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Sponsoring für die Studierenden der Fakultät Wirtschaftswissenschaften
10.12.2025WirtschaftswissenschaftenDie Fakultät Wirtschaftswissenschaften bedankt sich herzlich bei iGaming für die Unterstützung. Durch das Sponsoring wurde die Studienfahrt nach Johanngeorgenstadt im Rahmen der Erstsemesterwoche möglich und trägt dazu bei, Studierende von Beginn an gezielt zu begleiten und ihren Einstieg ins Studium nachhaltig zu stärken.
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Tractus-X Community Days zeigen Wege zur Kommunikation über mehrere Datenräume
10.12.2025Industrie 4.0 Modellfabrik Informatik / Mathematik VeranstaltungInmitten zahlreicher spannender Vorträge und Sessions, zeigten Ingolf Gehrhardt von der Professur für Informationsmanagement und Tobias Kutzler vom Fraunhofer IFF mit ihrem Workshop „Tracability in Semiconductor-X and cross dataspaces“ wie Traceability in der Halbleiterbranche und darüber hinaus in verschiedenen Datenräumen realisiert werden könnte. Der Workshop vermittelte anschaulich die Besonderheiten bei der Rückverfolgbarkeit der Lieferkette in der Halbleiterfertigung, zum Beispiel im Vergleich zur Automobilindustrie. Im Anschluss entwickelten sich rege Diskussionen über den aktuellen Stand von Cross-Dataspaces und mögliche Umsetzungswege — ein lebendiger Dialog, zu dem zahlreiche Teilnehmende wertvolle Beiträge lieferten. Ingolf gab als Vertreter des Developer-Panels persönliche Einblicke in seine Erfahrungen innerhalb der TractusX OpenSource-Community und zeigte sowohl Chancen als auch Herausforderungen einer offenen Entwicklergemeinschaft auf. Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren und insbesondere Arena2036, die das Event unter hervorragenden Rahmenbedingungen ermöglicht haben. Die Veranstaltung zeigte nicht nur den Anspruch, Tractus-X als technische Basis für souveräne Datenräume, sondern als lebendige Community weiterzuentwickeln. Wir freuen uns darauf, die im Workshop entstandenen Ideen gemeinsam weiterzuführen und auf die Community Days 2026.

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Studienreise nach Taiwan
09.12.2025Exkursion WirtschaftswissenschaftenWie kann man als Studierende/r einen Crashkurs Chinesisch, Teepflücken auf einer Teeplantage, Forschungseinblicke an Partnerhochschulen, einen Gedankenaustausch mit Ministerpräsident Kretschmer zur deutsch-taiwanesischen Zusammenarbeit und einen Pub Crawl mit lokalen Studierenden in Taipeh erleben? Indem man bei einer Studienexkursion nach Taiwan mitfährt! Organisiert von Prof. Dr. Anne-Katrin Haubold und finanziert durch das Saxon Student Mobility Program verbrachten 11 HTWD-Studierende 10 ereignisreiche Tage in Taipeh und Umgebung. Entstanden ist daraus ein spannender Film:

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Herzlich willkommen, Hans Kittelmann!
09.12.2025Industrie 4.0 ModellfabrikHans hat Informatik an der HTW Dresden studiert und im September 2025 erfolgreich sein Diplom abgeschlossen. Seine Abschlussarbeit entstand an unserer Professu r unter der Betreuung von Prof. Reichelt in Kooperation mit der Telekom MMS GmbH. Darin beschäftigte er sich mit der „ Entwicklung eines Benchmarks zur Bewertung der Geräteperformance in heterogenen Testumgebungen in der Mobile Device Cloud “ – ein Thema, das sowohl technische Tiefe als auch praktischen Nutzen vereint. Im Forschungsprojekt Semiconductor-X wird Hans künftig eine zentrale Rolle im Bereich IT-Sicherheit einnehmen. Er wird sich insbesondere mit der Analyse und Bewertung komplexer Sicherheitsarchitekturen befassen. Darüber hinaus entwickelt er Ansätze, um Schwachstellen frühzeitig zu identifizieren, Risiken präziser einzuschätzen und bestehende Sicherheitsmaßnahmen zu prüfen und weiterzuentwickeln. Auch abseits der Arbeit ist Hans vielseitig aktiv: Er geht ins Fitnessstudio, schwimmt gern und geht Wandern. Das PIM-Team heißt Hans herzlich willkommen und freuen uns sehr auf die gemeinsame Zeit.

