• In welcher Gesellschaft wollen wir zukünftig leben?

    03.07.2019
    Pressestelle

    Die HTW Dresden bekennt sich klar und eindeutig zu Weltoffenheit, Toleranz und der Achtung der Menschenwürde unabhängig von sozialer, ethnischer und religiöser Herkunft. Diese Werte sind in unserem Leitbild niedergelegt und sie sind – wie auch die Freiheit von Lehre und Forschung – für uns unantastbar. Angesichts der bevorstehenden Landtagswahl ist es uns ein Anliegen, dieses Bekenntnis noch einmal zu bekräftigen. Bildung, Wissenschaft und Forschung benötigen Offenheit und Vielfalt. Neue Erkenntnisse und Innovationen können nur in einer pluralistischen Gesellschaft entstehen, in der es Raum gibt für Diskurse und in der andere Lebensweisen und Meinungen nicht nur akzeptiert und toleriert, sondern als gewinnbringende Faktoren angesehen, einbezogen und gelebt werden. Eine Kultur des Miteinanders und des Austauschs ist an unserer Hochschule seit jeher eine Selbstverständlichkeit. In jedem Semester begrüßen wir zahlreiche internationale Gäste an unserer Hochschule, gleichzeitig werden viele unserer Studierenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in anderen Ländern willkommen geheißen. Dieser Austausch gibt immer wieder neue Impulse und bereichert unsere Arbeit. Solch ein offenes Umfeld wünschen wir uns auch weiterhin für unsere Hochschule und darüber hinaus für ganz Sachsen. Deshalb laden wir alle Mitglieder der Hochschule ein, sich aktiv einzubringen. Informieren Sie sich und machen Sie sich selbst ein Bild von den Programmen der Parteien. Vor allem aber nutzen Sie Ihr Recht am 1. September 2019 zu wählen – ob per Briefwahl oder direkt im Wahllokal. Wir alle sind dazu aufgerufen, die Gesellschaft, in der wir zukünftig leben, lernen, lehren und forschen wollen, mitzugestalten.

    Gemeinsame Stellungnahme des Senates, des Studentinnen- und Studentenrates sowie des Personalrates der HTW Dresden zur Landtagswahl in Sachsen.
    pexels/rawpixel
  • DFG-Forschung: Benetzung elastischer Oberflächen

    20.06.2019
    Pressestelle

    Ziel des DFG-Schwerpunktprogramms ist es, in den kommenden sechs Jahren physikalische Effekte besser zu verstehen, die bei der Benetzung von Oberflächen auftreten. Diese Erkenntnisse können dabei helfen, um zum Beispiel bessere Drucktechniken zu entwickeln oder selbst-reinigende Textilien und verschmierungsfreie Gläser zu produzieren. Professor Aland entwirft dafür neue numerische Modelle, die die Wechselwirkung von elastischen Oberflächen und Flüssigkeiten simulieren sollen. „Die Herausforderung liegt in der numerischen Kopplung mikroskopisch kleiner Oberflächenstrukturen mit den Kapillarkräften der Flüssigkeit.", so Aland. „Bislang ist dies nur zwei Forschungsgruppen weltweit gelungen. Unsere neue Simulationsmethode basiert auf einem anderen Ansatz und sollte um ein Vielfaches stabiler und schneller sein als die bisherigen Verfahren. Damit würden neue Erkenntnisse über die Physik ermöglicht, welche die Grundlagen für zukünftige Technologien schaffen." Im Rahmen ihrer Schwerpunktprogramme fördert die DFG innovative Forschung an besonders aktuellen Forschungsthemen in Deutschland.

