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Girl’s Day Academy an der Fakultät Maschinenbau
09.01.2025Maschinenbau PressestelleWelche Heizsysteme werden heute in Gebäuden eingesetzt und welche kommen in Zukunft zum Einsatz? Damit beschäftigten sich im Dezember Schülerinnen der 7. bis 9. Klasse, im Rahmen der Girl’s Day Akademie und erhielten so einen Einblick in den Studiengang “Nachhaltige Ingenieurwissenschaften: Regenerative Energie, Klima, Gebäudetechnik”. Die Schülerinnen lernten die Funktionsweise der Wärmepumpe kennen und erfuhren, welche Vorteile diese Technologie im Hinblick auf Nachhaltigkeitskriterien gegenüber erdgasbasierten Heizsystemen bietet. Dass die Quellentemperatur der Umweltwärme und die Vorlauftemperatur des Heizsystems eine entscheidende Rolle spielen, konnten sie durch eigene Versuche in der virtuellen Realität und im Reallabor erproben. Mit Hilfe eines Fahrradreifens und einer Luftpumpe demonstrierte das Forschungsteam den Schülerinnen die Entspannung und Kompression von Gasen, als ein Grundprinzip der Wärmepumpe. Die Organisation der Veranstaltung erfolgte gemeinsam mit Beteiligten des Frauenförderwerks und der HTWD. Über das Programm für junge Frauen Die Girls' Day Akademie Dresden bietet Mädchen der Klassenstufen 7 bis 9 aus Dresden die Möglichkeit zum Eintauchen in den MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Die Teilnehmerinnen erhalten praktische Einblicke in technische Berufe und Studiengänge, vom Programmieren von Robotern bis zum Bau von Elektroautos. Sie lernen inspirierende Frauen in verschiedenen Berufen kennen und erleben spannende Aktivitäten. Die Gruppen treffen sich wöchentlich in verschiedenen Stadtteilen Dresdens. Jetzt anmelden für das Wintersemester 2024/25! Mehr Informationen unter Girls' Day Akademie Dresden

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Abschluss des Schaufensterprojekts ID-Ideal und Start der Trustnet-Initiative
08.01.2025Forschung Informatik / Mathematik Tagung TransferNach über drei Jahren Forschungsarbeit endet das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geförderte Schaufensterprojekt „ID-Ideal“ unter Führung der HTWD. Das Team um Professor Jürgen Anke forschte in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung mit dem Ziel, sichere und vertrauenswürdige digitale Identitäten und automatisch überprüfbare Nachweise zu entwickeln, die künftig in zahlreichen Lebensbereichen wie Behördengängen, Mobilität, Gesundheitswesen und Online-Shopping angewendet werden sollen. Mit Abschluss dieses Projekts wird der Weg für die Trustnet-Initiative geebnet, mit der die Forschenden die Entwicklung der nächsten Evolutionsstufe des Internets weiter vorantreiben. Start der Trustnet Community-Plattform Im Ergebnis des ID-Ideal-Projekts ist im Oktober 2024 die Trustnet Community-Plattform als zentrale Anlaufstelle für den Wissensaustausch online gestellt worden. Die Plattform bietet nicht nur Informationen zu den Entwicklungen und Ergebnissen der Initiative, sondern lädt Unternehmen, Experten und die Öffentlichkeit ein, an der Weiterentwicklung eines digitalen Identitätsökosystems und automatisierbarer digitaler Anwendungsprozesse mitzuwirken. Durch die Erweiterung um Weiterbildungsformate und Technologietransferangebote soll die Plattform mittelfristig zur Etablierung von Vertrauen im digitalen Raum beitragen. Der im Trustnet verfolgte Ansatz ist die generelle Überprüfbarbarkeit von Informationen über Personen, Organisationen und Objekte durch den standardisierten Austausch interoperabler, verifizierbarer digitaler Nachweise. ID-Ideal: Wegbereiter für das Trustnet ID-Ideal legte die Grundlagen für den Aufbau des Trustnets als universelles digitales Abbild von Menschen, Organisationen und Objekten der Realwelt sowie den Beziehungen und Interaktionen zwischen diesen. Die Forschenden der HTWD erarbeiteten Konzepte, Methoden und digitale Werkzeuge, die sichere digitale Interaktionen ermöglichen und die Verlässlichkeit von Informationen garantieren. Zusätzlich zu Browsern und Emails werden im Trustnet digitale Wallets genutzt – digitale Brieftaschen, die deutlich mehr können als herkömmliche Wallet-Apps. Mit der Entwicklung von selbstbestimmten Identitäten und überprüfbaren Nachweisen (Verifiable Credentials) wurden erste wichtige Komponenten geschaffen, die Nutzer*innen perspektivisch Kontrolle über ihre Daten und eine rechtssichere digitale Kommunikation bieten. „Im Rahmen von Konferenzen und Messen konnte festgestellt werden, dass das ID-Ideal-Konsortium mit den erreichten Ergebnissen zur fachlichen Weltspitze gehört. Die von uns entwickelte Vision des Trustnet ist die logische Fortschreibung dieser Ergebnisse als grundlegender Vertrauensmechanismus im digitalen Raum.