Studierendenberichte

DAS SAGEN UNSERE STUDIERENDEN ÜBER IHR STUDIUM AN DER HTW DRESDEN

Erik (Elektrotechnik)

Erik studiert im Studiengang "Elektrotechnik und Informationstechnik" an der HTW Dresden. Begeistert von der Zukunft des Automobils, entschied er sich für die Vertiefung im Bereich "elektrische Energie- und Antriebstechnik" und lernt nun im sechsten Semester, wie Elektroautos aufgebaut werden und sich zukünftig weiterentwickeln.

Elektroautos faszinieren mich seit es sie gibt. Der Aufbau und die Entwicklung sind in meinen Augen ein spannendes Thema, welches in der Zukunft noch sehr wichtig sein wird. Des Weiteren begeistere ich mich für die Energieerzeugung, Übertragung und Verteilung von elektrischer Energie. Ganz nach dem Motto: "Vom Kraftwerk bis zur Steckdose". Zum Schluss finde ich es einfach faszinierend, dass man Strom zwar nicht sehen kann, wir ihn jedoch heutzutage fast überall benötigen und ein Leben ohne unvorstellbar wäre. Sei es für das Handy oder den Kühlschrank bis hin zum Licht.

Meistens besteht er aus ein bis drei Lehrveranstaltungen (Vorlesung oder Übung) und einem gewissen Teil Selbststudium. Außerhalb des Hörsaals sitze ich mit meinen Kommilitonen ebenfalls gerne in der Bibliothek oder zu Hause um gemeinsam zu Lernen. Wenn die Zeit für das Studium rum ist, kommt am Nachmittag meistens der Sport oder die gemeinsame Zeit mit Freunden und Familie. Im Allgemeinen ist ein typischer Studientag angenehm gestaltet, da man ein hohes Maß an Flexibilität hat.

Ganz klar das gesamte Umfeld aus Professoren, Kommilitonen und Freizeit. Die Nähe zu den einzelnen Professoren macht das Studieren unglaublich angenehm, da man bei Fragen und Problemen immer auf diese zugehen kann. Es wird einem geholfen und viele sind sehr entgegenkommend. Der zweite Aspekt sind natürlich die Mitstreiter. Sei offen für neue Kontakte, schließlich studiert man zusammen und nicht gegeneinander. Hinzukommt, dass es nichts Besseres gibt als nach dem Studium gemeinsam mal in eine Bar zu gehen und gemütlich ein Bier zu trinken. Freunde im Studium runden das ganze perfekt ab und machen es zu einer tollen Zeit. Als letztes ist für mich auch Verbindung von Sport und Lehre ein wichtiger Aspekt. Eine gesunde Mischung aus körperlicher Fitness, mit Hilfe verschiedenster Angebote die es an der HTW gibt und geistiger Fitness die im Hörsaal gestärkt wird ist es ein wirklich schönes Gesamtpaket. Gerade weil man auch durch den Sport neue Freunde findet und zwischen dem ganzen Studienstress einfach mal den Kopf frei bekommt.

So schön auch alles ist, gibt es natürlich Punkte die einen hin und wieder stören. Zum einen sind die Praktika (so heißen praktische Lehrveranstaltungen, sie finden meistens im Labor oder in Werkstätten statt) oft mit viel Vor- und Nachbereitung (Protokoll etc.) verbunden und ist man erst im Praktikum, muss man teilweise in recht knapper Zeit fertig werden, wodurch Stress entstehen kann.

Eine Möglichkeit, die ich in Betracht ziehe, ist nach meinem Diplom-Abschluss noch einen Master zu machen. Pläne für mein zukünftiges Berufsleben habe ich aber noch keine genauen. Natürlich sollte mein späterer Beruf am besten in die Richtung meiner Vertiefung gehen – aber da habe ich mich noch nicht festgelegt. Bei einem guten Abschluss stehen einem am Ende alle Türen offen.

Student im Labor
privat

Thomas (International Business)

Thomas studiert im vierten Semester International Business an der HTW Dresden.

Für mich war es sehr wichtig, betriebswirtschaftliches Wissen mit einem internationalen Umfeld zu verknüpfen, weil dies durch unsere globalisierte Welt immer mehr an Gewicht gewinnt. Durch die Mehrsprachigkeit des Studiengangs und die Pflichtaufenthalte im Ausland ist mir das hier sehr gut möglich. Außerdem kann man sich so von der grauen Masse der Betriebswirtschaftler hervorheben und seinen Lebenslauf bunter gestalten.

