• Neues Forschungsprojekt TerrainTwin hat begonnen

    15.08.2020
    Geoinformation

    Die Erdmassenberechnung und Geländemodellierung sind für den Entwurf, die Ausführungsplanung und die Bauausführung im Hoch-, Tief-, Ingenieur-, Wasser- und Verkehrswegebau von zentraler Bedeutung. Trotzdem werden geländeformbezogene Ingenieurleistungen zum derzeitigen Stand der Berufspraxis als separate, digital abgetrennte Teilaufgabe durchgeführt. Motiviert durch den Megatrend der Digitalisierung des Bauwesens, auch als Building Information Modeling (BIM) bezeichnet, wollen die Antragsteller einen Softwareprototypen entwickeln, der hier nachhaltig Abhilfe schafft: Allen am kollaborativen Bauprojekt beteiligten Akteuren (Bauherr, Objektplaner, Fachingenieur, Freiraumplaner, Genehmigungsbehörde, Baufirma) könnte durch TerrainTwin ein digitales Geländemodell (DGM) von hoher Qualität bereitgestellt werden. Hohe Qualität bedeutet, dass die Modelle den aktuellen Ist- bzw. Planungsstand wiedergeben (Bestand, Varianten, Versionen), alle Metadaten maschineninterpretierbar zu Verfügung stehen (Autor, Software, Bearbeitungsstand …) und das Geländemodell in Echtzeit in einem standardisierten Datenformat für BIM und GIS (Geographische Informationssysteme) bereitgestellt wird. Trotz der hohen Heterogenität der digitalen Geländemodelle hinsichtlich Datenformat und -struktur, mathematischem Modell, Genauigkeit und Auflösung, räumlichem Geltungsbereich, Herkunft aus amtlichen Geobasisdaten oder geodätische Vermessung mit Tachymeter und Drohne wird mit TerrainTwin eine homogene Informationsintegration möglich. Durch die „Veredelung“ des Datenbestands und die Absicherung erhöhter Qualitätsanforderungen unter Zuhilfenahme einer neu entwickelten formalen Logik, ist es möglich aus den vorliegenden Fach- und Teilmodellen (Bestand, Planung und Gelände) eines Bauprojektes implizites Wissen für Aussagen zur Wirtschaftlichkeit, fachlichen Richtigkeit und Umweltverträglichkeit der Planung und Bauausführung zu treffen. Die LandPlan OS GmbH hat umfangreiche Erfahrung bezüglich der fachlichen Anforderungen an digitale Geländemodelle und die Erdmassenberechnung. Zusätzlich – und das ist der Hauptgegenstand der Funktionalität „Modellierung“ – sollen in einer neu zu entwickelnden Virtual Reality Umgebung spezielle und fachlich strukturierte Modellierungsmethoden entstehen. Eine interaktive Geländemodellierung kann vom Nutzer in der VR-Umgebung vorgenommen werden. So können digitale Geländemodelle von hoher Komplexität und fachlicher Richtigkeit entstehen. Mit dem TerrainTwin entsteht also eine interaktive Visualisierung des Geländemodells (und seiner Varianten!) in der VR/AR-Umgebung. Interaktiv ist das durch das Modul erzeugte VR-Modell, weil der VR-Nutzer das Geländemodell der Szene durchlaufen kann und einzelne Elemente durch „berühren“ und Sachdaten/Metadaten abfragen kann. Die reine Visualisierung des Geländes in einer VR stellt dabei keine Herausforderung dar. Die Innovation entsteht dadurch, dass dem Nutzer fachspezifische, für Planungs- und Bauleistungen relevante Information angezeigt werden. Relevante Information in Form von Geometrie und Sachdaten sind zum Beispiel Erdmassen, Böschungswinkel, Tiefe, Material, Grundstücksgrenzen, Planungsvarianten, Prüfergebnisse. Als besondere – weit über den Stand der Technik – hinausgehende Innovation soll der Nutzer darüber hinaus in die Lage versetzt werden, die geplante Geländeform in der Virtuellen Reality (VR) geometrisch zu verändern. Dies kann durch spezielle interaktive Formgriffe, aber auch mathematische Parameter oder Regeln aus bauspezifischen Richtlinien geschehen. Mit dem TerrainTwin könnten immer wiederkehrende Aufgaben wirtschaftlicher, weil automatisiert, erledigt werden. Von der graphischen-interaktiven Fleißarbeit in gängigen CAD und GIS Systemen befreit, kann die LandPlan OS GmbH auch strengste Umweltauflagen erfüllen und qualitätsgesicherte und auf spezielle Projektanforderungen (Regelwerke, Richtlinien) abgestimmte Lösungen generieren. Projektlaufzeit: 01.08.2020 bis 31.07.2022 Projektträger: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) Antragsteller: Zentrum für angewandte Forschung und Technik der HTW Dresden (ZAFT e.V.) Volumen des ZAFT/HTW Teilprojektes: 190.000€ Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Benjamin Thurm (M.eng.), N.N. Projektleitung: Prof. Christian Clemen