“, erklärt Projektleiter Prof. Anke. „Die im Rahmen von ID-Ideal gewonnenen Erkenntnisse sind ein Fundament für die Bewältigung der anstehenden Herausforderungen, z.B. in der Verwaltungsdigitalisierung. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Partnern, Sachsen zu einer Vorreiterregion des Trustnets machen.“ Innovationskraft und Zukunftsperspektiven In Zeiten des steigenden Fachkräftemangels ist die Automatisierung von Verwaltungsprozessen dringend erforderlich, um die wachsenden Aufgaben bewältigen zu können. Die Kommunen Dresden, Leipzig und Mittweida waren deshalb als Partner in ID-Ideal beteiligt und haben eine Vielzahl potentieller Anwendungsszenarien untersucht. Dazu zählen z.B. der digitale Sozialpass und das digitale Bürgerbegehren in Dresden, die digitale Anmeldung und Benutzung der Leipziger Bibliotheken oder auch die Schließfachbenutzung und das Bezahlen mithilfe eine Handvenen-Scanners im Schwimmbad Mittweida. Unterstützt wurde das Projekt durch Technologiepartner, zu denen neben KAPRION Technologies, SQL Projekt AG und StromDAO auch das Blockchain Competence Center der Hochschule Mittweida gehörte. Ob digitaler Grünstromnachweis beim Tanken des E-Autos oder Kauf und Kontrolle des ÖPNV-Tickets in der ID-Wallet – die entwickelte Technologie schafft Vertrauen im digitalen Raum und effiziente Prozesse. Ein Nutzen für die Bürger ist, dass perspektivisch niemand mehr Formulare ausfüllen muss. Digitale Prozesse werden nach Freigabe automatisch mit Daten aus den in der eigenen ID-Wallet vorliegenden Nachweisen versorgt. Die Erweiterung des bestehenden Internets der Informationen um das Trustnet ist eine der größten digitalen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte und eine globale, gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Jede Behörde, jedes Unternehmen, jeder Bürger kann sich ab sofort daran beteiligen. Neben der erwähnten Trustnet Community bietet die im Rahmen des Projekts ID-Ideal etablierte Konferenzreihe „authenticon“ die Gelegenheit für den interdisziplinären Austausch über Fragen zum Vertrauen in der digitalen Gesellschaft. Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) und aus Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes finanziert.

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Vortrag: Ein Digitaler Zwilling für den Freistaat Sachsen – Zwischen Vision und Umsetzung
06.01.2025Geoinformation VortragBürger, Unternehmen und Behörden sollen in der Lage sein, konkrete, raumbezogene Fragestellungen über ein intelligentes, räumliches, digitales Abbild des Freistaat Sachsen bestmöglich zu beantworten. Mit dieser Vision des Digitalen Zwilling Sachsen entwickelt das Landesamt für Geobasisinformation die Grundlage für einen interdisziplinären Austausch von Geobasis- und Fachinformationen zwischen Partnern aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft. Das virtuelles Abbild des gesamten Freistaates soll neue Möglichkeiten der landkreis- und gemeindeübergreifenden Planung, Kooperation und Entscheidungsfindung schaffen, und eine Brücke zu bestehenden urbanen Zwillingen bilden. Mit einem Einblick in die prototypische Entwicklung wollen wir den Mehrwert für konkrete Anwendungsfälle und das Potential für die zukünftige Entwicklung aufzeigen. Referenten: Dr.-Ing. Stefan Wiemann, Dipl.-Ing. Ria Liebscher, Landesamt für Geobasisinformation Sachsen (GeoSN) Wann: Dienstag, 14. Januar 2025, 17:00 Uhr Wo: HTW Dresden, Hörsaal Z 308 oder online über BigBlueButton Alle Interessenten sind herzlichst eingeladen.

