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Mädchen auf der Überholspur
12.03.2019PressestelleAuch in diesem Jahr beteiligt sich die HTW Dresden am bundesweiten Girls'Day am 28. März. Schülerinnen ab der 5. Klasse sind eingeladen, an Führungen und Workshops zu den Themen Bauingenieurwesen, Informatik/Mathematik, Maschinenbau, Geoinformation und Chemieingenieurwesen teilzunehmen. Anmeldungen sind noch über den Girls‘ Day-Radar. https://www.girls-day.de/Radar möglich. In folgenden Veranstaltungen gibt es noch freie Plätze: Wohlfühlfaktor Innenraum Fitnessprogramm Straßenbau Frauen im Bauwesen – eine gute Idee! Ich sehe was, was Google Maps nicht sieht! Zum Schluss gibt es für die Teilnehmerinnen ein kostenloses Mittagsessen in der Mensa Reichenbachstraße. Weitere Informationen zum Programmablauf: www.htw-dresden.de/girls-day

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Dresden Excellence Award - Schneller Strom tanken
11.03.2019PressestelleDie Wirtschaftsingenieurin erhielt den Preis für ihre Masterarbeit „Optimierung der Kundenserviceprozesse bei der ENSO NETZ GmbH für die Betriebsführung öffentlicher und halböffentlicher Ladeinfrastruktur von Stadtwerken.“ In ihrer Arbeit untersuchte Rebekka Rudisch das Fehleraufkommen an den von DREWAG und ENSO betriebenen Ladesäulen für Elektrofahrzeuge und den damit verbundenen Kundenserviceprozess. „Um die Akzeptanz gegenüber der Elektromobilität zu erhöhen, muss ein zuverlässiger Kundenservice an den Ladesäulen sichergestellt sein. Angesichts der steigenden Anzahl von Nutzern und dem erwarteten Anstieg des Ladebedarfs stellt das eine Herausforderung dar. Mein Ziel war es, dafür einen verlässlichen Kundenserviceprozess zu entwerfen.“, beschreibt Rudisch ihren Ansatz. Auf Basis von Prognosen zum künftigen Ladebedarf in Sachsen ermittelte sie das erwartete Fehleraufkommen in der Zukunft und untersuchte mit statistischen Mitteln die Fehlerursachen. Außerdem analysierte sie den vorhandenen Kundenserviceprozess und dessen Schwachstellen. Anhand dieser Daten erstellte Rudisch mit Hilfe der stochastischen Methode zur Risikobewertung, der Monte-Carlo Simulation, ein Rufbereitschaftskonzept und definierte die Verantwortungsbereiche der Beteiligten neu. So konnte sie einen optimierten Serviceprozess entwickeln. Um den Kunden den selbstständigen Ladevorgang zu erleichtern und Informationen einfacher bereitzustellen, wurden die Webseiten der beteiligten Stromanbieter überarbeitet und an den Ladesäulen entsprechende QR-Codes angebracht. Der neue Kundenserviceprozess wird bei DREWAG Netz und ENSO Netz seit diesem Jahr umgesetzt. „Die unkomplizierte und problemlose Möglichkeit zum Laden von Elektrofahrzeugen ist eine Kernforderung der Nutzer von Elektromobilität. Rebekka Rudisch bringt dieses Thema voran und zeigt, wie dies in Dresden gelingen kann. “, so Dr. Christoph Mayer, Professor für Betriebswirtschaftslehre, der die Arbeit als Erstgutachter betreute. „Darüber hinaus überzeugt ihre Arbeit mit einem großen Portfolio an Analysemethoden wie beispielsweise einer Monte-Carlo-Simulation zur Risikobewertung von Kundenserviceprozessen.“ Rebekka Rudisch studierte bis November 2018 Wirtschaftsingenieurwesen an der HTW Dresden und arbeitet heute bei der ENSO Netz im Bereich Netzwirtschaft und Regulierungsmanagement. Wissenschaftspreis der Stadt Dresden Mit dem Dresden Excellence Award werden jährlich hervorragende wissenschaftliche Arbeiten aus Dresden ausgezeichnet. Diese können sowohl beispielhafte fachspezifische wie auch fachübergreifende Arbeiten in sämtlichen Wissenschaftsbereichen sein. Der Wissenschaftspreis der Stadt Dresden fokussiert darüber hinaus exzellente Bewerbungen, die für die Dresdner Stadtentwicklung und Stadtgesellschaft eine besondere Relevanz und Zukunftsorientierung vorweisen. Die Preisverleihung fand am 9. März 2019 im Neuen Rathaus der Stadt Dresden statt.

