• Vortrag "Aktuelle Entwicklungen im mobilen Laserscanning"

    08.11.2022
    Geoinformation

    Mobiles Laserscanning löst immer häufiger etablierte Messverfahren in verschiedensten Anwendungen ab. Mittlerweile sind mehrere handgehaltene Scannersysteme sowie Systeme, die auf Booten, Autos und sogar Drohnen eingesetzt werden, verfügbar. Die Vorteile liegen vor allem in der schnellen und effizienten Erfassung großer Datenmengen mit hoher Auflösung. Als Nachteil sind allerdings auch die durch das Messprinzip bedingten geringeren Genauigkeiten zu nennen. Insbesondere die Notwendigkeit der Bestimmung der Trajektorie durch zusätzliche Sensoren (z.B. IMU) oder Methoden (z.B. SLAM) kann Genauigkeit und Zuverlässigkeit der erfassten Messdaten einschränken. Im Vortrag werden ausgewählte mobile Scannersysteme mit ihrem Potential und ihren Grenzen sowie Anwendungen vorgestellt. Referent: Prof. Dr.-Ing. Danilo Schneider, HTW Dresden, Fakultät Geoinformation Wann: Dienstag, 15. November 2022, 17:00 Uhr Wo: HTW Dresden, Hörsaal Z 308 oder online über BigBlueButton Dieser Vortrag ist zugleich die Nachholung der Antrittsvorlesung auf die Professur Photogrammetrie der Fakultät Geoinformation (Nachfolge Prof. Gerbeth).

    Aktuelle Entwicklungen im mobile Laserscanning
  • Neue Professorin für Angewandte Geodäsie berufen

    07.11.2022
    Geoinformation

    Prof. Dr.-Ing. Anja Heßelbarth stellt sich vor In der Vermessung bzw. Geodäsie bin ich mittlerweile seit über 25 Jahren tätig, ich habe es sozusagen von der Pike auf gelernt. Nach der Vermessungstechnikerausbildung begann ich im Jahr 2000 das Diplomstudium „Geodäsie“ an der Technischen Universität (TU) Dresden, welches ich 2005 erfolgreich abgeschlossen habe. Anschließend blieb ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Geodätischen Institut der Universität treu. Neben der Lehrtätigkeit habe ich mich auf das Fachgebiet präzise satellitenbasierte Positionsbestimmung spezialisiert und zum Thema „Statische und kinematische GNSS-Auswertung mittels Precise Point Positioning (PPP)“ promoviert. Nach dieser wissenschaftlichen Tätigkeit hatte ich als Leiterin des Referentenbereichs „SAPOS und Schwerefestpunktfeld“ die Möglichkeit, in einer Behörde (Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen) zu arbeiten und die Verwaltungsabläufe, die Organisation der einzelnen Abteilungen sowie den Bereich des Kundenservices kennenzulernen. Beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt Neustrelitz in der Abteilung „Nautische Systeme“ konnte ich meine Kolleginnen und Kollegen erfolgreich überzeugen, dass die Geodäsie auch für maritime Anwendungen ein wichtiges Aufgabengebiet ist; sei es bei der vollständigen Koordinatenangabe von Vermessungspunkten, bei der exakten Einmessung von Binnenschiffen oder bei der Erzeugung von Referenztrajektorien mittels motorisierten Tachymeter mit automatisierter Zielverfolgung. Die eigentliche Aufgabe war allerdings die Entwicklung eines Echtzeit-RTK-Algorithmus einschließlich Integritätsbewertung für die cm-genaue Positionsbestimmung von Schiffen sowohl auf Binnengewässern als auch auf der Ostsee. Dass dieser Algorithmus nicht nur im Labor, sondern auch auf zahlreichen Messkampagnen funktionierte, konnte erfolgreich nachgewiesen werden. Nach einigen Jahren zog es mich wieder nach Dresden an die TU. Hier konnte ich mich für das Thema „GNSS mittels Smartphones“ begeistern. Zahlreiche Analysen und Messungen konnten nachweisen, dass auch mit diesen „Empfängern“ cm-Genauigkeit erreicht werden kann. Zum Thema Smartphone bzw. LowCost-GNSS möchte ich nun an der HTW weiter forschen. Zusätzlich interessiert mich das Thema neue GNSS-Korrekturdaten und Services. Dies sind zum Beispiel der sich im Aufbau befindende Galileo High Accuracy Service oder der neu geplante SAPOS Dienst basierend auf PPP-SSR (State Space Representation) Korrekturdaten. Diese aktuellen Trends im Bereich GNSS ermöglichen in naher Zukunft zahlreiche neue Anwendungen für zivile Nutzer und bieten daher ein breites Forschungspotential. In meiner Lehrtätigkeit möchte ich die Studierenden für die Geodäsie begeistern und zeigen, dass dieser relativ kleine Fachbereich überall präsent und sehr vielfältig ist. Auch wenn heute viele Auswertungen und Analysen in Computerprogrammen oder in Vermessungsinstrumenten selbst erfolgen, ist es mir ein großes Anliegen, den Studierenden zu zeigen, welche mathematischen und geodätischen Berechnungsalgorithmen und Prozesse im Hintergrund ablaufen.