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25 Jahre dresden|exists: Ein Vierteljahrhundert voller Innovation und Startup Spirit
19.12.2024GründungUrsprünglich an der TU Dresden und der HTW Dresden gestartet, unterstützt der Startup-Service heute Gründungsinteressierte aus acht Wissenschaftseinrichtungen in Dresden und Ostsachsen. Gemeinsam bündeln wir unsere Ressourcen in der Gründungsunterstützung. Von den Synergien profitieren vor allem die Gründungsteams: Sie erhalten ein breit aufgestelltes Beratungsteam, spezialisierte Qualifizierungsangebote und ein starkes Netzwerk. 1999 ist dresden|exists als eine von fünf Modellregionen des Bundesprogramms „EXIST – Existenzgründer aus Hochschulen“ mit ersten Lehrveranstaltungen an der TU Dresden und der HTW Dresden gestartet. Ab 2006 folgten Kooperation mit Dresdner Forschungseinrichtungen, wie dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf , dem Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden und dem Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden . 2019 wuchs das Netzwerk noch einmal um drei weitere Hochschulen: die Fachhochschule Dresden , die Hochschule für Bildende Künste Dresden und die Hochschule Zittau/Görlitz – Einrichtungen, die bis heute den Verbund tragen und gemeinsam weiterentwickeln. Nach 25 Jahren Gründungsunterstützung kann der gemeinsame Startup-Service eine eindrucksvolle Bilanz aufweisen: Mehr als 3.500 Gründungsideen hat das Beratungsteam begleitet, aus denen über 700 Unternehmensgründungen hervorgegangen sind. Mit u.a. 145 erfolgreichen Förderanträgen für die EXIST-Programme des Bundes und weiterer Gründungsförderungen konnten wir zudem mehr als 75 Millionen Euro für Projekte in der Vorgründungsphase einwerben. Stimmen zum Jubiläum von dresden|exists Dr. Frank Pankotsch, Leiter des Verbundes und geschäftsführender Koordinator am TUD Exzellenzcenter für Innovation, Transfer und Entrepreneurship (TUD|excite) : „Die vergangenen 25 Jahre zeigen eindrucksvoll, wie wichtig es ist, Kräfte zu bündeln und das Gründungsgeschehen aus der Wissenschaft gemeinsam aktiv zu unterstützen. So entstehen Unternehmen wie Novaled, Tracetronic oder auch watttron, die nicht nur Arbeitsplätze schaffen, sondern auch zum Technologietransfer und zur Entwicklung der Region beitragen. Wir sind stolz auf den Beitrag, den wir als dresden|exists dazu leisten konnten.“ Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig: „Es stimmt mich optimistisch, dass wir in Sachsen einen Zuwachs an Start-up-Gründungen sehen. 2023 gingen 35 Prozent mehr Neugründungen an den Start als noch im Vorjahr. Das ist eine starke Entwicklung gegen den bundesweiten Trend sinkender Gründungszahlen, die auch zeigt, dass Gründer hier gute Unterstützung finden. Die Gründungsinitiative dresden|exists geht hier mit gutem Beispiel voran. Ich gratuliere dem Netzwerk zu 25 Jahren Start-up-Spirit und wünsche allen Beteiligten weiterhin viele innovative Ideen.“ Dietrich Hoffmann, zuständig beim Projektträger Jülich für das EXIST-Programm des Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz: „Das Gründungsnetzwerk dresden|exists ist eines der erfolgreichsten und ältesten Gründungsnetzwerke in Deutschland. Der TU Dresden ist es als Initiatorin dabei gelungen, alle Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen innerhalb von dresden|exists zu einem gemeinsamen regionalen Gründungsökosystem zusammenzuführen. Die Zahlen sprechen für sich. Die TU Dresden ist neben der TU München die Universität mit den meisten erfolgreichen Deep Tech Ausgründungen, die eine Förderung über den EXIST-Forschungstransfer einwerben konnten.“ Prof. Dr. Torsten Gonschorek, Leiter der Gründungsschmiede an der HTWD: “Wir sind stolz auf das was wir in den letzten 25 Jahren gemeinsam mit gründunginteressierten Studierenden, Forschenden und unseren Unterstützern erreicht haben. Die Zahlen sprechen für sich. Mit nunmehr acht starken Partnern im Verbund freuen wir uns darauf, auch zukünftig viele Gründungen zum Erfolg zu führen.”

