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Lernen braucht Flexibilität: Wie sehen Lernräume zukünftig aus?
31.01.2019PressestelleProfessor Georg Freitag stellt den Lernraum Z 801 vor, der mit mobilen Möbeln eingerichtet ist, und berichtet von seinen Erfahrungen. Im Anschluss sollen zusammen mit Professor Christoph Mayer aus den Wirtschaftswissenschaften, Professor Gunther Naumann aus dem Maschinenbau und dem Prorektor für Lehre und Studium, Professor Ralph Sonntag Anforderungen an den idealen Lehr- und Lernraum erarbeitet werden: Wie müssen Lernumgebungen aussehen, die kreatives Denken und kollaboratives Arbeiten fördern? Jeder kann seine Vorstellungen und Ideen einbringen, damit diese bei der Planung und Ausstattung von Räumen berücksichtigt werden und in die Gestaltung von Lehrkonzepten einfließen können. Sprachdozentin Rejane Rinaldi Mielitz nutzt die Z 801 bereits sehr gerne für ihren Unterricht: „Besonders schön finde ich die flexible Möblierung. Man kann den Raum ganz schnell, je nach Aufgabenziel, anders gestalten. Die kleinen Tafeln sind ein tolles Werkzeug für Gruppenarbeit und Präsentationen im Plenum. Die Farben der Stühle tragen dazu bei, eine lockere und muntere Atmosphäre im Unterricht zu haben. Ganz toll ist es, dass man sich viel in diesem Raum bewegen kann, denn Lernen braucht Bewegung.“ Der Workshop findet am 6. Februar von 15 bis 17 Uhr in Raum Z 801 statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Workshop für Lehrer: Aktiver MINT-Unterricht
30.01.2019PressestelleNeue Materialien zu entwickeln, die den Unterricht in den naturwissenschaftlichen Fächern anschaulich gestalten, ist Ziel des Projektes KISS-MINT, das seit neun Monaten an der Fakultät Informatik/Mathematik läuft. Nun wurde ein erster Satz an Lehrmaterialien fertiggestellt, die sowohl im Schulunterricht als auch im Rahmen von Ganztagesangeboten eingesetzt werden können. Das Material wurde gemeinsam von Pädagogen und Wissenschaftlern erarbeitet und war bereits erfolgreich am Gymnasium Klotzsche und der Oberschule Weixdorf im Einsatz. Der kostenlose Workshop bietet Gelegenheit, den Minicomputer Calliope, auf dem das Lehrmaterial basiert, kennenzulernen, das Lehrmaterial auszuprobieren und Erfahrungen auszutauschen. Insgesamt stehen derzeit acht Experimente in Form von Arbeitsblättern und Musterlösungen zur Verfügung. So können die Schüler zum Beispiel einen Tischtennisball durch die Regelung des Luftstroms zum Schweben bringen oder probieren, wie ein Ultraschall-Radar funktioniert. Hinzu kommen zusammenfassende Selbstlernhilfen, die als Übersichtsblätter gestaltet sind. Neben den Aufgaben zum Lösen von Problemstellungen, gibt es auch Anleitungen zur Gestaltung eigener Experimente. Der Workshop findet am 1. März von 10 bis 14 Uhr statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Es wird um eine Voranmeldung per E-Mail gebeten: martin.schmidt@htw-dresden.de

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Startbereit für digitale Lehre
24.01.2019PressestelleZiel ist es, mit typischen E-Learning-Mythen aufzuräumen und stattdessen die Chancen des Einsatzes neuer Lehrmethoden aufzuzeigen. Insbesondere die Verbindung von Lehrveranstaltungskonzept und digitalen Lehrmethoden im Sinne des Blended Learning wird von den Experten empfohlen. Dank des erfolgreichen Projektverlaufs im Projekt „Kommunikationskonzept Bildungsportal Sachsen“ (Förderung durch das SMWK) unter Leitung von Prof. Ralph Sonntag konnte die Geschäftsstelle des Arbeitskreises E-Learning der Landesrektorenkonferenz Sachsen (LRK) eine Mitarbeiterstelle an der HTW Dresden schaffen. Juliane Baier wird sich innerhalb des eCampus-Teams zukünftig mit den Themen Kommunikation und Marketing von E-Learning in Sachsen beschäftigen und Angebote schaffen, die den Einsatz digitaler Medien in der Lehre unterstützen. Weitere Informationen: https://bildungsportal.sachsen.de/impulse

