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#closedbutopen – Bibliotheksarbeit in Zeiten von Corona
20.04.2020Pressestelle StudiumRuhig und einsam ist es momentan in der Hochschulbibliothek. Wo normalerweise gelernt, studiert und diskutiert wird, herrscht nun nahezu gespenstische Stille. Um dennoch die Beschäftigten und Studierenden unserer Hochschule in dieser Krisenzeit zu unterstützen, sind an den Wochentagen von 9:00 bis 15:00 Uhr jeweils zwei KollegInnen in der Bibliothek. Sie nehmen Anfragen entgegen, bestellen Bücher, systematisieren und katalogisieren, um den Bestand für die Lehre aktuell zu halten. Sie sind AnsprechpartnerInnen für alle kleinen und großen Anliegen. Darüber hinaus werden im Homeffice u.a. Lizenzen zu Datenbanken und E-Books geprüft, neue Angebote eingeholt, geprüft, gekauft und die Daten in den Katalog eingespielt, um alle elektronischen Neuerwerbungen den Nutzerinnen und Nutzern schnellst möglich zugänglich zu machen. Sehr viele Medien und Informationsangebote können auf diese Weise ortsunabhängig zur Verfügung gestellt werden. Auch das breite Schulungsangebot der Bibliothek kann virtuell in Anspruch genommen werden. Webinare zum Thema Bibliotheksnutzung, Datenbankrecherche oder dem Literaturverwaltungsprogramm Citavi werden nach Absprache innerhalb von Lehrveranstaltungen durchgeführt. Unterlagen zum Schulungsangebot für das Selbststudium gibt es zudem auch im OPAL-Kursraum der Bibliothek. An Projekten, die für 2020 anstehen, wird selbstverständlich im Rahmen des Möglichen weitergearbeitet. So soll ein elektronisches Raumbuchungs-Tool entstehen, eine große Ausstellung zum Thema Open Science ist für Oktober geplant und die Umgestaltung der Lernräume wird ebenfalls weiter vorangetrieben. Zurzeit werden Pläne für die schrittweise Wiedereröffnung geschmiedet. „Wir hoffen, dass sich schon bald die Räume wieder mit Leben füllen, natürlich unter Einhaltung strenger hygienischer Regeln“, so die Bibliotheksleiterin Petra-Sibylle Stenzel. „Eine Bibliothek lebt vor allem von ihren Nutzerinnen und Nutzern und dieser direkte Kontakt fehlt uns sehr. Momentan halten wir lediglich auf virtuelle Weise Kontakt mit den MitarbeiterInnen und Studierenden. Wir freuen uns jedoch, dass wir dadurch einen wesentlichen Beitrag leisten können, um Studium und Lehre in dieser schwierigen Zeit zu bewerkstelligen.“ Alle angebotenen Services können auf der Informationsseite der Bibliothek zu Corona eingesehen werden. Diese wird stetig aktualisiert und um neue Angebote erweitert. Schauen Sie dort gern regelmäßig vorbei.
