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Exkursion in das Landesfunkhaus Sachsen des MDR
09.01.2026Elektrotechnik ExkursionAm 08.01.26 fand im Rahmen der Lehrveranstaltungen Audio-Video-Technik eine Exkursion in das Landesfunkhaus Sachsen des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) statt. Dort werden beispielsweise das Hörfunkprogramm MDR Sachsen – Das Sachsenradio sowie der Sachsenspiegel für das MDR Fernsehen produziert. Zunächst führte uns Herr Schreiber durch den Hörfunkbereich. Er ist für die Technik im Hörfunk zuständig und selbst ein Absolvent unserer Fakultät. Er erklärte uns u.a. die Arbeitsabläufe und die Technik an einem Redakteursarbeitsplatz und in einer Senderegie. Auch in den Serverraum durften wir einen Blick werfen. Anschließend besuchten wir mit Frau Stein den Fernsehbereich. Dabei erklärte sie uns u.a. die unterschiedlichen Arbeitsplätze in der Bildregie und das integrierte Tonstudio. Ein besonderes Erlebnis war sicher der abschließende Besuch im Fernsehstudio. Dort wurde uns die Funktionsweise eines virtuellen Studios erklärt und für ein Gruppenfoto auch praktisch erprobt. Wir danken herzlich dem MDR für diese Möglichkeit und insbesondere Herrn Schreiber und Frau Stein für die sehr interessante Führung durch das Landesfunkhaus Sachsen.

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Zwei Standorte – eine Fakultät: CampusConnect stärkt den Austausch zwischen Pillnitz und Dresden
09.01.2026Forschung Landbau / Umwelt / Chemie TransferMit dem neuen internen Veranstaltungsformat CampusConnect hat die Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie (LUC) der HTW Dresden ein Forum geschaffen, das die standortübergreifende Arbeit, Lehre und Forschung der Fakultät sichtbar macht. Für die Fakultät, die sowohl am Campus Pillnitz als auch am Campus Dresden angesiedelt ist, bot die Veranstaltung einen Rahmen, um beide Standorte und die dort tätigen Mitarbeitenden enger miteinander zu vernetzen. Fakultätsmitarbeitende stellten ihre aktuellen Forschungsarbeiten vor und kamen über die Standorte hinweg in fachlichen Austausch. Lucas Kurzweg (AG Prof. Kathrin Harre) eröffnete das Event mit einem Keynotetalk zum Thema „Nachweis, Abrieb und Sedimentation von Mikroplastik in Flüssen“. In seinem Vortrag zeigte er die Relevanz aktueller Umweltforschung und setzte damit ein Thema, das viele der Vorträge prägte. Vom Lumineszens bis Artenvielfalt im Ackerbau: Forschung in drei Minuten Das Herzstück von CampusConnect sind kurze Forschungs-Pitches, bei denen jeweils eine Person ihr aktuelles Thema in drei Minuten vorstellt, gefolgt von einer offenen Diskussion. Die Bandbreite der Forschungsfelder spiegelte dabei eindrucksvoll die interdisziplinäre Vielfalt der Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie wider. Die Beiträge reichten von der passiv-akustischen Biodiversitätserfassung in Monitoring- und Planungsvorhaben (Florian Meerheim, AG Prof. Frank Dziock) über die Aufnahme von Nano- und Mikroplastik in Pflanzen (Tim Eutin, AG Prof. Verena Ibl) bis hin zu innovativen technischen Ansätzen wie der Ebeam Facility (Prof. Kathrin Harre), einem 3D-gedruckten hydroponischen System (Luca Scheer, AG Prof. Verena Ibl) oder den Einsatzmöglichkeiten des 3D-Drucks in der Agrarwirtschaft (Dr. Guido Lux). Weitere Pitches thematisierten unter anderem aktuelle Fragestellungen der Lumineszenzforschung (Prof. Stefan Schramm), mycelbasierte Initialschwimmkörper zur Entwicklung schwimmender Vegetationsbestände (Lars Baldauf, AG Prof. Henning Günther), die Populationserfassung und Habitatnutzung von Geweihträger wie Rehe oder Rotwild im Harz (Christopher Mende), Forschung zu Biopolymeren (Daniel Kranz, AG Prof. Kathrin Harre), Nachhaltigkeit und Digitalisierung in Ausbildungsberufen (Jann Schneider, AG Prof. Kathrin Harre) sowie die Identifikation natürlicher