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Masterplan Uferfiltration zur Wasserversorgung in Vietnam
08.03.2019PressestelleDas Forschungsprojekt „AquaViet“, das im Februar an der Fakultät Bauingenieurwesen gestartet ist, soll die Trinkwasserversorgung in Vietnam verbessern. Dazu wollen die Wissenschaftler einen Masterplan zur Uferfiltration entwickeln, um diese naturnahe Methode der Wasseraufbereitung stärker zu nutzen. An dem Projekt sind neben der HTW Dresden die TU Dresden, die Dresdner Außenstelle des DVGW Technologiezentrums Wasser, sechs deutsche Unternehmen sowie sieben vietnamesische Partner beteiligt. Zunächst sollen mögliche Standorte für die Uferfiltratgewinnung erkundet und für die weitergehende Trinkwasseraufbereitung untersucht werden. Uferfiltrat wird aus Brunnen in der Nähe des Flussufers gefördert. Nach der Infiltration des Flusswassers werden entlang des Fließweges zu den Brunnen Trübstoffe, Mikroorganismen und organische Schadstoffe weitgehend entfernt. In Dresden wird seit 140 Jahren Uferfiltrat der Elbe gewonnen und aufbereitet. Auch für Vietnam ist dieses Verfahren zur Trinkwassergewinnung interessant, denn diese natürliche Voraufbereitung ermöglicht eine kostengünstige und sichere weitergehende Wasseraufbereitung. Gleichzeitig werden Grundwasserentnahmen verringert, die in Vietnam zu erheblichen Geländesetzungen führen. Eine große Herausforderung in Vietnam stellen die hohen Ammonium- und Arsenkonzentrationen im Grundwasser dar. Deshalb müssen die Uferfiltratgewinnung und insbesondere die Desinfektion des Trinkwassers so optimiert werden, dass die Anforderungen der Trinkwasserverordnung erfüllt werden. An zwei Demonstrations-Standorten bei Hanoi, am Cau River und am Red River, werden Pilotanlagen aufgebaut und Lösungen für den Betrieb der Anlagen erarbeitet. Dabei kommen innovative Technologien zur Aufbereitung des Rohwassers und online-Monitoringsysteme zum Einsatz. „Ich freue mich, dass die HTW Dresden mit AquaViet erneut ein internationales Forschungsprojekt einwerben konnte. Damit wird unsere Fachkompetenz auch in Asien beitragen zu einer sicheren Trinkwasserversorgung und zu einer Erweiterung des Marktes für Anlagen und Dienstleistungen deutscher Unternehmen.“, so der Prorektor für Forschung und Entwicklung Professor Knut Schmidtke. Das Projekt unter Leitung von Professor Thomas Grischek läuft bis Januar 2022, das Teilprojekt der HTW Dresden wird mit 400.000 Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

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Gründung stärken, Potentiale heben
07.03.2019PressestelleDie HTW Dresden will zukünftig noch stärker Unternehmergeist und Gründungskultur fördern. Dafür erhält sie im Rahmen der Förderinitiative EXIST Potenziale des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine finanzielle Unterstützung für eine sechsmonatige Konzeptphase (März bis August 2019). Die Ergebnisse hieraus fließen in einen detaillierten Antrag, der für eine vierjährige Projektphase gestellt werden wird. „Während der Konzeptphase werden wir mit den unterschiedlichen Zielgruppen deren Bedarfe und Anforderungen evaluieren. Darüber hinaus möchten wir uns sowohl innerhalb der sehr aktiven Dresdner Gründungslandschaft als auch mit den erfolgreichen EXIST Gründerhochschulen austauschen und Möglichkeiten regionaler Netzwerke sowie der länderübergreifenden Zusammenarbeit mit Hochschulen in Polen und Tschechien im Bereich Entrepreneurship prüfen.“, erläutert Denise Beyer von der Gründungsschmiede die nächsten Schritte. Ziel ist es, ein Konzept zu erarbeiten, wie unternehmerisches Denken und Handeln (Entrepreneurial Mindset) in der Hochschule noch mehr gefördert werden kann und wie (potentielle) Gründer und Start-ups besser unterstützt werden können. „Eine lebendige Gründungskultur zeichnet sich nicht nur durch anwendungsnahe Forschung und gründungsnahe und praxisbezogene Lehr- und Beratungsangebote aus. Unsere Hochschule lebt von Offenheit gegenüber innovativen Ideen und das Erkennen von unternehmerischen Gelegenheiten. Wir wollen unsere Studierenden und Nachwuchsforscher dazu ermuntern und unterstützen, ihr Gründungspotential zu entdecken und erfolgreich umzusetzen.“, betont der Leiter der Gründungsschmiede Professor Ralph Sonntag. „Die HTW Dresden ist der beste Ort, um genau diese Ideen Wirklichkeit werden zu lassen.“

