• Qualitätsmanagementsystem der HTW Dresden erfolgreich reakkreditiert

    09.07.2024
    Bauingenieurwesen Design Elektrotechnik Geoinformation Informatik / Mathematik Landbau / Umwelt / Chemie Lehre Maschinenbau Pressestelle Studium Wirtschaftswissenschaften Intern allg.

    Die Reakkreditierung im Bereich Lehre und Studium ist ein herausragendes Qualitätsmerkmal für unsere Studiengänge. Sie bestätigt das bereits seit 2016 akkreditierte Qualitätsmanagementsystem der HTW Dresden und dessen Wirksamkeit zur Umsetzung hoher Standards im Bereich Studium und Lehre. Mit der Reakkreditierung ist die HTW Dresden weiterhin berechtigt, ihre Bachelor- und Masterstudiengänge mit dem Siegel des Akkreditierungsrates zu versehen. Im Rahmen der Systemakkreditierung muss eine Hochschule nachweisen, dass sie die gesetzlich festgelegten formalen und fachlich-inhaltlichen Kriterien systematisch umsetzt. Dazu muss das Qualitätsmanagementsystem regelmäßige Begutachtungen der Studiengänge und der für Lehre und Studium relevanten Leistungsbereiche vorsehen, an denen interne und externe Studierende, hochschulexterne wissenschaftliche Expertinnen und Experten, Vertreterinnen und Vertreter der Berufspraxis sowie Absolventinnen und Absolventen beteiligt sind. Bedeutung und Vorteile der Akkreditierung für Hochschulen und Studierende Mit dem positiven Abschluss des Verfahrens wird der Hochschule bescheinigt, dass sie über ein Qualitätsmanagementsystem verfügt, das für alle Studiengänge das Erreichen arbeitsmarktrelevanter Qualifikationsziele und die Einhaltung der hohen Qualitätsstandards des Akkreditierungsrates gewährleistet. Ohne Akkreditierung fehlt somit ein unabhängiges Qualitätsurteil über den Studiengang - etwa hinsichtlich der Studieninhalte, der Studienstruktur, der personellen, sächlichen und räumlichen Ausstattung, der Modularisierung etc. Darüber hinaus wird in diesem System besonderer Wert auf die kontinuierliche Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems gelegt. Auch die laufenden Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt und die damit verbundenen neuen Anforderungen an die Absolventinnen und Absolventen fließen kontinuierlich in die Weiterentwicklung der Studiengänge ein. Eine Akkreditierung ist somit auch ein Gütesiegel für einen potenziellen Arbeitgeber. Genießt die Hochschule einen guten Ruf und kann auf akkreditierte Studiengänge verweisen, so signalisiert dies dem Unternehmen zugleich die Qualität der Absolventinnen und Absolventen. Akkreditierte Studiengänge sichern zudem die internationale Anerkennung der Abschlüsse und bilden häufig die Grundlage für weiterführende internationale wissenschaftliche Karrieren, wenn beispielsweise eine Promotion an einer ausländischen Hochschule angestrebt wird. Ablauf und Struktur des Verfahrens der Systemakkreditierung Das Verfahren der Systemakkreditierung ist ein mehrstufiges Verfahren, das auf dem Prinzip des Peer Review beruht. Beauftragt eine Hochschule eine von ihr ausgewählte und vom Akkreditierungsrat zugelassene Agentur mit der Durchführung eines Begutachtungsverfahrens, so setzt diese eine Gutachtergruppe ein, der mindestens folgende Personen angehören: mindestens drei Hochschullehrerinnen oder Hochschullehrer mit einschlägiger Erfahrung in der Qualitätssicherung im Bereich Lehre, eine Vertreterin oder ein Vertreter aus der beruflichen Praxis, eine Studentin oder ein Student. Die fachlich-inhaltliche Begutachtung des Qualitätsmanagementsystems durch die Gutachtergruppe erfolgt auf der Grundlage der in den Akkreditierungsverordnungen der Länder festgelegten Kriterien und umfasst neben der Analyse der Antragsunterlagen eine Begehung der Hochschule. Im Rahmen dieser Begehung führt die Gutachtergruppe Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Hochschule. Im Anschluss fertigen die Gutachterinnen und Gutachter ein Gutachten mit einer Beschlussempfehlung für die Akkreditierung des hochschulinternen Qualitätsmanagementsystems an, welches dem Akkreditierungsrat vorgelegt wird. Dieser bewertet das Gutachten und spricht die Akkreditierung des Qualitätsmanagementsystems der Hochschule aus (Systemakkreditierung). Damit wird der Hochschule bescheinigt, ein funktionierendes und wirkungsvolles System aufzuweisen, das unter Einbeziehung aller Leistungsbereiche die hohe Qualität von Studiengängen und damit die Arbeitsmarktrelevanz des Studiums sicherstellt.