Das Studium besteht größtenteils aus Vorlesungen in der Uni. Im dritten Semester darf man dann seine Vertiefungsmodule wählen, um sich sozusagen auf einen bestimmten Schwerpunkt zu spezialisieren (z.B. Controlling oder Marketing). Das fünfte und siebte Semester verbingt man jedoch im Ausland, wobei man bei letzterem ein Praktikum bei einem Unternehmen absolviert, worüber man dann seine Bachelorarbeit schreibt. Spätestens hier wendet man dann sein Theoriewissen praktisch an, aber auch schon in den Vorlesungen versuchen die Professoren uns nah an der Realität zu schulen.

 

Die HTW bietet weitläufige Unterstützung bei der Suche nach einer Universität im Ausland. Dort kommt uns das große Netzwerk an Partneruniversitäten der HTW sehr zu Gute. Zudem gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten wie Erasmus oder Programme vom DAAD, die einen finanziell im Ausland unterstützen.

Ganz wichtig sind Vorkenntnisse in Englisch sowie in Französisch oder Spanisch. Außerdem sollte man noch etwas von Mathe verstehen, da dies gerade im Grundstudium vorausgesetzt wird.

 

Da bin ich mir leider noch sehr unsicher. Möglicherweise verfolge ich meine momentanen Schwerpunkte mit Finanzierung und Controlling und versuche, im Bankenwesen Fuß zu fassen.

 

Foto; Student Thomas Pleiß sitzt im HomeOffice an seinem Schreibtisch vor einem Laptop. Er hält mi der einen Hand die Computermaus fest.
Thomas Pleiß

Sina (Betriebswirtschaftslehre)

Sina studiert Betriebswirtschaftslehre im 6. Semester an der HTW Dresden.

Ich habe mir den Studiengang gewählt, um die verschiedenen wirtschaftlichen Abläufe kennenzulernen und einen Einblick in die unterschiedlichen Bereiche eines Unternehmens und wie diese zusammenwirken zu bekommen. Außerdem fand ich die Möglichkeit, mich in dem Bereich Marketing vertiefen zu
können, sehr ansprechend.

Die Vorlesungen sind meistens mit einer Übung verbunden, damit die gelernten Inhalte angewandt und Fragen gestellt werden können. In verschiedenen Modulen bekommt man bereits während des Studiums sehr
praxisnahe Einblicke in die Betriebswirtschaft (z.B. gibt es ein Unternehmensplanspiel oder das Projekt-/ Krisenmanagement Modul).
Vom ersten bis zum dritten Semester werden die Studieninhalte in einem Stundenplan vorgegeben. Ab dem vierten Semester gibt es die Möglichkeit sich Module selbst zu wählen. Um auch einen praktischen Einblick in das spätere Berufsfeld zu bekommen, findet
ein Pflichtpraktikum im siebten Semester statt.

 

Die Vor- und Nachbereitung der Vorlesungen nimmt auf jeden Fall eine gewisse Zeit neben dem Studium in Anspruch.
Es kommt immer darauf an, wie gut dir das Fach liegt und auch ob Belegarbeiten oder Vorträge Teil einer Prüfungsleistung sind.

Wichtige Voraussetzung ist eine gewisse Affinität für unternehmerisches Denken und Handeln, Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen und Spaß am Umgang mit
Zahlen. Da Wirtschaftsmathe und auch Statistik wesentlicher Bestandteil des Studiums sind, sollte man auf jeden Fall Interesse und sehr gute Vorkenntnisse in diesen Thematiken haben. Auch gute Fremdsprachenkenntnisse sind vom Vorteil.

 

Es gibt die Möglichkeit, an einer Partnerhochschule ein Semester im Ausland zu studieren. Auch für das Pflichtpraktikum (im siebten Semester) gibt es Möglichkeiten, dieses im Ausland zu absolvieren.

 

Sina im HomeOffice

Anna (Wirtschaftsingenieurwesen)

Anna studiert Wirtschaftsingenieurwesen im 4. Semester.