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Vortrag: 100 Jahre Reichsgemeinschaft der Verbände selbständiger vereideter Landmesser
08.12.2025GeoinformationIn Reaktion auf die Verstaatlichungsbestrebungen des „Beirats für Vermessungswesen“ gründete sich am 10. Oktober 1925 die „Reichsgemeinschaft der Verbände selbständiger vereideter Landmesser“, in dem der seit 1882 bestehende „Verband selbstständiger beeideter Landmesser in Sachsen e.V.“ eine gewichtige Rolle spielte. Ausgehend vom 100-jährigen Jubiläum will der Vortrag an die Geschichte und das Schicksal der Reichsgemeinschaft und ihrer sächsischen Mitgliedsorganisation, ihre Beziehung zum D.V.W. sowie an den ersten Vorsitzenden Arthur Gawehn (1868-1934) aus Dresden erinnern. Referent: Frank Reichert, BDVI Landesgruppe Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern Wann: Dienstag, 09. Dezember 2025, 17:00 Uhr Wo: HTW Dresden, Hörsaal Z 308 oder online über BigBlueButton Über folgenden Link kann die vollständige Präsentation zum Vortrag abgerufen werden: 100 Jahre Reichsgemeinschaft der Verbände selbständiger vereideter Landmesser Alle Interessenten sind herzlichst eingeladen. Alle weiteren Termine der Wintervortragsreihe 2025/26 finden Sie hier.

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Auf den Zentimeter genau
05.12.2025Forschung Geoinformation TransferEine neue Bahnlinie zwischen Dresden und Prag soll Deutschland und Tschechien näher zusammenbringen und die Reisezeit zwischen den beiden Städten um mehr als die Hälfte verkürzen. Die Neubaustrecke führt zwischen Heidenau und der tschechischen Stadt Chabařovice durch einen circa 30 Kilometer langen, grenzüberschreitenden Erzgebirgsbasistunnel. Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) wurde von der Deutschen Bahn (DB InfraGO) mit einer Studie zur Georeferenzierung für die digitale 3-D-Planung der Bahnstrecke beauftragt. „Aufgrund der gekrümmten Erdoberfläche entstehen bei der Übertragung auf zweidimensionale, kartographische Abbildungen Verzerrungen und Maßstabsabweichungen“, sagt Projektleiter Professor Christian Clemen von der Fakultät Geoinformation. „Bei der Georeferenzierung geht es darum, digitale Planungsdaten mit erdbezogenen Koordinaten zu versehen und solche Verzerrungen zu minimieren. Das ist grundlegend für intelligente Bauwerksmodelle.“ Building Information Modelling (BIM) ist eine digitale Methode, um alle relevanten Bauwerksdaten zu einem zentralen 3-D-Modell zusammenzuführen. Für die BIM-Software müssen die Koordinaten so umgeformt werden, dass die Abweichung zwischen 3-D-Planung und Vermessung möglichst gering wird. Aufgrund der Erfahrung aus früheren Tunnelgroßprojekten, haben die Auftraggeber DB InfraGo und Správa železnic (Eisenbahninfrastrukturbetreiber in Tschechien) sehr hohe Ansprüche an die Genauigkeit für die Planung und den späteren Bau des Tunnels. Einheitliche digitale Arbeitsgrundlage Das Team der HTW Dresden berechnete optimale Parameter für eine bestmögliche Projektion mit minimierter Verzerrung. Es legte ein neues geodätisches Koordinatenreferenzsystem an, das die Maßstabsabweichung im Bereich des Tunnelbauwerks auf weniger als einem Zentimeter pro Kilometer reduziert – auch vor dem Hintergrund, dass die Deutsche Bahn und Správa železnic verschiedene Koordinatensysteme verwenden. Damit sich beim Bau die von beiden Seiten vordringenden Tunnelbohrer treffen, müssen die Maschinen millimetergenau arbeiten, was nur durch ein einheitliches Koordinatensystem realisierbar ist. „BIM erfordert eine gemeinsame digitale Arbeitsgrundlage. Um diese zu schaffen, sind große Mengen unterschiedlicher Daten zu transformieren und in ein einheitliches System zu überführen“, erklärt Christian Clemen. „Wir haben dafür eine Open Source Software für die Koordinatentransformation entwickelt, die dafür sorgt, dass all diese Daten zusammenpassen. Mit ihr lassen sich aus den verschiedenen Systemen auf deutscher und tschechischer Seite Vermessungspunkte, Geodaten und Trassierungselemente umrechnen.