Pflanzenwachstumsregulatoren (Prof. Verena Ibl in Vertretung für Michell Thalmann). Auch gesellschaftlich hochrelevante Themen wurden vorstellt, darunter Innovationen für die gemeinsame Landwirtschaft von morgen mit LAND.VISION (Thomas Schneider, ZAFT e.V. ), die PowerPASTE als innovativer Beitrag zur Energiewende (Dr. Stefan Frölich, AG Prof. Stefan Haare), die neue Nachwuchsforschungsgruppe RHESIS, u.a. zu vegetationsgestützter Hangstabilisierung (Sabrina Selinger, AG Prof. Arne Cierjacks) sowie das Blühhafer-Projekt mit neuen Ansätzen zur Steigerung der Artenvielfalt im Ackerbau (Karl Slabke, AG Prof. Knut Schmidtke). Auszeichnung und Ausblick Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Publikumsabstimmung, bei der die besten sechs Vortragenden mit einem Preis honoriert wurden. CampusConnect bot darüber hinaus insbesondere den zahlreichen jungen Forschenden einen großen Mehrwert: Sie erhielten wertvolle Praxis in der Präsentation ihrer Themen und waren zugleich gefordert, ihre Inhalte in nur drei Minuten klar zu strukturieren und die Essenz ihrer Forschung auf den Punkt zu bringen. Beim anschließenden Get-together wurde der fachliche Austausch in informeller Atmosphäre fortgesetzt und standortübergreifende Kontakte geknüpft. Organisiert wurde die Veranstaltung von Prof. Verena Ibl und Laura Göhler; Prof. Ibl führte zudem als Moderatorin durch das Programm. Die erste Ausgabe von CampusConnect machte sichtbar, wie vielfältig, praxisnah und zukunftsorientiert die Forschung an der Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie ist. Zugleich zeigte das neue Format, wie wertvoll der persönliche Austausch zwischen den Standorten Pillnitz und Dresden für Lehre und Forschung ist – eine gelungene Premiere, die den Grundstein für eine Fortsetzung legt.

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Energiebildung trifft Ingenieurskunst: HTWD-Studenten entwickeln nachhaltige Ladelösung für Bad Dübener Oberschule
09.01.2026Maschinenbau WorkshopVorgegangen wird dabei nach konstruktionsmethodischen Ansätzen, beispielsweise nach VDI 2221. Ausgangspunkt war eine detaillierte Anforderungsliste, die neben pädagogischen Zielen auch technische Vorgaben wie Robustheit, einfache Bedienbarkeit und die Verdeutlichung von Energiemengen umfasste. Die Studierenden erarbeiteten eine innovative Lösung, die die Stromerzeugung mithilfe eines Fahrrads ermöglicht und dabei sicherstellt, dass der Bau des Geräts vollständig im Rahmen eines Ganztagsangebotes an der Schule möglich ist. Der Grobentwurf des Ladesystems wurde am 02.12.2025 im Rahmen des Modules M 459 von den Studierenden vor Vertretern der Oberschule Bad Düben vorgestellt. Mit dem darin gewonnenen Feedback verfeinern die Teams im Wintersemester nun noch Details und zugehörige Bildungsmaterialien mit dem Ziel das Projekt für die praktische Umsetzung vorzubereiten. „Dieses Projekt zeigt, wie Theorie in sinnstiftende Praxis mündet“, erklärt der betreuende Professor Wolf Georgi. „Unsere Studenten lernen nicht nur Konstruktionsmethodik, sondern auch, technische Innovationen in pädagogische Konzepte einzubetten.“ Das Projekt wurde außerdem für den Transferpreis 2026 der HTWD eingereicht. Die nachhaltige Ladestation soll ab 2026 an der Schule gebaut werden. Aufruf an Schulen der Region Die HTW Dresden freut sich darauf, weitere Schulen bei ähnlichen Projekten zu unterstützen. „Wir suchen den Austausch mit Schulen, um gemeinsam zukunftsfähige Konzepte zu schaffen“, so der Professor. „Unser Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler nicht nur für Technik zu begeistern, sondern auch praktische Kompetenzen zu vermitteln, die sie in ihrem zukünftigen Leben anwenden können.“ Interessierte Schulen können sich unter wolf.georgi@htw-dresden.de an die HTW Dresden wenden, um weitere Informationen zu erhalten oder eigene Projektideen vorzustellen.