    Auf dem Foto: Das neue U-Gebäude. Nicht nur durch das neue Lehr- und Lerngebäude der Hochschule, sondern auch durch die akkreditierten Studiengänge werden hohe Standards im Bereich Studium und Lehre gehalten.
    Crispin I. Mokry
  • Agbot on Tour: Einblick in die Zukunft der Agrartechnik an der HTWD

    01.07.2024
    Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle Lehre

    Nach seinen Präsentationen auf der Agritechnica, der weltgrößten Messe für Landtechnik in Hannover, und der Hannover Messe 2024, ist der Agbot nun auch regional viel unterwegs. Das Fahrzeug gehört seit einem Jahr zum Fuhrpark der Fakultät. Eingesetzt wird der Traktor unter anderem auf dem Versuchsfeld der Fakultät und auf dem landwirtschaftlichen Betrieb Gutsverwaltung Schönfelder Hochland in Dresden-Weißig. Auf dem jüngsten Hoffest der Gutsverwaltung Schönfelder Hochland, dem größten Landwirtschaftsbetrieb im Stadtgebiet Dresden, kamen über 2.000 Besucherinnen und Besucher, von denen viele einen genauen Blick auf den Agbot warfen. Darunter befanden sich viele Fachleute aus der Landwirtschaft, die gezielte Fragen zum Einsatz autonomer Traktoren stellten und großes Interesse an dieser zukunftsweisenden Technologie zeigten. Professor Karl Wild, der den Stand der HTWD betreute, betont: „Der Agbot ist ein Paradebeispiel für die Innovationskraft und den Fortschritt im Bereich der Agrartechnik. Die Resonanz auf dem Hoffest hat gezeigt, dass sowohl die lokale Landwirtschaft als auch die internationale Fachwelt großes Interesse an autonomen Lösungen haben. Wir freuen uns über die vielen gezielten Fragen und das positive Feedback der Besucher.“ Neben der Präsentation des Agbots nutzte die HTWD die Ausstellung vor allem, um zukünftige Studierende für ihre Studiengänge zu begeistern. Die Veranstaltung bot eine hervorragende Gelegenheit, die Verbindung zwischen Theorie und Praxis zu demonstrieren und die Attraktivität der HTWD als Studienort zu unterstreichen. „Der Agbot zeigt eindrucksvoll, wie spannend und praxisnah das Studium an der HTWD ist. Studierende haben die Möglichkeit, an hochmodernen Projekten mitzuwirken und aktiv die Zukunft der Landwirtschaft mitzugestalten. Die Tour des Agbots unterstreicht die Bedeutung des Austauschs zwischen Wissenschaft, Industrie und Praxis, um gemeinsam innovative Lösungen zu entwickeln“, so Professor Karl Wild. Finanziert wurde das Fahrzeug über Fördermittel des Freistaates Sachsen.

