Gruppenbild auf der Treppe
HTWD
Zur Delegation aus der Mongolei gehörten Mitglieder des Mongolischen Bildungsministeriums, des Mongolischen Finanzministeriums, der Deutsch-Mongolischen Hochschule für Rohstoffe und Technologie (German-Mongolian Institute for Resources and Technolgy - GMIT) und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
Erstellt von Pressestelle |

Mongolische Delegation besucht HTWD: Zusammenarbeit bei bi-nationalem Studienprogramm geplant

Am 20. Mai 2026 begrüßte die Hochschule eine hochrangige Delegation aus der Mongolei.

Vertreterinnen und Vertreter des Mongolischen Bildungsministeriums, des Finanzministeriums, des German-Mongolian Institute for Resources and Technology (GMIT) sowie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) kamen nach Dresden, um Möglichkeiten für eine vertiefte Hochschulkooperation auszuloten.

Zu den Gästen zählte auch Terbishdagva Dendev, ehemaliger Vize-Premierminister der Mongolei, früherer Botschafter seines Landes in Deutschland und langjähriger Vorsitzender der Mongolisch-Deutschen Parlamentariergruppe im mongolischen Parlament. Heute berät er das Mongolische Bildungsministerium in Fragen der internationalen Bildungszusammenarbeit und begleitet insbesondere Projekte mit deutschen Partnerinstitutionen.

Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Entwicklung eines deutschsprachigen bi-nationalen Studienprogramms, das Studierenden aus der Mongolei künftig einen Studienaufenthalt in Sachsen ermöglichen soll. Das Vorhaben knüpft an die langjährige Bildungszusammenarbeit zwischen Deutschland und der Mongolei an und soll den wissenschaftlichen Austausch sowie die Ausbildung international qualifizierter Fachkräfte weiter stärken.

Ausbau der internationalen Kooperation

Die HTWD sieht in dem Projekt eine vielversprechende Möglichkeit, ihre internationale Ausrichtung auszubauen und neue Zielgruppen zu gewinnen. „Wir sind an einem qualitativ hochwertigen Wachstum unserer Studierendenzahlen interessiert und dafür strukturell hervorragend aufgestellt“, betonte Rektor Prof. Ingo Gestring während des Besuchs.

Auf dieser Grundlage wurde gemeinsam über konkrete Kooperationsmöglichkeiten beraten. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen mit internationalen Studienprogrammen und der engen fachlichen Anbindung an das GMIT bringt die Hochschule gute Voraussetzungen für die Umsetzung eines solchen Vorhabens mit.

Die HTWD wird sich zukünftig mit dem Studiengang Maschinenbau an der Entwicklung des geplanten Programms beteiligen. Vorgesehen ist zudem eine finanzielle Unterstützung der mongolischen Studierenden für den Studienabschnitt in Sachsen.

Die weiteren Schritte sollen bereits im September konkretisiert werden: Dann wird die HTWD am Gegenbesuch einer sächsischen Staatsdelegation in der Mongolei teilnehmen.

Erstellt von Pressestelle |