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TEILVORHABEN | PRO-TRANSFER CHANGE MANAGEMENT

Saxony5 hat für sich als ein strategisches Ziel definiert, den Transfer als Gesamtaufgabe der beteiligten HAW zu behandeln. Unter der Prämisse, dass sich der Transfererfolg erhöhen soll, muss sich Saxony5 auch in seinem Selbstverständnis weiterentwickeln. Es gilt, Transfer als separate Mission wissenschaftlicher Arbeit wahrzunehmen, die mit Lehre und Forschung einen permanenten Dreiklang bildet. Perspektivisch soll sich nahezu jeder Wissenschaftler des Saxony5 in der Transfer-Verantwortung sehen und alle Bereiche der Hochschulen sollen den Transfer in den eigenen Planungen berücksichtigen. Den hauptamtlich mit Transferaufgaben Betrauten in den Organisationspunkten und Forschungsreferaten wächst damit zunehmend die Aufgabe der Transfer-Koordination und der methodischen Serviceleistung zu.

Veranstaltungen

Mit der Frage, wie digitale Forschungsdaten auf Dauer nachnutzbar gemacht werden können, sehen sich zunehmend auch die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) konfrontiert.

Um die sächsischen HAW hierfür zu sensibilisieren und sich über verschiedene – organisatorische, rechtliche und infrastrukturelle – Aspekte auszutauschen, bot die HTW Dresden heute eine Infoveranstaltung zum Thema Forschungsdatenmanagement (FDM).

Im Zentrum von „FDM meets HAW Sachsen“ stand das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt „Vernetztes Forschungsdatenmanagement an Hochschulen für angewandte Wissenschaften am Beispiel der HTW Dresden“ (FoDaMa HTWD), welches seit Juli 2017 im Prorektorat für Forschung und Entwicklung bearbeitet wird. „Wir sehen uns als Koordinator und Initiator von Serviceangeboten zum Thema Forschungsdaten an der HTW Dresden. Wichtig ist uns die Pilotfunktion für die Etablierung des Themas an weiteren sächsischen Hochschulen. Für sie sollen unsere Erkenntnisse bestmöglich nachnutzbar sein“, so Prorektor Prof. Knut Schmidtke, zugleich Leiter des FoDaMa-Projekts sowie des Verbundprojektes Saxony5. In dem ebenfalls vom BMBF als auch der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz geförderten Saxony5-Verbund kooperieren die fünf sächsischen HAW seit Anfang 2018 intensiv im Bereich Wissens- und Technologietransfer.

Zwei weitere Beiträge externer, lokaler FDM-Akteure rundeten die Veranstaltung ab: Philipp Krahn und Paul Baumann vom Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Medienrecht (IGEWeM) der TU Dresden gaben einen Überblick zu rechtlichen Rahmenbedingungen des Forschungsdatenmanagements. Darüber hinaus präsentierte Holger Mickler vom Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH) der TU Dresden das in Zusammenarbeit mit der TU Bergakademie Freiberg entwickelte Repositorium OpARA, das zur Langzeitarchivierung und Veröffentlichung von Forschungsdaten genutzt werden kann.

Über die Vorträge hinaus entstand zwischen den anwesenden Hochschulvertretern der Leitungsebene, Forschungsreferate und Bibliotheken sowie Teilnehmern aus dem Sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) ein intensiver Austausch zum Thema Forschungsdatenmanagement.