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Bahnverkehr von morgen gestalten: Der neue Studiengang Infrastrukturmanagement
03.06.2020Bauingenieurwesen PressestelleDer Studiengang kombiniert Fächer aus den Bereichen Bauwesen und Wirtschaftswissenschaften. In sieben Semestern erhalten die Studierenden sowohl ingenieurwissenschaftliches und managementorientiertes Grundlagenwissen als auch betriebswissenschaftliche sowie methodische Kompetenzen. Dazu gehören Verkehrswesen, Brücken- und Wasserbau, Projektmanagement und Unternehmensführung. Ein wesentlicher Schwerpunkt des Studiums liegt auf dem Bahnverkehr. Um das Studium praxisnah zu gestalten, wirken in den vier Lehrmodulen Grundlagen Infrastrukturmanagement, Rad-Schiene-System, Betriebsführung, Leit- und Sicherungstechnik und Realisierung von Baumaßnahmen im Bahnbau Fachleute der DB Netz als Gastdozenten. Darüber hinaus ist für einige Module auch eine Kooperation mit der Hochschule Zittau/Görlitz geplant. Der interdisziplinäre Studiengang bietet den Absolventinnen und Absolventen interessante Berufsperspektiven in allen Bereichen der Verkehrsinfrastruktur – von der Planung und Bauausführung von Bauwerken und Verkehrsnetzen bis hin zur Steuerung großer Verkehrsprojekte. „Der öffentliche Verkehr, vor allem der schienengebundene Verkehr besitzt in Zeiten des Klimaschutzes eine besonders große Perspektive. Die Verkehrsinfrastruktur muss regelmäßig instandgesetzt, erweitert oder erneuert werden. Daraus ergeben sich zahlreiche spannende Bauprojekte und ein hoher Bedarf an Fachkräften. Mit dem neu ins Leben gerufenen Studiengang möchten wir den Anforderungen in diesem zukunftsträchtigen Feld gerecht werden.“, so Studiengangleiterin Professorin Ulrike Weisemann. Kooperatives Studieren mit der DB Netz Der Studiengang kann sowohl direkt als auch kooperativ mit der DB Netz AG studiert werden. Ein entsprechender Kooperationsvertrag wurde kürzlich von der HTW Dresden und der DB Netz unterzeichnet. Im Oktober startet dieses kooperative Studienmodell mit zehn Studierenden. Die Studierenden erhalten einen Studienvertrag mit der DB Netz AG. Neben dem Studium arbeiten sie in der vorlesungsfreien Zeit an den DB Netz Südost-Standorten Leipzig, Dresden, Zwickau, Erfurt, Halle (Saale) und Magdeburg. Die Deutsche Bahn möchte mit diesem Programm gezielt Fachkräfte ausbilden. „Mit dem Studiengang wollen wir uns als DB Netz aktiv in das Thema Nachwuchsgewinnung einbringen“, sagt Falk Hebenstreit, Leiter Regionales Projektmanagement Südost. Ziel sei es, nach erfolgreichem Studienabschluss neue Mitarbeiter übernehmen zu können, die bereits grundlegende Bahnkenntnisse mitbringen.