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KI in der Softwareentwicklung: Produktivitätsgewinn oder Kompetenzverlust?
08.01.2026Informatik / Mathematik Pressestelle TransferMit diesen Entwicklungen beschäftigte sich kürzlich die Podiumsdiskussion „KI in der Softwareentwicklung – Produktivitätsgewinn vs. Kompetenzverlust“ an der HTWD. Die Veranstaltung war Teil des Moduls „Software Engineering 2“ an der Fakultät Informatik/ Mathematik. Perspektiven aus der Praxis Die Diskussion bot den Studierenden Einblicke in den praktischen Einsatz generativer KI-Tools sowie in aktuelle Anforderungen des Arbeitsmarktes. Als Podiumsgäste brachten Vertreter aus der professionellen Softwareentwicklung ihre Erfahrungen und Einschätzungen ein: Hendrik Lösch , ZEISS Digital Innovations Frederik Schrader , TraceTronic Ilja Bauer , DevBoost und Entwicklerheld Moderiert wurde die Diskussion von Professor Jürgen Anke. Zentrale Erkenntnisse der Diskussion Ein wesentliches Ergebnis: KI ist ein leistungsfähiges Werkzeug. Es ersetzt jedoch weder Verantwortung noch Fachkompetenz. Das Prinzip Human-in-the-Loop bleibt entscheidend – die Verantwortung für Qualität, Sicherheit und Ethik liegt weiterhin beim Menschen. Darüber hinaus wurde deutlich, dass Produktivität nicht allein durch schnelleres Schreiben von Code entsteht. Vielmehr sind das Verstehen, Strukturieren und Kommunizieren komplexer Probleme zentrale Fähigkeiten. Große Aufgaben müssen sinnvoll zerlegt werden, wobei systemisches Denken und Architekturkompetenz an Bedeutung gewinnen. Während KI zunehmend Routineaufgaben übernimmt, bleiben kreative, konzeptionelle und kommunikative Tätigkeiten klar menschliche Kernkompetenzen. KI-gestützte Prototypen und Mockups können jedoch helfen, Anforderungen frühzeitig zu klären und Missverständnisse zu reduzieren. Beim Testen wurde betont, dass bewusstes, eigenständiges Arbeiten ohne KI das fachliche Verständnis stärkt. Implikationen für Lehre und Ausbildung Für die akademische Ausbildung bedeutet dies eine Verschiebung der Schwerpunkte: Das reine Schreiben von Code verliert an Gewicht, während das Lesen, Verstehen und Bewerten von Code deutlich wichtiger wird. Analytisches Denken, kritisches Hinterfragen, Kommunikationsfähigkeit und Domänenwissen rücken stärker in den Fokus. Gleichzeitig kann KI bei verantwortungsvollem Einsatz als Lernassistent sinnvoll unterstützen – etwa beim Erlernen neuer Programmiersprachen oder Konzepte. Fazit Generative KI ist aus der Softwareentwicklung nicht mehr wegzudenken. Sie bietet großes Potenzial, erfordert jedoch einen reflektierten, verantwortungsvollen Umgang. Die bewusste Auswahl und Nutzung von KI-Tools wird künftig eine zentrale Kompetenz in Studium und Lehre sein. Gleichzeitig bleiben fundierte Kenntnisse in Algorithmen, Datenstrukturen und Systementwurf unverzichtbar.

