• Prompt Battle #1 in Dresden HELLERAU

    26.10.2022
    Design Pressestelle

    Angelehnt an das Format des Rap Battle ist das Prompt Battle eine Veranstaltung, bei der Menschen mittels Sprache gegeneinander antreten. KI-gestützte Text-zu-Bild-Software ermöglicht es den Nutzerinnen und Nutzern, durch das Eintippen von Bildbeschreibungen, sogenannten Prompts, aus dem Nichts neue komplexe Fotos, Bilder und Illustrationen zu generieren. Im Prompt Battle demonstrieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Prompt-Design-Fähigkeiten in rundenbasierten Spielformaten. Dabei bestimmt das Publikum, wer der künstlichen Intelligenz die überraschendsten, verstörendsten oder schönsten Bilder entlockt und als Gewinnerin oder Gewinner aus den Matches hervorgeht. 2022 haben die Fortschritte im maschinellen Lernen zu einem Quantensprung in Bezug auf Qualität und Zugänglichkeit KI-generierter Bilder geführt. Die neuen digitalen Werkzeuge sind durch Machine Learning in der Lage, den Zusammenhang zwischen Text und Bild quasi zu verstehen und zu reproduzieren. Jede Person kann eine Bildbeschreibung eingeben und das Werkzeug (z.B. Dalle2, Stable Diffusion, Midjourney, Craiyon etc.) erzeugt in Sekundenschnelle eine Auswahl mitunter fotorealistischer Bilder. Dank des Spiels mit der Technologie Zusammenhänge verstehen Mit dem Prompt Battle wollen die Designer dazu einladen, sich auf spielerische Weise den zahlreichen ethischen, ökonomischen, urheberrechtlichen und ästhetischen Grundsatzfragen zu nähern, die durch die neuen Bildsynthesizer aufgeworfen werden. „Teile des Designberufs werden automatisiert und zwar in einer Qualität, wie es noch Anfang des Jahres die Wenigsten für möglich gehalten hätten. Derzeit entspannt sich ein Diskurs, ob diese Tools die Kreativen arbeitslos machen oder ob sie durch die Unterstützung des Computers leistungsfähiger werden. Auch stellen sich Fragen nach der Autorenschaft und dem Urheberrecht“, erläutert Professor Florian A. Schmidt, der das Format des Prompt-Battle gemeinsam mit Professor Sebastian Schmieg entwickelt hat. Für Designerinnen und Designer sei es wichtig, sich kritisch damit auseinanderzusetzen und die Technologie dahinter zu verstehen. Die Veranstaltung ist eingebettet in das Modul Design Studies im Masterstudiengang, in dem die Studierenden das Thema mit den Mitteln der Designforschung kritisch analysieren, aufbereiten und durch künstlerische Projekte ausloten. Die Studierenden sind in die Planung des Events involviert. Sie entwickeln die Einspieler, entwerfen die Plakate, und planen die Dramaturgie und Rauminszenierung. Außerdem werden einige von ihnen eine KI-Bar betreiben, die von der Maschine komponierte Drinks ausgibt. Über Prompt Battle Prompt Battle #1: Dresden ist eine Kooperation des Festspielhauses Hellerau mit der Fakultät Design der HTW Dresden. Es findet am 30. Oktober 2022 ab 17.00 Uhr in Hellerau statt. Der Eintritt ist frei. Mehr Informationen : https://promptbattle.com und im Spielplan des Festspielhauses Hellerau