    Der autonome Traktor Agbot auf dem Feld
    HTWD/ Karld Wild
  • Absolventinnen und Absolventen der HTWD punkten bei Unternehmen

    01.07.2024
    Elektrotechnik Lehre Maschinenbau Pressestelle Wirtschaftswissenschaften

    Besonders erfreulich ist das Abschneiden des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen, der einen beeindruckenden 3. Platz belegte. Auch die Studiengänge Maschinenbau und Elektrotechnik konnten überzeugen und erreichten beide den 5. Platz. Auch der Bereich Wirtschaftsinformatik konnte sich gut positionieren und belegte den 6. Platz. Schließlich landete der Studiengang Informatik auf dem 10. Platz und rundet damit das starke Abschneiden in den verschiedenen technischen und wirtschaftlichen Fachrichtungen ab. „Diese ausgezeichneten Platzierungen in der renommierten Befragung der Wirtschaftswoche unterstreichen einmal mehr die hohe Qualität unserer akademischen Ausbildung und die starke Praxisorientierung unserer Studiengänge“, so die Einschätzung der Prorektorin für Lehre und Studium, Prof. Anne-Katrin Haubold. „Sie spiegeln das Vertrauen der Arbeitgeber in die Fähigkeiten und das Wissen unserer Absolventen wider. Unsere kontinuierliche Weiterentwicklung und enge Zusammenarbeit mit der Industrie tragen maßgeblich zu diesen Erfolgen bei. Wir sind stolz auf diese Anerkennung und sehen sie als Ansporn, weiterhin exzellente Bildungsangebote zu schaffen, die unsere Studierenden optimal auf die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt vorbereiten. Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten – Studierenden, Lehrenden und Kooperationspartnern – die zu diesem großartigen Ergebnis beigetragen haben.“ Über das Ranking Für das Ranking befragte die Beratungsagentur Universum rund 500 Personalverantwortliche, von welchen Universitäten und Fachhochschulen sie besonders gerne rekrutieren und auf welche Kriterien sie dabei Wert legen. Die Ergebnisse wurden in der Ausgabe der Wirtschaftswoche 25/2024 veröffentlicht.

    Zwei Frauen an einer Produktionsanlage
    HTWD/ Peter Sebb
  • Eine halbe Stunde länger schlafen: Neue Lehrzeiten ab Oktober

    26.06.2024
    Lehre Pressestelle

    Während die Dauer der Lehrveranstaltungen bei 90 Minuten bleibt, wird die Mittagspause auf 45 Minuten ausgedehnt und die übrigen Pausen werden auf 15 Minuten verkürzt. Um Staus in der Mensa und den Cafeterien in der Mittagszeit zu reduzieren, wird es die Mittagspause zukünftig in zwei Varianten geben – entweder nach der zweiten Doppelstunde ab 11.15 Uhr oder nach der dritten Doppelstunde ab 13 Uhr. Die Stundenplanung weist jeder Lehrveranstaltung in der dritten Doppelstunde den frühen oder späten Beginn zu. Dies kann bei Bedarf nach einer Vereinbarung zwischen Dozentin bzw. Dozent und den Studierenden jedoch getauscht werden. Eine solche Vereinbarung ist in der ersten Vorlesungswoche verbindlich zu treffen und durch die Lehrenden in geeigneter Weise zu kommunizieren (z.B. über OPAL). Eine letzte Neuigkeit betrifft die Gremienzeiten, die für Sitzungen von Fakultätsräten, Studienkommissionen und anderen Gremien vorgesehen sind und daher in der Regel lehrveranstaltungsfrei sind: Diese Gremienzeiten liegen nun wöchentlich nach der vierten Doppelstunde.

    zwei junge Frauen im Gespräch
    HTWD/ Peter Sebb
  • HTWD in der Kommission Lehre der Hochschulrektorenkonferenz

    24.06.2024
    Lehre Pressestelle

    Sie ist die einzige Repräsentantin einer ostdeutschen Hochschule für angewandte Wissenschaften in diesem Gremium. „Ich fühle mich sehr geehrt und sehe meine Berufung in diese Kommission als Anerkennung für die sehr solide Arbeit der HTWD im Bereich Lehre und Studium der letzten drei Jahrzehnte“, kommentiert die Prorektorin. Die Hochschulrektorenkonferenz repräsentiert die Hochschulen deutschlandweit. Die ständige Kommission Lehre und Studium bereitet lehrbezogene Positionspapiere und Ordnungsentwürfe für die HRK vor.