    Prof. Dr.-Ing. Anja Heßelbarth
  • Exkursion in die Mongolei: Informatik in der Archäologie

    03.11.2022
    Geoinformation Informatik / Mathematik International Pressestelle

    Dort beteiligte sich die Gruppe an den archäologischen Ausgrabungen und Forschungen der Mongolisch-Deutschen Archäologischen Expedition im Tal des Flusses Orkhon. Während der Exkursion arbeiteten die zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer an unterschiedlichen Projekten an der Schnittstelle zwischen Archäologie, Informatik und Fernerkundung. Ziel der Exkursion war das Tal des Flusses Orkhon, zu Füßen des Khangaj-Gebirges. Die Region ist von besonderem historischen und archäologischem Interesse, da sie in den letzten zweieinhalb Jahrtausenden wiederholt die Wiege und das Zentrum großer Nomadenreiche war, von denen die Geschichte Eurasiens und der Welt entscheidend mitgeprägt wurde. Aufgrund dieser welthistorischen Bedeutung ist die Region als UNESCO-Weltkulturerbestätte anerkannt. Bis heute finden sich hier zahlreiche, hervorragend erhaltene archäologische Denkmäler aus den verschiedensten Epochen, darunter aus der Altsteinzeit, der Bronze- und Eisenzeit, dem Hunnenreich, den alttürkischen Reichen, dem Uighurenreich, dem großen Monglenreich und dem Mandschureich. Besonders interessant sind die beiden Stadtruinen von der altuighurischen Hauptstadt Karabalgasun und der Hauptstadt des Mongolenreiches, Karakorum. Beide Anlagen werden seit über 20 Jahren von der Mongolisch-Deutschen Expedition erforscht. Partner dieser Expedition sind die Mongolische Akademie der Wissenschaften (MAW), das Deutsche Archäologische Institut (DAI) und die Nationaluniversität der Mongolei (NUM). Die HTW Dresden unterstützt die Forschungen und die Präsentation der Ergebnisse seit 2018 mit ihren Kompetenzen aus (Medien-)Informatik (Prof. Marco Block-Berlitz) und Geoinformation (Prof. Martin Oczipka). Aufbauend auf dieser Kooperation werden seit 2020 im Rahmen des Internationalisierungsprojektes Future.EAST gemeinsame Studienangebote der NUM und der HTW Dresden, wie der Studiengang Archäoinformatik erarbeitet. Einen ausführlichen Exkursionsbericht lesen Sie hier . Diese – durch die Corona-Pandemie um zwei Jahre verspätete – Exkursion im Rahmen des Projektes hat es allen Kooperationspartnern ermöglicht, einen Eindruck vom großen Potenzial der Zusammenarbeit zu bekommen. Sowohl von Seiten des Karakorum-Museums als auch der Nationaluniversität der Mongolei wurde der Wunsch betont, die Zusammenarbeit fortzuführen und zu vertiefen. Ab dem 5. November werden nun mongolische Studierende für zwei Wochen zu Gast an der HTW Dresden sein. Archäoinformatik an der HTW Dresden Zurzeit erarbeitet ein interdisziplinäres Team von Forschenden und Lehrenden der HTW Dresden und des Deutschen Archäoloigschen Institutes den internationalen Studiengang "Computer and Geoscience in Archaeology". Die Archäoinformatik beschäftigt sich mit der Anwendung von Informationstechnologien zur Lösung der vielfältigen Herausforderungen, die der Schutz, die Erforschung, Vermittlung und Nutzung des materiellen Kulturerbes der Menschheit stellen. Der Studiengang wird als internationaler Studiengang mit der Lehrsprache Englisch und in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern wie der Nationaluniversität der Mongolei (NUM) und dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI) geplant. Der Studiengang soll zum Wintersemester 2023 starten. Weitere Informationen

