Innovative Lehrformen

Innovative Lehrformen
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Förderung innovativer Lehrformen

Die HTW Dresden steht für Qualität und Individualität der Lehre. Durch eine hohe Lehrbelastung bestehen häufig wenig Möglichkeiten zur Entwicklung oder zum Ausprobieren neuer didaktischer Formate. Die Förderung für innovative Lehrformen bietet hier Unterstützung und Ressourcen, um den Raum zu schaffen, neue Lehrformen zu entwickeln und einzusetzen.

Was wird gefördert?

Gegenstand der Förderung ist die Erprobung von Lehrformen, die neben einer klaren Lernzielorientierung das Zusammenspiel von Wissensvermittlung, Aktivierung und Betreuung der Studierenden in den Blick nehmen. Dabei ist mindestens einer dieser Aspekte (Vermittlung, Betreuung, Aktivierung) in der Antragsstellung aufzugreifen.

Beispiele förderfähiger Vorhaben:

  • handlungsorientierte Formate, wie forschendes, problembasiertes oder projektbasiertes Lernen
  • Formate, die eine Vermischung von Präsenz- und digitalen Lehrmethoden gestatten
  • interdisziplinäre Lehrformate
  • Angebote, die das selbstgesteuerte Lernen unterstützen
  • Umsetzung inhaltlicher, räumlicher und/oder zeitlicher Flexibilisierung des Kompetenzaufbaus
  • Neukonzeption des didaktischen Dreiecks von Lernzielen, Prüfungsformen und Lehr/Lernmethoden (Constructive Alignment)

Wer kann einen Antrag stellen?

Die Förderung richtet sich an alle Mitglieder der Hochschule, die einen eigenen Anteil an der (Weiter)entwicklung von Lehrformaten erbringen.

Was sind die Förderbedingungen?

Die Fördersumme pro Konzept beträgt bis zu 2.000 €. Die aktuelle Förderung umfasst den Zeitraum vom Wintersemester 2019/20 bis zum Ende des Wintersemesters 2020/21.

Bei der Zusammenarbeit mehrerer Fakultäten (interdisziplinäre Vorhaben) kann jeder Antragsteller bis 2.000 € Förderung erhalten, maximal bis zu 3 Fakultäten (max. 6.000 € pro Projekt).

Die Förderung kann für Personal-, Sach-, Technik- und Reisekosten sowie hochschuldidaktische Weiterbildungen verwendet werden. Auch ist die Finanzierung eines Lehrbeauftragten für eine Lehrdeputatsermäßigung für die Weiterentwicklung der Lehre entsprechend der o.g. Aspekte möglich. Die Mittel dürfen nicht für Aktivitäten verwendet werden, die seitens der HTW Dresden bereits als Service angeboten werden.

Zum Abschluss des Förderzeitraumes sind die Ergebnisse und die Mittelverwendung zu dokumentieren.

Die Ergebnisse sollen als Erfahrungsberichte innerhalb der Hochschule kommuniziert werden, z.B. im Rahmen des Tags der Lehre oder der Didaktischen Stulle.

Ältere Förderungen

Gegenstand der Förderung war die Erprobung von Lehrformen, die neben einer klaren Lernzielorientierung das Zusammenspiel von Wissensvermittlung, Aktivierung und Betreuung der Studierenden in den Blick nehmen.

  • ALADIN: Generator für Aufgaben und Lösung(shilf)en aus der Informatik und angrenzenden Disziplinen (Prof. Munkelt, Prof. Gonschorek, Prof. Schwarzbach)
  • Prototyping-Miniworkshops „Physical Computing“ (Prof. Gorbunoff)
  • Fächerübergreifende Übung „Masse-Feder-Systeme“ (Prof. Krawietz, Prof. Weisemann)
  • Erstellung automatisiert auswertbarer Tests für die Lehrveranstaltung Grundlagen der Informatik I (Prof. Aland)
  • Digital meets Analog to become EOL (Prof. Krause)
  • Studentengerecht, zeitgemäß vorlesen und üben mit Jupyter Notebook – Erprobung im Kurs „Python programmieren lernen“ (Prof. Hamann, Ringel)
  • Technologische Tradition versus digitale Entwurfsstrategie (Prof. Mathiebe)
  • Augmentierte Rhythmik in Raum und Zeit (Prof. Freitag)
  • Inverted Classroom (Prof. Baierl)
  • Lernen durch Makeathons: Handlungsorientiert, interaktiv, interdisziplinär (Prof. Haubold, Ringel)

 

Gegenstand der Förderung im Jahr 2018 war die Erprobung von Lehrformen, die den Perspektivwechsel vom Lehren zum Lernen unterstützen und eine klare Lernzielorientierung aufweisen.

  • AquaNova – Aufbau eines ArsNova-Fragenkataloges zur Grundwasserbewirtschaftung (Prof. Grischek)
  • E³-Ergründen-Experimientieren-ErkennenProf. HeidenreichBioakustik-Rekorder (Prof. Dziock)
  • Prüfung im Escape-Room (Prof. Wacker / Prof. Freitag / Dr. Fuhrland)
  • Studierende als „Digitale Nomaden“ (Prof. Freitag / Prof. Naumann / Prof. Zeisberg)
  • Integration von Experimenten, ausgeführt von Studierenden, in Lehrveranstaltungen zur Akustik (Prof. Krawietz)
  • Entwicklung und Bau einfacher Lehrmodelle für den Einsatz insbesondere bei Fernstudenten und in der Werbung für MINT-Studiengänge an Schulen (Prof. Rennekamp)
  • In dubio pro geo (Prof. Lehmann)
  • Neukonzeption Angebot: Academic Research Skills (Prof. Baierl)
  • Forschendes Lernen an der Schnittstelle Technik – Management, Modul: Sustainable Supply Chain Management (Prof. Gestring)
  • Rollenspiele (Prof. Günther)
  • Einsatz von E-Portfolios als handlungsorientiertes Lehr- und Prüfungsformat in Master-Studiengängen der HTW Dresden am Beispiel des Moduls „Current Issues in Human Resources Management“ (Prof. Haubold)
  • Digitalisierung von Lehrinhalten – Produktion von Lehrvideos (Prof. Mayer)
  • Englischsprachiges Lehrkonzept für Blended Learning in drei Masterstudiengängen (Prof. Sattler)
  • Lehrkonzept und Digitalisierung in "Internes Rechnungswesen und Controlling" (Prof. Thamm)
  • Konzept für eine innovative Lehrform für das Modul „Existenzgründung“ für Studierende der Fakultät Design (Martin Raupp)
  • Lehre im Konferenzformat (Prof. Lewis / Frau Meyer-Ross)
  • Natur und Design (Prof. Mathiebe)
  • Neukonzeption Modul: Design und Innovation (Prof. Simon / Prof. Keichel)
  • Runder Tisch (Prof. Simon / Frau Neubauer)