    Schema vom neuen Forschungsprojekt TerrainTwin
  • Neue Honorarprofessur Laser-Mikrotechnik

    12.08.2020
    Maschinenbau Pressestelle

    Der promovierte Elektroingenieur ist seit 2015 Geschäftsfeldleiter Mikrotechnik am Fraunhofer Institut für Werkstoff und Strahltechnik (IWS) in Dresden. Dr. Klotzbach ist international sehr gut vernetzt und in zahlreichen Beiräten und Organisationen tätig, u.a. im International Symposium on Laser Precision Microfabrication (Japan), im Photonics West Laser-based Micro- and Nano- Processing (USA) und im European Photonics lndustry Consortium Paris. Auf nationaler Ebene arbeitet er z.B. in den Verbünden Organic Electronic Saxony, Fraunhofer Allianz Reinigungstechnik, BioSaxony und Silicon Saxony. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit sind der Einsatz von gepulsten Laserquellen zur Mikromaterialbearbeitung und die Erschließung neuer Anwendungsfelder der Laser-Mikrotechnik. Übergreifend beschäftigt er sich mit Technologien zur Fertigung von kompletten Mikrosystemen. Diese Forschungsgebiete vertritt er auch in seiner Lehrveranstaltung zur Lasermikromaterialbearbeitung an der HTW Dresden, die den Studierenden ein neues Gebiet der Produktionstechnik aufzeigt. Die Lehrinhalte beschäftigen sich mit Grundlagen und Anwendungen der Laser-Mikrotechnik wie beispielsweise die Einführung in unterschiedliche Laserquellen, der Aufbau von Laseranlagen, die Applikationen von Mikrosystemen für biomedizinische Anwendungen sowie Oberflächentechnik und Laserschutz. Seit dem Sommersemester bietet der Mikrotechnik-Experte außerdem im Studiengang Produktionstechnik die Lehrveranstaltung „Mikro- und Biosystemtechnik“ an. In Kooperation mit der Arbeitsgruppe von Dr. Klotzbach vom Fraunhofer IWS konnte das SAB-Projekt „Translation innovativer zellulärer Biophysik in die personalisierte Medizin: Entwickeln und Etablieren von Mikrosystem-Komponenten und Prägeeinheiten für zellbasierte Assays“ eingeworben werden. In diesem Projekt werden Zukunftsthemen wie die personalisierte Medizin oder Präzisionsmedizin erforscht. „Mit der Teilnahme an diesem Projekt, ist die HTW Dresden mit Blick auf aktuelle internationale Forschungsthemen, wie der Entwicklung von Mikrosystemen zur schnellen Medikamententestung (beispielsweise der Analyse von Medikamentenwechselwirkungen im Rahmen der COVID19-Pandemie) sehr gut aufgestellt.“, so Professor Thomas Himmer (Modulverantwortlicher für das Fach Mikro- und Biosystemtechnik).

    Bestellung von Dr. Klotzbach zum Honorarprofessor
  • Modell Sporthalle
  • So gut sind autonom fahrende Autos (nicht)

    12.08.2020
    Maschinenbau Pressestelle

    In Studium und Forschung auf dem Gebiet der Fahrzeugtechnik sind an der HTW Dresden Fahrassistenzsysteme und automatisiertes Fahren wichtige Schwerpunktthemen. Im Rahmen der Dreharbeiten analysiert Professor Toralf Trautmann speziell drei Notbremssysteme verschiedener Hersteller. Der vollständige Beitrag kann auf den Webseiten des mdr abgerufen werden.