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Sächsische Wasserstoffunion: Wege zur klimaneutralen Industrie
07.01.2026Forschung Maschinenbau TransferAm 7. Januar 2026 fand an der TU Dresden ein Strategietreffen zur Weiterentwicklung der Sächsischen Wasserstoffunion statt. Neben dem Ministerpräsidenten (MP) des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer, nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Technischen Universitäten in Dresden (TUD), Chemnitz (TUC) und Freiberg (TUBAF) sowie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) an dem Treffen teil. Im Vordergrund stand das kürzlich erfolgreich im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) eingeworbene Verbundprojekt „ Hy²Cycle “, an dem die drei Universitäten sowie die HTWD beteiligt sind. Bei dem Verbundvorhaben handelt es sich um ein Leuchtturmprojekt der anwendungs- und kreislauforientierten Wasserstoff-Forschung, das im Rahmen der Sächsischen Wasserstoffunion realisiert wird. Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen: „Wasserstoff ist und bleibt ein Energieträger der Zukunft und ein zentraler Baustein für die klimaneutrale Transformation. Die starke Zusammenarbeit in der Sächsischen Wasserstoffunion sichert technologischen Fortschritt, regionale Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit im europäischen und globalen Maßstab. Trotz aktuell hoher Energiepreise, knapper Verfügbarkeiten und anspruchsvoller europäischer Rahmenbedingungen setzen wir uns gemeinsam mit dem Bund konsequent dafür ein, dass die Wasserstoffstrategien ihre volle Wirkung entfalten.“ Ressourcenschonende Wasserstoff-Erzeugung – Beitrag zur Energiewende Hy²Cycle adressiert zentrale Zukunftsfragen der Energiewende: Entwickelt werden recyclingfähige Elektrolyseur- und Brennstoffzellenkomponenten, insbesondere für die alkalische Hochdruckelektrolyse. Dieses Verfahren macht die energieaufwendige Herstellung von Wasserstoff effizienter und spart damit Energie und Kosten. Ziel ist es, energieeffiziente, ressourcenschonende und wiederverwendbare Brennstoffzellen-Systeme entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu ermöglichen. Teilprojekte an der HTWD sind die Entwicklung und Fertigung recyclingfähiger Druck-Alkali-Elektrolysezellen (DAE), die Digitalisierung der Prozesskette sowie eine skalierbare Bauteilherstellung und Montage. Beteiligt sind die Professuren Umform- und Trenntechnik (Prof. Matthias Jäckel), Fertigungsplanung und Montage (Prof. Uwe Kühsel) und Produktentwicklung/CAD (Prof. Wolf Georgi) der Fakultät Maschinenbau. Prof. Ingo Gestring, Rektor der HTWD: „Die HTW Dresden steht für Anwendung und Transfer. Hier bringen wir unsere besondere Expertise ein und entwickeln Technologien so weiter, dass regionale Unternehmen diese anwenden können.“ Nachhaltige Energie – Antrieb und Wertschöpfung von morgen Darüber hinaus diskutierten die Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Universitäten und der HTWD gemeinsam mit dem MP weitere Beiträge zur Weiterentwicklung der Sächsischen Wasserstoffunion und den Aufbau einer wasserstoffbasierten Kreislaufwirtschaft in Sachsen. Hintergrund: Sächsische Wasserstoffunion Die Sächsische Wasserstoffunion wurde 2022 von den drei sächsischen Technischen Universitäten TUD, TUD und TUBAF gegründet, um Kompetenzen in Forschung, Lehre und Transfer zu bündeln und Sachsen als international sichtbaren Wasserstoffstandort zu positionieren. Seitdem konnten zahlreiche Verbundprojekte eingeworben werden, die Grundlagen- und anwendungsnahe Forschung mit industriellem Transfer verbinden. Mit der Einwerbung und Umsetzung von „Hy²Cycle“ gehen die Partner gemeinsam mit der HTWD nun einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer kreislauforientierten, zukunftsfähigen Wasserstoff-Wirtschaft in Sachsen, die neben den wissenschaftlichen Akteuren auch diverse und regionale Partner aus der Wirtschaft und Industrie zusammenbringen wird.

