• Neue Professorinnen an der HTWD

    13.11.2024
    Design Pressestelle

    Prof. Dr.-Ing. Laura Nousch ist für die Professur Regenerative und nachhaltige Energiesysteme an der Fakultät Maschinenbau berufen. Laura Nousch studierte Maschinenbau in der Vertiefung Energietechnik an der TU Dresden und arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer IKTS (Institut für keramische Technologien und Systeme) in Dresden. Dort forschte sie im Bereich der Systementwicklung von Hochtemperatur-Brennstoffzellen – ein Thema zu dem sie auch promovierte. Auslandsaufenthalte führten sie nach Frankreich, Schweden, Madagaskar und Malaysia. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Nutzung von erneuerbaren Energien in Gebäuden und Quartieren, vor allem im Hinblick auf grünen Wasserstoff und der Einsatz von Brennstoffzellen- und Elektrolysetechnologien. Dabei spielt der Nachhaltigkeitsaspekt im Sinne des Life Cycle Assessments, also die Ökobilanz der entwickelten Systeme, eine wichtige Rolle. Diese Themen greift sie auch in der Lehre auf. Prof. Dipl.-Des. Karen Donndorf übernimmt die Professur Produktdesign Entwurf an der Fakultät Design. Die Designerin studierte an der Akademie der bildenden Künste in Stuttgart Produktgestaltung. Anschließend arbeitete sie bei diversen Designbüros sowohl zu den Themen Sanitärausstattung und Werkstatt-Technik als auch Veranstaltungen/Ausstellungen. Seit 2002 führt sie ihr eigenes Designbüro in Berlin, wo sie unterschiedliche Produkte entwirft, von Möbeln, Taschen und medizinischen Etuis zum Showcourt-Tisch für die Olympiade in Athen 2004. Daneben entwickelt und organisiert sie Formate für Designprojekte. So ist sie aktuell Mitorganisatorin des bf-preises 2024, ein Förderpreis für designkritische Texte, offen für Design-Studierende und -Absolvent*innen. Daneben hatte sie Lehraufträge in Berlin und Köln sowie Gastdozenturen und Gastprofessuren in Hangzhou/China.

    die neuberufenen Professorinnen mit der Rektorin
    HTWD
  • Nachhaltige Landwirtschaft und Energieerzeugung

    12.11.2024
    Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle

    Die mit 100 Teilnehmenden ausgebuchte Veranstaltung auf dem Hofgut Thallwitz bei Wurzen bot Einblicke in die wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen der Agri-Photovoltaik sowie praktische Erfahrungen aus erster Hand. Die Expertinnen und Experten beleuchteten dabei nicht nur die technischen und ökologischen Vorteile, sondern auch die gesellschaftliche Bedeutung von Agri-PV für eine nachhaltigere Zukunft. Neben den praxisnahen Vorträgen stand eine Besichtigung der Agri-PV-Anlage der Solverde Bürgerkraftwerke auf dem Programm. Dort stellte die Arbeitsgruppe von Professorin Ulrike Feistel (Fakultät Bauingenieurwesen) neueste Ergebnisse zum Bodenwasserhaushalt in Agri-Photovoltaikanlagen vor. Professor Karl Wild (Fakultät Landbau/Umwelt/Chemie) zieht ein positives Fazit: „Die Agri-Photovoltaik verbindet Landwirtschaft und erneuerbare Energie auf eine Weise, die eine Win-Win-Situation für Umwelt und Gesellschaft darstellt. Die hohe Beteiligung an dieser Veranstaltung zeigt, wie relevant und zukunftsweisend das Thema ist.“ Organisiert wurde die Veranstaltung von der HTW Dresden und dem Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Mehr zum Thema Agri-Photovoltaik: https://www.htw-dresden.de/luc/forschung/agri-photovoltaik

    Menschen stehen vor Posterwänden
    HTWD/ Karl Wild
  • Absolventenfeier der Fakultät Wirtschaftswissenschaften