    Blick in einen Hörsaal
    HTWD/ Peter Sebb
  • Vielfalt der Wissenschaft: Das war die LNDWDD

    18.06.2024
    Forschung Industrie 4.0 Modellfabrik Lehre Pressestelle Exkursion Studium

    Die HTWD war in diesem Jahr ein zentraler Veranstaltungsort der LNdW und beeindruckte mit mehr als 60 Veranstaltungen allein auf dem Innenstadtcampus am Friedrich-List-Platz. Ab 17 Uhr strömten die Gäste auf das Gelände und konnten sich auf Experimentalshows, Laborführungen, Live-Vorführungen, Mitmach-Experimente, Fachvorträge und vieles mehr freuen. Die Themenpalette reichte von Open Source, Künstlicher Intelligenz, Fake News, E-Mobilität, Brückenbau, Fahrzeugsicherheit und Hochwasserschutz bis hin zu Design, Klimaschutz, Tierwohl und Landwirtschaft. Als besonderes Highlight öffnete das erst vor wenigen Wochen eröffnete Lehr- und Laborgebäude der HTWD seine Türen für die Öffentlichkeit. Dort konnten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Experimente zum Nachweis von Mikroplastik im Wasserlabor und Projektarbeiten der Fakultät Design bestaunen. Auf dem Innenstadtcampus der HTWD waren zahlreiche weitere Forschungseinrichtungen und Unternehmen vertreten. Das Helmholtz-Zentrum Dresden Rossendorf (HZDR) belegte die gesamte zweite Etage des Hauptgebäudes, das Fraunhofer IPMS, die Hochschule der Polizei Sachsen, das Goethe-Institut sowie Unternehmen wie VON ARDENNE und Leybold Dresden präsentierten ebenfalls ihre neuesten Entwicklungen in den Lehrgebäuden der Hochschule. Das Grüne Forum auf dem Campus Pillnitz bot zahlreiche Veranstaltungen rund um Natur, Umwelt und Landwirtschaft. Interessierte konnten die Agri-Photovoltaikanlage besichtigen und erfahren, wie der Klimawandel die Bierproduktion beeinflusst. Ein besonderes Highlight für Sportbegeisterte war die Übertragung des EM-Eröffnungsspiels auf einer großen LED-Leinwand vor der Bibliothek der HTWD. Diese Aktion lockte zahlreiche Fußballfans an, die das Spiel in entspannter Atmosphäre verfolgen konnten. ÜBER DIE LANGE NACHT DER WISSENSCHAFTEN Zur Langen Nacht der Wissenschaften öffnen Dresdner Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und wissenschaftsnahe Unternehmen ihre Häuser, Labore, Hörsäle und Archive für die Öffentlichkeit. In vielfältigen Vorträgen, Experimenten, Führungen, Ausstellungen und Filmen können Interessierte Naturwissenschaft und Technik, Forschung und Innovation, Kunst und Kultur erleben.

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    HTWD/ Crispin-Iven Mokry
  • Studierende des Chemieingenieurwesens erkunden ACHEMA als Fachreporter