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Neue Isoliermaterialien steigern die Effizienz von Elektromotoren
04.03.2019PressestelleBei elektrischen Antrieben gelten enge ökologische Richtlinien und festgesetzte Mindestwirkungsgrade müssen eingehalten werden. Auch die Anforderungen in Bezug auf die elektromagnetische Ausnutzung sind gestiegen. Um diesen Bedingungen Rechnung zu tragen, wird derzeit verstärkt in den Bereichen der Materialforschung, wie zum Beispiel der Entwicklung hochwertiger Elektrobleche, Leiterlegierungen und Magnetmaterialien, geforscht. Bezüglich neuartiger Isoliermaterialien mit gesteigerter thermischer Leitfähigkeit besteht jedoch noch ein großer Entwicklungsbedarf. Hier setzt die Arbeitsgruppe „Elektrische Maschinen und Antriebe“ der HTW Dresden in Kooperation mit dem IKTS Hermsdorf an. Im Projekt „InnoWilso“ soll eine innovative Wicklungsisolation auf der Basis keramikähnlicher Kompositsysteme entwickelt werden. Dabei kommen elektrisch isolierende und thermisch gut leitfähige Polymerkomposite, wie gefüllte Polysiloxan-Komposite, als Imprägniermittel und Vergussmassen zum Einsatz. Der Wirkungsgrad elektrischer Maschinen mittlerer Leistungsklasse soll deutlich angehoben werden. Bei hochausgenutzten elektrischen Antrieben, die beispielsweise in der Elektromobilität Einsatz finden, wird dank der besseren Wärmeabführung eine Steigerung der Leistungsdichte um mindestens 10 Prozent angestrebt. Die neuen Isoliermaterialien können in Elektromotoren aller Art eingesetzt werden – vom handelsüblichen Elektroantrieb im Industriebereich bis hin zu Produkten höchster technologischer Ansprüche im Automobilbereich, Luft- und Raumfahrtsektor. Das Projekt wird an der HTW Dresden von Sören Miersch und Uwe Schuffenhauer unter Leitung von Professor Thomas Schuhmann bearbeitet. Es läuft bis Ende 2020 und wird mit rund 480.000€ Euro von der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) gefördert. Davon entfallen etwa 240.000€ auf das Teilprojekt der HTW Dresden.

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Ingenieurpädagogik – Jetzt im Studium Integrale
27.02.2019PressestelleFür alle, die Interesse am Lehramt haben, ist dies eine ideale Möglichkeit erste Eindrücke zur Lehrtätigkeit und entsprechende Kompetenzen zu erhalten. Das Angebot richtet sich an Studierende, die bereits in höheren Semestern sind und Interesse am Höheren Lehramt für berufsbildende Schulen haben. Die Belegung des Moduls im Studium Integrale wird später für ein Lehramtsstudium an der TU Dresden anerkannt. Weitere Informationen gibt es auf OPAL . Interessierte können sich dort unverbindlich einschreiben und werden so zu allen Neuigkeiten zum Thema Ingenieurpädagogik auf dem Laufenden gehalten.