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Wer lernt von wem? Co-Learning von Mensch und Maschine
16.04.2020Forschung Informatik / Mathematik PressestelleBinnen kürzester Zeit analysieren Machine-Learning-Algorithmen riesige Datenmengen, treffen Vorhersagen und geben personalisierte Empfehlungen aus. Wie die Maschine zu ihren Schlüssen kommt und wie die Ergebnisse zu deuten sind, bleibt oft unklar. Hier setzt das Forschungsprojekt HUBBLE (HUman Behaviour-Based explainable machine Learning) an: „Im Mensch-Maschine-Team kann jeder etwas, wozu der andere nicht in der Lage ist. Mithilfe von Algorithmen können Menschen automatisiert Aufgaben erledigen, die ihre eigenen Fähigkeiten übersteigen, beispielsweise schnell große Datenmengen analysieren. Umgekehrt ist menschliches Urteilsvermögen unabdingbar, um die richtigen Weichen für den Algorithmus zu stellen und die Sinnhaftigkeit der berechneten Ergebnisse zu bewerten. Wenn es gelingt, dieses Zusammenspiel transparent zu gestalten, profitieren davon Mensch und Maschine.“, erläutert Projektleiter Dietrich Kammer, von der Professur für Technische Visualistik der HTW Dresden. Ziel von HUBBLE ist es, die Rolle des Menschen bei der Entwicklung von Machine-Learning-Algorithmen zu verankern und auf reale Arbeitskontexte zu übertragen. Transparentere und besser beeinflussbare Modelle helfen beispielsweise, die Genauigkeit von im Marketing häufig durchgeführten Trendanalysen im Internet zu steigern. Dazu werden die Schritte nachvollziehbar gemacht, mit denen aus digitalen Quellen (Websites, Social Media etc.) mehrsprachige Texte automatisch extrahiert werden. Mit Hilfe eines neuartigen Algorithmenansatzes – HBBO (Human Behaviour-Based Optimization) – werden die Textdaten anschließend hinsichtlich deren Relevanz und Bedeutung in Kategorien eingeteilt (klassifiziert). Die Besonderheit des HBBO ist, dass er seine Arbeitsweise optimiert, indem er menschliches Verhalten nachahmt, z.B. durch die algorithmische Simulation von Gruppen, die im Lernprozess Experten ausbilden, Meinungen austauschen und sich gegenseitig beeinflussen. Im Projekt arbeiten die HTW Dresden, die Hochschule Mittweida (HSMW) und die Dresdner Firma deecoob Technologies GmbH zusammen. Die Professur für Technische Visualistik entwickelt die Visualisierung und ein Interface, um die HBBO-Pipeline für menschliche Betrachter von Beginn an nachvollziehbar zu gestalten sowie Möglichkeiten zur direkten Einflussnahme in den maschinellen Lernvorgang zu schaffen. Dabei werden aktuelle Ansätze zur Visualisierung von komplexen Zusammenhängen in Daten aus den Bereichen Explainable Machine Learning sowie Visual Analytics integriert. Das zweijährige Projekt wird mit Mitteln aus dem zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert.

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Fakultät Geoinformation hilft mit Masken
08.04.2020GeoinformationEigentlich sollten jetzt die Studierenden der Geomatik Bauwerks- und Umgebungsmodelle mit dem 3D Drucker anfertigen. Mit dem Engagement und der Expertise unserer Mitarbeiter drucken wir stattdessen Gesichtsschilde für Mediziner. In einem gemeinschaftliches Projekt der Fakultäten Geoinformation, Design und Maschinenbau werden die Masken mit dem Kunststoff-Lasersinterverfahren sowie in der Fused Deposition Modeling (FDM) Technologie hergestellt. Wöchentlich werden weit über 1000 Bauteile an DRESDENConcept übergeben. Von dort aus werden die medizinischen Teile an Kliniken in Dresden und Region ausgeliefert. Wir hoffen, dass wir bald wieder gesund in den Normalbetrieb „Lehre“ übergehen können. Schließlich sollen unsere Studierenden diese faszinierende Technologie im normalen Einsatz für das Bau- und Vermessungswesen kennenlernen. Text von Kathleen Schäfer und Christian Clemen