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Fachexkursion Agrarwirtschaft 5. Semester
07.01.2026Landbau / Umwelt / ChemieDie erste Station unserer Exkursion führte uns an das Bayerische Staatsgut Kitzingen mit dem Versuchs- und Bildungszentrum für Geflügelhaltung . Dort erhielten wir einen umfassenden Einblick in unterschiedliche Haltungssysteme für Lege- und Masthühner sowie für Junghenne, Puten, Enten und Gänse. Besichtigt wurden unter anderem eine Boden- und Volierenhaltung bei Legehennen sowie ein Mobilstallkonzept. In der Wassergeflügelhaltung konnten wir sowohl die Haltung auf Stroh als auch die Haltung auf Rosten vergleichen, wobei letztere insbesondere bei einem Wasserangebot über offene Tränken Vorteile hinsichtlich der Stallhygiene bieten kann. Darüber hinaus wurden uns in einem leerstehenden Maststall, der mit grüner, blauer, roter und weißer LED-Beleuchtung ausgestattet war, verschiedene Beleuchtungskonzepte für Masthühner fachlich erläutert und anschaulich demonstriert. Ein besonderer fachlicher Mehrwert ergab sich durch den direkten Vergleich einer gemauserten Legehennenherde mit einer jüngeren, frisch eingestallten Herde. Ergänzend dazu konnten wir Verhaltensunterschiede zwischen braunen und weißen Junghennen beobachten, wobei erstere insgesamt deutlich agiler wirkten. Abgerundet wurde der Besuch durch die Vorstellung aktueller Versuche sowie einen Vortrag zur Leistungsprüfung bei Legehennen, die künftig bei den von uns besuchten Junghennen durchgeführt werden wird. Eine unabhängige Leistungsprüfung verschiedener Genetiken unter identischen Haltungsbedingungen stellt für landwirtschaftliche Betriebe eine wertvolle Entscheidungshilfe bei der Auswahl geeigneter Tiere dar. Im Anschluss besuchten wir das Bayerische Staatsgut Schwarzenau mit dem Versuchs- und Bildungszentrum für Schweinehaltung . Hier durchliefen wir den vollständigen Produktionsweg der Schweinehaltung und konnten verschiedene Aufstallungsvarianten vergleichen. Besonders hervorzuheben ist ein schweizerisches Abferkelsystem mit Strukturelementen der freien Abferkelung inklusive überdachtem Ferkelnest. Auch ein Maststall mit überdachtem Auslauf und integriertem Sonnenbrandschutz stieß auf großes Interesse, insbesondere im Hinblick auf unser Wahlpflichtfach zur extensiven Tierhaltung. Zum Abschluss erhielten wir Einblick in eine neue Stallanlage, die sich aktuell noch im Bau befindet. Künftig sollen dort Zuchtleistungsprüfungen sowie Fütterungsversuche durchgeführt werden. Beeindruckend waren vor allem die automatischen, tierindividuellen Fütterungsstationen sowie das geplante kamerabasierte Monitoring zur wissenschaftlichen Datenauswertung. Am zweiten Exkursionstag fuhren wir in die Fränkische Schweiz zu einem Demonstrationsbetrieb von Naturland, dem Naturlandhof Braun . Dort wurden wir herzlich willkommen geheißen und erhielten bei einem Rundgang über das Betriebsgelände umfassende Einblicke in die Bewirtschaftung des Hofes. Der Naturlandhof Braun ist ein