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Ausgezeichnete Nachwuchsforschung gesucht
25.02.2019PressestelleGesucht sind Promovierende der HTW Dresden bzw. frisch Promovierte des letzten Jahres (Stichtag 01.06.2018). Das Thema oder der Status der Arbeit sind dabei nicht so entscheidend, sondern vielmehr mit welchem Engagement und welcher Innovationskraft Sie ihr Thema verfolgen. In einem zweistufigen Verfahren qualifizieren Sie sich für den Preis. In einer kurzen Skizze von maximal drei Seiten beantworten Sie uns ein paar Fragen zu Ihrem Werdegang und Ihrem Thema. Nach einer Vorauswahl durch die Senatskommission Forschung werden drei Finalisten ausgewählt. Gehören Sie dazu, präsentieren Sie im Rahmen des Nachwuchsforschersymposiums am 04. Juni 2019 ihr Thema hochschulöffentlich. Am Folgetag wird die Preisträgerin bzw. der Preisträger zum Dies academicus bekanntgegeben. Die Dotierung für den 1. Platz beträgt 1.000€. Alle Informationen sowie die Themen der Vorjahre finden Sie hier. Wenn Sie als wissenschaftliche Beschäftigte an weiteren Informationen und Veranstaltungen interessiert sind, schauen Sie auf der Seite des Graduiertenservice der HTW Dresden vorbei: www.htw-dresden.de/graduiertenservice

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EU zu Besuch in der Modellfabrik Industrie 4.0
25.02.2019PressestelleStudierende und Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Smart Production Systems (SPS) berichteten über die Möglichkeiten der praxisnahen Ausbildung und Forschung, in deren Mittelpunkt die Stärkung regionaler Unternehmen für die Herausforderungen der Digitalisierung steht. Unter anderem wurde auch das Projekt KoSeBOT - Kontext-Sensitive Cobotik vorgestellt, dessen Ziel es ist, einen Demonstrator für die interaktive Mensch-Roboter Kollaboration zu entwickeln. Der EU-Repräsentant zeigte sich besonders von der Vielfalt der Themen, dem Elan und der unternehmenszentrierten Arbeit des Teams der Modellfabrik beeindruckt.

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Industrielle Robotik für Schüler
22.02.2019Industrie 4.0 ModellfabrikÜber 100 Kinder und Jugendliche besuchten in dieser Woche verschiedene Ferienangebote der HTW Dresden und waren begeistert von der Möglichkeit, Wissenschaft hautnah erleben zu können. Das Industrial IoT Test Bed konnte dabei nicht fehlen. Gemeinsam mit Prof. Dimter schnupperten die Schüler der 7. und 8. Klasse in die industrielle Robotik und deren Anwendung. Neben einer Führung in unserer Industrie 4.0-Modellfabrik inklusive der Vorstellung unserer beiden Kobots (kollaborativen Roboter) durch die Mitarbeiter der Arbeitsgruppe SPS, konnten sie selbst aktiv werden. Das spannendste für die Schüler war jedoch das selbstständige Programmieren eines Roboterarms in einer 3D Simulationsumgebung.

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Angebote in den Winterferien für Schüler an der HTW Dresden
22.02.2019PressestelleKinder der 5.-8. Klasse konnten im Rahmen eines gemeinsamen Ferienprogramms mit der TU Dresden Institute und Labore innerhalb der Stadt besuchen und spannende in Einblicke in aktuelle Forschungsthemen erhalten. Zu Gast waren ebenfalls die Teilnehmer der Volkshochschulkursreihe „Berufsexperimente“ , welche sich an 7./8. Klässler richtet, um unterschiedliche Berufsbilder im Bereich von Technik und Naturwissenschaften vorzustellen. Darüber hinaus stellte die HTW Dresden mit der „Technikwoche“ ein interessantes Programm für Schüler und Schülerinnen der 9.-13. Klasse zusammen. Sie hatten die Chance an einzelnen Tagen oder über die ganze Woche hinweg diverse Fakultäten der Hochschule kennenzulernen oder sich einem Fachbereich intensiver zu widmen. Ob Robotik und Industrie 4.0, Grafikprogrammierung, autonomes Fahren, 3D Modellierung oder Internet- und Satellitenkommunikation - es war für jeden etwas dabei und die Teilnehmer waren sich am Ende der Woche einig, dass alle Angebote sehr interessant gestaltet wurden und es eine tolle Gelegenheit war, in Bereiche der Hochschule hereinschauen zu können. Die HTW Dresden bedankt sich bei allen Teilnehmern und Gästen für ihren Besuch und bei den Wissenschaftlern, welche diese abwechslungsreiche Woche ermöglicht haben.
