krypto-Detektivinnen“ auf Spurensuche. Sie lernten, wie sie geheime Nachrichten verschlüsseln und entschlüsseln und wie sicherer Informationsaustausch funktioniert. Sechs weitere Schülerinnen erkundeten im Workshop „Die Vermessung unseres Sonnensystems“ historische Methoden zur Bestimmung von Entfernungen zwischen Erde, Mond und Sonne und beobachteten aktuelle Himmelsereignisse. Im LabX entwarfen, nähten und programmierten die Teilnehmerinnen im Workshop „DIY Wearables“ eigene leuchtende Beutel mit Nähmaschine, Mikrocontroller und LEDs. In den Workshops der Fakultät Maschinenbau tauchten die Schülerinnen in virtuelle Welten ein. Acht Teilnehmerinnen verbrachten „Einen Tag als Roboter-Programmiererin“, steuerten Industrieroboter und lernten virtuelle Arbeitsumgebungen mit VR-Brillen kennen. Im Workshop „Metalle verstehen“ untersuchten sie Eigenschaften von Stahl und Aluminium und lösten ein interaktives Rätsel in der virtuellen Realität. An der Fakultät Geoinformation erhielten zehn Schülerinnen im Workshop „Unsere Welt von oben“ Einblicke in das Berufsfeld der Geomatikerin. Sie steuerten eine Drohne, erstellten Luftaufnahmen und nutzten diese für eine digitale Visualisierung ihrer Umgebung. im Labor: Elektromagnetismus, Chemie und eigene Experimente Auch in den Laboren wurde intensiv geforscht. Im Workshop „Geheimnisvolle elektromagnetische Kräfte“ untersuchten die Teilnehmerinnen den Zusammenhang zwischen Strom und elektromagnetischen Feldern und bauten einen Elektromagneten, den sie zu einem Mini-Motor weiterentwickelten. Im Chemielabor arbeiteten zwölf Schülerinnen im Workshop „Vom Erbgut bis zur Wasserprobe“ wie im Forschungslabor. Sie extrahierten DNA, stellten Wunderkerzen her und brachten diese zum Leuchten. Am Ende des Tages zogen sowohl die Schülerinnen als auch die Workshopleitenden eine positive Bilanz. Sie berichteten von abwechslungsreichen Angeboten, großer Neugier und viel Begeisterung beim gemeinsamen Forschen und Experimentieren. Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die den Girls’ Day zu einem inspirierenden und wissenschaftlich bereichernden Erlebnis gemacht haben. Der nächste Girls’ Day findet am 22. April 2027 statt.

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Energie im Blick: Treffpunkt Forschung kehrt zurück
04.05.2026Bauingenieurwesen Forschung Landbau / Umwelt / Chemie Maschinenbau Pressestelle Veranstaltung TransferAm 29.04. fand zum zweiten Mal der Treffpunkt Forschung statt – diesmal zum Thema Energie. Nachdem die Veranstaltungsreihe im Dezember 2025 bereits erfolgreich mit einem Austausch zum Schwerpunkt Gesundheit und Pflege gestartet war, standen nun neue Perspektiven zur Speicherung, Erzeugung und Nutzung von Energie im Fokus. Fünf Forschende der HTW Dresden konnten ihre Schwerpunktthemen pitchen, Ideen teilen und anschließend diskutieren. In einem kurzen Input zeigte Prof. Jens Morgenstern (Professur Technische Thermodynamik) wie Flüssigwasserstofftanks als großskalige Energiespeicheroption genutzt werden können, während Prof. Mathias Jäckel (Professur Umform- und Trenntechnik) sich mit Wasserstoffprojekten im Bereich Produktionstechnik befasste, speziell mit ressourceneffizienten und recyclinggerechten Brennstoffzellen. Einen weiteren Beitrag mit spannenden Einblicken hielt Prof. Laura Nousch (Professur Regenerative und nachhaltige Energiesysteme) zur Anwendung von Wasserstoffspeichersystemen.Ergänzend präsentierte Prof. Stefan Haase (Professur Verfahrenstechnik) Energiespeicher aus verfahrenstechnischer Sicht. Florian Bläsing, Mitarbeiter der Nachwuchsforschungsgruppe MUBARES stellte die Visionen und Herausforderungen vor und erläuterte, wie Bauwerke künftig in Kraftwerke umgewandelt werden sollen. Durch diese Veranstaltung, die vom Prorektorat Forschung, Nachhaltigkeit und Transfer gemeinsam mit Saxony⁵ organisiert wurde, war es nicht nur möglich, einen Einblick in die Forschung anderer Kolleginnen und Kollegen der HTWD zu erlangen, sondern auch fakultätsübergreifend Kontakte zu knüpfen und Schnittstellen für potenzielle Kooperationsmöglichkeiten zu entdecken. Über den Treffpunkt Forschung Das Prorektorat Forschung, Nachhaltigkeit und Transfer organisiert den Treffpunkt Forschung gemeinsam mit Saxony⁵ und lädt Forschende sowie alle Forschungsinteressierten der HTW Dresden ein, wechselnde Schwerpunktthemen aktiv mitzugestalten, Impulse zu setzen und Ideen auszutauschen. In dem kurzweiligen Format bietet sich bei einem Mittagssnack die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen und neue Kooperationen innerhalb der Hochschule oder mit Partnerinnen und Partnern anzustoßen. Sie haben eine Idee für ein neues Thema für den Treffpunkt Forschung? Wenden Sie sich gerne per E-Mail an Matthias Bauch .
