• Lost Cities in der Mongolei

    27.03.2020
    Forschung Geoinformation Pressestelle

    Durch Abwanderung der Menschen vom Land in größere Zentren, aber auch gewaltsame Zerstörung von Siedlungen und Städten sind über die Jahrhunderte schrumpfende und gänzlich verlassene Städte entstanden. Auch in der von nomadischer Lebensweise geprägten Mongolei finden sich solche sogenannten Lost Cities, vergessene Orte in ländlichen Regionen. Als frühere Zentren sesshaften Lebens leisten sie bis heute einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Identität des Landes. Das Wissen über diese Zeit zu erweitern und ihr Fortwirken bis in die Gegenwart zu untersuchen, steht im Zentrum des Forschungsprojektes. Dazu werden in einem interdisziplinären Ansatz ethnographische Forschung, archäologische Feldarbeit und Verfahren der Fernerkundung kombiniert. Erste interdisziplinäre Feldarbeiten im September 2019 haben bereits neue Erkenntnisse zur Datierung der vermutlichen Militäranlagen, zu Baustrukturen klösterlicher Plätze und zur Wahrnehmung und Interpretation der Anlagen bei der lokalen nomadischen Bevölkerung erbracht. Das Team um Martin Oczipka, Professor für Fernerkundung und Digitale Bildverarbeitung, lässt Drohnen (Remotely Piloted Aircraft Systems, RPAS) über das Gebiet fliegen. Daraus entwickeln die Wissenschaftler photogrammetrische Luftbildkarten, aus denen dann digitale Oberflächenmodelle (DOM) gewonnen werden können. So können die Ausgrabungen in 3D-Format dokumentiert werden. Alle Daten fließen in das Geoinfomationssystemen (GIS) ein und die Ergebnisse werden zukünftig über das Geoportal des Labors Photogrammetrie und Fernerkundung veröffentlicht. „Dort können sie von interessierten Wissenschaftlern betrachtet und bei Bedarf auch heruntergeladen werden. Die Daten können eine wertvolle Basis für zukünftige Arbeiten, z.B. Ausdehnung des Untersuchungsgebietes auf die Innere Mongolei (China) sein.“, erläutert Martin Oczipka. Die Forschungen werden von der Gerda-Henkel-Stiftung im Rahmen des Förderschwerpunktes „Lost Cities – Wahrnehmung von und Leben mit verlassenen Städten in den Kulturen der Welt“ seit 2019 gefördert. Projektpartner sind die Mongolische Akademie der Wissenschaften (Prof. Dr. Chuluun Sampildonov), die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Prof. Dr. Henny Piezonka), die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (Prof. Dr. Martin Oczipka) sowie Dr. Birte Ahrens (Bonn). Eine intensive Zusammenarbeit besteht auch mit dem Deutschen Archäologischen Institut (Dr. Christina Franken) und der Fakultät Mathematik und Informatik an der HTW Dresden (Prof. Marco Block-Berlitz).

    Prof. Oczipka in der Mongolei
    Sara Jagiolla, CAU Kiel
  • E-Learning und Digitalisierung in der Lehre