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Online-Praktikum im Nutzfahrzeug- und Hydrauliklabor
02.06.2020Maschinenbau„Praktisch mehr erreichen“ – Dieser HTW-Slogan rückt mit dem Aussetzen der Präsenzlehre an der Hochschule in weite Ferne. Um die Lehre trotz Corona-Krise am Laufen zu halten, wurden Vorlesungen und Übungen ins Home-Office verlegt. Doch ein Praktikum lässt sich nun einmal nicht aus dem heimischen Büro digital umsetzen. Die beiden Laboringenieure Holger Kühne und Raphael Borkert hatten die Idee, aus den Labors direkt von den Versuchsständen zu „senden“. Diese Live-Übertragung funktioniert mit MS-Teams sehr gut. Viele Studierende sind bereits Mitglied bei Teams, aber auch als „Gast“ kann man ohne Probleme am Online-Praktikum teilnehmen. Ein mobiles Endgerät (Smartphone) dient als sogenannter „Vorführer“ und bringt den Versuch zu den Studierenden ins heimische Wohnzimmer. Ein Kollege filmt und erläutert den Versuch, der andere führt quasi als Student den Versuch durch. Auch diverse Funktions- und Schnittmodelle können so gut mit genutzt werden. Besprochen wird das Ganze dann im Meeting direkt mit den Studierenden. Kleine Opal-Tests, die von den Praktikanten absolviert werden müssen, dienen als Vorbereitung. Der Aufwand ist natürlich sehr hoch und bedarf eine gut strukturierte Vorbereitung, ähnlich einem Drehbuch. Langeweile darf bei den Zuhörern und Zuschauern nicht aufkommen, denn das führt zwangsläufig zum „Logout“, dem heimlichen „Verschwinden“ aus dem Meeting. Ein reales Praktikum kann dadurch natürlich nicht ersetzt werden. Selbst wenn die Digitalisierung in der Lehre weiter fortschreitet, ist sie nur ein Hilfsmittel und kann einen praktischen Laborbetrieb nicht ersetzen. „Während des Online-Praktikums versuchen wir die Kommunikation unter den Teilnehmern aufrechtzuerhalten. So bleibt die Doppelstunde interessant. Positive Feedbacks geben uns recht“, so die einhellige Meinung der beiden Laboringenieure.

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Online-Infoveranstaltung: Masterstudiengang „Nachhaltiges Ertüchtigen und Bauen im Bestand“
29.05.2020Bauingenieurwesen PressestelleVorhandene Bauwerke für möglichst lange Zeiträume in hoher Qualität zu erhalten und sie für gestiegene Anforderungen und veränderte Nutzungsbedingungen zu ertüchtigen, wird zunehmend zu einer Hauptaufgabe von Bauingenieurinnen und Bauingenieuren. „Während bei der Planung von Neubauten direkt auf die geforderten Bauwerkseigenschaften eingegangen werden kann, arbeiten Bauingenieure bei Bestandsbauten mit der vorhandenen Bausubstanz und müssen auf deren Besonderheiten reagieren.“, beschreibt Professor Christian Heidenreich die Herausforderung. „Der Masterstudiengang vermittelt dazu bewährte Methoden und neue wissenschaftlicher Erkenntnisse auf den Gebieten der Bauwerkserhaltung, Nachrechnung, Instandsetzung und Ertüchtigung.“ Der Studiengang ist modular aufgebaut. Unterrichtet wird in Blockveranstaltungen sowie in Vorlesungen und Seminaren. Das Konzept der Blockmodule ist derzeit deutschlandweit einmalig: Jedes Blockmodul erstreckt sich jeweils über einen Zeitraum von drei Wochen, in denen sich die Studierenden intensiv mit einem repräsentativen Projekt eines Fachgebietes auseinandersetzen. Innerhalb dieses Zeitraumes erbringen sie die gesamte Projektbearbeitung einschließlich einer abschließenden Prüfungsleistung. Die Studierenden können aus 14 Modulen, darunter zwei englischsprachigen, wählen. Die Module behandeln Themen wie „Dauerhaftigkeit, Instandsetzung und Verstärkung von Massivbauwerken“, „Computeranwendungen/BIM“, „Zustandsbewertung und Ertüchtigung von Brücken“ sowie „Innovation in Civil Engineering“. Die Live-Übertragung am 4. Juni berginnt um 17.00 Uhr. Link zur Online-Infoveranstaltung in MS Teams: https://teams.microsoft.com/_#/pre-join-calling/19:meeting_YTUyODdmNzgtNTBhYS00YjFmLTkyNDQtNmJlYzI3Zjg0ZTNh@thread.v2