    Prompt Battle Visual
  • Grüner Strom und Ackerbau

    25.10.2022
    Forschung Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle

    Das interdisziplinäre Forschungsprojekt untersucht die Wirkung einer Solaranlage mit beidseitigen (sog. bifazialen) vertikal aufgestellten Modulen auf Ackerstandorten. Diese Photovoltaik-Anlagen erzeugen den Strom sowohl über die Vorder- als auch über die Rückseite und benötigen weniger Ackerfläche als die bisher gängigen, schräg aufgestellten Solarmodule. Das Modellvorhaben an der HTW Dresden soll das Potenzial solcher Anlagen abschätzen und erforschen, inwieweit sich dieses Verfahren auf die Themen nachhaltige Flächennutzung, Bodenschutz, Anpassung an den Klimawandel, Erhöhung der Biodiversität, Eingliederung in den Biotopverbund, Einfluss auf den Wassergehalt im Boden sowie Produktion regenerativer Energie mit geringer Netzbelastung und minimalem Flächenverbrauch anwenden lässt. Anlässlich der Eröffnung hob der Staatsminister für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft, Wolfram Günther das große Potential solcher Projekte hervor, um die Akzeptanz für Agri-PV in Sachsen zu stärken: „Für die Energiewende brauchen wir Flächen, um Sonnenstrom produzieren zu können. Dafür bietet die Agri-Photovoltaik zunehmend neue Potenziale. Denn mit diesen neuen Technologien können Wiesen oder Äcker doppelt genutzt werden. Dann werden auf den Flächen nicht nur Getreide, Gemüse oder Futterpflanzen angebaut, sondern auch kostengünstiger grüner Strom produziert. Gleichzeitig stehen wir hier noch am Anfang. Deshalb freue ich mich über das Projekt der HTW Dresden. Hier werden Potenziale und Wirkungen mit Blick auf Stromproduktion, Landwirtschaft, Böden und Ökologie vertieft erforscht.“ Die Anlage wurde durch alle am Projekt beteiligten Partner durch ein zeitgleiches Einstecken der Stecker gemeinsam in Betrieb genommen. Deutlich erkennbar für alle, zeigte eine Rundumleuchte, dass ab jetzt auf der Versuchsfläche der HTW Dresden in Pillnitz Strom aus Sonne erzeugt wird. Im Anschluss gab es ausführliche Gespräche und Diskussionen zum Thema, die nicht zuletzt durch die vielen Poster zu den einzelnen Forschungsthemen angeregt wurden. „Die Einweihung der Agri-Photovoltaik (Agri-PV) Versuchsanlage war auch eine gute Gelegenheit, Interessierte aus Forschung, Politik, Wirtschaft und Praxis zusammenzubringen, um das Thema Agri-PV voranzutreiben“, resümierte Projektleiter Professor Karl Wild. Über das Forschungsprojekt Das Projekt „Agri-PV mit vertikal aufgestellten bifazialen Modulen auf Standorten für Feldfrüchte“ untersucht die Vorteile und Nachteile solcher Anlagen für den Ackerbau. Die Anlage hat eine Leistung von 140 Kilowatt und besteht aus beidseitigen (so genannten bifazialen) und vertikal aufgestellten Modulen, die in Reihen von Nord nach Süd verlaufen. Um die Auswirkungen derartiger Module zu erfassen, entwickeln die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Mess- und Erfassungssysteme, anhand derer sie verschiedene Parameter zur Bodenbeschaffenheit, Umwelteinflüssen, meteorologische Größen sowie landwirtschaftliche Produktionsdaten auswerten können. Das Projekt wird vom Sächsischen Ministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) aus dem Konjunkturprogramm „Nachhaltig aus der Krise“ auf Basis eines Beschlusses des Sächsischen Landtags gefördert. Weitere Informationen: www.agri-pv-pillnitz.de

    Gruppenbild vor der Agri-PV Anlage
    HTW Dresden/ Roland Stenzel
  • Archäoinformatik-Exkursion der HTW Dresden in die Mongolei