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Internationale Fachtagung Zementkalorimetrie
21.01.2019PressestelleNeben namhaften Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Zement- und Betontechnologie nahmen auch zahlreiche Vertreter der Baustoffindustrie teil. So waren mit LafargeHolcim, HeidelbergCement, Schwenk, Aalborg Portland, Dyckerhoff, SIKA und Chryso weltweit führende Baustoff- und Zusatzmittelproduzenten sowie mit Thyssenkrupp ein bedeutender Anlagenbauer unter den Gästen und Vortragenden. Kalorimetrie ist eine Messemethode, um die Wärmentwicklung während der Hydration von Zement zu ermitteln. Aus dem Verlauf der Wärmeentwicklung beim Erhärten des Zementes lassen sich Rückschlüsse auf die dabei ablaufenden chemischen Reaktionen ziehen. Diese Ergebnisse helfen unter anderem dabei, die Zusammensetzung von Bindemitteln zu optimieren. Auch für die Konzeption von Betonen für dickwandige Bauteile (z.B. Hochhaus-Fundamente) ist detailliertes Wissen über diese Prozesse notwendig, um Rissen infolge von Temperaturspannungen vorzubeugen. Schwerpunkte der diesjährigen Tagung waren u.a. die Europäische Standardisierung der Kalorimetrie zur Analyse von Zementen, neue Prüfmethoden zur Reaktivität von Zusatzstoffen in innovativen nachhaltigen Zementsystemen sowie die Optimierung bestehender Zemente mittels kalorimetrischer Messungen „Das Besondere an der Konferenz ist ihr Workshop-Charakter.“, so Prof. Thomas Matschei, der die Konferenz an der HTW Dresden verantwortete. „Zu jeder Präsentation sind Diskussionsrunden eingeplant. Durch die Begrenzung der Teilnehmer auf maximal 40 Personen, ergibt sich immer ein sehr angeregter und fundierter Austausch in familiärer Atmosphäre.“ Über die Tagung Die Tagung findet in der Regel alle zwei Jahre statt. Sie wird jeweils gemeinsam von einem wissenschaftlichen Partner und zwei Kalorimetrieherstellern organisiert. Aufgrund ihres Workshop-Charakters ist die Tagung eine ideale Plattform, um Anwender aus Industrie und Wissenschaft zusammenzubringen. Ziel ist das Vorstellen und Diskutieren von Anwendungsbeispielen sowie technologische Neuerungen in der Analytik. Darauf aufbauend sollen neue Forschungskooperationen und -ideen entwickelt werden. Die nächste Konferenz wird 2020 stattfinden. Weitere Informationen zur Tagung: www.cementcalorimetry.org .

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Modellbasierte Einblicke in die frühe Tumorentstehung
15.01.2019PressestelleBei der Krebsentstehung konkurrieren entartete Zellen mit gesunden Zellen. Setzen sich die entarteten Zellen durch, führt das zur dauerhaften Etablierung des Tumors im Gewebe. Der Wettbewerb zwischen den Zellen ist in der Anfangsphase klinisch nicht oder nur schwer zu beobachten. Hier kann ein mathematisches Modell helfen, von beobachtbaren Daten auf darunterliegende Mechanismen Rückschlüsse zu ziehen. Um Einblicke in die frühe Phase der Tumorentstehung zu gewinnen, entwickelten die Wissenschaftler der HTW Dresden und der TU Dresden ein mathematisches Modell, das die für die Initiierung eines Tumors auf Gewebeebene verantwortliche Mindestanzahl an entarteten Zellen schätzen kann. Das Forschungsteam nutzte zur Kalibrierung seines Modells epidemiologische Daten zu den Anteilen von gut- und bösartigen Tumoren in unterschiedlichen menschlichen Geweben. Dabei stellte sich heraus, dass die geschätzte Mindestanzahl der für eine Tumoretablierung verantwortlichen entarteten Zellen in allen Geweben überraschend klein aber gewebeabhängig ist. Dieses Resultat legt die Existenz einer kleinen gewebeabhängigen Zellnische nahe, in der das Schicksal der Tumorentstehung bereits sehr früh und lange vor einer möglichen Detektion bestimmt wird. Unterstützt wird das Ergebnis durch die korrekte Vorhersage der Nischengröße im menschlichen Darm, für den eine derartige Nische bereits identifiziert wurde. Für weitere Gewebe könnten die Schätzungen der Wissenschaftler es ermöglichen, den Zelltyp mit der ersten Veränderung zu identifizieren und somit zu wichtigen Einblicken in die frühe Tumorentstehung zu gelangen. Die Forschungen wurden von einem interdisziplinären Team unter der Leitung von Prof. Dr. Anja Voß-Böhme, HTW Dresden, und Prof. Dr. Andreas Deutsch, Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH), TU Dresden, durchgeführt. Die Ergebnisse wurden am 10. Januar 2019 im Fachmagazin Frontiers in Oncology veröffentlicht: Buder T, Deutsch A, Klink B and Voss-Böhme A (2019) Patterns of Tumor Progression Predict Small and Tissue-Specific Tumor-Originating Niches. Front. Oncol. 8:668. doi: 10.3389/fonc.2018.00668. Der komplette Artikel ist unter https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fonc.2018.00668/full abrufbar