    25.03.2020
    Lehre Pressestelle

    Das Team Hochschuldidaktik/Digitalisierung ist an der HTW Dresden der zentrale Ansprechpartner, wenn es um die Themen Lehren und Lernen geht. In der aktuellen Situation überwiegt dabei eindeutig das Thema Online-Lehre. „In Corona-freien Zeiten ist dies allerdings nur ein sehr kleiner Teil unserer Arbeit.", betont Jana Halgasch, Koordinatorin für Digitalisierung in der Bildung und Hochschuldidaktik. „Digitalisierung in der Bildung bedeutet vielmehr als Lehre online durchzuführen. Bei dem Thema geht es vor allem darum, Veränderungen in der Gestaltung von Lehre und Studiengängen so aufzugreifen, dass unsere Absolventen den Arbeitsalltag in immer stärker digitalisierten Arbeitswelten gut bewältigen können." Deshalb konzipiert das Team ein umfangreiches Angebot an hochschul- und mediendidaktischer Weiterbildung für Lehrende, organisiert Veranstaltungen, wie z.B. den Tag der Lehre, oder berät Lehrende zur Gestaltung ihrer Lehrveranstaltungen. Aktuell steht in erster Linie die Absicherung des Lehrbetriebs im Vordergrund. Die Kolleginnen und Kollegen erreichen derzeit zahlreiche E-Mails der Lehrenden. „Wir sind bestrebt, alle Anfragen schnellstmöglich zu beantworten. Parallel dazu hat eine Kollegin eine Übersicht über alle Tools und FAQ in Sachen digitale Lehre unter www.htw-dresden.de/online-lehre zusammengestellt.“, erläutert Jana Halgasch. Auf der Webseite zur Online Lehre werden Fragen beantwortet, wie man zum Beispiel Vorlesungen online durchführen kann oder welche Tools es zum kollaborativen Arbeiten gibt. Ergänzt werden die FAQ, die ständig aktualisiert werden, durch Linklisten zur Lehrplanung und zu technischen Voraussetzungen. „Wichtig ist uns auch, dass sich die Professorinnen und Professoren untereinander vernetzen und ihre Erfahrungen austauschen, auch und gerade jetzt im virtuellen Raum. Dazu bieten wir ihnen einen Online-Austauschort und virtuelle Kaffeepausen mit Option zur (medien)didaktischen Beratung an. Und auch die Didaktische Stulle wird in diesem Semester erstmals virtuell stattfinden.“, fährt Jana Halgasch fort. „Unser Ziel ist es, dass die Studierenden trotz der schwierigen Bedingungen möglichst reibungslos studieren können und ihnen kein Nachteil entsteht.“, so der Prorektor für Lehre und Studium, Professor Ralph Sonntag. „Alle Lehrenden haben innerhalb von wenigen Tagen begonnen, ihre Lehre auf virtuelle Angebote umzustellen. Besonders motivierend ist, dass alle – Lehrende, Verwaltungsmitarbeiter und Studierende – gemeinsam nach Lösungen suchen und sich gegenseitig unterstützen.“

    Online Lehre
  • Newsletter Laborbereich SS 2020

    23.03.2020
    Informatik / Mathematik

    Update (23.4.2020): Aufgrund der aktuellen Entscheidungen der Hochschulleitung bleiben unsere Labore geschlossen. Per Mail sind wir weiterhin erreichbar und kümmern uns um Ihre Anliegen. Update (24.3.2020): Angesichts der aktuellen Entwicklungen sind wir ab sofort und bis auf weiteres nicht mehr in der Hochschule anzutreffen. Wir sind weiterhin per Mail an service(at)informatik.htw-dresden.de erreichbar und bemühen uns, schnell auf Fragen und Anliegen zu antworten. Newsletter: Hiermit informieren wir Sie über Neuerungen in den PC-Laboren der Fakultät Informatik/Mathematik sowie über Veränderungen an der IT-Infrastruktur der Hochschule. Schließung Labore und Sprechzeiten Aufgrund der aktuellen Entscheidung der HTW Dresden, den Beginn der Präsenzveranstaltungen im Sommersemester 2020 auf den 4. Mai 2020 zu verschieben, bleiben unsere Labore bis zum 03.05.2020 geschlossen. Terminal-, SSH-Server, Owncloud und alle anderen Dienste stehen wie gewohnt zur Verfügung. Di. bis Do. von 9-12 Uhr sind wir persönlich (nur für Mitarbeiter) sowie telefonisch (0351-4623552) erreichbar. Unter der Adresse service(at)informatik.htw-dresden.de bleiben wir dauerhaft per Mail erreichbar. Erweiterung Terminalserver Die Windows-Terminalserver der Fakultät wurde über das vergangene Wochenende erweitert. Bei der jetzt aus 5 Servern bestehenden Terminal-Server-Clusterfarm, findet ein Lastenausgleich zwischen den einzelnen Servern statt. Weiterhin wurde am vergangenen Freitag ein Beschaffungsantrag für 30 CALs (Lizenzen) in die Bestellung gegeben, welcher die Kapazität von 70 auf 100 gleichzeitigen Nutzern erweitern soll, was hoffentlich zeitnah umgesetzt werden kann. An den Windows 2019 Servern können Sie sich per Remotedesktopverbindung mit Ihrem SMB-Account anmelden. Sie sind folgendermaßen zu erreichen: DNS: ITS IP: 141.56.2.5 Login: smb\Nutzerkennzeichen Phishing-Mails Gerade jetzt in Zeiten des Homeoffice ist generell besondere Vorsicht geboten. Dies gilt auch weiterhin für Phishing- und Spam-Mails. In diesen Mails befinden sich im Normalfall Links auf fremde Webseiten. Auf der jeweils verlinkten Webseite werden Sie in der Regel zur Eingabe Ihrer Daten aufgefordert. Leider fällt immer mal wieder jemand darauf herein, was einen großen Schaden anrichten kann. Daher noch einmal der Hinweis: Solche Mails werden weder von Mitgliedern der Fakultät, noch vom Rechenzentrum der Hochschule an Sie verschickt! Schauen Sie daher bitte genau hin und löschen Sie diese Mails, bzw. fragen Sie bitte im Zweifelsfall im Laborbereich der Fakultät oder im Rechenzentrum nach. Wir wünschen Ihnen trotz allem einen guten Semesterstart und allseits beste Gesundheit!