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DRESDEN-concept produziert 3D-gedruckte Gesichtsschilde für Dresdner Kliniken – mit dabei das Rapid-Labor der HTW Dresden
04.04.2020Design Geoinformation Maschinenbau Pressestelle TransferDer Wissenschaftsverbund, dem auch die HTW Dresden angehört, hatte vergangene Woche seine Partner aufgerufen, ihre Kompetenzen in Sachen 3D-Druck zu bündeln, um bei möglichen Lieferengpässen von medizinischen Bedarfsteilen auszuhelfen. Der Aufruf traf auf große Resonanz: Fast 50 3D-Drucker aus Dresdner und Leipziger Forschungseinrichtungen stehen nun zur Verfügung. Auch die HTW Dresden beteiligt sich an dem Projekt. Ausgehend von Open Source-Dokumenten zur Herstellung von Gesichtsschilden entwickelten die Wissenschaftler gemeinsam mit Mitarbeitern der Dresdner Kliniken Passformen, die auch bei einer dauerhaften Benutzung einen angenehmen Tragekomfort bieten. Die 3D-Druckdaten stellen biosaxony und DRESDEN-concept auf ihren Webseiten kostenfrei zur Verfügung. Anhand dieser Daten werden die Modelle im Rapid-Labor der HTW Dresden seit dieser Woche von Prof. Thomas Himmer, Stefan Preuße, Dr. Katja Günther (Maschinenbau), Volker Mahn (Design) und Kathleen Schäfer (Geoinformatik) produziert. Gedruckt wird mit der Fused Deposition Modeling Technologie (FDM) und dem Kunststofflasersinterverfahren. Zirka 20 Stück werden auf diese Weise täglich hergestellt. Zweimal in der Woche holt der zentrale Fahrdienst der TU Dresden die Teile ab und bringt sie an die zentrale Krankenhausleitstelle am Uniklinikum. Dort werden sie geprüft, desinfiziert, montiert und für die Verteilung vorbereitet.

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Gründungsberatung auch in Zeiten von Corona
03.04.2020Gründung PressestelleIn einem täglichen Live-Onlinemeeting geben die Gründungsberater Auskunft über die aktuellen Förder- und Hilfsprogramme der KfW, SAB und Bürgschaftsbank. „Wir unterstützen zum Beispiel bei der Vorbereitung der Unterlagen und begleiten die Antragstellung.“, erläutert Gründungsberater Heinrich Leuschner. Auch Gründungsunternehmen, die vor dem 1. Januar 2020 gegründet wurden und nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten stecken, können aktuell sowohl Darlehen als auch nicht rückzahlbare Zuschüsse beantragen. Dazu stehen verschiedene Angebote der Förderbanken KfW und SAB zur Verfügung. Mit dem Angebot möchte die Gründungsschmiede besonders ehemalige Teams ansprechen und unterstützen. Aber auch alle Studierenden, die sich derzeit mit der Idee einer Gründung tragen, können die kostenfreie Beratung nutzen. Hilfe gibt es zu allgemeinen gründungsorientierten Fragen und zu speziellen betriebswirtschaftlichen Themen. Dieser Service kann bis zu fünf Jahre nach Abschluss des Studiums in Anspruch genommen werden. Derzeit ist aufgrund der Ausgangsbeschränkungen kaum Leben in den Räumen der Gründungsschmiede. Das soll sich aber, sobald es wieder möglich ist, schnell ändern. „Zukünftig möchten wir das Konzept noch erweitern und die Schmiede zu einem Coworking-Space mit flexiblen Schreibtisch- und Raumlösungen sowie separaten Meetingräumen umgestalten.“, so der Leiter der Gründungsschmiede Professor Ralph Sonntag. „Hier sollen nicht nur feste Gründungsteams arbeiten können, sondern jeder, der seine Geschäftsidee weiterentwickeln möchte.“

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Amtsantritt der neuen Rektorin der HTW Dresden