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"Beste Zeit des Lebens" - Studieren an der HTW Dresden
14.01.2019Pressestelle„Das Studium gehört zur besten Zeit des Lebens. Wir freuen uns, dass Sie diese Zeit an der HTW Dresden verbringen möchten und wir Sie auf Ihrem Karriereweg begleiten dürfen, um Sie fit für Ihren Beruf zu machen. Dazu bieten wir Ihnen Studiengänge, die Zukunft haben und Zukunft gestalten“, eröffnete der Prorektor für Lehre und Studium, Professor Ralph Sonntag, den Tag der offenen Tür an der HTW Dresden am gestrigen Donnerstag. Unter dem Motto „Studieren probieren“ hatten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich über Studienvoraussetzung und -möglichkeiten und den Studienalltag an der HTW Dresden zu informieren sowie an allen regulären Lehrveranstaltungen teilzunehmen. Neben Informationsveranstaltungen zu den Diplom-, Bachelor- und Masterstudiengängen in den Bereichen Ingenieur- und Naturwissenschaften, Informatik, Wirtschaft und Design konnten sich Interessierte im persönlichen Gespräch mit Studierenden, Professoren und Absolventen individuell beraten lassen. Auch zum Thema Berufsaussichten wurden Fragen beantwortet. An den beiden Standorten in Dresden und in Pillnitz standen die Hörsäle, Labore und Werkstätten, die Gewächshäuser sowie die Bibliothek und die Cafeteria zum Kennenlernen offen. Praxisnah Studieren Lehrende mit Praxiserfahrung, eine enge Zusammenarbeit mit Unternehmen bei Praktika, Abschlussarbeiten und in der Forschung stehen für die Praxisnähe des Studiums an der HTW Dresden. Ab dem Wintersemester 2019 wird darüber hinaus ein neues Mentoring-Programm angeboten, dass Studierenden ab dem ersten Semester einen Unternehmens-Coach zur Seite stellt. Der nächste Tag der offenen Tür findet am 13. April 2019 statt. Wer sich darüber hinaus informieren möchte, kann sich jederzeit an die allgemeine Studienberatung der HTW Dresden wenden.

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Tag der offenen Tür im IIoT Test Bed
14.01.2019Industrie 4.0 ModellfabrikIm Gespräch mit Professoren oder Mitarbeitern des Forscherteams konnten sie Fragen zu den Studienangeboten und Bedingungen an unserer Fachhochschule stellen. Im laufenden Anlagenbetrieb der Industrie 4.0 - Modellfabrik wurden die interdisziplinären Aufgabenstellung aus den Fachbereichen Maschinenbau, Automatisierungstechnik und Informatik anschaulich sichtbar. Die Schüler konnten die praktischen Aufgabenbereiche der einzelnen Studienrichtungen im konkreten Anwendungsfall erkennen.