“ Der grenzüberschreitende Raumbezug basiert auf den Forschungen von Professor Lambert Wanninger von der TU Dresden zu satellitengestützter präziser Positionsbestimmung mittels GNSS (Global Navigation Satellite System) sowie auf Messungen des Dresdner Ingenieurbüros Dr. Franke. Das Landesamt für Geobasisinformation Sachsen und dessen tschechisches Pendant stellten die Geo-Daten zur Verfügung und unterstützten das Tunnelprojekt mit zusätzlichen Messungen. Im September 2025 wurden die Ergebnisse der Studie, die überdies Anleitungen für den Softwareeinsatz und Empfehlungen für das Informationsmanagement in openBIM-Projekten enthält, im Informationszentrum der Deutschen Bahn in Heidenau präsentiert. Digitalisierung im Bauwesen Wenn es um die Planung eines derartigen grenzüberschreitenden Großprojektes geht, sind viele Akteure beteiligt. BIM bietet Auftraggebern und Behörden, Geophysikern und Ingenieuren, Bauunternehmen und Technikern aus beiden Ländern die Möglichkeit, von Anfang an gemeinsam in einem einzigen Koordinatensystem und einem intelligenten Bauwerksmodell zu arbeiten und die Planung zu koordinieren. Für Christian Clemen und sein Team war es nicht das erste Forschungsvorhaben für die Deutsche Bahn. In einem Vorgängerprojekt hatte er bereits eine Georeferenzierung für sämtliche Bahnhöfe in Deutschland durchgeführt und damit seine Expertise auf diesem Gebiet bewiesen. „Die HTWD ist führend, wenn es darum geht, Geografie und Bauwesen auf digitaler Ebene zu verbinden“, erklärt der Geoinformatiker. „Gegenüber anderen Branchen hinkt die Digitalisierung im Bausektor weit hinterher. Digitale Bauwerksmodelle, die alle relevanten Informationen und Daten wie Karten, Zeichnungen, Tabellen, Textdateien und unterschiedliche Software integrieren, bieten einen großen Hebel, um das zu ändern.“ Die Studie wurde am Zentrum für angewandte Forschung und Technologie (ZAFT) der HTW Dresden in enger Absprache mit der Projektsteuerung (Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft und Vössing Ingenieurgesellschaft), der DB InfraGO, Správa železnic, der TU Dresden und Jaud IT durchgeführt. Projektlaufzeit: März 2024 bis September 2025

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Deutschlandstipendium 2025: Starkes Signal für Talent und regionale Verbundenheit
27.11.2025Bauingenieurwesen Design Elektrotechnik Geoinformation Informatik / Mathematik Landbau / Umwelt / Chemie Maschinenbau Pressestelle Transfer WirtschaftswissenschaftenIn seiner Ansprache betonte Gestring, dass die Förderung weit über finanzielle Hilfe hinausreicht. Sie sei ein sichtbares Bekenntnis der regionalen Wirtschaft, Verantwortung zu übernehmen und „die Zukunft der Hochschule, der Region und unseres Landes in die Hände junger, engagierter Menschen zu legen“. Damit entstehe eine unverzichtbare Verbindung aus Talent, Leistungsbereitschaft und gesellschaftlichem Engagement. Die Urkunden überreichten Prof. Dr. Andreas Franze, Prorektor für Lehre und Studium, sowie Torsten Hänel, Programmverantwortlicher für das Deutschlandstipendium an der HTW Dresden. Breite Unterstützung zeigt Wertschätzung Die Hochschule vergab im Förderjahr 2025 insgesamt 43 Stipendien. Diese Zahl wurde durch die großzügige Beteiligung von 34 Stiftern erreicht. Unter ihnen befinden sich viele kleine und mittlere Unternehmen, Verbände und private Förderinnen und Förderer aus der Region. Für den festlichen Rahmen sorgte das Streichquartett des Kammerorchesters ohne Dirigenten Dresden. Begegnungen, die Perspektiven öffnen Beim anschließenden Empfang nutzten Studierende und Stifter die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen. „Wir freuen uns sehr, dass dieses Format so gut angenommen wird“, erklärte Torsten Hänel. „Gerade der direkte Kontakt zwischen Studierenden und Unternehmensvertretern liegt uns sehr am Herzen.“ Die HTW Dresden dankt allen Förderern für ihr Vertrauen und ihr Engagement. Den Stipendiatinnen und Stipendiaten gratuliert die Hochschule herzlich zu ihrer Auszeichnung und wünscht ihnen weiterhin viel Erfolg.

