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HTW Dresden
Carolin Henning und Philipp Zink von der Nachwuchsforschergruppe BioEsens wurden für ihre Papers auf dem diesjährigen International Spring Seminar on Electronics Technology ausgezeichnet.

Nachwuchsforschergruppe BioESens auf internationaler Konferenz erfolgreich

Erstellt von Pressestelle |

Wie umweltfreundlichere, biobasierte Kunststoffe industriell besser eingesetzt werden können, erforschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der interdisziplinären Nachwuchsforschergruppe BioESens an der HTW Dresden.

Ihre Ergebnisse stellten sie auf dem diesjährigen International Spring Seminar on Electronics Technology (ISSE) vor. Philipp Zink, Promovend an der Fakultät Maschinenbau, erhielt für seinen Beitrag „Joining and Characterization of PLA Aluminium Compounds for Industrial Applications“ den „Best Paper Award for Young Scientists“. Er untersucht, wie Bio-Kunststoffe industriell mit Metallen gefügt werden können. Auch Carolin Henning, die an Fakultät Elektrotechnik promoviert, war mit ihrem Postervortrag „Realization of Double-Sided Wiring Boards of Biopolymers“ erfolgreich. Ihre Arbeit wurde mit dem „Excellent Poster Award for Young Scientists“ ausgezeichnet. Besondere Anerkennung fand ihre Arbeit als weiterer Schritt, neue Materialien für Elektronikanwendungen zu erschließen.

Das „International Spring Seminar on Electronics Technology (ISSE)“ ist eine internationale Konferenz zur Entwicklung und Applikation von elektronischen und elektromechanischen Baugruppen. Sie bietet insbesondere jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, sich über ihre Forschungsarbeiten auszutauschen. Normalerweise wird die ISSE jährlich an wechselnden Hochschulen in verschiedenen Ländern durchgeführt. In diesem Jahr fand sie aufgrund der Corona-Krise erstmalig als Web-Konferenz statt, organisiert durch die TU Kosice, Slowakei.

Über BioESens

In der interdisziplinären Nachwuchsforschergruppe BioESens forschen Wissenschaftler des Chemieingenieurwesens, der Elektrotechnik, des Maschinenbaus und des ökologischen Landbaus an Biokunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen für den Einsatz in Elektroniktechnologien. Es sollen neuartige Lösungen für den Einsatz biobasierter Kunststoffe in elektronischen Bauelementen entwickelt werden, die die komplette Wertschöpfungskette vom Biomaterial über dessen werkstoffliche Modifizierung und Verarbeitung, die Applikation in Elektroniktechnologien und -funktionen bis hin zu Fragen der Produktionstechnik, Anwendungsprüfung, Haltbarkeit und Umweltverträglichkeit umfassen. Das Projekt unter Leitung von Professorin Kathrin Harre wird vom ESF gefördert.