    Jurten in der Mongolei
    Hendrick Rohland
  • CAD der guten Hoffnung

    02.11.2022
    Geoinformation

    Die International Conference on Computing in Civil and Building Engineering (ICCCBE) ist eine zweijährlich stattfindende Konferenzreihe, die sich auf IT im Bauwesen konzentriert. Die Konferenz bietet Fachleuten und Forschern, die sich für die Datenverarbeitung in Bauingenieurwissenschaften interessieren, eine einzigartige Gelegenheit zusammenzukommen. Dieses Jahr fand die Konferenz in Kapstadt an der University of Cape Town statt und wurde unter der Schirmherrschaft der International Society for Computing in Civil and Building Engineering (ISCCBE) organisiert. Zusammen mit Prof. Wolfgang Huhnt (TU Berlin), Georg Suter (TU Wien), Vera Galishnikova (Moscow State Universitiy of Civil Engineering) und Timo Hartmann (TU Berlin) organisierte Prof. Christian Clemen von der Fakultät Geoinformation der HTW Dresden ein Mini-Symposium zu einem speziellen geometrischen Paradigma für CAD Software: Raumzerlegung. Die geometrische Beschreibung von Räumen, Bauteilen oder Zonen, die als räumlich begrenzte „Bereiche“ bezeichnet werden, ist grundlegend für Anwendungen im Computer Aided Design (CAD), Building Information Modeling (BIM) und Geographischen Informationssystemen (GIS). Der Fokus in der Geometriemodellierung liegt traditionell auf der Form von „Bereichen“ (In GIS „Feature“ genannt). Diese „Bereiche“ werden Schritt für Schritt konstruiert und zu einem Modell zusammengesetzt. Topologische Nachbarschaftsbeziehungen werden im traditionellen Ansatz nur als zusätzliche, abgeleitete Informationen gesehen. Das Paradigma der Raumzerlegung verändert den Fokus auf die Geometrie grundlegend. Die Topologie rückt in den Mittelpunkt. Topologische Datenstrukturen speichern die Topologie explizit. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Umfang geometrischer Berechnungen mit den bekannten Problemen topologischer Inkonsistenzen wird drastisch reduziert und häufig überflüssig. Die HTW Dresden beteiligte sich an dem Mini-Symposium zum Thema. Prof. Clemen leitete die Diskussion auf dem Symposium „Space Partitions: An alternative to domain assembly in geometric modelling” am 28.10.2022. Besonderes Highlight war der Vortrag “A computational robust method for spatial decomposition - Test study with cadastral data” von Enrico Romanschek, Wissenschaftler an der Fakultät Geoinformation.

    International Conference on Computing in Civil and Building Engineering (ICCCBE) 2022
  • Masterkurs „Geodäsie und BIM“ auf der INTERGEO 2022

    02.11.2022
    Geoinformation

    Der Masterkurs „Geodäsie und BIM“ im Studiengang Geoinformatik/Management besuchte im Rahmen der Lehrveranstaltung die INTERGEO 2022 in Essen. Die INTERGEO ist die weltweit größte Messe zu allen Aspekten der Geoinformation. Am Mittwoch, dem 19.10. widmete sich die INTERGEO Conference dem Thema „Building Information Modelling“ (BIM). Die Studierenden verfolgten über 10 Fachvorträge von Herstellern, Anwendern und Forschenden, die das Thema BIM aus der Perspektive der Vermessung und Geoinformation diskutierten. Der Konferenztag zeigte, dass wir unseren Studierenden an der HTW Dresden hochaktuelle Studieninhalte bieten. Neben der Fachtagung konnten die Studierenden auf der Messe zahlreiche Kontakte mit Unternehmen und Verbänden der Geobranche knüpfen.