    Dreharbeiten des mdr auf dem Testgelände für autonomes Fahren ander HTW Dresden
  • Summer School Computer- and Geoscience in Archaeology

    29.07.2020
    Informatik / Mathematik International

    Die Summer School richtet sich an Studierende der Archäologie, Informatik und Geowissenschaften. Die Teilnehmenden werden, je nach ihrem fachlichen Hintergrund, Einblicke in die Arbeitsweisen und Herausforderungen der Archäologie erhalten und erste Erfahrungen mit unterschiedlichen Anwendungen aus der Informatik und Geowissenschaft in der Archäologie sammeln. Die Lehrsprache ist Englisch. Die Anmeldung ist bis zum 16. August geöffnet. Weitere Informationen und Anmeldung Neuer Studiengang in Planung Zurzeit erarbeitet ein interdisziplinäres Team von Forschenden und Lehrenden der HTW Dresden und anderer Institutionen einen neuen Studiengang im Feld der Archäoinformatik. Die Archäoinformatik beschäftigt sich mit der Anwendung von Informationstechnologien die dabei unterstützen, das materielle Kulturerbe der Menschheit zu erforschen und zu schützen. Der Studiengang wird als internationaler Studiengang mit der Lehrsprache Englisch und in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern geplant. Weitere Informationen

    digitales Oberflächenmodell
  • Exkursion zur Erfassung von Wanderwegen und Lehrpfaden

    27.07.2020
    Geoinformation

    Im Rahmen einer inzwischen 10-jährigen Kooperation erfassen und dokumentieren jährlich Studenten des 2. Semesters Geomatik an der Fakultät Geoinformation der HTW Dresden Rad- und Wanderwege für das Landratsamt Vogtlandkreis. So werden mittels eines mobilen Satelliten-Empfängers Daten, wie der exakte Wegverlauf, der Zustand oder die Beschilderung erhoben, aufbereitet und dem Amt für Kataster und Geoinformation für das Geoinformationssystem zur Verfügung gestellt. Für das diesjährige Projekt „Vogtländische Grüntöne“, in das auch der Tourismusverband Vogtland eingebunden ist, waren die Studierende in drei verschiedenen Gruppen auf 5 Wanderwegen im Vogtlandkreis unterwegs. Die auf dem „Talsperrenrundweg Pöhl“, dem „Göltzschtal-Rundweg“, dem „Elstergebirgsweg“, dem „Vogtländischen Knollensteig“ und dem „Ringweg um Bad Elster“ erfassten Daten werden der Öffentlichkeit anschließend im Geoportal Vogtland im Themenbereich Tourismus zur Verfügung gestellt, abrufbar unter: https://geoportal.vogtlandkreis.de/?permalink=25gV4tFF. In seiner Funktion als Untere Vermessungsbehörde ist das Amt für Kataster und Geoinformation des Landratsamtes Vogtlandkreis für die Erhebung, Aktualisierung, Aufbereitung und Veröffentlichung von raumbezogenen Geobasisdaten innerhalb des Vogtlandkreises verantwortlich. Der Öffentlichkeit werden diese Daten im Geoportal Vogtlandkreis zur Verfügung gestellt. In einem weiteren Projekt wird mithilfe der Daten des Amtes für Kataster und Geoinformation eine Wander- und Übersichtskarte für das Gebiet der Leader-Region „Sagenhaftes Vogtland“ erstellt. gez.: Uwe Heinl, Pressesprecher des Landratsamtes Vogtlandkreis

    Studenten bei der Exkursion zur Erfassung von Wanderwegen und Lehrpfaden
  • Gemeinsames Online-Seminar der Arbeitsgruppe Smart Production Systems mit der IHK Dresden zur Geschäftsmodellentwicklung