 

Mein Interesse für Technik wurde durch einige Praktika in Industrieunternehmen vor dem Studium geweckt, in denen mich speziell die Produktionsprozesse sowie deren Organisation und Optimierung fasziniert haben. Ich fand es super spannend, was durch die heutigen Technologien alles möglich ist und habe mich dann nach passenden Studiengängen umgesehen.
Für mich ist die Verknüpfung von technischem und wirtschaftlichem Knowhow der perfekte Mix, da ich schon immer vielen unterschiedlichen Themengebieten aufgeschlossen war. Also ist es am Ende Wirtschaftsingenieurwesen geworden.

Das Studium besteht aus Vorlesungen und Übungen/Seminaren sowie auch aus technischen Laborpraktika. Der Anteil wirtschaftlichen und technischen Modulen liegt so ca. bei 50/50.
In den Vorlesungen stellt der Professor in Form einer Präsentation die Themen des jeweiligen Moduls vor. Innerhalb der Woche folgen Übungen/Seminare, in denen die Inhalte durch Übungsaufgaben wiederholt und vertieft werden. In den Laborpraktika werden wie im Physikunterricht Versuche durchgeführt, protokolliert und analysiert.
Allgemein kann man sagen, dass die Inhalte mit gutem Bezug zur Praxis vermittelt werden. Die Professoren können durch ihre Erfahrungen aus dem Berufsleben das Wissen praxisnah vermitteln und auf essenzielle Kompetenzen hinweisen.

 

Das kommt darauf an wie fleißig und was für ein Lerntyp man ist. Ich mache persönlich lieber während des Semesters etwas mehr zu Hause, damit ich in den drei Wochen der Prüfungsphase weniger gestresst bin und auch noch etwas Freizeit habe. Ich würde sagen so ca. 7-10 Stunden in der Woche.

 

Eventuell ist es für einige Studienanfänger, deren Abitur schon etwas länger her ist, von Vorteil einen Mathevorkurs zu machen. Einfach um alle Grundlagen wieder aufzufrischen. Ansonsten habe ich keinen richtigen Tipp zur Vorbereitung. Das Wichtigste ist, dass man Interesse an den Fächern hat und Motivation für das Studieren an sich mitbringt. Den Rest kann man sich innerhalb des Studiums aneignen

 

Im 5. Semester gibt es die Möglichkeit an eine der Partnerhochschulen der HTW ein Auslandssemester zu absolvieren. Die Auswahl der Hochschulen ist riesig und reicht von zahlreichen Hochschulen in Europa bis hin nach Südkorea oder Kanada. In unserem Studiengang bietet es sich an ins Ausland zu gehen. Unser Modulplan ist extra so aufgebaut, dass es im 5. Semester viele Wahlmodule gibt. Diese können auch im Ausland absolviert und trotzdem für das Studium angerechnet werden.

 

Gerade wenn es auf die Prüfungsphase zugeht, kann alles etwas viel und sehr stressig werden. Man verbringt die Tage nur noch in der Bibliothek und ist am Lernen. Da wünscht man sich schon das ein oder andere Mal die wohlverdienten Semesterferien.

Ich werde auf jeden Fall einen Master machen. Wo steht aber noch nicht fest.

Foto; Studentin Anna aus dem Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen. Anna hat rauche Haare, die zusammengebunden sind, trägt eine Sonnenbrille, eine rote Jacke, darunter ein weißes T-Shirt mit schwarzem Muster. SIe hat eine Tasche umgehangen und hält einen Zettel in der Hand, dabei lächelt sie. Im Hintergrund ist ein historisches Gebäude zu sehen.
Anna-Sophie Heinze

Sophie (International Business)

Sophie studiert International Business im 4. Semester an der HTW Dresden.

Ich habe mich für den Studiengang entschieden, weil er mir eine gute Mischung aus Sprachen, Kultur und gleichzeitig Analytischem und Zahlen gab. (Keine Sorge, ich habe die Vertiefung Finanzierung und Controlling gewählt, es gibt zum Beispiel auch Personal und Marketing. Dort ist der „Zahlenanteil“ deutlich geringer).

 

Im Schnitt hatte ich pro Tag 2 bis 3 Vorlesungen/Übungen, manchmal hatte ich Glück und ein Tag war ganz frei, dafür ein anderer voller. Zwischen den Vorlesungen wird dann schnell in der Cafeteria vorbeigeschaut und sich ein kleiner Snack geholt. Nach den Vorlesungen ging es meist an die Nach- bzw. Vorbereitung in der Bibliothek oder auch zuhause. Wenn der Tag in Sachen Studium abgeschlossen ist, habe ich noch genug Zeit, um mich mit Freunden an der Elbe zu treffen.

