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Coronavirus: Start der Präsenzveranstaltungen auf den 14. April verschoben
12.03.2020PressestelleIn dieser Zeit sind die Gebäude der HTW Dresden für die Studierenden nicht zugänglich. Die Bibliothek wird in eingeschränkter Weise zur Verfügung stehen ( Weitere Hinweise finden Sie hier. ). Lehrveranstaltungen können weiterhin durchgeführt werden, indem verstärkt digitale Angebote des E-Learning genutzt werden. Die Lehrenden werden mit den Studierenden Kontakt aufnehmen, um zu klären, wie die Zeit am besten für das Selbststudium und/oder im Rahmen von virtueller Lehre genutzt werden kann. Wir informieren fortlaufend über die Website der HTW Dresden und per Mail über die weitere Entwicklung. Sowohl Studierende als auch Mitarbeiter sollten sicherstellen, dass sie per Mail erreichbar sind. Die Hochschulleitung appelliert in diesem Zusammenhang an das Verantwortungsbewusstsein aller Studierenden und Mitarbeiter sich selbst und anderen Personen gegenüber. Mit einem Selbststudium zu Hause können Sie alle dazu beitragen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

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Erster Industrial IoT Innovation Brunch an der HTW Dresden
12.03.2020Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / Mathematik Pressestelle Transfer70 Experinnen und Experten aus Forschung und Wirtschaft tauschten sich im Rahmen des Industrial IoT Innovation Brunch zu Neuigkeiten zum Thema Industrie 4.0 aus, blickten auf zahlreiche erfolgreiche Kooperationen zurück und nutzten die Gelegenheit, kommende Projekte zu diskutieren. Mit der Veranstaltung bedankte sich die Arbeitsgruppe Smart Production Systems für das bisherige Vertrauen und die gelungene Zusammenarbeit bei seinen Förderern, Forschungs- und Industriepartnern. Das Motto „Digitalisierung live erleben“ stand ganz oben auf der Agenda: Zahlreiche, innovative Demonstratoren konnten ausprobiert und die Forschungsinfrastruktur der HTW Dresden kennengelernt werden. Alle Mitglieder der Arbeitsgruppe standen für Gespräche bereit. Die Keynote hielt Herr Kretek vom Projektträger Jülich zum Thema „Überblick über die fachhochschulpolitischen Aktivitäten des Bundes". Dr. Uwe Wieland von der Volkswagen AG gab spannende Einblicke in die Vorhaben zum „Software Development Center für Produktion und Logistik in der Automobilindustrie". In vier thematischen Workshops konnten sich die Teilnehmer anschließend zu Visionen für die Fabrik der Zukunft, der selbstorganisierten Fertigung, der Mensch-Maschine-Interaktion und dem digitalen Zwilling austauschen. „Die Teilnehmer und wir fanden das Event rundum gelungen und möchten es gern zu einer Regelveranstaltung etablieren. Wir bedanken uns bei allen, die unsere Veranstaltung unterstützt haben und freuen uns auf viele weitere Kooperationen.", resümiert Projektleiter Prof. Dirk Reichelt.

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Geowissenschaftler arbeiten an den Nasca-Linien in Peru
11.03.2020Geoinformation PressestelleDie Zeichnungen in der Wüste rund um die Städte Nasca und Palpa im Süden Perus gehen zurück auf die Nasca-Kultur, die ihre Blütezeit zwischen 200 v. Chr. und 650 n. Chr. erlebte. Seit 1994 steht sie als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO. Bereits seit 25 Jahren arbeiten Dr. Bernd Teichert, Professor für Photogrammetrie und Fernerkundung und Christiane Richter von der Fakultät Geoinformation an der HTW Dresden gemeinsam mit Generationen von Studentinnen und Studenten im sogenannten Nascaprojekt. Sie erfassen und katalogisieren die Linien und Figuren in der Wüste. Bei der diesjährigen interdisziplinären Feldkampagne unter Leitung von Dr. Kerstin Hartsch (IPROconsult Dresden) werden mithilfe verschiedener geowissenschaftlicher Methoden der Zustand sowie die Veränderungen der von Zerstörung bedrohten Bodenzeichnungen erfasst. Neben geochemisch-mineralogischen Untersuchungen von Probenmaterial, geophysikalischen Geländemessungen und Verfahren zur Datierung der Linien steht auch eine Befliegung ausgewählter Gebiete mit UAV (Drohnen) zur Gewinnung von hochauflösenden multispektralen Aufnahmen auf dem Programm. Die Befliegung wird von Mitarbeitern der Grupo de Innovación Tecnológica (GIT) der Pontificia Universidad Católica del Perú (PUCP) durchgeführt. Für die Vermessungsarbeiten zur Georeferenzierung sowohl der Befliegungsdaten als auch sämtlicher geowissenschaftlicher Untersuchungen ist Christiane Richter zuständig. Unterstützt wird sie hierbei von Studierenden der TU Clausthal der Pontificia Universidad Católica del Perú in Lima. Alle Untersuchungen im Rahmen dieses Langzeitprojektes dienen dazu, Konzepte zu erarbeiten, wie das Weltkulturerbe der Linien und Figuren von Nasca auch unter den Bedingungen von weltweiten Klimaveränderungen erhalten werden kann. Die Arbeiten im nördlichen Teil der Atacama-Wüste mit Temperaturen bis über 40°C stellen sowohl für die Exkursionsteilnehmer als auch für die eingesetzte Messtechnik eine große Herausforderung dar. Die Messflächen dürfen nur wenige Personen mit Spezialschuhwerk betreten, um die Auswirkungen möglichst gering zu halten.