    12.11.2024
    Festveranstaltung Wirtschaftswissenschaften

    Im Mittelpunkt des Programms stand die Keynote von Thomas Schlomski, Geschäftsführer der Unternehmensberatung Kemper & Schlomski GmbH, der unter dem Titel „Wirtschaft neu denken: Wie Unternehmen in unsicheren Zeiten agieren (sollten)“ sprach. In seinem Vortrag reflektierte er die Krisenbewältigung in der Vergangenheit und zeigte auf, welche Lehren Unternehmen für das Handeln in unsicheren Zeiten ziehen können. Mit praxisnahen Beispielen und fundierten Analysen gab Schlomski wertvolle Impulse für die strategische Ausrichtung von Unternehmen in einem zunehmend volatilen Umfeld. Im Anschluss erhielten die Absolventinnen und Absolventen ihre Absolventenbriefe, die ihren erfolgreichen Abschluss des Studiums und den Eintritt in ihre berufliche Zukunft symbolisierten. Besonders geehrt wurde Lisa Franziska Kästner, die für ihren umfangreichen Einsatz für die Fakultät und die HTWD insgesamt den Engagementpreis der Fakultät erhielt. Lisa Franziska Kästner war Senatorin und engagierte sich zudem im Studentinnenrat und in Berufungskommissionen. Sie setzte sich stets kritisch und konstruktiv für die Belange der Studierenden ein und bereicherte so die gesamte Fakultät. Die Feier wurde durch klassische Musikstücke begleitet, die den festlichen Charakter des Abends unterstrichen und die Bedeutung des Moments verstärkten. Die Veranstaltung wurde durch die finanzielle Unterstützung von Unternehmen und die Mit-Organisation durch den Förderverein der HTW Dresden ermöglicht. Der Abend klang in entspannter Atmosphäre bei einem Umtrunk aus, der den Gästen Gelegenheit bot, gemeinsam mit ehemaligen Lehrenden und Fakultätsangehörigen Erinnerungen ans Studium aufleben zu lassen.

    Blick in den Hörsaal
    HTWD/ Roland Stenzel
  • Mit Hilfe von Datenauswertung Lernprozesse besser verstehen

    11.11.2024
    Forschung Informatik / Mathematik Lehre Pressestelle

    OPAL (Online-Plattform für Akademisches Lehren und Lernen) ist das zentrale digitale Lernmanagementsystem für Studierende in Sachsen. Das Forschungsprojekt „OLEANDER“ hat zum Ziel, mithilfe der Nutzungsdaten der Lernenden Lernprozesse besser zu verstehen. Auf Basis der Daten sollen „Student Journeys“ erstellt werden, anhand derer Lernen und Lernerfolg ablesbar sind. Die Forschenden erheben anonym die Besuchszahlen für jeden Kursbaustein. So wird jahrgangsübergreifend der zeitliche Verlauf für die Aktivitäten in einem Kurs dargestellt. Darüber hinaus kann individuell für alle Teilnehmenden der Kursfortschritt anhand der besuchten Kursbausteine und erledigten Tests, Aufgaben, usw. erhoben werden. Diese Daten erlauben bessere Einblicke in das Lernverhalten in einem Online-Kurs. Learning Analytics nutzt Studierenden und Lehrenden Der Ansatz, Daten von Lernplattformen wie OPAL digital auszuwerten, nennt sich Learning Analytics. „Mit Hilfe von Learning Analytics können Lernprozesse verstanden und verbessert werden. Grundlage von Learning Analytics sind dabei vielfältige Daten, die während der Benutzung von Lernmanagementsystemen und Online-Kursen anfallen. Diese können implizit erfasst werden, beispielsweise über Seitenzugriffe, Zugriffszeiten sowie Dokumenten- und Werkzeugnutzungen. Besonders innovative Ansätze nutzen Sensoren während des Online-Learnings zur Messung physikalischer Aktivität wie Pulsfrequenz und Emotionserkennung über Webcams. Explizit erfasste Daten werden aktiv und bewusst durch die Studierenden erzeugt, beispielsweise durch das Erledigen von Übungs- und Quizaufgaben oder soziale Interaktion in Foren“, erläutert Projektleiter Professor Dietrich Kammer. Die Auswertung der Daten unterstützt Studierende und Lehrende gleichermaßen. So kann der individuelle Lernfortschritt ermittelt und Lehrformen entsprechend angepasst werden. Im Verlauf des Forschungsprojektes sollen neben der Datenanalyse auch prototypische Dashboards zur Visualisierung der Student Journeys entwickelt werden. Perspektivisch sollen dann ausgewählte Visualisierungen in der Kursstatistik oder Lernfortschrittsanzeige innerhalb von OPAL durch den Dienstleister BPS GmbH integriert werden. Weitere Literatur zum Thema: https://www.htw-dresden.de/hochschule/fakultaeten/info-math/forschung/mimig/publikationen Förderhinweis: Der Arbeitskreis E-Learning ( AK E-Learning ) initiiert und betreut im Auftrag der Landesrektorenkonferenz Sachsen ( LRK Sachsen ) und in Abstimmung mit der Hochschuldidaktik Sachsen ( HDS ) in den Jahren 2024 und 2025 E-Learning-Hochschulvorhaben , die das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus ( SMWK ) mit Haushaltsmitteln finanziell unterstützt.