    25.10.2022
    Geoinformation

    Die Teilnehmer:innen der Exkursion nahmen an den archäologischen Ausgrabungen und Forschungen der Mongolisch-Deutschen Archäologischen Expedition im Tal des Flusses Orkhon teil. Während der Exkursion arbeiteten die 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an unterschiedlichen Projekten an der Schnittstelle zwischen Archäologie, Informatik und Fernerkundung. Ziel der Exkursion war das Tal des Flusses Orkhon, zu Füßen des Khangaj-Gebirges. Die Region ist von besonderem historischen und archäologischem Interesse, denn sie war in den letzten zweieinhalb Jahrtausenden wiederholt die Wiege und das Zentrum großer Nomadenreiche, von denen die Geschichte Eurasiens und der Welt entscheidend mitgeprägt wurde. Aufgrund dieser welthistorischen Bedeutung ist die Region als UNESCO-Weltkulturerbestätte anerkannt. Bis heute finden sich hier zahlreiche, hervorragend erhaltene archäologische Denkmäler aus den verschiedensten Epochen, darunter aus der Altsteinzeit, der Bronze- und Eisenzeit, dem Hunnenreich, den alttürkischen Reichen, dem Uighurenreich, dem großen Monglenreich und dem Mandschureich. Besonders interessant sind die beiden Stadtruinen von der altuighurischen Hauptstadt Karabalgasun und der Hauptstadt des Mongolenreiches, Karakorum. Beide Anlagen werden seit über 20 Jahren von der Mongolisch-Deutschen Expedition erforscht. Partner dieser Expedition sind die Mongolische Akademie der Wissenschaften (MAW), das Deutsche Archäologische Institut (DAI) und die Nationaluniversität der Mongolei (NUM). Die HTW unterstützt die Forschungen und die Präsentation der Ergebnisse seit 2018 mit ihren Kompetenzen aus (Medien-)Informatik (Prof. Block-Berlitz) und Geoinformation (Prof. Oczipka). Aufbauend auf dieser Kooperation werden seit 2020 im Rahmen des Internationalisierungsprojektes Future.EAST, gefördert durch den DAAD, zwischen HTW und NUM gemeinsame Studienangebote der Archäoinformatik erarbeitet und angeboten. Nach der langen Flugreise von Frankfurt nach Ulaanbaatar wurden die Studierenden von Dr. Hendrik Rohland (HTW/DAI) in Empfang genommen. Nach einigen kurzen Besorgungen am Stadtrand von Ulaanbaatar ging es direkt aufs Land. Angekommen im Tal des Orkhon - einer besonders bedeutenden und archäologisch reichen Landschaft in der Zentralmongolei. Ein Teil der Gruppe blieb in Karakorum um dort im Museum zu arbeiten, der andere Teil fuhr weiter zum Grabungscamp der Expedition bei Karabalagsun. Am ersten Tag der Exkursion stand die gemeinsame Besichtigung der Stadtruine von Karakorm, des buddhistischen Klosters Erdene Zuu und des Karakorum-Museums, wo die archäologischen Funde aufbewahrt und präsentiert werden, auf dem Programm. Am zweiten Tag begann die Arbeit an den Projekten. Die Gruppen in Karakorum beschäftigten sich mit der photogrammetrischen 3D-Dokumentation von Fundobjekten aus dem Depot des Museums. Verschiedene Softwarepakete und Algorithmen zur Rekonstruktion von 3D-Modellen aus Fotoserien wurden getestet und ein intuitives Benutzerinterface entwickelt. Zugleich erarbeiteten die Gruppen einen Workshop für die Mitarbeiter:innen des Museums und die mongolischen Archäologie-Studierenden, der mit großem Erfolg durchgeführt wurde. Eine zweite Gruppe arbeitete an einem Prototypen eines virtuellen Museumsführers, der mithilfe von Augmented Reality archäologische Funde und historische Überlieferungen direkt an den Ausgrabungsstätten erlebbar und nachvollziehbar machen soll. Währenddessen arbeitete die Gruppe in Karabalgasun im Bereich der Fernerkundung. Neben den beiden großen Stadtruinen im Orkhontal exisitiert dort noch eine Vielzahl weiterer archäologischer Fundstätten, die mit diesen in Verbindung stehen, darunter Bestattungsplätze, kleinere Befestigungsanlagen, Alt-Äcker und weitere Spuren historischer Landschaftsnutzung. Zum Verständnis der historischen Kulturlandschaft sind genaue Messdaten dieser Denkmäler, zum Beispiel Form