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FITS | Unterwasserdokumentation einer mittelalterlichen Burg im Hald See bei Viborg, Dänemark
10.03.2020Forschung Informatik / MathematikIn der vergangenen Woche unterstützte das Archaeonautic-Team der HTW Dresden um Professor Block-Berlitz dänische Archäologen des Museums Viborg bei einer Dokumentation im See „Hald Sø“ bei Viborg in Dänemark. Die im Flachwasserbereich befindlichen Überreste einer mittelalterlichen Befestigung aus dem 15. Jahrhundert wurden mit dem semi-autonomen Unterwassersystem Manio mit einer Vielzahl von Kameras aufgenommen. Unterstützt wurde diese Dokumentation durch Multicopter. Durch die Kombination der Über- und Unterwasseraufnahmen soll ein detailliertes 3D-Modell errechnet werden, das bei der Interpretation der über- und unter Wasser vorhandenen Bauteile der Ruine helfen soll, aktuelle archäologische Fragestellungen zu klären. Diese Aufnahmen werden in den kommenden Wochen ausgewertet. Auf der Archaeonautic-Projektseite werden aktuelle Ergebnisse vorgestellt. Begleitet wurde die Dokumentation durch dänische Fernsehteams und Journalisten. Diese Beiträge werden ebenfalls auf der Projektseite zusammengestellt. Ansprechpartner Projekt Archaeonautic: Prof. Dr. Marco Block-Berlitz ( marco.block-berlitz@htw-dresden.de ) Ansprechpartner Museum in Viborg: Jesper Hjermind ( jeh@viborg.dk )

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FITS | Rückblick Safer Internet Day 2020
10.03.2020Forschung Informatik / MathematikDabei fiel dem Roboter "August der Smarte" die Ehre zu teil, eine Teilmoderation der Eröffnungsrede zu halten. Neben der ganztägig stattgefundenen Standarbeit, bei der sich interessierte Schüler*Innen mit den Forschenden über die Projekte Care4All, MINT und KISS-MINT austauschen konnten, lauschten mehrere Schulklassen einer kleinen Auswahl von Vorträgen. Den Start der Vorträge übernahm Roboter August und die Arbeitsgruppe Künstliche Intelligenz / Kognitive Robotik, mit einer Vorstellung des aktuellen Stands der Technik und dem Aufzeigen einiger Chancen und Risiken, welche im Einsatz mit Robotik und verschiedenen IoT Technologien auftreten. Anschließend nahm die Arbeitsgruppe Industrie 4.0 die Schüler*innen mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte berühmter Angriffe auf IT-Infrastrukturen und gab Ratschläge für die sichere Verhaltensweise im Netz und den Umgang mit persönlichen Daten. Der Vortragsblock wurde geschlossen durch den Dekan der Fakultät Informatik / Mathematik, Prof. Dr. rer. pol. Torsten Munkelt, welcher die Zuhörer mittels spannender Anekdoten in die Wirtschaftsinformatik einführte.