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1. Bundesweiter Digitaltag - die Modellfabrik Industrie 4.0 ist mit dabei
26.05.2020Industrie 4.0 ModellfabrikIm Rahmen des Teilprojektes Co-Creation Lab "Fabrik der Zukunft" des Projektes Smart University Grid des Transferverbundes Saxony5 werden regelmäßig geführte Besichtigungen in der Industrie 4.0 Modellfabrik , dem Industrial IoT Test Bed angeboten. Die kostenfreie Führung beinhaltet die Vorstellung der Arbeitsgruppe Smart Production Systems, deren Forschungsschwerpunkte, die Vorstellung der soft- und hardwaretechnischen Kernkomponenten der Lernfabrik sowie neueste Ergebnisse aus aktuellen Forschungsprojekten. Zum Digitaltag kann man sich all das nun direkt von zu Hause aus anschauen. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung ! Über das Co-Creation Lab - Fabrik der Zukunft IoT (Internet of Things), Mensch-Maschine-Kollaboration, Cloud-Anwendungen & Edge-Lösungen – das sind Schlagworte und Themen rund um Industrie 4.0-Szenarien, mit denen sich das CCL „Fabrik der Zukunft“ u. a. auseinandersetzt. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS), als direktem Partner, sowie Vertretern aus den vier anderen Hochschulen arbeitet das Team rund um Prof. Dirk Reichelt an einem One-Stop-Shop-Ansatz für Innovationen in der Fertigung. Wie können intelligente Werkstücke und Maschinen den Prozess steuern, miteinander kommunizieren, sich eigenständig durch die Produktion bewegen? Dabei zielt das Co-Creation Lab insbesondere auf Anwender und Lösungsanbieter bzw. Systemintegratoren in der Industrie und will den Innovationsbedarf im Dialog mit Unternehmen und weiteren Stakeholdern systematisch erfassen.

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Erfolgreiche Promotion: Markus Franke
26.05.2020Forschung Landbau / Umwelt / Chemie PressestelleIn seiner Arbeit zum Thema „ Adaptive Spiegelschichten auf Basis metallisierter Silikongele“ untersuchte er , inwiefern Silikongele in adaptiven Spiegelschichten in der Aktortechnologie eingesetzt werden können. Aktoren wandeln elektrische Signale in mechanische Bewegungen um. In seiner Arbeit setzte er die von ihm optimierten Silikongele u.a. an einem varifokalen Mikrospiegel ein und demonstrierte auf diese Weise die Anwendbarkeit. Derartige optimierte dielektrische Elastomeraktoren können zukünftig in Sensorik, Display- und Telekommunikationstechnik ein breites Anwendungsfeld finden. Sie sind in ihrer Herstellung kostengünstiger als die derzeit eingesetzten mikrooptoelektromechanischen Systeme mit Luftspalt, die in Hybridbauweise, d.h. durch eine aufwändige Abfolge lithografischer und chemischer Prozesse, gefertigt werden. Die kooperative Promotion wurde von Prof. Dr. Brigitte Voit (TU Dresden) und Prof. Dr. Kathrin Harre (HTW Dresden) betreut und in enger Kooperation mit Prof. Dr. Andreas Richter (TU Dresden, Institut für Halbleiter- und Mikrosystemtechnik) durchgeführt. Die Arbeiten wurden finanziert durch das Exzellenzcluster cfaed der TU Dresden, die Nachwuchsforschergruppe „OrganoMechanics“, die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG sowie die Graduiertenakademie der TU Dresden.

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Bewerbung zum Designstudium
20.05.2020Design PressestelleZugangsvoraussetzung für den Bachelorstudiengang ist das Abitur oder Fachabitur sowie das Bestehen der Eignungsprüfung. In der Eignungsprüfung wird die gestalterische und künstlerische Eignung für ein Studium an der Fakultät Design festgestellt. Sie findet jährlich im Juni statt. Bewerbungsschluss für die Teilnahme an der dieses Jahr digital durchgeführten Eignungsprüfung ist der 1. Juni 2020. Bei Bestehen erfolgt der Studienbeginn im Oktober 2020.