    14.06.2024
    Landbau / Umwelt / Chemie Lehre Pressestelle

    Sie erkundeten bei 3.000 Ausstellern aus 50 Ländern die neueste Ausrüstung sowie innovative Verfahren für die Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie. „Messerundgänge, Vorträge oder organisierte Standführungen ermöglichten es nicht nur, ausgewählte Exponate der Prozesstechnik kennenzulernen, sondern luden dazu ein, sich aktiv damit auseinanderzusetzen, wie einerseits Investitionen in ‚grüne‘ Technologien in ungeahntem Tempo zunehmen, während die Anforderungen, die installierten Anlagen wettbewerbsfähig auf dem Markt zu halten, immer dynamischer werden“, erläutert Professorin Kathrin Harre, die die Studierenden auf der Messe begleitete. Einige Studierende beteiligten sich dabei aktiv als ACHEMA-Reporter für zwei Fachjournale des renommierten deutschen Verlags VCH-Wiley. Sie berichteten in kurzen fachjournalistischen Beiträgen für CITPlus und ChemManager über ihr persönliches Messehighlight. Die Studierenden hatten sich über das Team der Technischen Chemie, welches seit vielen Jahren den Kontakt zur Redaktion pflegt, um eine Teilnahme beworben. Im Wettbewerb mit 80 anderen Studierenden mehrerer Hochschulen und Universitäten konnten sie dann zeigen, wie sie komplexe Zusammenhänge kurz und prägnant für ein Fachpublikum zusammenfassen können. Dies ist gegenüber den im Studium zu schreibenden Protokollen, Belegen und Facharbeiten eine ganz neue Herausforderung. „Unsere studentischen ACHMEA-Reporterinnen und -Reporter erhalten so nicht nur sehr tiefgründige Einblicke hinter die Kulissen der Aussteller, sondern können bereits im frühen Stadium ihr besonderes Interesse an der Branche durch einen Fachartikel wahrnehmbar machen – ein klarer Bonuspunkt bei zukünftigen Bewerbungen“, so Professorin Kathrin Harre. Artikel als Printausgabe Begeistert berichtet Franz Bauer, 6. Semester Chemieingenieurwesen, von dieser besonderen Studienerfahrung: „Die Entscheidung als Achema-Reporter über den Zeitraum der Messe tätig zu werden, hat sich als überaus vorteilhaft erwiesen. Man hat einen sehr guten Zugang zu vielen unterschiedlichen internationalen Unternehmen und die Aussteller sind gern bereit ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit einem zu teilen. Außerdem kann man sich im Schreiben von kurzen, prägnanten und informativen Texten üben. Jetzt hoffen meine Kommilitonen und ich natürlich, dass die Leser von Chemanager-online und CITplus die Artikel mit einem Klick bewerten, denn die besten Artikel erscheinen in der nächsten Printausgabe der Zeitschriften und werden mit kleinen Sachpreisen belohnt.“ Die Berichte der Studierenden sind unter Achema-Reporter 2024 | CHEManager (chemanager-online.com) veröffentlicht. Hier geht es direkt zu den Artikeln Flexible Verbindungen für den Glasanlagenbau | CHEManager (chemanager-online.com) Die Vortex-Filtration: So wurde noch nie filtriert! | CHEManager (chemanager-online.com) Extraktion verschiedenster Stoffe mittels superkritischem CO2 | CHEManager (chemanager-online.com) Mit Plexiglasreaktoren und Algen gegen den Klimawandel | CHEManager (chemanager-online.com) Technologien und maßgeschneiderte Lösungen für sauberes Wasser weltweit | CHEManager (chemanager-online.com) So geht Synergie I CHEManager (chemanager-online.de)