    24.07.2020
    Industrie 4.0 Modellfabrik Pressestelle

    Die Digitalisierung ermöglicht insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen neue Chancen im Hinblick auf Wettbewerbsfähigkeit, Prozesseffizienz und Kundenansprache. Doch wie genau schafft man es sein Geschäftsmodell, geprägt durch vornehmlich physische Produkte und angebotene Services in neue innovative Geschäftsideen zu transferieren? Im Rahmen des Smart University Grid Saxony5 klärt die Arbeitsgruppe Smart Production Systems der HTW Dresden gemeinsam mit der IHK Dresden in einem Online-Seminar diese Frage. Neben der Vermittlung der Grundlagen eines (digitalen) Geschäftsmodells, wird auch erläutert, wie sich Geschäftsmodelle auf einen Blick analysieren und weiterentwickeln lassen. Anhand der Industrie 4.0 Modellfabrik der HTW Dresden, wird Schritt für Schritt gezeigt wie eine Geschäftsmodellentwicklung praktisch aussehen kann und wie die Modellfabrik beim Entwickeln und Testen digitaler Prozesse unterstützen kann. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung !

    Yumi in Interaktion
  • HTW Dresden bekennt sich zu guter Online-Lehre

    23.07.2020
    Lehre Pressestelle

    Dazu gehört auch die Online-Lehre. Der Kodex „Gute Online-Lehre“ bildet das Selbstverständnis der Hochschule im Hinblick auf virtuelles Lehren ab. „Mit diesem gemeinsamen Bekenntnis wollen wir Lehrende, die bereits vertraut mit den Instrumenten der Online-Lehre sind, in ihrem Handeln bestätigen sowie alle Lehrenden dazu ermutigen, sich mit den didaktischen Möglichkeiten von Online-Lehre zu beschäftigen.“, so die Prorektorin für Lehre und Studium Prof. Anne-Katrin Haubold. Der Kodex wurde dem Senat vorgestellt und auf der 182. Senatssitzung am 7. Juli 2020 bestätigt. Kodex „Gute Online-Lehre“ Alle an der HTW Dresden tätigen Hochschullehrer*innen sowie Lehrkräfte für besondere Aufgaben und Lehrbeauftragte sind sich ihrer Verantwortung für die Erreichung hervorragender Ergebnisse im Rahmen der Kompetenzvermittlung für unsere Studierenden bewusst. Der unmittelbare Kontakt des Studierenden zum Lehrenden ist dabei die Basis der Wissensvermittlung, da damit einerseits Verständnisprobleme beim Studierenden effektiv reduziert und andererseits die Wissensaufbereitung durch den Lehrenden zielgruppenorientiert reflektiert werden kann. Während dieser Kontakt in Präsenz- oder Teilpräsenz-Lehrveranstaltungen intuitiv gegeben ist, ergeben sich für die virtuelle Lehre besondere Anstrengungen. Alle Lehrenden sichern daher auch in der virtuellen Lehre die Möglichkeit zur Interaktion mit den Studierenden über unterschiedliche Kontaktmöglichkeiten ab. Situationsbedingt können dafür verschiedene Formen wie regelmäßige Videokonferenzen, Chatfunktionen, Telefonsprechstunden und oder Foren auf der Lernplattform ausgewählt und kombiniert werden. Sowohl Lehrende als auch Studierende pflegen einen respektvollen gegenseitigen Umgang im virtuellen Raum.

    Studentin vor Rechner
  • Wintersemester an der HTW Dresden: Online- und Präsenzlehre ergänzen sich