    Labor der Fakultät
  • Online Konferenz der deutschen Partner im Arrowhead Tools Projekt

    20.03.2020
    Industrie 4.0 Modellfabrik

    Vom 16.03.2020 bis zum 17.03.2020 fand das Face2Face Meeting der deutschen Arrowhead Tools Projektpartner statt. Um auf das derzeitige Weltgeschehen angemessen zu reagieren wurde das Treffen als Online-Konferenz abgehalten. Ziel war es, die aktuellen Ergebnisse im Projekt zu präsentieren und neue Erkenntnisse mit den anderen zu teilen. Dies beinhaltete ebenfalls eine Schulung zur Verwendung des Frameworks. In einer anschließenden Gruppenarbeit sollten weitere Anforderungen an das Framework im Bereich Interoperabilität und Sicherheit definiert werden. Ein Highlight des Treffens sollte eigentlich eine Führung durch unser IIoT Test Bed sein, welche aber leider ausfallen musste. Das virtuelle Treffen war trotz kleinerer Schwierigkeiten ein voller Erfolg, sowohl für Projektpartner als auch für das Projekt. Das Industrieprojekt Arrowhead Tools ist Teil der ECSEL JU und beschäftigt sich mit der Automatisierung und Digitalisierung der europäischen Industrie. Ziel des Projekts ist es Unternehmen Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, mit welchen sie ihr Unternehmen fit für Industrie 4.0 machen können. Des Weiteren wird aktuell an einem Open-Source Framework gearbeitet, dass die Kommunikation in heterogenen Systemlandschaften vereinfachen und die Kosten für Entwicklung und Wartung um ein Vielfaches verringern soll. Die HTW Dresden ist Projektpartner des Projekts.

    2 Laptops in Beamer
  • Ansprechpartner Fakultät Informatik/Mathematik 18.03.2020 bis 08.04.2020

    18.03.2020
    Informatik / Mathematik

    Ab sofort erreichen Sie die Mitarbeiterinnen des Dekanats sowie das Sekretariat des Lehrbereiches Mathematik ausschließlich über die auf der Fakultätsseite unter Sekretariat angegebenen E-Mail-Kontakte sowie über die jeweilige Rufnummer.

    Pinnwand mit Notizen
  • Beginn der Präsenzveranstaltungen auf den 4. Mai verschoben.