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IT-Standards und Open Source gegen das Chaos auf dem Bau
27.11.2025GeoinformationAm 20.11.2025 fand in Berlin die ZIM-Netzwerkjahrestagung unter dem Motto „Innovation und Standardisierung: Mit ZIM-Innovationsnetzwerken Zukunftstechnologien in Märkten etablieren“ statt. Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist ein wichtiges Förderprogramm der Bundesregierung, welches gemeinsame Forschungsprojekte zwischen Wissenschaft und kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) ermöglicht. Die Fakultät Geoinformation der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden ist als wissenschaftlicher Partner in mehreren Projekten des ZIM-Netzwerks „open Building Information Modeling (BIM) biotop“ aktiv. Eines dieser Projekte ist PortfolioBIM, welches von Prof. Christian Clemen gemeinsam mit seinen wissenschaftlichen Mitarbeitern Sebastian Schilling und Christoph Frey begleitet wurde und kürzlich erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Ziel des Projekts war die Entwicklung einer webbasierten Plattform für das Portfoliomanagement. In Zusammenarbeit mit den Partnerfirmen ekkodale und Metabuild entstand dabei eine Lösung, die Immobilieninformationen aus verschiedenen Quellen mithilfe von Projektwörterbüchern einheitlich beschreibt, verknüpft und anreichert. Nach der Eröffnung der Tagung durch Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie (BMWE) und Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, gaben Sebastian Schilling und der Netzwerkmanager von openBIMbiotop, Heinz Kölzer, in einem Interview Einblicke in ihre Erfahrungen mit PortfolioBIM, insbesondere zu den Themen Normung und Standardisierung. Anschließend folgten weitere Projektvorstellungen sowie ein inspirierender Vortrag des Deutschen Instituts für Normung (DIN), der zur aktiven Mitarbeit von Unternehmen an der Entwicklung von Normen und Standards ermutigte. Abschließend bot die Veranstaltung Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken. Pressemitteilung des BMWE: https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2025/11/20251120-zim-netzwerkjahrestagung-2025.html

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Winzige Farbstoffe mit großer Wirkung
26.11.2025Forschung Landbau / Umwelt / Chemie PressestelleForschende der HTW Dresden haben gemeinsam mit Partnern aus Erlangen, Dresden und Abu Dhabi eine neue Klasse extrem kleiner Leuchtfarbstoffe entwickelt. Die Moleküle bestehen im Kern nur aus einem einzelnen Benzolring, lassen sich ohne Lösungsmittel herstellen und leuchten sowohl in Flüssigkeiten als auch als feste Kristalle sehr hell. Außerdem können sie Licht in Kristallen gezielt leiten, nach dem Ausschalten des Anregungslichtes weiterleuchten und lebende Pflanzenzellen effizient anfärben. „Unsere Farbstoffe sind so etwas wie die Tiny Houses unter den Leuchtmolekülen: extrem kompakt, ressourcensparend gebaut und trotzdem erstaunlich leistungsfähig“, sagt Prof. Stefan Schramm von der HTW Dresden. Starke Leuchtkraft und ressourcensparend in der Herstellung Das Team beschreibt eine Serie von neuen Farbstoffen auf Basis eines einzigen Benzolrings. Durch gezielte Wahl einfacher Amin-Bausteine ändert sich die Farbe des Lichts vom satten Grün bis ins Orange. Die Stoffe geben in Lösung und in Kunststofffilmen bis zu rund 85 Prozent des aufgenommenen Lichts sehr effizient wieder ab und bleiben auch als Kristalle ausgesprochen hell. Einzelne Kristalle wachsen als lange, nadelförmige „Lichtfasern“ und eignen sich als winzige Lichtleiter. In speziellen Wirtsmaterialien zeigen sie zudem ein sichtbares Nachleuchten bei Raumtemperatur. In Wurzeln der Modellpflanze Arabidopsis thaliana färben die Farbstoffe lebende Zellen selektiv an und machen feine Strukturen im Mikroskop sichtbar. Die neuen Leuchtstoffe entstehen in einem einzigen Reaktionsschritt: Ein industriell gut verfügbarer Vorläufer reagiert direkt mit einem Überschuss des jeweiligen Amins, das zugleich als Reaktionsmedium dient. Es braucht keine zusätzlichen Lösungsmittel, keine teuren Katalysatoren und keine aufwendigen Aufreinigungsschritte. Die