Am besten gefällt mir die Nähe zwischen Studierenden und Professor*innen sowie auch unter den Studierenden. Da die Kurse doch recht klein sind, ergibt sich immer eine sehr angenehme und offene Lernatmosphäre, die ich sehr schätze.

 

Man sollte sich bewusst sein, dass die ersten zwei Semester die Härtesten sind. Es werden viele wirtschaftliche Grundlagen vermittelt, die mehr oder weniger wichtig für den weiteren Verlauf sind. Hierbei stechen immer die Mathematiklastigen Module hervor: Zum Beispiel: Wirtschaftsmathematik 1 und 2, Statistik, Investition und Finanzierung. Davon sollte man sich auf keinen Fall abschrecken lassen!

Im Studiengang „International Business“ sind zwei Auslandsaufenthalte integriert. Das erste im 4., um Erfahrungen an einer ausländischen Uni zu sammeln, und das 7., um ein Praktikum in einem ausländischen Unternehmen zu machen und die Bachelor Arbeit zu schreiben.

 

Foto, Studentin Sophie Cordes sitzt auf einer Wiese und lächelt. Im Hintergrund ist ein Fluss zu sehen. Sophie hat blonde, mittellange Haare, trägt eine Brille, hat Ohrringe und hat eine braune Augenfarbe. Sie trägt ein hellblaues Oberteil mit dünnen Trägern und Knöpfen. Zudem trägt sie noch eine Kette mit einem Anhänger.
Sophie Cordes

Emilie (Gartenbau)

Emilie studiert im vierten Semester Gartenbau an der HTW Dresden.

Ich habe mich dafür entschieden, weil ich gerne etwas studieren wollte, womit ich nach dem Studium nicht hinter dem Schreibtisch lande. Ich arbeite gern draußen an der frischen Luft.

Das Studium umfasst zwei Fachrichtungen – Produktionsgartenbau und Garten/Landschaftsbau (meine Fachrichtung). Klassisch wird noch fachrichtungsfrei im Grundstudium begonnen, ab dem dritten Semester ist durch die Wahlpflichtfächer dann die Spezialisierung in eine der beiden Richtungen möglich. Die Verzahnung von Theorie und Praxis ist den meisten Fach-Professoren außerhalb der Grundlagen wie Mathematik sehr wichtig. Jedes Semester sind ein oder mehrere Module dabei, die durch Praktika und Exkursionen oder direktes Unterrichten im Freien den direkten Bezug zur Praxis herstellen. Beispiele dafür wären viele Übungen mit dem Mikroskop, das Chemiepraktikum im zweiten Semester und wöchentliche Streifzüge mit Frau Professor Rietze, die Pflanzenkenntnis draußen auf dem Gelände des Pillnitzer Campuses und des Schlossparks unterrichtet.
Im vierten Semester, also genau in der Mitte, findet das Praxissemester statt, das jeder Student in einem Betrieb seiner Fachrichtung absolviert. Im sechsten Semester hat jede Fachrichtung ein größeres, fachspezifisches Projekt zu realisieren, im siebten Semester wird im Idealfall dann die Bachelorarbeit geschrieben.
Aber natürlich gehört, wie in jedem MINT-Fach, auch bei uns trockene Theorie wie Mathe, Physik oder BWL mit zum ganz normalen Studienwahnsinn dazu.

 

Das Praxissemester kann, teils sogar über die Hochschule organisiert, im Ausland absolviert werden. Viele der Profs empfehlen auch immer wieder, die Möglichkeiten zu nutzen und zum Beispiel ein Semester an einer der Partnerhochschulen der HTW im Ausland zu machen. Wenn dieses Interesse besteht, bekommt man von vielen Seiten Rat und Hilfe, um das möglich zu machen.

Es ist sinnvoll, sich noch einmal Mathe und Physik aus dem Abi in Erinnerung zu rufen – beides klassische Zweitversuchsfächer.