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Sächsisches Netzwerk zu 3D-Druck zwischen Forschung und Industrie
19.12.2024Forschung Maschinenbau TransferDas Projekt »Simsalabim« konzentriert sich auf die Entwicklung einer durchgängigen Prozesskette für die sinter-additive Fertigung von Nickelbasislegierungen. Gemeinsam arbeiten das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Dresden, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) und das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS daran, sämtliche Schritte – von der Auslegung über die Sintersimulation bis hin zur Verifikation an realen Bauteilen – abzudecken. Dabei widmet sich das Fraunhofer IWS um Moritz Greifzu vorrangig der Sintersimulation, das Fraunhofer IFAM um Dr. Thomas Studnitzky dem Sinterprozess und das Team um Prof. Daniela Hünert von der HTWD konzentriert sich auf die Optimierung von Werkstoffen und Wärmebehandlungen. Ziel ist es, industrielle Erfahrungen von Beginn an zu erfassen und in die Entwicklungsziele einfließen zu lassen. Hierfür wurde ein Netzwerktreffen mit Herstellern und Anwendern durchgeführt und die aktuellen Problematiken in Simulation und Werkstoffverhalten adressiert. Workshop und Netzwerk Am 28. November fand das erste Netzwerktreffen des Projektvorhabens statt. Industrievertreter von Start-Ups bis zu börsennotierten Großunternehmen , Vertreter von Verbänden und Forschende trafen sich, um die zentralen Herausforderungen der sinterbasieren additiven Fertigung zu beleuchten. Ein offener Austausch über Erfahrungen und Herausforderungen unterstützt dabei, die Projektziele gezielt zu schärfen. Themen wie Simulation, Werkstoffe und deren Eigenschaften standen dabei im Mittelpunkt. Die Erkenntnisse aus den zahlreichen Diskussionen werden in die nächsten Schritte des Projekts einfließen, um die weiteren Entwicklungen gezielt voranzutreiben und innovative Lösungen zu schaffen. Über das Projekt Bisher liegt der Fokus der metallischen additiven Fertigung auf laserbasierten Verfahren. Diese zeichnen sich durch eine hohe technische Reife aus, erfüllen aber nicht alle Herausforderungen in Bezug auf Werkstoffe, Geometrien und Produktivität. Daher richtet sich das Interesse der Industrie zunehmend auf die SBAM-Verfahren. Bei SBAM werden Metallpulver ohne komplettes Aufschmelzen verarbeitet, was thermische Gradienten und das damit verbundene Ausbilden von Eigenspannungen, die Rissanfälligkeit sowie Bildung schädlicher Phasen reduziert. Trotz des bestehenden Bedarfs stehen bisher kaum 3D-gefertigte Bauteile aus schlecht schweißbaren Legierungen zur Verfügung, da diese Werkstoffe nur sehr eingeschränkt oder gar nicht mit Laserverfahren realisiert werden können. Da bei SBAM diese Einschränkungen verfahrensbedingt nicht bestehen, ergeben sich hohe wirtschaftliche Potentiale. Die erfolgreiche Verarbeitung dieser Werkstoffe würde einen bedeutenden technologischen Fortschritt auch in Hinsicht auf Produktivität und Oberflächengüte darstellen. Ziel ist neben einer durchgehenden Prozesskette für Nickelbasislegierungen die Weiterentwicklung von Sinter- und Werkstoffsimulationen sowie die Anpassung dieser Werkstoffe auf die SBAM-Anforderungen. Derartige Legierungen zeichnen sich besonders durch die hohe Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit bei hohen Temperaturen aus, was sie zur ersten Wahl in Hochtemperaturanwendungen der Energie-, Transport- und Wasserstoffindustrie macht. Netzwerkarbeit als Erfolgsfaktor Die Forschungsarbeiten der beteiligten Institute werden in einem regionalen Netzwerk gebündelt und sollen den Austausch von Forschung und Industrie zu sinterbasierten additiven Verfahren sowie Werkstoffen fördern und intensivieren. Ziel ist es, gemeinsam die kostengünstige Produktion von Komponenten mittels 3D-Druck voranzutreiben. Zukünftig soll das Netzwerk einen wichtigen Beitrag zur regionalen Entwicklung Sachsens liefern. Das Projekt wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes und kofinanziert von der Europäischen Union. Interessierte Unternehmen und Verbände können sich bei Prof. Daniela Hünert melden.

