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Das Projekt Care4all
Staatsministerin Petra Köpping bei einem Treffen mit der Arbeitsgruppe Künstliche Intelligenz/ Kognitive Robotik

Ministerin Petra Köpping trifft Roboterdame Anna Constantia

Erstellt von Pressestelle |

Wie Roboter bei der Demenztherapie unterstützen können, darüber informierten sich die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Petra Köpping und die Rektorin der HTW Dresden Professorin Katrin Salchert bei einem Treffen mit Vertreter:innen des Fachbereichs Künstliche Intelligenz/ Kognitive Robotik der HTW Dresden. Professor Hans-Joachim Böhme (Fakultät Informatik/Mathematik, HTW Dresden) stellte im Wohnpark "Elsa Fenske" der Cultus gGmbH die am Fachbereich entwickelte Roboterdame "Anna Constantia" vor. Professor Elmar Gräßel (Universitätsklinikum Erlangen) war per Videobotschaft zugeschaltet.

Zwischen der Cultus gGmbH und der HTW Dresden besteht bereits seit einigen Jahren eine enge Kooperation zur Einbettung und Erprobung wissenschaftlicher Arbeiten in den realen Versorgungs- und Pflegeprozess. Derzeit unterstützt „Anna Constantia“ in einem vierwöchigen Testlauf sowohl Bewohner:innen als auch das Personal.

Verbindung von technologischer und sozialer Innovation

Im Anschluss diskutieren Anja Nestler-Saß (SMS), Uta Volgmann (SMWK), der Geschäftsführer der Cultus gGmbH Matthias Beine, die Einrichtungsleiterin Annegret Padberg sowie eine Vertreterin des Personals und ein Bewohner des Wohnparks mit den Mitgliedern der Arbeitsgruppe (Frank Bahrmann, Julia Mirtschink, Stefan Vogt) über die Wichtigkeit der Verbindung von technologischer und sozialer Innovation. „Egal ob robotergestützte Demenztherapie im Projekt Care4All oder das AAL-Living Lab – unsere Arbeitsgruppe strebt stets eine praktische Inklusion aller Betroffenen an.“, machte Professor Böhme deutlich. Roboterdame Anna Constantia ergänzt: „Auch unser zukünftiges Arbeitsumfeld und unsere menschlichen Kolleginnen und Kollegen müssen auf diesem Weg mitgenommen und begleitet werden, sonst wird das nix.“

Alle Ergebnisse aus der Wissenschaft müssten sich immer an der Praxis messen lassen, so der gemeinsame Tenor. Hierfür sei eine kritische Begleitforschung, wie zum Beispiel durch die ESF-Nachwuchsforscher:innengruppe ISRADA essentiell.

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