 

Ich spiele mit dem Gedanken, noch einmal eine komplette Kehrtwende zu machen, und noch eine Ausbildung zur Sanitäterin ans Studium zu hängen. Ansonsten ist bisher mein Wunsch, noch eine Ausbildung zur Floristin zu machen und in einem Betrieb für florale Gestaltung anzufangen.

 

Die Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie hat Informationen und Wissenswertes für Studienbewerber zusammengestellt. Hier geht´s zum ► Link.

Emilie

Max (Elektrotechnik)

Max studiert Elektrotechnik im vierten Semester und vertiefte sich im Bereich "Automatisierungstechnik und technische Informatik". Besonders begeistert ist er von den vielfältigen Tätigkeitsfeldern, welche die Elektrotechnik bietet und der praxisnahen Ausbildung an der HTW Dresden.

Automatisierungstechnik ist ein so breites und vielfältiges Tätigkeitsfeld, dass ich hier in verschiedensten Bereichen später tätig sein kann und dabei meinen Interessen treu bin. Mit der Verknüpfung zur Informatik kann ich viele technische Sichtweisen abstrahieren, Probleme aus verschiedenen Blickwinkeln lösen und - für mich am wichtigsten - die eigentliche Wertschöpfung mittels einer Software gestalten. Hier sehe ich auch gesicherte Arbeitsplätze für die nächsten Jahre und viele Aufgabenstellungen.

Grundsätzlich besteht das Studium aus vielen Modulen, die wiederum Semesterweise aus Übungen, Vorlesungen und vielleicht aus (Labor-)Praktika bestehen. Dabei sind Übungen und Vorlesungen oft gut aufeinander abgestimmt und die Übung wird meistens vom Professor selbst durchgeführt. 

Es gibt vor allem im Grundstudium viele Laborpraktika, die in Richtung physikalische Grundlagen ausgelegt sind. Dadurch bekommt man ein Gefühl und einen guten Querschnitt über vieles was mit der Arbeit als Ingenieur zu tun hat. Die Praktika später im Studium vertiefen sich dann je nach Spezialisierungsrichtung oder eröffnen neue Technologien und Anwendungen für die E-Technik. Die Praktika reichen dabei von einem Werkstattpraktikum, über Physik, zu den E-Technik und Elektronikpraktika, Versuchen der Regelungstechnik bis hin zu den komplexeren Versuchen in höheren Semestern, die dann mit Matlab, C oder Python softwareseitig unterstützt werden und die mehrere Module miteinander in Beziehung bringen. Die Praktika sind meistens Teil der Prüfungsleistung und werden mit einem Versuchsprotokoll inklusive Vorbereitungsaufgaben abgeschlossen. Das Studium selbst, ohne die Praktika, ist prinzipiell gut zu schaffen. Mit den Praktika hat man ab und an recht viel zu tun, aber auch eine spannende Abwechslung und sieht besser wofür man was braucht. 

 

Im 5. Semester findet für alle Studenten des Jahrgangs ein Praktikumssemester statt. In diesem Semester kann man entweder in einem Unternehmen arbeiten gehen – hier oder im Ausland – oder aber mit der Hochschule sich ein Auslandssemester organisieren. Dafür findet man im akademischen Auslandsamt viel Unterstützung. Ein Freund studiert beispielsweise im kommenden Wintersemester in Schweden weiter und verschiebt sein Praktikumssemester ans Ende des Studiums. Auch sowas lässt sich an einer kleinen Hochschule organisieren.

Physik können, ist nicht schlecht, aber tatsächlich gar nicht so kritisch da der Professor im 1. und 2. Semester absolut top ist! Eine gute Hilfe wäre ein Touch-fähiger Laptop zum Mitschreiben, keine Angst vor vielen Formeln und Mathe, Programmierkenntnisse und Interesse daran. Beispielsweise C, Python oder Matlab sind gute Einstiegssprachen um im HTW Elektrotechnik-Studium gut voran zu kommen. Es hilft außerdem sehr sich gedanklich ein Semester mehr für's Studium zu nehmen und in der Extrazeit über den Tellerrand hinaus zu schauen und als Studentische Hilfskraft bei den Professoren in Forschungsprojekten über sich hinauszuwachsen. Den entsprechenden Spirit dafür bekommt man beispielsweise durch ein mehrwöchiges Praktikum vor dem Studium – man braucht es nicht als Zugangsvoraussetzung – aber es hilft für die persönliche Motivation!