    Masterkurs „Geodäsie und BIM“ auf der INTERGEO 2022
  • VDI Förderpreis für Absolventen des Maschinenbaus

    01.11.2022
    Maschinenbau Pressestelle

    In der Arbeit untersuchte der Ingenieur den Prozess zur Beschichtung von Bremsscheiben in Hinblick auf Sicherheit und Reduzierung der Feinstaubemission. Beschichtungen aus besonders korrosions- und abriebbeständigen Materialien sind ein Ansatz, um den Abrieb der Bremsscheibe und damit die Feinstaubemission zu reduzieren. Dabei ist eine optimale Steuerung und Überwachung des Prozesses maßgebend für eine gleichbleibend hohe Qualität beim Beschichten von Bremsscheiben. Im Rahmen seiner Diplomarbeit entwickelte Surner zwei Module zur Unterstützung des Beschichtungskonzeptes HICLAD, das den Korrosions- und Verschleißschutz per maßgeschneiderter Oberflächenfunktionalisierung maximieren soll. Ziel ist es, diesen Beschichtungsprozess weiter zu digitalisieren und der Serienreife näherzubringen. Betreut wurde die Arbeit von Professor Thomas Himmer und Holger Hillig vom Fraunhofer IWS. Lennard Surner studierte von 2017 bis 2022 Maschinenbau (Allgemeine Konstruktion) an der HTW Dresden. Aktuell arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS). Hier ist er bereits seit Beginn seines Studiums tätig. Über den VDI Förderpreis Der VDI Förderpreis wird jedes Jahr vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) Dresdner Bezirksverein verliehen. Ziel ist die Förderung junger hochbegabter Ingenieurstudentinnen und -studenten. Der Preis ehrt exzellente, praxisorientierte und wissenschaftlich durchdachte Arbeiten. Weitere Informationen: VDI Dresdner Bezirksverein

    Bei der Preisverleihung, vier Männer und eine Frau mit Blumen
  • MealGood - genialer geht's nicht