    Die Darstellung zeigt die Simulation einer teils wasserabweisenden (grau), teils wasseranziehenden (gemustert) Oberfläche, die von einem Tropfen benetzt wird.
  • Digitale Wanderarbeiter für autonomes Fahren

    18.06.2019
    Pressestelle

    Die Nachfrage nach hochpräzisen Trainingsdaten für die Modelle Künstlicher Intelligenz (KI) der Automobilindustrie steigt stark an. Enorme Mengen dieser Daten sind nötig, um autonomes Fahren zu ermöglichen. Damit aus selbstlernenden Algorithmen selbstlenkende Fahrzeuge werden können, braucht es zunächst viel menschliche Arbeit. Diese wird von Crowdworkern auf der ganzen Welt geleistet. Sie bringen den lernenden Maschinen das Hören, das Sehen und das umsichtige Fahren bei, indem sie Millionen Bilddateien mit Verkehrssituationen präzise so aufbereiten, dass sie für die KI zu verarbeiten sind. Da die Qualitätsanforderungen hoch sind, haben sich dazu spezialisierte Crowdwork-Plattformen etabliert. Dr. Florian Alexander Schmidt, Professor für Designtheorie an der HTW Dresden, hat diesen neuen Trend in der Crowdsourcing-Branche sowie dessen Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen der Crowdworker untersucht. Die Ergebnisse seiner im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung durchgeführten Studie stellte Schmidt in der vergangenen Woche in Paris vor. Anlass war eine Konferenz der französischen Regierungsorganisation France Stratégie, bei der sich politische Entscheidungsträger mit den neuesten Ergebnissen aus der Arbeitsforschung auf diesem Gebiet auseinandersetzten. Trotz der steigenden Qualitätsanforderungen handele es sich bei Crowdwork weiterhin um einen extrem unbeständigen globalen Arbeitsmarkt, so Schmidt in seiner Keynote. „Der Wert der Arbeit ist permanent aus zwei Richtungen bedroht: Durch das ständige Wettrennen mit der Automatisierung und dadurch, dass die Arbeit dynamisch zu jenen Menschen auf der Welt fließt, welche die niedrigsten Löhne zu akzeptieren bereit sind – sei es, weil es sich um Hobbyisten handelt oder weil ihre wirtschaftliche Not besonders groß ist.“ So komme derzeit auf manchen Plattformen das Gros der Crowdworker aus Venezuela. Die sehr gut qualifizierten Arbeitskräfte aus einem Land mit instabiler Wirtschaft bieten ihre Arbeit zu sehr niedrigen Preisen an. Für viele Venezolaner sei Crowdarbeit „zur Devisen bringenden Lebensader geworden. Sie sind Teil eines Heers von digitalen Wanderarbeiterinnen und -arbeitern, die wie Erntehelfer zwischen den neuen Plattformen hin und her ziehen.“ Die vollständige Studie: https://www.boeckler.de/pdf/p_study_hbs_417.pdf

    Crowdworker weltweit analysieren Millionen von Bilddaten für die Künstliche Intelligenz.
    Unsplash/Chris Barbalis
  • Silicon Saxony Days am 18. Juni 2019

    18.06.2019
    Landbau / Umwelt / Chemie

    Auch in diesem Jahr führt der Silicon Saxony e. V. im Rahmen des Silicon Saxony Days am 18. Juni ein Recruiting Event - ein Speed Dating mit IKT-Unternehmen - durch. Dieses richtet sich speziell an Studenten aus dem MINT- und IKT-Bereich und bietet eine hervorragende Gelegenheit, wertvolle Kontakte zu interessanten Arbeitgebern der Region aufzubauen. Zusätzlich können die Studenten kostenfrei die Keynotes zum Thema "Künstliche Intelligenz" sowie die interessanten Experts Sessions zu Themen wie "Maintenance Management 4.0", "Smart Automation" und "Artificial Intelligence" am Vormittag besuchen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.silicon-saxony-day.de