Im Bereich Drohnen und Robotik könnte ich mir viel vorstellen. Im Bereich der embedded Systeme gibts sehr viele spannende Anwendungen mit Mikrorechnern - beispielsweise mit der STM32 Familie oder Raspberry Pi's. Die klassische Regelungstechnik/Automatisierungstechnik ist ebenfalls sehr spannend. Langfristig interessieren mich Defense Projekte, embedded Anwendungen und Schnittstellenthemen wie auch die physikalisch-technische Ebene von Cyber Sicherheit. Durch mein Studium bin ich so breit aufgestellt, dass ich mich individuell mit einem Master, mit meiner ersten Arbeit oder mit meinem Praktikum sehr gut weiterentwickeln kann.

 

Max Leon studiert begeistert Elektrotechnik
HTW-DD/Peter Sebb

Christoph Steiner (Elektrotechnik-Absolvent)

Christoph absolvierte sein Diplom im Studiengang Elektrotechnik an der HTW Dresden. Nun studiert er Prozessinformatik im 2. Semester im Master. 

Ich habe eine riesige Faszination für technischen Fortschritt, für Natur-/Ingenieurwissenschaften und finde die Verbindung zwischen Naturwissenschaften und der Informatik/Programmierung sehr spannend.

Kombination aus Vorlesung/Übung/Praktika jeweils 90 min Blöcke, getrennt durch kurze Pausen (20 min) und langer Mittagspause (40 min). In diesen ist ein Mensabesuch oder Nutzung anderer verschiedener Essensmöglichkeiten durch zentrale Lage am Hauptbahnhof Dresden möglich. 

Bei schönem Wetter laden die Grünflächen um die HTW oder auch die Elbwiesen zum Entspannen ein. Apropos Elbe: auf dem Foto bin ich auf einem Boot zu sehen, denn über ein Freizeitangebot der HTW Dresden konnte ich meinen Bootsführerschein machen.

Die Aufteilung des Studiums ist in Grund- und Hauptstudium mit Wahl der Vertiefungsrichtung gegliedert. Module bestehen zumeist aus einer Gewichtung von Vorlesungen, Übungen und Praktika.

Zusammengefasst heißt das:

im Grundstudium: überwiegend Theorie

im Hauptstudium: zunehmend praktischer mit Vielzahl an Praktika/Laborversuchen/Exkursionen, Praxissemester in einem Unternehmen

 

Hauptsache man besitzt Interesse für den Studiengang. Die fachlichen Grundlagen werden einem beigebracht. Wenn man sich vorbereiten möchte, sollte man sich den Abiturstoff für Mathematik/Physik noch einmal anlesen.

Ich möchte in das Arbeitsleben einsteigen. Das wird mir leicht ermöglicht durch Kontakte zu Unternehmen, die ich während des Studiums aufbauen konnte.

 

Hochschulangebot
privat

Robin Lutz (vom Elektrotechniker zum Pädagogen)

Robin Lutz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HTW Dresden und verbindet seine Leidenschaft für das Lehren mit seinem umfangreichen Wissen aus dem Elektrotechnikstudium.

Robin Lutz begann sein Elektrotechnikstudium ursprünglich einmal an der TU Dresden. Während des Studiums wurde ihm schnell klar: im späteren Beruf soll es ‚mehr als Technik‘ sein. Fachwissen an andere weitergeben, komplexe Zusammenhänge erklären und andere für Technik begeistern, das konnte er sich für seinen Job gut vorstellen.

Genau so einen Weg können auch Studierende der Elektrotechnik an der HTW Dresden einschlagen. Im Studium kann man mit der Vertiefungsrichtung „Ingenieurpädagogik“ später neben der klassischen Ingenieurtätigkeit auch in den Bereichen Aus- und Weiterbildung arbeiten. Gleichzeitig legt die Ingenieurpädagogik den Grundstein für eine spätere Karriere als Lehrer z. B. an berufsbildenden Schulen.

 

Technik ist vielseitig, man findet sie heutzutage überall im Alltag und vieles hängt miteinander zusammen.

Während des E-Technik-Studiums war ich in unseren Lerngruppen immer derjenige, der am besten erklären konnte. Technische Sachverhalte konnte ich so gut vereinfachen, dass meine Kommilitonen sie besser verstanden. Ärgerlich nur, dass ich trotz dessen oft eine Note schlechter abschnitt als die anderen ;-).