digitaler Geländemodelle notwendig. In diesen Modellen lassen sich selbst leichteste Unebenheiten des Geländes erkennen. So werden nahezu verschwundene Wälle, Gebäudegrundrisse oder Ackerfurchen wieder sichtbar gemacht. Für solche genauen Messungen waren noch vor wenigen Jahren teure Laserscanner notwendig. Heute können, dank photogrammetrischer Verfahren (Structure-from-Motion) mithilfe handelsüblicher Multicopter mit Kameras hochauflösende 3D-Modelle zu geringen Kosten generiert werden. Eine weitere wichtige Methdode des archäologischen Erkenntnisgewinns sind neben Ausgrabungen auch Feldbegehungen: um das Ausmaß und das Fundspektrum einer Fundstelle abzuschätzen, wird die Fläche in einem regelmäßigen Raster begangen. An der Oberfläche entdeckte Fundstücke werden markiert und später eingemessen, fotografiert, beschrieben und in eine Datenbank eingegeben. Diese bildet die Grundlage für die weitere Analyse und Interpretation der Funde. Eine Gruppe der Exkursion arbeitete, basierend auf Vorarbeiten in vorangegangenen Projektseminaren, an einer App, die diese Datenerhebung unterstützen und bescheunigen soll. Dabei wurde ein Mobilgerät mit einem Differential-GPS verbunden, das von der App aus direkt bedient werden kann. Die Anwendung fasst alle Schritte von der Einmessung des Fundortes bis zur Fundbeschreibung zusammen und ermöglicht direkt im Feld das Erstellen einer Funddatenbank, die sofort für weitere Analysen verwendet werden kann. Nach nur vier Tagen wechselten die Gruppen zwischen Karakorum und Karabalgasun, damit alle Teilnehmer:innen auch in die anderen Projekte hineinschnuppern konnten. Auch im Grabungscamp wurde weiter an der Erstellung von 3D-Modellen sowohl von Funden als auch der freigelegten Befunde auf der Ausgrabung gearbeitet. Im Anschluss brach die Exkursion zum nächsten Ziel auf, der weiter nördlich im Orkhon-Tal gelegen Hunnen-zeitlichen Palastruine "Luut Khot". Angesichts der sehr unwegsamen Straßen und einer langwierigen Fährüberfahrt über den Orkhon musste ein Teil der Exkursion leider auf halber Strecke zurückbleiben. Die Teilnehmer:innen nutzten die Gelegenheit, die Landschaft auf eigene Faust zu erkunden. Nachdem ein kleines Team die Stadtruine erreicht und die nötigen Messungen erfolgreich durchgeführt hatte, trafen sich Alle wieder im malerisch gelegenen Jurten-Hotel am See Ögij Nuur. Hier wurde gemeinsam der letzte Abend in der mongolischen Steppe begangen. Am nächsten morgen brach die Exkursion zur letzten Etappe in die moderne mongolische Hauptstadt Ulaanbaatar auf. In Ulaanbaatar präsentierten die Teilnehmer:innen die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten im Rahmen eines gemeinesamen Workshops mit Studierenden und Professoren der Nationaluniversität der Mongolei. Im Rahmen des Workshops stellten die mongolischen Kollegen ihre eigenen Arbeiten vor, wie zum Beispiel "Virtual Karakorum", eine Virtual-Reality-Anwendung, die den Benutzer ins altmongolische Karakorum des 13. Jahrhunderts zurückversetzt. Zuletzt blieb noch ein Tag Zeit für's Sightseeing und die selbstständige Erkundung der mongolischen Haupstadt, bevor die Teilnehmer:innen die Rückreise nach Deutschland antraten. Damit endete eine spannende und produktive Zeit, in der viele Projekte durchgeführt wurden und viele Begegnungen zwischen deutschen und mongolischen Studierenden, Professor:innen, Forschenden und Museumsmitarbeiter:innen stattfanden. Diese - durch die Corona-Pandemie um zwei Jahre verspätete - Exkursion im Rahmen des Projektes hat es allen Kooperationspartnern ermöglicht, einen Eindruck vom großen Potenzial der Zusammenarbeit zu bekommen. Sowohl von Seiten des Karakorum-Museums als auch der Nationaluniversität der Mongolei wurde der Wunsch betont die Zusammenarbeit fortzuführen und zu vertiefen. Nach der Rückkehr nach Dresden freut sich das Team auf den bevorstehenden Gegenbesuch einer Exkursion mongolischer Studierender im November diesen Jahres.