    Silicony
  • Von Geheimsprache bis zu Roboterprogrammierung

    12.06.2019
    Pressestelle

    Mehr als 40 Veranstaltungen laden allein auf dem Innenstadt-Campus am Friedrich-List-Platz zum Mit- und Selbermachen ein. Neben dem beliebten LKW-Ziehen, dem Medaillenprägen und den Mitmachexperimenten in unserem Chemielabor gibt es Workshops zum Trickfilmprogrammieren, Vorträge zur Urheberrechtsreform und über Geheimsprache. In diesem Jahr tritt wird die HTW Dresden zur deutschen Betonkanu-Regatta in Heilbronn antreten. Seit Oktober letzten Jahres trifft sich eine Gruppe von Studierenden aus der Fakultät Bauingenieurwesen, um ein eigenes wettkampftaugliches Betonbootes zu entwickeln. Zur Langen Nacht wird das Betonkanu erstmals einem großen Publikum vorgestellt. Wie kommunizieren Maschinen miteinander? Woran erkennt ein Roboter das Werkstück das vor ihm steht? In der Industrie 4.0-Modellfabrik bekommen die Besucher einen Einblick, wie die Digitalisierung in der Produktion aussieht. Zu sehen gibt es neueste Robotertechnik, eine automatische Montagelinie, kooperative Robotik (Cobot) sowie digitale Assistenz- und Logistiksysteme aus der Fertigung. In der Motion-Capture-Anlage können die Besucher in virtuelle Welten eintauchen und gegen ihren Avatar kämpfen. Wer wissen möchte, wie es sich anfühlt, ohne Hand am Lenker zu fahren, ist zur Show zum automatisierten Fahren auf unserem Prüffeld richtig. In der Bibliothek gibt es einen großen Bücherflohmarkt und für die Lieblingsbücher werden Lesezeichen gebastelt. Kinder können ihre kaputten Bücher mitbringen und unsere Buchdoktorinnen helfen bei Erste-Hilfe-Maßnahmen. Der Campus in Pillnitz lädt im Rahmen des Grünen Forums zu zahlreichen Veranstaltungen zu den Themen Natur, Umwelt und Landwirtschaft ein. Die Besucher können zum Beispiel mit einem Fledermausdetektor auf Fledermaussuche im Schlosspark Pillnitz gehen, sich im Melken ausprobieren und unter fachkundiger Anleitung heimische Vögel an der Elbe beobachten. Das gesamte Programm der HTW Dresden im Überblick unter: www.htw-dresden.de/lndw

    Mehr als 40 Veranstaltungen laden allein auf dem Innenstadt-Campus am Friedrich-List-Platz zur Langen Nacht der Wissenschaften ein.
  • Schön war es: Dies academicus und Hochschulfest

    07.06.2019
    Pressestelle

    Der Tag startete mit einem gemeinsamen Frühstück auf dem Bibliotheksplatz. Am Vormittag ging es weiter mit Vorträgen zu Lehre und Forschung, Gesundheits- und Sportangeboten sowie Workshops zum Thema Inklusion. Studierende konnten sich zum Thema Studienfinanzierung beraten lassen. Gesellig wurde es bis zum späten Abend mit PowerPoint Karaoke, dem AdventureRoom-Bus, Live-Musik mit der HTW Band, DJ Battle und Kopfhörerdisko. Einen Einblick in das vielfältige Programm gibt die Fotoschau in unserem Bildarchiv. Ein großer Dank geht an alle, die diesen Tag ermöglicht haben. Hinweise, Anregungen und Verbesserungsvorschläge können gerne an das Organisationsteam dies@htw-dresden.de geschickt werden. Wir feuen uns auf eine Wiederauflage in 2020.

    Die HTW Band begeisterte mit ihrem ersten großen Auftritt.
    HTW Dresden/Peter Sebb
  • Lange Nacht der Wissenschaften - wir sind dabei!

    07.06.2019
    Informatik / Mathematik

    Neben den Vorführungen finden Sie im Eingangsbereich des Zentralgebäudes der HTW Ergebnisse unserer Projektarbeit. Wir präsentieren unter anderem unser Projekt KISS-MINT mit den Calliope-Lernmaterialien für kreativen MINT-Unterricht, wie er derzeit an einigen Dresdner Schulen in Erprobung ist. An diesem Stand geben wir Kindern, Studenten, Lehrern und Eltern die Möglichkeit, selbst kreativ tätig zu werden und den Calliope-Mini spielend zu entdecken. Ergänzt wird unser Angebot durch die Präsentation der Schülerfoschergruppe LEOPOLT des Humboldt Gymnasius Radeberg, die gemeinsam mit Schülerinnen der Umwelt-AG der Christlichen Schule Dresden das Projekt "Green Wall" vorstellen. Hier zeigen die Jugendlichen, wie sie mittels Raspberry PI und IOT-Technologien die Effekte der Begrünung auf das Stadtklima nachweisen und zugleich entsprechende Maßnahmen für ihren Schulcampus und die Stadt vorschlagen.