ökologisch wirtschaftender Naturland-Betrieb mit einem geräumigen Außenklimalaufstall für rund 80 Milchkühe (Fleckvieh) sowie etwa 75 Rinder. Ein zentrales Merkmal des Betriebes ist das Haltungskonzept der muttergebundenen Kälberaufzucht, bei dem die Kälber zunächst sechs bis acht Wochen bei der Mutterkuh verbleiben und anschließend für mindestens 16 Wochen in einer Ammenkuhhaltung weiter aufgezogen werden. Der Betrieb wird als Milchviehbetrieb mit Fleckvieh geführt. Eine Besonderheit besteht darin, dass der Hof – zumindest in seinen Anfangsjahren – vollständig von einer einzelnen Person bewirtschaftet wurde. Herr Braun erachtet die Mutterkuhhaltung in diesem Zusammenhang als Arbeitserleichterung. Besonders interessant ist, dass die Zucht auf dem Betrieb vor allem am Verhalten der Kühe gegenüber dem Kalb sowie dem Menschen ausgerichtet ist. Durch das Trinken des Kalbes an der Mutterkuh ist die Erfassung der individuellen Milchleistung erschwert, sodass eine klassische Milchleistungsprüfung nur eingeschränkt möglich. Die letzte Station unserer Exkursion führte uns ins Altenburger Land zur Straußenfarm Burkhardt . Dort erhielten wir fundierte Einblicke in die Lebensweise, Haltung und Zucht von Straußen. So wurde uns erläutert, dass den Tieren am Ende der Saison ein eigenes Bruterlebnis ermöglicht werden muss, da ohne dieses die Brutaktivität eingestellt wird. Darüber hinaus wurde uns das ausgeprägte Brut- und Sozialverhalten der Strauße erläutert. Jede Straußenhenne erkennt ihr eigenes Ei eindeutig. Innerhalb der Zuchtgruppe (in der Regel: 1 Hahn, 3 Hennen) nimmt die ranghöchste Henne eine besondere Stellung ein: Sie legt ihr Ei bevorzugt in die Mitte des Gemeinschaftsgeleges, da dort die klimatischen Bedingungen – insbesondere Temperatur- und Feuchtestabilität – am günstigsten sind. Rangniedrigere Hennen legen ihre Eier entsprechend eher im Randbereich des Nestes ab. Die Vermarktung erfolgt überwiegend direkt. In ansprechender Atmosphäre konnten wir Straußenfleisch verkosten und anschließend im Hofladen regionale Produkte erwerben. Abschließend möchten wir ausdrücklich unseren Dank dafür aussprechen, dass wir die Bayerischen Staatsgüter besuchen durften. Angesichts des aktuell hohen Tierseuchendrucks ist dies keineswegs selbstverständlich. Insbesondere in Sachsen sind wir im Rahmen von Exkursionen aus nachvollziehbaren Gründen häufig auf verschlossene Türen gestoßen. Die Einhaltung aller Biosicherheitsmaßnahmen, insbesondere das Einduschen sowie die Verwendung von Einmalkleidung, stellte für uns eine selbstverständliche Voraussetzung für sämtliche Betriebsbesuche dar.

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freie Plätze in unseren Sportkursen
07.01.2026HochschulsportAm 05.01. sind die Sportkurse im Block B gestartet. In vielen Angeboten sind noch ein, zwei oder mehr Plätze frei - eine super Chance, die guten Vorsätze fürs Neue Jahr umzusetzen. Alle Sportkurse findet Ihr hier . Um freie Plätze zu finden, nutzt die Funktion der Kurssuche.