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Wissenschaftler der Kraftfahrzeugmechatronik entwickeln neuen Messroboter
10.03.2020Maschinenbau Pressestelle TransferDer Messroboter umrundet in Schrittgeschwindigkeit eigenständig immer wieder das zu prüfende Fahrzeug in einem vorher definierten Raster und ermittelt die Feldstärken für jeden gewünschten Messpunkt. Der Fahrzeugschlüssel steckt dabei in einem Kasten an einem Liftsystem, das die unterschiedlichen Tragemöglichkeiten und -höhen wie zum Beispiel in der Hand-, Sport- oder Brusttasche simuliert. Sobald eine Ent- oder Verriegelung erkannt und von der Fahrzeugelektronik übertragen wird, führt der im Roboter verbaute Lidar-Scanner eine Abstandsmessung zwischen Schlüssel und Fahrzeug durch. Auch das gesamte Umfeld des Fahrzeugs wird erkannt und vermessen. Diese Daten werden live an einen Zentralrechner übermittelt und in einer Grafik dargestellt. „Mit dem Roboter sind wir nicht nur viel schneller in der Absicherung, sondern auch präziser. Wir erhalten ein detailliertes und vor allem objektives Ergebnis. Die Validierung kann damit schon vor der ersten Fahrerprobung beginnen, “ erklärt Martin Hilt, Innovations- und Digitalisierungsbeauftragter des BMW Werks München, die Vorteile des neuen Systems. „Es gibt verschiedene Anforderungen an eine automatisierte Prüftechnik. Hauptproblem ist die genaue Erkennung des Testfahrzeugs mittels Laserscanner. Verschiedene Lackierungen führen hier zu Unsicherheiten, entsprechend mussten verschiedene Systeme genau analysiert werden. Noch zu entwickeln ist eine abgesicherte Version für den Nachtbetrieb ohne Bediener, hier müssen auch Fragen der Betriebssicherheit beantwortet werden.“, beschreibt Projektleiter Dr. Toralf Trautmann, Professor für Kraftfahrzeugmechatronik die Herausforderung. Der Roboter wird in leicht geänderter Konfiguration im BMW Werk Leipzig zur Prüfung der Umgebungssensorik im Nahbereich eingesetzt. Ein Transfer in andere Werke und die Erweiterung der Testmöglichkeiten sind im Gespräch. Das Projekt wurde am Zentrum für angewandte Forschung und Technologie (ZAFT) der HTW Dresden durchgeführt. Mehrere Studierende der Fahrzeugtechnik und der Elektrotechnik waren als studentische Hilfskräfte eingebunden.

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Semesterstart Sommersemester 2020: Orientierungswoche für Internationale Studierende
10.03.2020International PressestelleDen Auftakt bildete am Montag die offizielle Begrüßung der neuen Studierenden durch den Prorektor für Lehre und Studium, Prof. Ralph Sonntag. In den kommen Tagen werden die Studierenden die Hochschule und den Studienalltag kennenlernen. Unterstützt werden sie dabei von dem studentischen Verein faranto e.V. Neben organisatorischen Dingen, wie der Anmeldung beim Einwohnermeldeamt und die Studienorganisation stehen auch eine Tour durch die Studentenclubs der Stadt und ein Ausflug in die Sächsische Schweiz an.

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Neue Messtechnik für Studierenden-Praktika
09.03.2020Maschinenbau PressestelleZum Einsatz kommen die Messmittel, wie digitale, drahtlos angebundene Bügelmessschrauben und Messschieber, in den praktischen Übungen zur Vorlesung Fertigungsmesstechnik. Die Fertigungsmesstechnik behandelt alle Mess- und Prüfverfahren, die für industrielle Produktionsverfahren eingesetzt werden. Hier erlernen die Studierenden die Grundlagen der geometrischen Messung und erhalten einen umfassenden Überblick über verschiedene Messverfahren. „Mit den neuen Geräten können die Studierenden die in der Vorlesung vermittelten Grundlagen zu Handmessmitteln, Messabweichungen und zur Messsystemanalyse praktisch vertiefen“, so Dr. Thomas Rosenbaum, Professor für Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement. Die Messgeräte wurden von dem Verein Ausbildung Koordinatenmesstechnik (AUKOM) zur Verfügung gestellt. Die Fakultät Maschinenbau und der Verein, der sich in der Ausbildung für Fertigungsmesstechnik engagiert, pflegen enge Kontakte in Lehre und Forschung. So können Studierende im Wahlpflichtmodul Koordinatenmesstechnik das international anerkannte AUKOM-Zertifikat (Stufe 1) erwerben. Darüber hinaus fördert AUKOM drei Studierende der Produktionstechnik im Rahmen des Deutschlandstipendiums.