    28.10.2022
    Gründung

    Zurecht. Denn die diesjährige Auflage der Erfinderserie “Genial Sächsisch” der Sächsischen Zeitung feierte dort am Nachmittag ihr großes Finale. Zum dritten Mal sollte die beste sächsische Erfindung gekürt werden. Eine, die das Leben besser, schöner oder auch leichter macht – so das Motto. Gute Aussichten für geniale Erfindungen Zu den sieben innovativen Produkten, die für den Titel ‚Beliebteste Erfindung 2022‘ nominiert wurden, stammen allein vier aus dem Startup-Kosmos von dresden|exists: Das Startup DermaPurge aus dem Leibniz IPF ging mit einem Reinigungsgel ins Rennen, das schädliche Stoffe aus dem Brandrauch effektiv von der Haut entfernt. Das Team norrdesk aus der Gründungsschmiede der HTW Dresden präsentierte ihr mobiles Kleinstbüro, das für mehr Abwechslung im Arbeitsalltag sorgen soll. Xoundio haben mit dem LED-gepowerten Drum Beam ein neuartiges Schlaginstrument entwickelt und MealGood gingen mit kompostierbaren Mehrwegverpackungen für die Gastronomie an den Start. Ausführlich portraitiert wurden alle Innovationen bereits seit Mitte September in der Print- und Online-Ausgabe der Sächsischen Zeitung. Auch die Online-Abstimmung für den Publikumsliebling lief seitdem. Auf der Erfindershow hatten alle Teams dann die Gelegenheit, ihre Innovationen noch einmal persönlich vorzustellen und auf einen letzten Stimmenfang zu gehen. Sie pitchten ihre Produktideen energiegeladen vor Elbepark-Publikum und standen den Moderator:innen anschließend Rede und Antwort, ehe es gegen 17:00 Uhr dann hieß: And the Winner is… Mealgood! Die TU-Absolventin Laura-Marie Schulte und ihre Co-Gründerin Eva-Maria Kappelhoff holten sich mit 38 Prozent der abgegebenen Stimmen den Titel 'Beliebteste Erfindung 2022' und ein Medienpaket für Marketingmaßnahmen der Sächsischen Zeitung im Wert von 25.000 Euro. Zum ersten Mal gewinnt damit einen Frauenteam den Preis. Die Freude über den Gewinn stand den beiden Gewinnerinnen sichtlich ins Gesicht geschrieben. Mit ihren kompostierbaren Mehrwegverpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen wollen sie der Gastronomiebranche zu mehr Nachhaltigkeit verhelfen. Die Schüsseln bestehen aus einer Kombination aus Holzspänen und Harz, können bis zu 200mal genutzt werden und zersetzen sich anschließend in kurzer Zeit auf dem Kompost. Auf die Idee kamen die beiden Gründerinnen im Januar 2021, als sich wegen der Corona-Pandemie Einwegverpackungen von bestelltem Essen zu Hause und im Büro türmten. Da sie bei der Suche nach Alternativen wenig erfolgreich waren, gingen sie das Projekt einfach selbst an. Sie beschäftigten sich in ihrer Freizeit mit nachwachsenden Rohstoffen und Anforderung der Gastronomie. Themen, die für Wirtschaftspsychologin Laura und Eva, die Wirtschaftsrecht studiert hat, bis dahin nicht zum Alltag gehörten. Heute, etwas mehr als eineinhalb Jahre später, fertigt eine Firma aus Heidenau die Schalen und Deckel für die ersten drei großen Caterer. Platz zwei ging an ein weiteres Team aus Alumni und Mitarbeitern der TU Dresden: Florian Helling, Kyrill Leier und Sebastian Merchel von Xoundio für ihren Drum Beam. Wir sagen Herzlichen Glückwunsch!

    MealGood ist das Gewinnerteam von Genial Sächsisch
    Gründungsschmiede
  • Prof. Julia Krause: "Kreativ und gemeinsam Lernprozesse gestalten"