    Arbeit im Industrie 4.0-Labor
    Foto: HTW
  • Nachwuchsforschung prämiert

    06.06.2019
    Pressestelle Forschung

    Zur Versorgung der Bevölkerung werden weltweit große Mengen an Trinkwasser benötigt. Da die Aufbereitung von Grundwasser nicht ausreicht, werden als Rohwasser auch Oberflächenwasser und Uferfiltrat zur Trinkwassergewinnung genutzt. Dabei werden Metalle wie Mangan oder Eisen gelöst. Diese Elemente wirken sich einerseits negativ auf den Geschmack des Wassers aus und beeinträchtigen andererseits die Leistungsfähigkeit der Brunnen und Pumpen. Dr. Sebastian Paufler hat in seinem Promotionsprojekt untersucht, welche Steuerungsmöglichkeiten es für die Mangankonzentration bei der Uferfiltration und bei der unterirdischen Enteisenung und Entmanganung gibt. Mit der Präsentation seines Dissertationsvorhabens konnte er im Rahmen des Nachwuchsforschersymposiums die Jury überzeugen. Dr. Sebastian Paufler promovierte in einem kooperativen Verfahren mit der Technischen Universität Dresden und der Fakultät Bauingenieurwesen der HTW Dresden unter der Betreuung von Professor Thomas Grischek. Der Nachwuchsforscherpreis der HTW Dresden 2019 wurde im Rahmen des Dies academicus am 5. Juni 2019 vergeben. Er wurde bereits zum dritten Mal im Rahmen eines Nachwuchsforschersymposiums ausgetragen, in dem insgesamt drei Kandidaten ihre Projekte öffentlich präsentierten. Neben Dr. Sebstian Paufler stellte Tim Seiler stellte sein Promotionsprojekt zur Simulation und Optimierung des statischen- und Kleinsignalverhaltens verschiedener Halbleiterstrukturen vor. Der Fahrzeugtechniker David Wildner präsentierte sein Forschungsvorhaben, in dem er eine simulationsbasierte Methode zur Variantenanalyse für automatisierte Antriebs- und Steuerungssysteme am Beispiel einer selbstfahrenden Bodenbearbeitungsmaschine entwickelt. Nachwuchsforscherpreis der HTW Dresden Der Nachwuchsforscherpreis würdigt herausragende Leistungen an der HTW Dresden im Bereich der angewandten Forschung. Bewerben konnten sich Forschende der HTW Dresden und dem ZAFT e.V., die ein kooperatives Promotionsvorhaben aufgenommen haben oder deren Abschluss der Promotion nicht länger als ein Jahr zurückliegt. Die Jury besteht aus den Mitgliedern der Senatskommission Forschung der HTW Dresden.

    Die Finalisten des diesjährigen Nachwuchsforscherpreises: Tim Seiler, Dr. Sebastian Paufler, David Wildner (v.l.n.r.).
    HTW Dresden/Peter Sebb
  • Lange Nacht der Wissenschaften - Wir sind dabei!