    Archäoinformatik-Exkursion der HTW Dresden in die Mongolei
  • Jahrestagung für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation

    25.10.2022
    Geoinformation

    Die Tagung wurde gemeinsam mit den entsprechenden Fachgesellschaften aus Österreich und der Schweiz ausgetragen und gemeinsam von der TU Dresden und der HTW Dresden organisiert. Der Workshop am ersten Tag behandelte den Einsatz von UAV (Drohnen) in den Umweltwissenschaften. Die Themen aller folgenden Fachsitzungen sind in dem Tagungsband zusammengefasst. Während der Fachsitzungen, in den Kaffeepausen und während der Abendveranstaltung im Sophienkeller Dresden wurden Ideen und Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft. Außerdem wurden mehrere Preise verliehen, neben dem Preis für den besten wissenschaftlichen Tagungsbeitrag wurden die drei besten Abschlussarbeiten des Fachgebietes des gesamten deutschsprachigen Raums mit dem Karl-Kraus-Nachwuchsförderpreis ausgezeichnet. In der begleitenden Firmenausstellung demonstrierten Vertreter mehrerer Unternehmen Hardware, Software und Dienstleistungen. Die Aussstellung verdeutlichte, wie weit die Bereiche Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation bereits am Markt etabliert sind und welche Entwicklungen auch in der praktischen Anwendung zukünftig zu erwarten sind. Insgesamt gab es auf der seit drei Jahren erstmalig wieder in Präsenz durchgeführten Tagung für die von der Fakultät Geoinformation beteiligten Kolleginnen und Kollegen viele neue Impulse für die eigene Lehre und Forschung an der HTW Dresden. Über die Jahrestagung der DGPF Die 42. Wissenschaftlich-Technische Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation fand vom 5.-6. Oktober 2022 in Dresden statt. Sie wurde als gemeinsame Dreiländertagung der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation (DGPF), der Österreichischen Gesellschaft für Vermessung und Geoinformation (OVG) und der Schweizerischen Gesellschaft für Photogrammetrie und Fernerkundung (SGPF) ausgerichtet. Gastgeber waren das Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung der TU Dresden und die Professur Photogrammetrie der HTW Dresden. Neben Prof. Danilo Schneider als Leiter der Sitzung des Arbeitskreises „Optische 3D-Messtechnik“ haben Bettina Bruschke am Registration Desk und Fabian Ettelt als Fotograf die Tagung aktiv unterstützt. Die nächste Jahrestagung der DGPF findet 2023 in München statt.

    Begleitende Firmenausstellung
  • 12. Dresdner Nutzfahrzeugtag

    20.10.2022
    Maschinenbau

    Der traditionell zu Beginn des Wintersemesters organisierte Nutzfahrzeugtag, mittlerweile bereits der Zwölfte, war erneut ein sehr gut besuchter Praxistag. Ca. 200 Studierende von der HTW Dresden und der TU Dresden, Berufsschüler mit nutzfahrzeugtechnischer Ausrichtung, Absolventen und Praxispartner nutzten diesen Tag zur Informationsgewinnung und Erfahrungsaustausch. Erstmals fanden die fünf Praxisvorträge zu aktuellen Themen in einem großen Festzelt direkt auf dem Kfz-Testgelände der HTW statt. Am Nachmittag war ausgiebig Gelegenheit, die zahlreichen Nutzfahrzeuge innerhalb der Technikpräsentation anzuschauen und teilweise auch in Aktion zu sehen. 16 verschieden Nutzfahrzeugtypen konnten bestaunt werden. Die Pallette reichte von der konventionellen Sattelzugmaschine, über Ladekran- und Feuerwehrfahrzeuge, Land- und Kommunaltechnik bis hin zum Elektrobus und dem elektrisch angetriebenen Postfahrzeug. Zudem bestand die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, fachliche Fragen zu stellen und natürlich Informationen zu Praktika, Abschlussarbeiten bzw. Jobangeboten einzuholen. Der nächste Nutzfahrzeugtag wird am Freitag, 20.10.2023, stattfinden. Weiterführende Informationen: www.htw-dresden.de/nutzfahrzeugtag

    Die Organisatoren gemeinsam mit den Referenten und Ausstellern vor dem HTW-Nutzfahrzeug
  • Zu Besuch auf der SENSOR:DISRUPT 2022