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Frohe Weihnachten und alles Gute zum neuen Jahr
17.12.2024Pressestelle„Gemeinsam haben wir in diesem Jahr viele Herausforderungen gemeistert und wichtige Projekte vorangetrieben. Im Namen des gesamten Rektorates bedanke ich mich für die engagierte und konstruktive Zusammenarbeit“, so die Rektorin, Prof. Katrin Salchert. Der reguläre Betrieb der Hochschule startet wieder am 2. Januar 2025. Wir freuen uns darauf, gemeinsam in ein erfolgreiches Jahr 2025 zu starten. Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr!

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Deutschlandstipendium 2024
16.12.2024Informatik / MathematikDie diesjährige Verleihung der Deutschlandstipendien hat einen neuen Rekord erreicht. So viele Stipendiatinnen und Stipendiaten wie noch nie können sich in der Förderperiode vom 01.09.2024 bis 31.08.2025 über die Auszeichnung freuen. Insgesamt 59 Studierende der HTWD erhalten die Förderung, wovon 9 Stipendien an die Fakultät Informatik/Mathematik gingen. Erneut herzlichen Glückwunsch an alle Stipendiatinnen und Stipendiaten! Während die Zahl der Bewerbungen auf 249 stieg, ist auch die Anzahl der Förderer mit 40 auf einem neuen Höchststand. Die Rektorin Prof. Katrin Salchert hat in ihrer Ansprache zur feierlichen Übergabe am 14.11.2024 betont, dass es weit mehr als nur eine finanzielle Unterstützung ist: „Es ist ein Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung. Solch eine Auszeichnung fördert Ihr Selbstbewusstsein und motiviert Sie, Ihre akademischen und beruflichen Ziele weiter zu verfolgen. […] Nutzen Sie die Chancen, die Ihnen das Stipendium bietet, und lassen Sie sich weiterhin von Ihren Zielen leiten. Möge dieses Stipendium für Sie eine Quelle der Inspiration und der Möglichkeiten sein.“ Die Stipendiatinnen und Stipendiaten profitieren zudem von einem umfangreichen Netzwerk, das ihnen Zugang zu Förderern, Mitstudierenden und verschiedenen Organisationen verschafft. Praktika, Mentoring-Programme und Weiterbildungsangebote begleiten sie auf ihrem Weg von der Hochschule in die berufliche Zukunft. Für die Stifterinnen und Stifter eröffnet das Stipendium die Chance, engagierte und talentierte Studierende zu fördern. Gleichzeitig leisten sie einen Beitrag dazu, hochqualifizierte Absolventen in der Region zu halten und ihr Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren. Das Deutschlandstipendium - in Höhe von 300 Euro monatlich für zwei Semester richtet sich an besonders leistungsstarke Studierende. Die Finanzierung erfolgt zur Hälfte durch private Förderer und zur anderen Hälfte durch den Bund. Eine Bewerbung für das Deutschlandstipendium an der HTW Dresden ist ausschließlich über das Bewerbungsportal wieder im Juli 2025 möglich. https://bewerbung.dstip.de/

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"Virtuelles Museum des Orchontales" feierlich in Ulaanbaatar eröffnet
13.12.2024Forschung Geoinformation Informatik / Mathematik PressestelleMehr als 20 Jahre betreiben die mongolische Akademie der Wissenschaften, die Nationaluniversität Ulaanbaatar und das Deutsche Archäologische Institut gemeinsame Forschungsarbeiten zur Archäologie und Geschichte in der Mongolei. Anfang Dezember wurde während eines Festaktes im Dschinghis Khan-Museum in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar das „Virtuelle Museum des Orchontales“ feierlich eröffnet, das die Projekte dokumentiert. Archäologische Untersuchungen in der Mongolei Im Zentrum der Untersuchungen