    06.06.2019
    Industrie 4.0 Modellfabrik

    Unsere Arbeitsgruppe lädt ein zur Besichtigung der Industrie 4.0-Modellfabrik. Führungen finden zwischen 19:00 und 23:00 Uhr jeweils halbstündlich statt. Die Anmeldung erfolgt im Eingangsbereich des Zentralgebäudes der HTW (PAB). Zu sehen sind Robotertechnik, automatische Montagelinie, kooperative Robotik (Cobotik) sowie digitale Assistenz- und Logistiksysteme im Umfeld der Fertigung. Neben den Vorführungen finden Sie im Eingangsbereich des Zentralgebäudes der HTW Ergebnisse unserer Projektarbeit. Wir präsentieren unter anderem unser Projekt KISS-MINT mit den Calliope-Lernmaterialien für kreativen MINT-Unterricht, wie er derzeit an einigen Dresdner Schulen in Erprobung ist. An diesem Stand geben wir Kindern, Studenten, Lehrern und Eltern die Möglichkeit, selbst kreativ tätig zu werden und den Calliope-Mini spielend zu entdecken. Ergänzt wird unser Angebot durch die Präsentation der Schülerfoschergruppe LEOPOLT des Humboldt Gymnasius Radeberg, die gemeinsam mit Schülerinnen der Umwelt-AG der Christlichen Schule Dresden das Projekt "Green Wall" vorstellen. Hier zeigen die Jugendlichen, wie sie mittels Raspberry Pi und IOT-Technologien die Effekte der Begrünung auf das Stadtklima nachweisen und zugleich entsprechende Maßnahmen für ihren Schulcampus und die Stadt vorschlagen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Weiterführende Links: https://youtu.be/tGj3TtJLbjU https://www.htw-dresden.de/kiss-mint/ https://padlet.com/robert_ringel/LEOPOLT2018

    Werbeplakat zur LNDW
  • Spatenstich für neues Lehr- und Laborgebäude

    03.06.2019
    Lehre Pressestelle

    Auf einer Fläche von 8.220 Quadratmetern entstehen für die Studierenden ein Baustofftechnikum mit Laboren für Betontechnologie, Geotechnik, Verkehrs- und Wasserbau sowie Lehrkabinette und PC-Pools für die Informatik/ Mathematik. Darüber hinaus werden der Lehr- und Werkstattbereich der Fakultät Design sowie ein Kreativzentrum in den Neubau einziehen. Der Ministerpräsident sieht mit dem Neubau die regionale und internationale Bedeutung der Hochschule in Lehre und Forschung gestärkt: „Die HTW Dresden gehört zu den forschungsstärksten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland. Mit dem Neubau des Lehr- und Laborgebäudes werden die Bedingungen für exzellente Forschungsleistungen entscheidend verbessert.“ Professor Roland Stenzel betrachtet den Neubau als einen großen Gewinn sowohl für die Hochschule als auch den Standort Dresden: „Mit der räumlichen Erweiterung und der Einrichtung moderner Labore werden sich die Bedingungen für unsere Studierenden, Lehrenden und Forschenden deutlich verbessern. Mit dem geplanten Kreativzentrum schaffen wir einen Ort, wo regionale Wirtschaft, Wissenschaft, die Kreativszene und Studierende aller Fachrichtungen gemeinsam Ideen entwickeln und umsetzen. Ziel ist es, die Gründungskultur an unserer Hochschule zu stärken und wichtige Impulse für den Innovationsstandort Dresden zu geben.“ Mit dem Bau schließt sich zukünftig der Campus zwischen dem Zentralgebäude und der Bibliothek. Das mache den Campus auch architektonisch attraktiver, so der Rektor. Ab dem Wintersemester 2023/24 sollen die Studierenden den Neubau nutzen können. Das Investitionsvolumen liegt bei 63 Millionen Euro. Davon stammen 21 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Der Anteil des Freistaates Sachsen beläuft sich auf 42 Millionen Euro. Die Baumaßnahmen werden mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts. Das Bauvorhaben ist ein Pilotprojekt für die Anwendung von Kriterien des nachhaltigen Bauens im Hochschulbau Sachsens. Vorgesehen ist eine Zertifizierung im Gold-Standard nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

    Mit Tatkraft für die Wissenschaft. Der Landtagsabgeordnete Christian Hartmann, Prof. Dieter Janosch (SIB), Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange, Ministerpräsident Michael Kretschmer, Rektor Prof. Roland Stenzel, Finanzminister Matthias Haß und die Landtagsabgeordnete Aline Fiedler (v. l.) beim offiziellen Spatenstich für das neue Lehr- und Laborgebäude.
    HTW Dresden/Peter Sebb

HTWD in den Medien

Medienspiegel HTW Dresden (intern)