    28.10.2022
    Lehre Pressestelle 30 Jahre Wirtschaftswissenschaften

    Julia Krause ist seit 2019 an der Hochschule als Professorin für International Industrial Sourcing und Sales tätig. In ihrer Lehre werden viele Unternehmensprozesse der produzierenden Industrie betrachtet. Vom Einkauf, Warenmanagement, Logistik, Produktionsmanagement bis hin zum Vertrieb erklärt die Professorin die Lehrinhalte ganz praktisch anhand des Planspiels „Supply Chain Management“. So werden Studierende in die Lage versetzt, strategisch zu denken, systemisch Prozesse zu betrachten und Entscheidungen mit möglichen Konsequenzen für verschiedene Stakeholder zu treffen, dafür auch Absprachen und Verhandlungen mit verschiedenen Parteien zu führen. Außerdem wird die spannende Welt des internationalen Handels mit all ihren Herausforderungen thematisiert. Was verbindet Sie mit der HTW Dresden? Ich schätze die praktische Ausrichtung der Hochschule. Die beruflichen Einblicke in die Arbeitswelt kann ich den Studierenden durch meine langjährige Erfahrung in der Wirtschaft vermitteln. Ich habe insgesamt zehn Jahre in international agierenden Beratungs- und Anlagenbauunternehmen Erfahrungen auf diversen Gebieten sammeln dürfen. Danach habe ich mit der Wissensvermittlung an junge Menschen begonnen und habe meine professorale Karriere an der TU Chemnitz gestartet. Nun habe ich das Privileg, meine theoretischen und praktischen Erfahrungen hier in der Lehre und Forschung einzusetzen und zwei Welten miteinander zu verbinden. Möchten Sie Ihre schönste Erinnerung mit uns teilen? Oder Welches Erlebnis hat Sie besonders geprägt? Die schönsten Momente sind natürlich die Lehreinheiten, in denen die Studierende aktiv mitmachen, sich besonders engagieren und wo es mir gelingt, sie für das Thema zu begeistern und leuchtende Augen bei der Bearbeitung der Aufgaben sehen kann. Kürzlich kam ein Student aus dem Master-Kurs „International Sales Management“ auf mich zu und sagte mir, dass mein Seminar zum „Technischen Vertrieb“ im Bachelorstudium ihn so inspiriert habe, dass er nun weiter im Masterstudium auch mein „Sales Management“ besucht, um auf diesem Gebiet in der Zukunft auch tätig zu sein. Das war ein Augenblick der puren Begeisterung. Beschreiben Sie die Hochschule in drei Worten Offen, innovativ, praxisorientiert Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Hochschule? Ich wünsche meiner Hochschule weiterhin begeisterte Studierende und engagierte Lehrende, die kreativ und innovativ gemeinsam den Lernprozess gestalten. Ich wünsche mir eine offene Kultur, die über die Grenzen der politischen Entscheidung zusammen mit internationalen Partnern den aktiven Austausch ermöglicht. Ich wünsche mir einen engen Kontakt zu den Unternehmen, um nachhaltige Lösungen für die Wirtschaft und die Gesellschaft in der „VUCASTo“-Welt (meine Schöpfung aus VUCA und „Sustainability and Technology oriented“) in den Zeiten des lebenslangen Lernens gemeinsam zu erarbeiten und umzusetzen. Mit wem würden Sie gerne mal einen Kaffee oder Tee trinken wollen? Ich hatte tatsächlich vor einiger Zeit die Gelegenheit, mich mit Studierenden (nicht nur meinen, sondern auch von anderen Fakultäten) während einer längeren Pause zu unterhalten. Es sind so tolle Gespräche gewesen. Ich habe so viel Interessantes und Lehrreiches von Studierenden über die Hochschule und ihrer Welt erfahren, dass ich mir mehr solcher Gelegenheiten wünschen würde. Unser Rosengarten ist ein hervorragender Ort, um verstärkt mit unterschiedlichen Mitgliedern der Hochschule, vor allem Studierenden außerhalb der Lehrräume ins Gespräch zu kommen. Weitere Porträts sind auf unserer Jubiläumsseite veröffentlicht: www.htw-dresden.de/30jahre

    Porträt Julia Krause im Rosengarten
    Kalina Zheynova
  • Das Land der Überraschungen – Studienreise nach Georgien

    27.10.2022
    Informatik / Mathematik International Pressestelle Wirtschaftswissenschaften

    Auf ihrer Studienreise besuchten sie die Partnerhochschulen Georgische Technische Universität (GTU) und die Internationale Schwarzmeer-Universität (IBSU) in Tiflis. Neben Rundgängen durch die Hochschulen und vielen Gesprächen mit Studierenden gab es ausreichend Gelegenheit, die Stadt zu erkunden und die Kultur Georgiens zu erleben. Ein Höhepunkt der Reise war der Besuch bei einer georgischen Familie. Hier gab es Kurse zur Zubereitung traditioneller, georgischer Gerichte. Es wurde getanzt, gesungen und musiziert. Die georgische Gastfreundschaft konnten die Studentinnen und Studenten bei einem großen Festmahl erleben. Nicht nur wegen der üppigen Anzahl an Gerichten, sondern besonders aufgrund der Herzlichkeit der Familie und der Dozenten der IBSU, die diesen Abend organisiert hatten. Die Studienreise wurde vom Reiseprogramm PROMOS des DAAD finanziert. Mit dem International Office ins Ausland Weitere Angebote für Studienreisen an der HTW Dresden werden auf den Seiten des International Office veröffentlicht: https://www.htw-dresden.de/international/wege-ins-ausland/studienreisen

    Stadtansicht Tiflis
  • Professur (W2) Geovisualisierung

    27.10.2022
    Geoinformation

    Weitere Informationen erhalten Sie unter: Hochschule >> Aktuelles >> Stellenangebote .

    Stellenangebot
    HTW Dresden/Fakultät Geoinformation

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