    Gruppenbild von der Achema
    HTWD
  • Neue Wege in der Design-Lehre

    13.06.2024
    Design Lehre Pressestelle

    RE:LEARN – Spielend zur studentischen Partizipation Studierende aus dem vierten Semester und Lehrbeauftragte Katharina Bellinger machen mit dem Projekt studentische Partizipation durch interaktive Gestaltung mit analogen und digitalen Spielprototypen erlebbar. Im Rahmen des Tracks „Let’s Play“ des Experience:Space des Festivals konnten die von den Studierenden entwickelten Spielprototypen ausprobiert werden. „Wir möchten nicht nur das Lehrkonzept diskutieren, sondern insbesondere die entstandenen Lernspiele präsentieren und neue Denkräume eröffnen“, erklärt Katharina Bellinger. Die interaktive Gestaltung ermöglichte es den Besucherinnen, die Vorteile einer aktiven und partizipativen Lernumgebung hautnah zu erleben. Die Spiele, die im Rahmen des Projekts entstanden sind, bieten neue Perspektiven und Ansätze für die Lehre und wurden auf dem Festival mit großer Begeisterung aufgenommen. „Das Festival war eine unglaublich bereichernde Erfahrung! Es war fantastisch, unsere Hochschule zu verlassen und unsere Ergebnisse zu teilen, denn so konnten wir unsere Projekte in die reale Praxis einbringen. Die positive Resonanz der Besucher auf unsere Spielprototypen war überwältigend. Viele waren fast schon enttäuscht, dass die Spiele nur Prototypen waren und noch nicht direkt erworben werden konnten“, berichtet Design Studentin Vanessa Pelger. „Die Teilnahme am Festival hat mich und meine Kommilitonen enorm motiviert und inspiriert. Wir wurden darin bestätigt, dass das Thema nicht nur in unserem Kurs von hoher Relevanz ist, sondern auch hochschulübergreifend ein starkes Bedürfnis nach Partizipation von Lehrenden und Lernenden besteht.“ Das Feedback der Festivalbesucher*innen wird in die Weiterentwicklung der Spielprototypen einfließen und auch das Lehrkonzept nachhaltig beeinflussen. „Es sind tolle neue Möglichkeiten und Kontakte entstanden, die wir nun evaluieren und weiterverfolgen werden“, betont Bellinger. Die Vision ist klar: Eine zukunftsweisende Lehrpraxis, die studentische Partizipation auf ein neues Level hebt und nachhaltige Veränderungen in der akademischen Bildung bewirkt. rugs + tales – wall hanging tales of tomorrow Die Besucherinnen des Festivals waren eingeladen, gemeinsam den Teppich »Tales of tomorrow« zu tuften und dabei in den persönlichen Austausch über ihre Eindrücke zum Festival und die Lehre fürs 21. Jahrhundert zu treten. Die partizipative Installation knüpft an die traditionell enge Beziehung von Erzählen und Handarbeit an. Der Teppich ist Teil einer sechsteiligen Serie von interaktiven Wandeppichen, die in Form von typografischen Botschaften und Soundcollagen Fragen zur Zukunft der Designlehre nachgehen. „Es geht um die menschliche Geste im Kontakt mit physischer Erfahrbarkeit von Material und Werkzeug im Gestaltungsprozess, das schöpferische Potential vermeintlicher Fehler, das Denken während des Machens und das Machen während des Denkens. Dies sind wichtige Strategien im digitalisierten Gestaltungsprozess“, erläutert Professorin Jenny Baese, die das Projekt gemeinsam mit Professorin Joanna Dauner initiiert hat. Das Tuften geht weiter … auch die Besucherinnen der Langen Nacht der Wissenschaften können am Abend des 14. Juni ihr kreatives Potential anzapfen, handwerkliches Geschick trainieren und den Teppich »Tales of tomorrow« unter sachkundiger Begleitung fertigstellen. Über das Festival U:FF University Future Festival (U:FF) ist eines der größten Events in Deutschland zur Digitalisierung in Studium und Lehre . An der diesjährigen Veranstaltung waren über 4.000 aktive Teilnehmende beteiligt. Angesprochen waren alle Gruppen, die sich mit der Zukunft der Hochschule beschäftigen – unter anderem Lehrende, Hochschulleitungen, Didaktiker*innen, Studierende und die Zivilgesellschaft. Das Motto lautete „Tales of Tomorrow”. Weitere Informationen : https://festival.hfd.digital/de/

    Ein Mann und eine Frau sitzen mit einem Spiel am Tisch
    U:FF
  • Preise für gute Lehre 2024 vergeben

    06.06.2024
    Lehre Pressestelle

    Der Preis würdigt besonderes Engagement in der Lehre – von der Betreuung von Abschlussarbeiten, der Lernbegleitung Studierender bis hin zur Organisation – und stellt die große Bedeutung der Lehre heraus. In diesem Jahr konnte jede Fakultät eine Kandidatin oder Kandidaten vorschlagen. Für die Nominierung gab es keine festgelegten Themen oder Kriterien. Die Fakultäten waren in der Gestaltung der Auswahlprozesse frei, lediglich der aktive Einbezug der Studierenden war Grundvoraussetzung. Die Auszeichnung wurde von der Rektorin Prof. Katrin Salchert an folgende Lehrende überreicht. Dr.-Ing. Thomas Thiel, Fakultät Bauingenieurwesen Prof. Dipl.-Des. (FH) Christian Scholz, Fakultät Design Ing.-Päd. Bernd Förtsch, Fakultät Elektrotechnik Dipl.-Ing. Bettina Bruschke, Fakultät Geoinformation Dipl.-Inf. Robert Ringel, Fakultät Informatik/Mathematik Prof. Dr. med. vet. Markus Freick, Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie Dipl.-Ing. (FH) Raphael Borkert & Dipl.-Ing. Holger Kühne, Fakultät Maschinenbau Prof. Dr.-Ing. Ingo Gestring & Dr. rer. pol. Andreas Heinen, Fakultät Wirtschaftswissenschaften Prof. Anne-Katrin Haubold gratulierte den Preisträger*innen: „Die Bandbreite der Lehrpreisträger und der -trägerin zeigt, wie unterschiedlich gute Lehre an der HTWD gelebt werden kann. Ich freue mich, wenn die Vergabe der Lehrpreise dazu anregt, mit den Kolleginnen und Kollegen Erfahrungen auszutauschen, wie gute Lehre gelingen kann." Das Team Lehre gratuliert allen Preisträgern und der Preisträgerin auf das allerherzlichste! Mehr Informationen zu den Ausgezeichneten finden Sie auf unserer Webseite .