02.04.2020InternationalZum 1. April 2020 hat Prof. Dr. rer. nat. Katrin Salchert ihr Amt als Rektorin der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW Dresden) angetreten. Am 13. März 2020 war sie vom Sächsischen Staatsminister für Wissenschaft, Sebastian Gemkow, offiziell zur neuen Rektorin der HTW Dresden bestellt worden. Der Erweiterte Senat der Hochschule hatte Prof. Katrin Salchert im Dezember vergangenen Jahres gewählt. Ihre Amtszeit beträgt fünf Jahre. Prof. Katrin Salchert studierte Chemie an der Universität Leipzig, wo sie 1996 im Fach Biochemie promoviert wurde. 2006 wurde sie auf das Lehrgebiet Naturstoffchemie an die Hochschule Lausitz (FH) (heute Brandenburgische Technische Universität Cottbus – Senftenberg) berufen. Bis Februar 2020 war die Chemikerin dort als Vizepräsidentin für Wissens- und Technologietransfer und Struktur tätig. Sie ist sowohl deutschlandweit als auch international sehr gut vernetzt. Ihr Ziel ist es, die HTW Dresden als Innovationstreiberin in der Hochschuldigitalisierung zu etablieren, die regionalen und internationalen Kooperationen in Forschung und Lehre auszubauen, zukunftsfähige Forschung und Transfer zu stärken. „Lehre und Studium bilden das zentrale Thema einer jeden Hochschule. Mit interessanten berufsqualifizierenden Studiengängen, innovativen Lehrformaten, der Förderung der Kompetenzvermittlung und der Aussicht auf interessante Berufsfelder in der Region sollen viele Studieninteressierte für die HTW Dresden begeistert werden. An der Zukunftsfähigkeit der Studienangebote möchte ich künftig intensiv mit allen Hochschulmitgliedern arbeiten.“, so Prof. Katrin Salchert. Prof. Katrin Salchert übernimmt die Amtsgeschäfte von Prof. Roland Stenzel, dessen zweite Amtszeit im März 2020 endete.

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Amtsantritt der neuen Rektorin der HTW Dresden
01.04.2020PressestelleZum 1. April 2020 hat Prof. Dr. rer. nat. Katrin Salchert ihr Amt als Rektorin der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW Dresden) angetreten. Am 13. März 2020 war sie vom Sächsischen Staatsminister für Wissenschaft, Sebastian Gemkow, offiziell zur neuen Rektorin der HTW Dresden bestellt worden. Der Erweiterte Senat der Hochschule hatte Prof. Katrin Salchert im Dezember vergangenen Jahres gewählt. Ihre Amtszeit beträgt fünf Jahre. Prof. Katrin Salchert studierte Chemie an der Universität Leipzig, wo sie 1996 im Fach Biochemie promoviert wurde. 2006 wurde sie auf das Lehrgebiet Naturstoffchemie an die Hochschule Lausitz (FH) (heute Brandenburgische Technische Universität Cottbus – Senftenberg) berufen. Bis Februar 2020 war die Chemikerin dort als Vizepräsidentin für Wissens- und Technologietransfer und Struktur tätig. Sie ist sowohl deutschlandweit als auch international sehr gut vernetzt. Ihr Ziel ist es, die HTW Dresden als Innovationstreiberin in der Hochschuldigitalisierung zu etablieren, die regionalen und internationalen Kooperationen in Forschung und Lehre auszubauen, zukunftsfähige Forschung und Transfer zu stärken. „Lehre und Studium bilden das zentrale Thema einer jeden Hochschule. Mit interessanten berufsqualifizierenden Studiengängen, innovativen Lehrformaten, der Förderung der Kompetenzvermittlung und der Aussicht auf interessante Berufsfelder in der Region sollen viele Studieninteressierte für die HTW Dresden begeistert werden. An der Zukunftsfähigkeit der Studienangebote möchte ich künftig intensiv mit allen Hochschulmitgliedern arbeiten.“, so Prof. Katrin Salchert. Prof. Katrin Salchert übernimmt die Amtsgeschäfte von Prof. Roland Stenzel, dessen zweite Amtszeit im März 2020 endete.