    17.10.2022
    Industrie 4.0 Modellfabrik

    Am 28. September 2022 fand zum wiederholten Male die Veranstaltung SENSOR:DISRUPT im Congresscenter Carlowitz in Chemnitz statt. Eine wichtige Veranstaltung zum Netzwerken rund um das Thema Digitalisierung. Vor Ort zeigten innovative Unternehmen und Einrichtungen ihre Produkte sowie Ideen zu den Themenfeldern IoT, Biotechnologie und Prozess- und Anlagentechnik. Parallel wurden Pitchs und Demonstrationen über das Silent Disco-Format vorgestellt, inklusive einem anschließenden Q&A für weitere Informationen. Wir durften im Rahmen der Veranstaltung einen Pitch zum Thema "Plug & Play Sensorintegration" zeigen, welcher sehr gut ankam und im Nachgang zu spannenden Gesprächen führte. Im Gepäck hatten wir die Demo zur Plug-and-Play Sensorintegration aus dem Projekt Arrowhead Tools . Mit der dort entwickelten Lösung lassen sich künftig die Setup und Betriebsaufwände für Netzwerke mit einer Vielzahl von industriellen Sensoren signifikant senken. Einen ersten erfolgreichen Proof of Concept konnten wir im Projekt bereits erfolgreich mit einem unserer Partner aus der Halbleiterindustrie umsetzen. Im Anschluss zu den Pitchs erfolgten kurze, aber interessante Panels mit Experten zu den Themen "Chancen für Start-Ups in der Sensorik" und "Praktische Erfahrung von Start-Ups im Kontext der Digitalisierung". Abschließend erfolgte die Verleihung der HUB AWARDS 2022 an innovative Start-Ups. Den Gewinnern möchten wir herzlich gratulieren und wünschen viel Erfolg weiterhin bei der erfolgreichen Umsetzung ihrer Ideen. Ebenfalls möchten wir uns recht herzlich für die Organisation und dem Präsentationsslot bedanken und freuen uns hoffentlich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

    Sensor Disrupt
  • Informatikstudentin der HTW Dresden erhält ZEISS Women Award

    17.10.2022
    Informatik / Mathematik Pressestelle

    Thuy Linh Jenny Phan studiert im Masterstudiengang Angewandte Informatik. Für ihre Leistungen wurde sie mit dem dritten Platz beim ZEISS Women Award für herausragende Studentinnen der Informatik ausgezeichnet. Aktuell schreibt sie an ihrer Abschlussarbeit in der sie untersucht, wie mit Hilfe von „Active Learning“ und „Data Augmentation“ KI-Systeme trainiert werden können. Ihre Bildung musste sich die Wirtschaftsinformatikerin stärker erkämpfen als Kinder mit deutscher Muttersprache. In ihrem Elternhaus wurde nur Vietnamesisch gesprochen und die ersten Schuljahre waren nicht leicht für sie. Dass man mit Migrationshintergrund und akademischer Bildungsferne seine Ziele erreichen kann, möchte Thuy Linh Jenny Phan auch anderen jungen Frauen vermitteln. Deshalb engagiert sie sich als Welcome-Tutorin im Studentenwerk Dresden und vertritt die Studierendenschaft in verschiedenen Kommissionen an der HTW Dresden. Über den ZEISS Women Award Der ZEISS Women Award würdigt erfolgreiche junge Informatikerinnen. Damit sollen die vielfältigen Karrierechancen für Frauen mit einem Abschluss in der Digital- und IT-Branche in den Blickpunkt gerückt werden. Teilnehmen können Informatikerinnen, die kurz vor ihrem Bachelor-, Master- oder PhD-Abschluss stehen. Neben sehr guten Leistungen fließt auch das soziale und gesellschaftliche Engagement der Studentinnen in die Bewertung ein. Die drei Erstplatzierten erhalten gestaffelte Geldpreise. Schirmherrin ist Elke Büdenbender, Ehepartnerin des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Nähere Informationen sind auf der Webseite des ZEISS Women Award veröffentlicht.

    Übergabe des Preises an Thuy Linh Jenny Phan
    privat
  • Neue Professorin und Professoren an der HTW Dresden

    17.10.2022
    Pressestelle

    An der Fakultät Maschinenbau übernimmt Prof. Matthias Berner die Professur Technische Mechanik sowie Prof. Tobias Kempe die Professur Strömungsmechanik/Strömungsmaschinen. Dr. Daniela Hünert ist die neue Professorin für Werkstofftechnik. Dr. Anja Heßelbarth hat die Professur Angewandte Geodäsie an der Fakultät Geoinformation inne. Die Professur Bioverfahrenstechnik an der Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie wird durch Dr. Michael Katzberg vertreten. Die Rektorin begrüßte die neuen Lehrenden im Rahmen der Sitzung des Senates Anfang Oktober.