Wichtig ist natürlich, komplexe Themen angemessen vereinfachen zu können. Aber auch die unterschiedlichen Lernmethoden spielen eine große Rolle. Projektarbeit, Rollenspiele, Experimentieren machen das Lernen einfach abwechslungsreicher und leichter.

Wichtig ist, dass man von seiner Arbeit überzeugt ist. Und eine gute Portion Einfühlungsvermögen muss immer mit dabei sein.

Momentan arbeite ich an der HTW Dresden im KISS MINT Projekt. Mein Team und ich gehen z. B. an Schulen. Bei Schüler*innen der Mittel- und Oberstufen wollen wir mit Experimenten und kleinen Projekten Neugier und Interesse an naturwissenschaftlichen und technischen Themen wecken.

Langfristig kann ich mir gut vorstellen Elektrotechnik und Maschinenbau an einer berufsbildenden Schule zu unterrichten.

 

Robin Lutz - vom Elektrotechniker zum Pädagogen

Julius (Wirtschaftsinfo)

Julius studiert im 4. Semester Wirtschaftsinformatik an der Fakultät Informatik/Mathematik

Der Tag beginnt bei mir mit einer Tasse Kaffee. Danach sind meist Vorlesungen und nachmittags absolviere ich die Praktika gemeinsam mit meinen Kommilitonen. Dabei wird in den Vorlesungen der Stoff theoretisch vermittelt und in den Praktika oder Übungen das Gelernte angewendet. Die Aufgaben sind sehr unterschiedlich, so gibt es eine Bandbreite von mehreren kleinen fiktiven Problemstellungen, die in einer Unterrichtseinheit bearbeitet werden können, bis hin zu großen realen Projekten, die sich über ein ganzes Semester erstrecken.

Durch den hohen Praxisbezug ist mir der Einstieg als Anwendungsentwickler besonders leichtgefallen, damit habe ich auch ein Aufgabenfeld gefunden, welches mir sehr zusagt. Persönlich interessiere ich mich für die Architektur von betrieblichen Informationssystemen.

 

In manchen Modulen ärgert mich, dass veraltete Technologien gelehrt werden, wodurch zwar Grundlagenwissen vermittelt wird, man sich neuere und effizientere Lösungen aber selbst aneignen muss.

Normalerweise kann ich den Löwenanteil der Studienarbeit zusammen mit meinen Kommilitonen in der Hochschule erledigen, aufgrund der aktuellen Situation sind wir deshalb auf Discord umgestiegen.

Die Fächer Mathematik und Programmierung mit C stellen vor allem am Anfang die größte Herausforderung dar, weshalb es ratsam ist sich darauf gründlich vorzubereiten.

 

Julius

Lucas (Fahrzeugtechnik)

Lucas studiert Fahrzeugtechnik im 6. Semester. Nach dem 3. Semester hat er sich auf Nutzfahrzeugtechnik spezialisiert.

Ich wollte das gelernte auch in Versuchen „am Auto“ anwenden. Mit den verschiedenen Laborgebäuden und Kfz-Werkstätten hat die HTW-Dresden dafür eine sehr gute Ausstattung.

In den meisten Fächern sind Praktika in Form von Laborversuchen vorgesehen, in anderen gibt es extra Übungsstunden zusammen mit den Vorlesungen. Ergebnisse aus den Versuchen zählen oft schon für die Semesternote, damit ist die Klausur nicht mehr so umfangreich.

 

Mir gefällt am besten, dass die Professoren nicht nur die Vorlesungen halten, sondern meistens auch die Übungen leiten sowie die Praktika begleiten. Außerdem sind die Übungsgruppen mit 20 Personen wirklich klein.

Hilfreich kann je nach Vorbildung ein kostenloser Online Mathe Vorkurs sein. Wichtiger war für mich vor dem Studium in Ruhe eine WG zu suchen, in der man sich für den Einstieg gut konzentrieren kann. Und dann: Die Zeit nutzen, um vor den Vorlesungen noch die Stadt zu erkunden!

 

Nach dem Abschluss kann ich mir eine Arbeit als Versuchsingenieur bei einem Zulieferer oder Fahrzeughersteller vorstellen, vielleicht auch eine Weiterbildung zum Berufsschullehrer.

 

Lucas im HomeOffice