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FITS | Promotionsprojekt MotionSynth simuliert menschliche Bewegungen
18.05.2020Forschung Informatik / MathematikDigitale Systeme werden immer stärker in den menschlichen Alltag integriert, um repetitive Aufgaben zu übernehmen oder Entscheidungs- findungen zu unterstützen. Auch im wissenschaftlichen Umfeld gewinnen vor allem datengetriebene Methoden aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) an Bedeutung. Im Promotionsprojekt MotionSynth: Digitale Synthese menschlicher Bewegungen sollen KI-basierte Methoden entwickelt werden, um funktionelle Bewegungen von Menschen zu simulieren, z.B. eine Greifbewegung von Parkinson-PatientInnen. Solche Methoden und die damit erzeugten Bewegungsdaten können im Bereich der Rehabilitationsmedizin das medizinische Fachpersonal sowie die TherapeutInnen bei der Analyse von Bewegungen unterstützen. Auch die Untersuchung hinsichtlich ergonomischer Faktoren von Bewegungsabläufen können auf Basis simulierter ProbandInnen dürchgeführt werden. So könnte beispielsweise ein Szenario simuliert werden, in dem eine Person versucht, einen Knopf in einem Fahrzeug zu betätigen. Abhängig von der Körpergröße muss sich die Person ggf. sehr weit strecken, um den Knopf zu erreichen. Diese Grenzfälle können für beliebige Körpergrößen und -staturen simuliert und analysiert werden. In beiden Anwendungsbereichen, Rehabilitationsmedizin und virtuelle Ergonomie, ist es nur in zeit- und kostenaufwändigen Studien mit realen ProbandInnen möglich, eine größere Menge von Datensätzen unter vergleichbaren Bedingungen zu generieren. Simulierte Daten, wie sie im Projekt MotionSynth erzeugt werden, können hier einen entscheidenden Beitrag zur Diversifizierung und flexiblen Anpassung/Erweiterung solcher Datensätze leisten. Ein wichtiger Bestandteil des Projektes ist die Konzeption einer modularen Verarbeitungspipeline für Bewegungsdaten. Diese Pipeline soll Bewegungsdaten mit Hilfe von KI-basierten Methoden auf ein digitales Menschmodell (DMM) übertragen und die Bewegung parametrisiert modifizieren oder eine neuartige Bewegung synthetisieren. Dazu sollen bereits verfügbare Bewegungsdatenbanken sowie Motion-Capture-Verfahren und Sensoren (z.B. Microsoft Kinect) über Schnittstellen an die Pipeline angebunden werden können. Die Integration von DMMs ermöglicht es AnwenderInnen der Pipeline zudem, die Bewegungen biomechanisch plausibel zu parametrisieren, oder Eigenschaften des Charakters (z.B. die Körpergröße) zu modifizieren. Auch die Umgebung oder Objekte, mit denen ein Charakter interagieren soll, können in der virtuellen Umgebung beliebig konfiguriert werden. Eine weitere Herausforderung besteht darin, die Pipeline darüber hinaus für weitere Anwendungsbereiche adaptieren zu können. Das Promotionsprojekt startete im Januar 2020 und wird bis Ende 2022 durch ein ESF-Stipendium gefördert. Die Leitung des Projektes hat Dr. rer. nat. Markus Wacker, Professor für Computergraphik und Leiter der Arbeitsgruppe DREMATRIX an der HTW Dresden. Kooperationspartner und Betreuer ist Dr.-Ing. Martin Schmauder, Professor für Arbeitswissenschaft am Institut für Technische Logistik und Arbeitssysteme der TU Dresden.

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Geänderte Regelungen für Prüfungen
12.05.2020PressestelleDazu hat der Senat in seiner heutigen Sondersitzung eine hochschulweite Rahmenprüfungsordnung beschlossen. Diese regelt die Prüfungsfristen sowie den Ablauf der Prüfungen und findet für alle Studiengänge Anwendung. Folgende grundsätzliche Regelungen wurden getroffen: Die Studierenden können selbst entscheiden, ob sie einzelne Prüfungsergebnisse des Sommersemesters 2020 annehmen oder nicht. Im Falle der Ablehnung eines Prüfungsergebnisses ist die Prüfungsleistung im selben Prüfungsversuch erneut abzulegen, wobei das spätere Prüfungsergebnis zählt. Alternative Prüfungsleistungen können nach Absprache mit dem Prüfer auch nach dem Prüfungsabschnitt bis zum Ende des Sommersemesters 2020 durchgeführt werden. Mündliche Prüfungen und alternative Prüfungsleistungen in mündlicher Form können nach Absprache mit dem Prüfer mit Hilfe eines von der Hochschule bestimmten Videokonferenz-Systems durchgeführt werden. Prüfungsleistungen, die im Sommersemester 2020 abgelegt und nicht bestanden werden, gelten als nicht durchgeführt ohne dass Fristenregelungen diesbezüglich gelten. Darüber hinaus wird ein zweiter Prüfungsabschnitt vom 14. September bis zum 2.Oktober eingeführt, der dem Sommersemester zugerechnet wird. Die Lehrveranstaltungen des Wintersemesters beginnen somit am 12. Oktober 2020 und enden am 30. Januar 2021. Die aktuellen Regelungen sind in den FAQ für Studierende unter www.htw-dresden.de/corona veröffentlicht. Mit diesen Regelungen sollen die Belastungen für die Studierenden weitestgehend gering gehalten und rechtliche Unsicherheiten im Hinblick auf die Anerkennung von Studien-und Prüfungsleistungen geklärt werden.