    17.07.2020
    Pressestelle

    Wie genau der Mix von Präsenz- und Online-Bestandteilen in der Lehre aussehen wird, hängt von den Erfordernissen und Möglichkeiten des jeweiligen Studiengangs ab. Insbesondere in den technischen Studiengängen, in denen Praktika für die Erreichung der Studienziele eine wichtige Rolle spielen, werden die Studierenden – entsprechend den geltenden Hygiene- und Abstandsregeln – in kleinen Gruppen regelmäßig in den Laboren vor Ort sein, um das in der Theorie Gelernte praktisch üben können. Informationen zum genauen Ablauf des Semesters erhalten die Studierenden ab Mitte September über die Stundenplanung . „Bei der aktuell laufenden Stundenplanung achten wir darauf, dass vor allem unsere Erstsemester bereits in den ersten Vorlesungswochen zu Präsenzveranstaltungen an die Hochschule kommen. Sie sollen möglichst früh die Gelegenheit erhalten, sich mit der Hochschule und den Ansprechpartnern vor Ort vertraut machen zu können.“, hebt die Prorektorin für Lehre und Studium, Professorin Anne-Katrin Haubold hervor. Für einen erfolgreichen Studieneinstieg wird es eine Vielzahl an Unterstützungsangeboten geben, die von der Betreuung durch Mentoren und Tutoren über Webinare zur Selbstorganisation im Studium bis zu Vorkursen im Bereich Mathematik reichen. Eine Übersicht über die Angebote gibt es auf der Webseite der HTW Dresden unter: https://www.htw-dresden.de/studium/vor-dem-studium/vorbereitung-auf-das-studium Diese werden in den kommenden Wochen noch ergänzt. Die Lehrveranstaltungen im Wintersemester beginnen am 12. Oktober 2020. Die derzeitigen Planungen gehen von einem niedrigen Infektionsgeschehen in Bezug auf Covid-19 aus. Sobald sich hier Verschlechterungen abzeichnen, wird selbstverständlich die Organisation des Wintersemesters angepasst. Über neue Entwicklungen informieren wir regelmäßig auf der Website www.htw-dresden.de/corona sowie per E-Mail.

    Fahrzeugtechnikum der HTW Dresden
    HTW Dresden/Peter Sebb
  • International studieren – HTW Dresden beteiligt sich am Masterprogramm „Urban Climate and Sustainability“

    16.07.2020
    Bauingenieurwesen International Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle

    An dem geplanten Studiengang beteiligt sich neben den Hochschulen Glasgow Caledonian University (UK), Lahti University of Applied Sciences (Finnland) und Universidad de Huelva (Spanien) auch die HTW Dresden. Das Programm richtet sich an Interessenten weltweit. Es verknüpft unterschiedliche Disziplinen auf dem Gebiet der nachhaltigen Stadtentwicklung, wobei Themen im Hinblick auf Boden, Wasser und Vegetation für nachhaltige, naturbasierte ingenieurbiologische Lösungsansätze (Nature-based Solutions) einbezogen werden. Von der HTW Dresden sind die Fachgebiete Garten- und Landschaftsbau unter Leitung von Professor Henning Günther (Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie) und Geotechnik unter Leitung von Professor Jens Engel (Fakultät Bauingenieurwesen) involviert. In den nächsten Monaten werden die genauen Rahmenbedingungen und Studieninhalte erarbeitet. Die ersten Master-Studierenden sollen sich im Wintersemester 2021/22 an der Glasgow Caledonian University einschreiben können. Ab Sommersemester 2022 übernimmt die HTW Dresden unter Mitwirkung von externen Partnern einen Teil des Programms. Das Erasmus Mundus Programm der EU Das Erasmus Mundus Programm (EMJMD) fördert transnationale Masterstudiengänge für hochqualifizierte Studierende. Universitäten aus EU-Mitgliedstaaten können mit Partnern ein Erasmus Mundus Konsortium bilden und sich bewerben. Im Rahmen der Förderung werden Stipendien an Studierende aus der ganzen Welt vergeben, um ihnen die Möglichkeit zu bieten, in der EU zu studieren. Studierende aus der EU können mit einem Erasmus Mundus Stipendium innerhalb und außerhalb der EU studieren. Eines der charakteristischen Merkmale des Erasmus Mundus Programms ist, dass die Stipendiaten ihren Studiengang in mindestens zwei Programmländern innerhalb oder außerhalb der EU absolvieren. Ein Teil des Studiums kann auch in nichteuropäischen Partnerländern stattfinden. Damit erhalten Studierende die Gelegenheit, unterschiedliche Kulturen, Sprachen und Hochschulsysteme kennenzulernen. Aus 97 im Jahr 2020 eingereichten Anträgen wählte die EU-Kommission 40 Vorhaben aus. Die Fördersumme der EU enthält Stipendien für die Studierenden, Mobilitätsmittel für alle Teilnehmer sowie Organisationskosten des Studiengangs und beträgt über vier Jahre insgesamt ca. 4,4 Mio. Euro.

    Gruppenbild in London
    Glasgow Caledonian University – GCU

HTWD in den Medien

Medienspiegel HTW Dresden (intern)