    Gruppenbild
    Crispin Iven Mokry
  • Neues Lehr- und Laborgebäude der HTWD eröffnet

    14.05.2024
    Bauingenieurwesen Forschung Lehre Pressestelle Transfer

    Gestern wurde in Anwesenheit von zahlreichen Gästen aus Politik, Wissenschaft und der Hochschulgemeinschaft das neue Lehr- und Laborgebäude an der HTWD eingeweiht. Mit der symbolischen Übergabe des Schlüssels durch den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer an die Rektorin Professorin Katrin Salchert bezieht die Hochschule nun offiziell das neue Domizil. Auf mehr als 8.000 Quadratmetern Fläche sind u. a. ein Baustofftechnikum mit hochmodernen Laboren für Betontechnologie, Geotechnik, Verkehrsbau- und Wasserwesen sowie Lehrkabinette und PC-Pools für Informatik und Mathematik entstanden. Darüber hinaus beherbergt das vom Dresdner Architekturbüro Rodecan Architekten entworfene Gebäude Büros, Lehr- und Werkstattbereiche der Fakultät Design sowie ein Kreativzentrum. Aktuell laufen die Umzugsarbeiten. Ab dem Wintersemester 2024/2025 steht das Gebäude für Lehre und Forschung zur Verfügung. Ministerpräsident Michael Kretschmer beglückwünschte die Hochschule zu ihrem neuen Gebäude. „Die HTWD ist ein Vorbild für nachhaltiges Bauen im sächsischen Hochschulbau. Das neue Lehr- und Laborgebäude verbessert die Bedingungen für Studium und Forschung an der Hochschule. Qualifizierte Bauingenieure sind wichtiger denn je: um Wohnraummangel zu verringern und Kosten zu senken braucht es mehr serielles und modulares Bauen und mehr Digitalisierung. Durch den praxisorientierten, interdisziplinären Ansatz sind die Studierenden der HTWD bestens ausgebildet, die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Sachsen zu gestalten.“ Moderne und großzügige Labore für anschauliche Praktika Professorin Katrin Salchert: „Mit diesem wunderschönen und funktionalen Bau schließt sich nun unser Innenstadt-Campus. Die räumliche Erweiterung und die Einrichtung moderner Labore verbessert nicht nur die Lehr-, Lern- und Arbeitsbedingungen; die räumliche Konzentration praxisorientierter Lehre und angewandter Forschung an einem zentralen Ort wird auch das interdisziplinäre Arbeiten befördern. Ich bin überzeugt davon, dass unsere Hochschule mit dem neuen Gebäude im Wettbewerb um die besten Köpfe eine weitere gute Basis hat.“ In den neuen Laboren können Praktika nun noch umfangreicher und anschaulicher durchgeführt werden. Eine Besonderheit ist zum Beispiel der Brunnen im Labor für Wasserbau, an dem die Studierenden den Einbau einer Unterwassermotorpumpe mit einem Kran und die Brunneninspektion mit einer Brunnenkamera trainieren können. Auf dem Dach befinden sich zum Beispiel Versuchsflächen zur Erprobung von Technologien und Maßnahmen, um die gebaute und natürliche Umwelt in Städten so zu gestalten, dass sie auf die durch den Klimawandel verursachten Extremwitterung vorbereitet ist. Bündelung von Transfer Auch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Forschungs- und Drittmittelprojekten werden die neuen Räumlichkeiten nutzen. Die aktuell vier laufenden, interdisziplinären ESF-Nachwuchsforschungsgruppen mit insgesamt 23 Forscherinnen und Forschern werden im U-Gebäude arbeiten und die Labore nutzen. Die Rektorin sieht durch die enge Verbindung von aktiver Forschung und Transferaktivitäten viele Chancen für die Hochschule und den Wissenschaft- und Wirtschaftsstandort Dresden: „Durch das räumliche Zusammenrücken der Teams der Gründungsschmiede und des Forschungsverbundes Saxony5 werden die Transferthemen noch besser gebündelt und es werden sich Synergieeffekte ergeben.