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Preis für gute Lehre: Ausgezeichnete Physik
11.01.2019PressestelleMit dem „Preis für gute Lehre“ würdigt die HTW Dresden herausragendes Engagement in der Lehre. Die diesjährige Preisträgerin Rhena Krawietz lehrt seit 2001 als Professorin für Technische Physik in den Fakultäten Maschinenbau, Bauingenieurwesen und Landbau/Umwelt/Chemie. Dementsprechend weit gefächert ist ihr fachliches Spektrum, das von den Grundlagen der Physik über Bauphysik bis hin zur Nanophysik reicht. Ihre hervorragenden Evaluationsergebnisse zeigen, dass es ihr gelingt, nicht nur Fachkenntnisse zu vermitteln, sondern die Studierenden aktiv mitzunehmen. Dazu nutzt die Professorin spezielle Arbeitsmaterialien und Lehrmethoden. So setzt sie zum Beispiel ein selbstentwickeltes Lehrbuch ein und gibt ihre Skripte als Lückentexte aus. „Rhena Krawietz schafft es in besonderem Maße, die Lernziele ihrer Lehrveranstaltungen zu formulieren und die Studierenden beim selbstständigen Lernen und Üben zu unterstützen.“, heißt es in der Begründung der Jury. Der Prorektor für Lehre und Studium, Professor Ralph Sonntag, unterstreicht diese: „Die Methodik in der Wissenschaft ist die Didaktik für die Lehre. Rhena Krawietz zeigt, wie gut Lehre ist, wenn die Lehrenden die Perspektive der Studierenden für die Wissens- und Kompetenzvermittlung einnehmen.“ „Gute Lehre bedeutet für mich, wenn am Ende der Lehrveranstaltung eine Erkenntnis oder ein eigenes Erfolgserlebnis steht und der Weg bis dahin spannend und interessant war. Dabei motiviert mich das Vertrauen, das die Studierenden in mich setzen, aber auch die eigene Freude am Lernen, die ich teilen möchte.“, sagt Rhena Krawietz. Sonderpreis für besonderes Engagement in der Lehre Den Sonderpreis für besonderes Engagement in der Lehre erhält Matthias Heisig. Heisig ist seit 46 Jahren im Fachbereich Physik an der HTW Dresden tätig. Hier unterstützt er die Vorlesungen für Physik mit seinen anschaulichen und anekdotenreichen Experimenten. „Wir lernen nicht Fakten, sondern Geschichten und Zusammenhänge. Genau damit begeistert Matthias Heisig seine Zuhörer. Mit seinen Geschichten vermittelt er physikalisches Grundwissen – lebendig und nachhaltig.“, begründet Ralph Sonntag die Auszeichnung. Über den Preis Der „Preis für gute Lehre“ prämiert das Engagement der Lehrenden – von Vorlesungen über Seminare, Übungen und Praktika bis hin zur Betreuung von Abschlussarbeiten und Coaching der Studierenden. Neben der Vermittlung von Fachwissen spielen hierbei auch die Weitergabe von weiterführenden Kompetenzen und die Motivierung der Studierenden eine große Rolle. Ziel des Preises ist es, die Lehre als Kernbereich der Hochschule stärker sichtbar zu machen und innovative Lehrformen und -formate zu fördern. Jedes Hochschulmitglied kann eine Kandidatin oder einen Kandidaten nennen. Die Kommission Lehre und Studium entscheidet über die Preisträger. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und wurde im Rahmen des Neujahrsempfangs des Rektors am 10. Januar verliehen.

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Erste Erfolge im Digitalisierungslotsen mit unserem Projektpartner
20.12.2018Industrie 4.0 ModellfabrikIm Rahmen Ihres Projektseminars haben Studierende der Wirtschaftsinformatik gemeinsam mit Teresa Kleber und Eric Starke, als Betreuer für das Projekt, die Entwicklung eines Modells zur Einordnung der digitalen Reife von sächsischen KMU vorangetrieben. Um das entwickelte Modell anwendungsnah zu erstellen, konnten wir als Kooperationspartner die e.s.m. Edelstahl- Schwimmbad- und Metallbau GmbH gewinnen. Neben einem Besuch in der Produktion der Edelstahlbecken sowie Erläuterungen zur Ablauforganisation im Unternehmen, wurden bei einem weiteren Termin Befragungen der Mitarbeiter durchgeführt. Die Studierenden bereiteten die Befragung zur Einordnung des Industrie 4.0-Reifegrades des Unternehmens vor und führten sie ebenso durch. Zur Auswertung der digitalen Reife luden wir in unser Industrial IoT Test Bed ein. Die Studierenden konnten Ihre Ergebnisse präsentieren und erste Handlungsempfehlungen für das Unternehmen einfließen lassen. Nach der Auswertungsveranstaltung einschließlich einer Führung in unserer Industrie 4.0-Modellfabrik zeigten sich die Besucher um Herrn Wolfgang Tumpach sehr begeistert und diskutierten fleißig über mögliche Anwendungsfälle. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und wünschen dem Unternehmen bereits jetzt viel Erfolg auf dem Weg der digitalen Transformation!