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Online-Lernen: digital und kreativ
31.03.2020PressestelleWegen der Corona-Krise sind die Schulen geschlossen und die Schülerinnen und Schüler lernen derzeit zu Hause. Der Unterricht erfolgt größtenteils über das Internet. Mit Hilfe digitaler Angeboten sollen sich die Schüler Wissen selbstständig erarbeiten. Um Lehrern, Eltern und Schülern hier Unterstützung zu geben, hat das Projektteam KISS-MINT die Internetseite „Smarte Projekte“ erstellt, auf der sie Inspirationen für Kreativprojekte, Informationen und Anleitungen zum Thema Online-Lernen sowie Links zu verschiedenen Lehrmaterialien finden. Auf dem Padlet, eine Art virtuelle Pinnwand, finden sich Videotutorials für das Programmieren mit Calliope. Außerdem gibt es Anleitungen, wie man sich zum Beispiel ein eigenes kleines Ökosystem bastelt, Ostereier zum Leuchten bringt und selbst Trickfilme drehen kann. Außerdem können die Schüler ihre eigenen Projekte vorstellen und ihre Ideen mit anderen teilen. „In dieser herausfordernden Zeit mit eingeschränkten Freizeitmöglichkeiten, Kontaktverboten und der Aufforderung zur selbstständigen Abarbeitung von Online-Lernaufgaben sind wir alle in besonderem Maße herausgefordert. Das betrifft uns als Eltern, unsere Kinder, die Schule als Organisation und die Gesellschaft insgesamt. Mit unserer Padlet-Seite möchten wir einen Impuls geben, zum selbstständigen kreativen Lernen.“, so Robert Ringel, der das Projekt initiiert hat. Geplant ist, die Website über die Lernplattform LernSax allen Schülerinnen und Schülern in Sachsen zugänglich zu machen. Einige Schulen, wie zum Beispiel das Gymnasium Dresden-Plauen haben das Projekt bereits in ihre Online-Angebote aufgenommen. „Wir freuen uns über die bisherige sehr positive Resonanz.“, so Robert Ringel. „Und hoffen damit vielen Schülern und ihren Familien das Internet als eine Quelle des Wissens und der Inspiration näherzubringen.“ Die entstandenen Projekte können die Schüler bei der Talentschau SmartKids im November vorstellen.

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Servicerobotik in der Pflege: Posterpreis für ISRADA-Projektgruppe
30.03.2020Forschung Informatik / Mathematik Pressestelle WirtschaftswissenschaftenDas Poster von Franziska Bielefeldt mit dem Titel „Fallstudie: Welche Rolle spielt die Digitalisierung im Pflegealltag einer stationären Altenpflegeeinrichtung?“ erhielt die meisten Stimmen der Teilnehmenden. Im Rahmen von Arbeitsbegehungen und Befragungen der Wohnbereichsbeschäftigten als ein Bestandteil einer umfassenden Arbeitsanalyse ermittelten die Wissenschaftler die aktuellen Belastungen sowie den Stand der Technik und Digitalisierung. „Es zeigte sich“, so Franziska Bielefeldt, „dass das Personal die Arbeitsbelastung subjektiv geringer wahrnimmt, als es die Experten objektiv ermitteln. Darüber hinaus sieht das Pflegepersonal durchaus weiteres Potenzial beim Einsatz von Technik in der Altenpflegeeinrichtung. Dies spricht sowohl für einen Wandel der Arbeitswelt in diesem Dienstleistungsbereich als auch für eine generelle Offenheit gegenüber neuer Technologien wie der Servicerobotik.“ Das interdisziplinäre Nachwuchsforschungsprojekt, an dem neben Franziska Bielefeldt auch Oliver Guhr, Lisa Obst, Anne Richter, Prof. Anne-Katrin Haubold, Prof. Rüdiger von der Weth sowie Prof. Hans-Joachim Böhme aus den Fakultäten Wirtschaftswissenschaften und Informatik beteiligt sind, untersucht, wie Servicerobotik in die Arbeitsorganisation komplexer sozialer Dienstleistungen integriert werden kann. Als Ergebnis soll unter anderem eine intelligente und zugleich intuitive Mensch-Roboter-Interaktion entstehen, die zwischen technischen Assistenzsystem, Bewohnern sowie Pflegepersonal und Therapeuten vermittelt. Als Preis erhielt Erstautorin Bielefeldt eine einjährige kostenfreie Mitgliedschaft in der GfA e.V. sowie ein Jahresabonnement der Zeitschrift für Arbeitswissenschaft. Der Kongress fand vom 16. bis zum 18. März unter dem Motto „Digitaler Wandel – Digitale Arbeit – Digitaler Mensch?“ statt.