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Online-Lehre im Homeoffice
11.05.2020Lehre PressestelleNeue Technik und Software musste beschafft, Datenschutzfragen geklärt und digitale Werkzeuge ausprobiert werden. Eine der größeren Herausforderung ist dabei sicher, dass sich Präsenzformate methodisch nicht einfach in Online-Formate verwandeln lassen. Um alle Studierenden mitzunehmen und Betreuung sowie Feedbackprozesse sicherzustellen, sind andere didaktische Ansätze nötig, die in der Regel eine umfangreiche Planungsphase voraussetzen. Aufgrund der Kürze der Zeit läuft der Übergang nicht immer reibungslos und fordert sowohl Lehrende als auch Studierende. Dennoch ergeben sich auch viele neue Chancen und Impulse für die Lehre. Stellvertretend für alle, die sich in der Online-Lehre engagieren, stellen wir einige Lehrende vor. Sie berichten, welche Erfahrungen sie bisher gemacht haben, welche Vorteile sich durch die Digitalisierung ergeben, wo die Grenzen liegen und wie das Feedback ihrer Studierenden ist. Ein großer Dank geht an alle Professor*innen, Laboringenieur*innen, das Team Hochschuldidaktik/Digitalisierung, die IT-Administratoren in den Fakultäten, die Kolleg*innen aus dem Rechenzentrum und all die anderen, die im Hintergrund weitestgehend unsichtbar dafür sorgen, dass das digitale Semester an der HTW Dresden ermöglicht wird. Sie kennen jemanden, der ebenfalls vorgestellt werden sollte, oder möchten selbst über Ihre Erfahrungen berichten? Dann schreiben Sie an Jana Halgasch, Koordinatorin für Digitalisierung in der Lehre und Hochschuldidaktik.

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Arrowhead Tools und das verflixte erste Jahr
11.05.2020Industrie 4.0 ModellfabrikVom 27.04.2020 bis einschließlich 29.04.2020 fand das Year 1-Meeting im Projekt Arrowhead Tools statt. Trotz der anhaltenden Pandemie kann der Fortschritt des Projekts nicht aufgehalten werden. Deshalb befand sich die mehrtägig angesetzte Konferenz ganz im Zeichen "Online statt Offline". Ziel sollte es nicht nur sein, die aktuellen Ergebnisse und Entwicklungen bei den Projektpartnern sowie in den jeweiligen Arbeitspaketen zu präsentieren, sondern auch die zukünftigen Schritte zu planen. Die SPS Arbeitsgruppe der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden war ebenfalls mit dabei. Als Teil des Arbeitspakets 9, welches sich unter anderem mit der Validierung des Arrowhead Frameworks beschäftigt, stellten wir unseren Raspberry Pi Demonstrator vor. Dieser zeigt die dynamische Verwendung heterogener systemfremder Dienste auf Basis von Dienstbeschreibungen. Am Ende des Tages war es ein voller Erfolg und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Am 15.05.2020 beginnt Year 2 und damit die heiße Phase im Projekt. Alle vorausgegangenen Planungen müssen nun praktisch über die nächsten 1,5 Jahre umgesetzt werden und auch wir werden unseren Teil dazu beitragen. Das Industrieprojekt Arrowhead Tools ist Teil der ECSEL JU und beschäftigt sich mit der Automatisierung und Digitalisierung der europäischen Industrie. Ziel des Projekts ist es Unternehmen Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, mit welchen sie ihr Unternehmen fit für Industrie 4.0 machen können. Des Weiteren wird aktuell an einem Open-Source Framework gearbeitet, dass die Kommunikation in heterogenen Systemlandschaften vereinfachen und die Kosten für Entwicklung und Wartung um ein Vielfaches verringern soll. Die HTW Dresden ist Projektpartner des Projekts.