Herstellungsrate liegt bei bis zu 99 Prozent. „Wir zeigen, dass sich moderne Leuchtstoffe auch nach Prinzipien der Grünen Chemie herstellen lassen – mit weniger Abfall, geringerem Energieverbrauch und einfachen, gut verfügbaren Bausteinen“, erklärt Schramm. Verschiedene Anwendungsmöglichkeiten Die Kombination aus minimaler Molekülgröße, nachhaltiger Herstellung und vielseitigen Eigenschaften ist ungewöhnlich: Die neuen Farbstoffe leuchten hell in Lösung, im Kunststoff, als Kristall und als nachleuchtendes Hybridmaterial. Einzelne Kristalle leiten Licht über mehrere Zentimeter verlustarm weiter. Das ist zum Beispiel für künftige Mikro-Lichtleiter in Sensoren und VR/AR Brillen, für fluoreszierende Sicherheitsmerkmale oder bei sehr flachen Anzeigeelementen interessant. Gleichzeitig eignen sich die Farbstoffe als fluoreszente Färbemittel für lebende Pflanzenwurzeln und damit langfristig für die Erforschung von Nährstoffaufnahme und von Stressreaktionen in Kulturpflanzen. „Wir schlagen eine Brücke zwischen nachhaltiger Chemie, neuer optischer Anwendung und biologischer Bildgebung“, so Prof. Verena Ibl von der HTW Dresden. „Solche neuen hocheffizienten Farbstoffe können uns helfen, Nutzpflanzen besser zu verstehen – ein Thema, das mit Blick auf Ernährungssicherheit und Klimawandel immer wichtiger wird.“ Publikation: Green-synthesized single-benzene fluorophores exhibiting room-temperature phosphorescence and solid-state fluorescence for biological and optical applications. Maximilian Kramp, Durga Prasad Karothu, Juan Camilo Zschommler, Patrick Commins, Thomas Prestel, Verena Ibl, Panče Naumov, Carolin Müller, Stefan Schramm. Journal of Materials Chemistry C (2025), DOI: https://doi.org/10.1039/D5TC03134F

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Absolventenfeier der Fakultät Wirtschaftswissenschaften 2025
25.11.2025Festveranstaltung WirtschaftswissenschaftenAm Freitag, den 14.11.2025, fand zu Ehren der Absolventinnen und Absolventen des vergangenen Winter- und Sommersemesters eine festliche Zeremonie statt. Gefeiert wurde nicht nur der erfolgreiche Abschluss der Bachelorstudiengänge Betriebswirtschaft, International Business und Wirtschaftsingenieurwesen sowie der Masterstudiengänge International Management, Management mittelständischer Unternehmen und Wirtschaftsingenieurwesen, sondern auch der Beginn eines neuen Lebensabschnittes. Ein besonderes Highlight bot die Keynote von Katja Müller, Co-Bereichsleiterin Vorstandsstab / Unternehmenskommunikation der Sparkassen-Versicherung Sachsen Lebensversicherung AG. In ihrem Vortrag mit dem Titel „Was ich gern schon beim Studienabschluss gewusst hätte“ gab Sie Impulse und Praxistipps für den Berufseinstieg mit und zeigte anhand ihres bisherigen Werdegangs die berufliche Vielfältigkeit im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich auf. Als Symbol für den Übertritt in das Berufsleben wurden anschließend die Absolventenbriefe den Absolventinnen und Absolventen feierlich überreicht. Elisa Range, Absolventin Bachelor International Business, wurde von der Fakultät mit dem „Engagementpreis“ ausgezeichnet. Sie hat sich während ihres Studiums sehr intensiv für die Selbstverwaltung engagiert. Sie war beispielsweise Mitglied im Fakultätsrat, in den Rektoratskommissionen Hochschulkommunikation und Bibliothek. Darüber hinaus hatte sie diverse Ämter im Studentinnenrat der HTWD und hat mehrere Erstsemestereinführungen maßgeblich organisiert. Sie hat die Stimme der Studierenden stets kritisch-konstruktiv eingebracht und damit zur Weiterentwicklung der HTWD beigetragen. Musikalisch wurde der Abend durch klassische Musikstücke von Indira Dutt von der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und Mohan Dutt von der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar begleitet. Die Feier wurde von Unternehmen finanziell unterstützt und vom Förderverein der HTW Dresden mitorganisiert. Zur Abrundung des Abends konnten sich die Absolventinnen und Absolventen bei einem Umtrunk mit sich, den ehemaligen Lehrenden und den Fakultätsangehörigen austauschen und in Erinnerung an ihre Studienzeit zu schwelgen.