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15. LeLa-Jahrestagung: Größtes internationales Netzwerktreffen der Schülerlabore in Dresden
06.03.2020Lehre PressestelleDamit ist die LeLa-Jahrestagung die bedeutendste Tagung der Schülerlabore im deutschsprachigen Raum. Veranstaltet wird sie vom LernortLabor - Bundesverband der Schülerlabore e.V. Mit dem diesjährigen Schwerpunktthema "Digitale Welten" greift die Tagung das Schwerpunktthema von Entwicklung und Forschung im Raum Dresden auf, um es im Kontext der Schülerlabore zu beleuchten. Digitale Welten spielen eine immer größere Rolle in Leben der Kinder und Jugendlichen. Dabei steht die „Forschung zum Selbermachen“ im Mittelpunkt, bei der Wissenschaft hautnah erlebt wird. Das bieten zurzeit über 400 Schülerlabore im deutschsprachigen Raum. Diese besonderen außerschulischen Lernorte ergänzen durch ihre innovative Lehr- und Lernkultur besonders den Schulunterricht im MINT-Bereich und tragen besonders bei Jugendlichen zur Wissenschaftskommunikation bei. Während der Jahrestagung präsentieren sich viele Schülerlabore mit Vorträgen und Postern. Spannende Themen, die auch in Schülerlaboren praktisch umgesetzt werden können, werden in Plenar-Vorträgen während der Tagung behandelt. So wird u. a. Professor Dirk Reichelt, Leiter der Modellfabrik Industrie 4.0 an der HTW Dresden, das Industrial IoT Test Bed vortstellen und darüber berichten, warum Maschinen in der Fabrik der Zukunft (zu)sehen, (zu)hören und (mit)fühlen müssen. Vortragssessions und Workshops unter anderem zu Augmented Reality runden das Programm ab. Schülerlabore aus Dresden präsentieren sich während einer Labor-Tour. Zum ersten Mal wird in diesem Jahr von LernortLabor der LeLa-Preis vergeben. Der Preis zeichnet besondere Angebote von Schülerlaboren aus. Zusätzlich wird ein Preis für herausragende Schülerprojekte vergeben, die in Kooperation mit Schülerlaboren bearbeitet wurden.

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Arbeitsgruppe Technische Chemie Teil des Zukunftsclusters smart4life
05.03.2020Forschung Landbau / Umwelt / Chemie PressestelleNeben Wissenschaftlern der TU Dresden ist Prof. Kathrin Harre Teil der Steuerungsgruppe. Ziel des Forschungsverbundes ist es, mit intelligenten Materialien und organischer Elektronik eine neue Schnittstelle zwischen Menschen, biologischen und digitalen Systemen zu schaffen. Das von der TU Dresden koordinierte Zukunftscluster wurde im Ideenwettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) „Clusters4Future“ aus insgesamt 137 Einreichung ausgewählt. Damit gehört es zu den 16 Projekten, die in den nächsten sechs Monaten mit 250.000 Euro gefördert werden. Der Wissenschaftlerverbund um den Koordinator Prof. Karl Leo (TUD) und den Mitgliedern der Steuerungsgruppe Prof. Gianaurelio Cuniberti (TUD), Prof. Jochen Hampe (TUD), Prof. Carsten Werner (TUD) und Prof. Kathrin Harre (HTW Dresden) ist nun dazu aufgerufen, in den kommenden Monaten eine Clusterstrategie zu erarbeiten. Die Arbeitsgruppe Technische Chemie um Prof. Kathrin Harre beschäftigt sich bereits seit einigen Jahren mit der Entwicklung biobasierter Materialien, sowohl im medizinischen (MeMoAthero) als auch im elektrischen (BioESens) Bereich. Diese Expertise ermöglicht es der Arbeitsgruppe, eine wichtige Rolle in dem geplanten Zukunftscluster einzunehmen. Von den 16 Clustern wird eine Expertenjury zum Jahresbeginn 2021 sieben auswählen, die dann durch die Zukunftscluster-Initiative „Clusters4Future“ in den kommenden zehn Jahren mit bis zu 450 Millionen Euro durch den Bund gefördert werden. Dabei sind Fördermittel in Höhe von bis zu fünf Millionen Euro pro Cluster und pro Jahr vorgesehen.