“ In dem geplanten Kreativzentrum haben die Studierenden, Lehrenden und Forschenden aller Fachrichtungen die Möglichkeit, gemeinsam Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Außerdem soll es ein Ort werden, an dem sich die Hochschule mit der regionalen Wirtschaft, anderen Wissenschaftseinrichtungen und der Dresdner Kreativ- und Gründungsszene vernetzen kann. In zwei großen Co-Workingräumen können die Teams der Gründungsschmiede an ihren Projekten arbeiten. Pilotprojekt für nachhaltiges Bauen Die Zertifizierung „BNB-Gold-Standard“ ist der höchste Standard im Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen des Bundes. BNB-zertifizierte Gebäude müssen, neben vielen anderen Faktoren, einen hohen energetischen Standard aufweisen und einen großen Anteil ihrer Energieversorgung mittels erneuerbarer Energien decken. Das neue HTWD-Gebäude hat u. a. eine hochwertige thermische Gebäudehülle und eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach (deren Strom die HTWD selbst verbraucht). Trinkwasser wird gespart, indem über die Flachdächer in einer Zisterne, die sich im Gebäude befindet (Fassungsvermögen ca. 60.000 Liter), Regenwasser gesammelt wird. Dieses wird u. a. für die WC-Anlagen und zur Bewässerung der Außenanlagen verwendet. Beim Bau wurden schadstoffarme und in ihrer Herstellung weniger energieintensive Baumaterialien verwendet. Jedes verbaute Produkt wurde von einem Schadstoffgutachter geprüft. Zudem sind im Rahmen der BNB-Zertifizierung am Gebäude 300 neue Fahrradstellplätze entstanden, die zur Steigerung der Fahrradnutzung beitragen sollen. „Wir freuen uns sehr, dass das Bauvorhaben die Zertifizierung im Gold-Standard für Nachhaltiges Bauen erhalten hat. Wir als HTWD haben uns zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 ein „Nachhaltiger Campus“ zu werden und weitestgehend klimaneutral zu agieren. Der Neubau setzt dafür Maßstäbe und ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg dahin.“, so Professorin Katrin Salchert. Kunst am Bau „work in progress“ Am Haupteingang des neuen Gebäudes ist ein Wandrelief mit dem Titel „work in progress“ des Dresdner Künstlers Roland Fuhrmann angebracht. Es zeigt ein wandfüllendes, auf Basis eines Fotos entworfenes Bildmotiv, das die Baugerüste der Deckenschalung während der Bauphase an exakt dieser Stelle darstellt. Förderung durch die EU Die Baukosten für das neue Lehr- und Laborgebäude belaufen sich auf rund 69 Millionen Euro. Die Baumaßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts. 18,4 Millionen Euro stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

    Symbolische Übergabe des Schlüssels an die HTWD; Prof. Katrin Salchert (Rektorin), Ministerpräsident Michael Kretschmer, Thorsten Wieck (Abteilungsleiter SMF), Christine Behrens (Niederlassungsleiterin SIB), Manica Hauptmann (Vertertung der Europäischen Kommission in Berlin)
    HTWD/ Peter Sebb

HTWD in den Medien

Medienspiegel HTW Dresden (intern)