stehen die beiden mittelalterlichen Stadtanlagen Karabalgasun aus dem 8./9. Jahrhundert sowie die alte mongolische Hauptstadt Karakorum aus dem 13./14. Jahrhundert im Tal des Flusses Orchon. Seit 2018 war auch die HTWD in das Projekt involviert, zum Beispiel mit dem Projekt „ArchaeoCopter" (Prof. Marco Block-Berlitz, Fakultät Informatik/ Mathematik) und dem Einsatz von Georadar (Prof. Martin Oczipka, Geoinformation). Im Rahmen des Projektes Future.East (2020-2023) gab es einen intensiven Austausch mit der Nationaluniversität der Mongolei (NUM). Zu diesem Programm gehörten auch Exkursionen von Studierenden aus Dresden in die Mongolei und aus der Mongolei nach Dresden. Zentrales Thema war dabei die „Archäoinformatik“, also die Anwendung von Techniken und Methoden aus der Informatik und Geoinformation in der Archäologie. Um die Ergebnisse der langjährigen Forschungen der Öffentlichkeit unabhängig von einem Besuch vor Ort zu präsentieren, wurde aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Mongolei die Entwicklung eines Webportales als „Virtuelles Museum des Orchontales“ umgesetzt. Digitales Museum macht Forschung erlebbar In diesem digitalen Museum werden mit multimedialem Ansatz und in dreisprachiger Ausführung (mongolisch/deutsch/englisch) verschiedene Zugänge zu zur Geschichte und Archäologie der Region geschaffen. Auf diese Weise werden die über lange Jahre erarbeiteten wissenschaftlichen Erkenntnisse in allgemein verständlicher Sprache und ansprechender Gestaltung öffentlich zugänglich gemacht. Die Konzeption und Entwicklung wurde unterstützt von der Gastprofessur für Archäoinformatik (Dr. Hendrik Rohland) an der HTW Dresden. So flossen auch Ergebnisse der Arbeiten aus den Exkursionen von Studierenden der HTW Dresden in die Mongolei in die Entwicklung der Inhalte ein. Neben der Vermittlung der archäologischen Ergebnisse, bietet das virtuelle Museum in Zukunft eine Plattform, neue Projekte und Ergebnisse rund um das Weltkulturerbe Orchontal zu präsentieren, so zum Beispiel auch künftige Projekte von Studierenden und Forschenden der HTW Dresden. Finanziert wurde die Entwicklung durch das Auswärtige Amt und das mongolische Ministerium für Kultur, Sport, Tourismus und Jugend.

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Technik-Trends, KI und Apfelzüchtung auf der Interpoma
12.12.2024Landbau / Umwelt / Chemie Messe ExkursionZweijährlich findet die Messe Interpoma mitten in Südtirol statt, im größten geschlossenen Apfelanbaugebiet Europas. In Bozen kommen zu diesem Anlass vor allem die Apfel-Expert*innen aus aller Welt mit ihren Ideen, Produkten, Technologien und Projekten zusammen. Mit Innovationen in Obstbau und Baumschule werden aktuelle Trends präsentiert – insbesondere zu Digitalisierung, Pflanzenernährung und -gesundheit, Sortierung, Lagerung, Verarbeitung sowie Energieanlagen. Aber auch Trends in der Obstzüchtung sind ein Thema verschiedener Aussteller. Dieses Jahr war die Interpoma erstmals Exkursionsziel der HTWD mit Bachelor- und Master-Studierenden der Gartenbau-Studiengänge. Bereits bei der Anfahrt über die Brennerautobahn fiel der Blick auf die höchstgelegenen Erdbeeranbauflächen Südtirols. Bald darauf waren die ersten Apfelanlagen zu sehen – mitunter in Steillagen, die in Sachsen vergleichbar nur im Weinbau zu finden sind. Nach der Ankunft in Bozen konnte sich die Gruppe schon auf dem Apfelmarkt mit verschiedenen heimischen Produkten wie beispielsweise Apfelstrudel aus Kastanienmehl auf den folgenden Messetag einstimmen.