    17.03.2020
    Pressestelle

    Die Hochschule befindet sich auf "standby" - vorläufig für drei Wochen. Der Beginn der Präsenzveranstaltungen wird auf den 4. Mai 2020 verschoben. Bis dahin können auch keine Konsultationen, Einzelprüfungen, Verteidigungen o.ä. stattfinden. Weitere Maßnahmen und ausführliche Hinweise finden Sie in unseren FAQ unter www.htw-dresden.de/corona Diese werden ständig aktualisiert. Bitte informieren Sie sich regelmäßig und wenden sich an die auf der Webseite genannten Ansprechpartner*innen. Bitte tragen Sie alle durch die Einhaltung dieser Regeln dazu bei, die sozialen Kontakte weitestgehend einzuschränken, um so die Zahl der gleichzeitig Erkrankten so gering wie möglich zu halten und Zeit für vorbereitende Maßnahmen zu gewinnen.

    HTW Dresden Gang
  • Professorin Katrin Salchert zur Rektorin der HTW Dresden bestellt

    17.03.2020
    Pressestelle

    Am 10. Dezember 2019 hatte der Erweiterte Senat der HTW Dresden die Chemikerin, die seit 2015 als Vizepräsidentin für Wissens- und Technologietransfer und Struktur an der BTU Cottbus tätig war, zur Rektorin gewählt. Prof. Katrin Salchert tritt die Nachfolge von Prof. Roland Stenzel an, dessen zweite Amtszeit im März endet.

    Staatsminister Gemkow, Slachert
  • Laborschließung

    16.03.2020
    Informatik / Mathematik

    PC-Labor
  • Durchführung der Sprachlehrveranstaltungen

    13.03.2020
    Informatik / Mathematik

    Bitte beachten Sie die Information zur Durchführung der Sprachlehrveranstaltungen des Zentrums für fachübergreifende Bildung . Diese können jederzeit aktuelle unter https://www.htw-dresden.de/news/durchfuehrung-der-sprachlehrveranstaltungen nachgelesen werden. Alle lehrveranstaltungsbezogenen Informationen werden über die OPAL-Kurse verteilt. Daher ist es unerlässlich, dass Sie sich zeitnah in den für Ihre Sprachlehrveranstaltung vorgesehene OPAL-Kurs einschreiben.

    Pinnwand mit Merkzetteln
  • Corona-Virus: Start der Präsenzveranstaltungen auf den 04. Mai 2020 verschoben

    12.03.2020
    International

    Angesichts der aktuellen Situation hat die Hochschulleitung der HTW Dresden beschlossen, den Beginn der Präsenzveranstaltungen im Sommersemester 2020 auf den 04. Mai 2020 zu verschieben. Bis zum 03. Mai 2020 findet demnach keine Präsenzlehre statt. In dieser Zeit sind die Gebäude der HTW Dresden für die Studierenden nicht zugänglich. Die Bibliothek wird in eingeschränkter Weise zur Verfügung stehen. Lehrveranstaltungen können weiterhin durchgeführt werden, indem verstärkt digitale Angebote des E-Learning genutzt werden. Die Lehrenden werden mit den Studierenden Kontakt aufnehmen, um zu klären, wie die Zeit am besten für das Selbststudium und/oder im Rahmen von virtueller Lehre genutzt werden kann. Wir informieren fortlaufend über die Website der HTW Dresden und per Mail über die weitere Entwicklung. Bitte beachten Sie auch die beschriebenen Verhaltenshinweise. Sowohl Studierende als auch Mitarbeiter sollten sicherstellen, dass sie per Mail erreichbar sind. Die Hochschulleitung appelliert in diesem Zusammenhang an das Verantwortungsbewusstsein aller Studierenden und Mitarbeiter sich selbst und anderen Personen gegenüber. Mit einem Selbststudium zu Hause können Sie alle dazu beitragen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Aktuelle Informationen und Handlungsanweisungen der Stadt Dresden

    Leerer Gang im Seminargebäude
    HTW Dresden/ Peter Sebb

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