    Übergabe der Berufungsurkunden
    HTW Dresden/Stenzel
  • Ringvorlesung "Gesellschaftliche Dimensionen des Krieges"

    17.10.2022
    Wirtschaftswissenschaften

    Ab 18.10. findet Dienstags 18:30 Uhr beginnt die Vorlesungsreihe "Gesellschaftliche Dimensionen des Krieges". Die Ringvorlesung lenkt den Blick auf verschiedene Dimensionen gesellschaftlichen Lebens, die durch Kriegssituationen beeinflusst werden. Mit Beiträgen u.a. zu Krieg, Konflikt und Kommunikation – Eine spieltheoretische Analyse über Krieg und Frieden. IT-Security und Informationskriegsführung Deutsch-Israelische Sicherheits-Kooperation im Wandel der Zeit - Strategische Lehren Soziologie und Krieg - von den Kriegergesellschaften zur Genese der Kriege in der Moderne Organisation von medizinischer Hilfe und Unterbringung Zukunft von Krieg und Militärstrategie Klimawandel und Krieg - Herausforderung für die Gestaltung von Sicherheitspolitik Simulationsanwendungen für die militärische Logistikplanung Mehr Infos zum Programm und den Referierenden sind auf OPAL zu finden.

  • Gleich zwei Gründe zum Feiern für den Transferverbund Saxony5

    14.10.2022
    Forschung Pressestelle

    Seit fünf Jahren nimmt das Transfergeschehen in Sachsen merklich zu. Dafür ist unter anderem auch der sächsische Transferverbund Saxony 5 mit seinen vielseitigen Aktivitäten verantwortlich. Seit 2018 arbeiten die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, die Hochschule Mittweida, die Hochschule Zittau/Görlitz und die Westsächsische Hochschule Zwickau zusammen, um den Wissens- und Technologietransfer in Sachsen voranzubringen und die Region nachhaltig zu stärken. Das Jubiläum feierte der Verbund Ende September im Alten Pumpenhaus zu Dresden. Angestoßen wurde auf das Ende der ersten Projektphase an, gleichzeitig geht der Blick nach vorn, denn die Weiterförderung des Projektes steht in Aussicht. Neben Redebeiträgen der Projektgeschäftsführerin Susanne Stump und der Prorektoren für Forschung der HAW übermittelte auch der sächsische Staatsminister für Wissenschaft Sebastian Gemkow seine Grüße. Ein Highlight war die Keynote von Wissenschaftsmoderator Ralph Casper (Quarks, Wissen macht Ah! oder Sendung mit der Maus) zum Thema Wissenschaftskommunikation. Weiterförderung ist gesichert Der zweite Grund zur Freude erreichte die Verantwortlichen in der letzten Woche: Die offiziellen Zuwendungsbescheide zum Folgeprojekt gingen bei den fünf sächsischen Hochschulen ein und bringen damit auch die erhoffte Sicherheit für die Zukunft. Prof. Gunther Göbel, Gesamtprojektleiter von Saxony 5 , freut sich: „Nun können wir alles vorbereiten, damit es 2023 reibungslos weitergehen kann. Es ist wichtig, dass Wirtschaft und Gesellschaft stärker von den vielen Ergebnissen der Hochschulforschung profitieren. Daher möchten wir den Wissens- und Technologietransfer in Sachsen weiter ausbauen und vor allem seine Verstetigung erleichtern.“ Für die Folgeprojektphase ab Januar 2023 bis 2027 setzt Saxony 5 seinen Fokus auf das Thema „Nachhaltigkeit“. Dafür ist der Ausbau von Transferinstrumenten, die den Austausch zwischen den Hochschulen, Gesellschaft und Wirtschaft befördern, geplant. Die Erkenntnisse der ersten Projektphase werden genutzt, um den Veränderungsprozess in den Hochschulen voranzutreiben und die dauerhafte Etablierung zu ermöglichen.

    Abschlussveranstaltung: Blick in den Saal
    Michael Lukas

HTWD in den Medien

Medienspiegel HTW Dresden (intern)