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Professor Knut Schmidtke übernimmt zum 1. April Leitungsfunktion am FiBL in der Schweiz
30.03.2020Forschung TransferSeit März 2015 war Prof. Dr. agr. Knut Schmidtke Inhaber des Prorektorenamtes für Forschung und Entwicklung. Nun endet seine Amtszeit am 31. März 2020. In den vergangenen fünf Jahren hat er gemeinsam mit seinem Team eine Vielzahl von Projekten und Neuerungen auf den Weg gebracht. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit führte er den Nachwuchsforscherpreis der HTW Dresden ein und bemühte sich um eine gerechtere Aufteilung der Overheads, die in Drittmittelprojekten eingenommen werden. In diesem Zusammenhang entstand der Forschungsinnovationsfonds , der Teile des Overheads zur Forschungsunterstützung verwendet. Neue Angebote für Nachwuchsforschende entwickelten sich im Graduiertenservice . Durch die Einwerbung eigener Drittmittel war und ist es dem Prorektorat Forschung möglich, Zukunftsthemen der Hochschulentwicklung an der HTW Dresden umzusetzen: So befördert Saxony 5 den Ausbau des Transfergeschehens; die Hochschule konnte sich erstmals zentral mit Forschungsdatenmanagement beschäftigen und seit diesem Jahr steht den Forschenden der HTW Dresden ein Fonds zur Finanzierung von Open-Access-Publikationsgebühren zur Verfügung. Der Blick über den Tellerrand erreicht dabei auch internationalen Horizont: im Projekt HTWDgoesEU werden gezielt die Forschungsaktivitäten der HTW Dresden in den europäischen Innovationsraum eingebracht. Mit der Einwerbung der Konzeptphase für die Förderung "FH-Personal" konnte zudem ein Impuls für die zukünftige Anwerbung professoralen Personals gesetzt werden. Auch im administrativen Bereich halten digitale Lösungen Einzug: Mit der Übernahme der Zentralen Projektadministration (ehemals Zentrale Drittmittelverwaltung) erhielt die Abwicklung von Projekten sowohl personell als auch technisch neuen Aufschwung. Noch für 2020 ist die Einführung einer Projektverwaltungssoftware geplant. Ebenso wird das bestehende Forschungsinformationssystem durch eine intelligent vernetzte Lösung ersetzt. Die Drittmitteleinnahmen der Hochschule haben sich von rund 7,5 Millionen Euro in 2015 auf 13 Millionen Euro in 2019 gesteigert. Insgesamt war es Prof. Schmidtke immer ein Anliegen, attraktive und transparente Anreize für Forschung und Transfer zu setzen, nicht zuletzt durch den Aufbau eines umfangreichen Serviceangebots durch sein Team. Er betont: "Ohne mein Team mit den verschiedenen Fachkompetenzen und dem steten Engagement wären all' die Ideen nicht zum Leben erweckt worden. Ich bin dankbar für diese große gemeinsame Leistung und vor allem auch für den persönlichen Zusammenhalt, den ich hier in den letzten fünf Jahren erfahren durfte." Ab April 2020 wird Prof. Schmidtke für zunächst fünf Jahre neuer Direktor für Forschung, Extension und Innovation am Forschungsinstitut für biologischen Landbau in der Schweiz. Er bleibt weiterhin Angehöriger der Hochschule und ist über seine E-Mail-Adresse der HTW Dresden erreichbar.