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MINT vernetzt: Neue Impulse für zeitgemäßen Unterricht
07.01.2026Lehre PressestelleMINT-Unterricht braucht mehr als Formeln. Wer junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gewinnen will, braucht Bilder, Beispiele und Anregungen für die praktische Anwendung. Hier setzt ein neues Format der HTWD an: „MINT vernetzt“ richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, die ihren Unterricht weiterentwickeln wollen, und bringt sie mit Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft in Austausch. Kolleginnen und Kollegen aus Schule, Hochschule und Wirtschaft geben Einblick in ihre Arbeit und kommen miteinander ins Gespräch. So werden bewährte Erfahrungen weitergeben und konkrete Anregungen für den eigenen Unterricht mitgenommen. Im Jahr 2026 sind folgende Themen geplant: 5. März 2026 – Erprobte Formate zur Gestaltung schulischer MINT-Projekte ergänzend zum Fachunterricht Robert Ringel von der HTW Dresden berichtet über seine langjährige Arbeit am Humboldt-Gymnasium Radeberg. Er zeigt, wie sich Ganztagsangebote, Projektarbeiten und eine Alpen-Expedition konzeptionell durchdacht und praxisnah umsetzen lassen. Anmeldung über den Veranstaltungskalender . 4. Juni 2026 – Abitur und dann? Berufs- und Studienorientierung am Beispiel des Gymnasiums Dresden-Klotzsche und der HTW Dresden Sylvia Liebscher, Lehrerin am Gymnasium Dresden-Klotzsche, und die Studienberaterinnen der HTW Dresden erläutern Wege nach dem Schulabschluss. Sie erklären Unterschiede zwischen Hochschularten und zeigen Formate, mit denen Schulen Studien- und Berufsorientierung langfristig und vielfältig gestalten können. Anmeldung über den Veranstaltungskalender . 27. August 2026 – Schule und KI - wie passt das zusammen? René Richter berichtet aus technischer, didaktischer und schulischer Perspektive. Als Lehrkraft, Fachberater für Informatik und Mitbetreiber der Plattform schulKI.de zeigt er konkrete Einsatzmöglichkeiten und reflektiert Erfahrungen aus der Praxis. Anmeldung über den Veranstaltungskalender . 12. November 2026 – 2026 Future Skills 2030 - Thinking before Solving - Welche fachübergreifenden Kompetenzanforderungen ergeben sich aus einer zunehmend komplexen und dynamischen Entwicklung in Wissenschaft und Technik? Den Blick in die Zukunft richtet der Beitrag zu Future Skills . Uwe Wieland, Projektleiter bei Volkswagen, Honorarprofessor für Informatik an der HTW Dresden und Mitglied im deutschen Forschungsbeirat Industrie 4.0, analysiert fachübergreifende Kompetenzanforderungen in einer zunehmend komplexen Welt. Sein Beitrag verbindet wissenschaftliche Perspektive mit industrieller Anwendung. Anmeldung über den Veranstaltungskalender . Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen gebeten. Auf Wunsch können Teilnahmebestätigungen ausgestellt werden.

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Vortrag: NBS Dresden – Prag, Einrichtung des projektbezogenen Festpunktfeldes für den grenzüberschreitenden Tunnel DE/CZ und verzerrungsminimierte Projektionen für BIM
07.01.2026GeoinformationMatthias Wolf vom Ingenieurbüro Dr. Franke berichtet von der Einrichtung des projektbezogenen GNSS-Festpunktfeldes für den grenzüberschreitenden Erzgebirgsbasistunnel (EGBT) zwischen Heidenau und Chabařovice der geplanten Neubaustrecke (NBS) Dresden-Prag. Es werden das praktische Vorgehen und die erzielten Ergebnisse diskutiert. Anschließend referiert Prof. Christian Clemen zur Überführung des geodätischen Raumbezugs in die digitale 3D Planung und die Optimierung der Kartenprojektion. Es wird erklärt, wie der neue Raumbezug praktisch in BIM-Projekten umgesetzt werden kann. Referenten: T. Franke, M. Wolf, Ingenieurbüro Dr. Franke, Prof. C. Clemen HTW Dresden Wann: Dienstag, 20. Januar 2026, 17:00 Uhr Wo: HTW Dresden, Hörsaal Z 308 oder online über BigBlueButton Alle Interessenten sind herzlichst eingeladen. Alle weiteren Termine der Wintervortragsreihe 2025/26 finden Sie hier.

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