    Blick auf ein Tablet
    Adobe Stock
  • Delegation taiwanischer Hochschulen an der HTWD

    08.11.2024
    International Pressestelle

    Neben Gesprächen mit der Hochschulleitung und Programmverantwortlichen von Fakultäten lernten die Gäste auf einer Campusführung einige der Labore der HTWD kennen. Ziel des Austauschs ist eine Vertiefung der Zusammenarbeit der HTWD mit den taiwanischen Partnern – vor allem in Hinblick auf die Studierenden- und Lehrendenmobilität sowie die Organisation von Praktika, Sommerschulen sowie Laborkooperationen. Zukünftig soll der Austausch von Studierenden verstärkt und die Kooperation im Bereich der Forschung ausgebaut werden. „Mit der Neuansiedlung des taiwanischen Chipherstellers TSMC wird es im Bereich der Halbleiterindustrie am Standort Dresden einen sehr großen Bedarf an gut ausgebildeten und international versierten Fachkräften geben. Die HTWD ist hier eine wichtige Partnerin. Deshalb wollen wir die Zusammenarbeit mit den taiwanischen Hochschulen in der Lehre und Forschung vertiefen“, so die Rektorin Prof. Katrin Salchert. Geförderte Austauschprogramme für Studierende Für Studierende gibt es spezielle Stipendienprogramme des Freistaates, die den Austausch mit Taiwan fördern. Studierende der HTW Dresden haben im vergangenen Sommersemester bereits daran teilgenommen. Auch im kommenden Jahr werden Studenten der Fakultäten Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik/ Mathematik ein Semester an taiwanischen Hochschulen verbringen. Informationen zum Stipendienprogramm STIPT: https://www.leo.tu-dresden.de/?page_id=10929 Zusammenarbeit zwischen deutschen HAW und taiwanischen Hochschulen Seit 2017 kooperieren die sechs deutschen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Hochschule Darmstadt, Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, Hochschule Esslingen sowie die Hochschule Karlsruhe und die sechs taiwanischen Hochschulen National Taiwan University of Science and Technology (Taiwan Tech), National Taipei University of Technology (Taipei Tech), National Chin-Yi University of Technology (NCUT), National Yunlin University of Science and Technology (YunTech), National Formosa University und National Kaohsiung University of Science and Technology (NKUST) in der HAWtech-TAItech-Allianz.

    Menschengruppe mit Banner TAItech
    HTWD/ Roland Stenzel
  • Exkursion zu Eurofins E&E nach Reichenwalde

    07.11.2024
    Elektrotechnik Exkursion

    Am 06.11.2024 fand im Rahmen der Lehrveranstaltungen Hochfrequenztechnik, Mobilfunk und EMV eine Exkursion zur Firma Eurofins Product Service GmbH statt. Hierbei handelt es sich um ein Prüflabor und Zertifizierungsdiensteanbieter für elektronische und elektrische Produkte. Gemeinsam mit 6 Studierenden und 6 Mitarbeitern der Fakultät fuhren wir nach Reichenwalde in Brandenburg, um die vorhandenen Prüflabore zu besichtigen. Neben Hochspannungsprüfungen (DC- und Hochfrequenztests) für die elektrische Sicherheit im Safety Labor, wurden auch EMV-Messungen (Conducted Emission, Radiated Immunity, Burst, Surge, ESD) durchgeführt, um die Thematik zu veranschaulichen. Hierfür machten wir einen ausführlichen Rundgang durch die 10m- sowie 3m-Schirmkabine und weitere Halb- und Vollabsorberkammern. Abschließend bekamen wir einen Einblick in mehrere Umweltprüflabore. Wir danken herzlich der Firma Eurofins Product Service GmbH und der Firma Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG für die Realisierung der Exkursion und die sehr gute Betreuung und Unterstützung für unsere Studenten und Mitarbeiter.

    Exkursion zu Eurofins E&E nach Reichenwalde
  • Landschaft ganzheitlich betrachten

    06.11.2024
    Forschung Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle

    Landschaft ist ein wichtiger Schlüssel zur Nachhaltigkeit. Aktuelle Krisen wie der Biodiversitätsverlust und der Klimawandel verlangen nach integrativen Betrachtungsweisen und Lösungsansätzen zu unserem Umgang mit Landschaft, den wir grundlegend ändern müssen. Landschaftsökologie will genau das: fach- und sektorübergreifend analysieren und Lösungen aufzeigen. „Der Blick auf’s Ganze“, auf Landschaft, die mehr ist als die Summe ihrer Teile, zeichnet die landschaftsökologische Arbeitsweise aus. Zu diesem Thema haben Dr. Ullrich Walz, Professor für Landschaftsökologie an der HTWD und seine Kollegin Prof. Dr. Uta Steinhardt von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde einen Aufsatzband herausgegeben. Unter dem Titel „Landschaftsökologie – von der Wissenschaft in die Praxis“ geben die Autorinnen und Autoren Einblicke in die vielfältige Arbeit von Landschaftsökologie in Forschung und Praxis. Dabei werden sowohl natur-, sozial- und kulturwissenschaftliche als auch planerische Sichtweisen betrachtet. Wir haben mit Professor Walz zu seinem Buch gesprochen. Was genau verbirgt sich hinter dem Begriff Landschaftsökologie? Landschaftsökologie kann im analytischen Sinne als „Wissenschaft von der Struktur, Funktion und Entwicklung der Landschaft“ definiert werden. Dabei steht immer die „Landschaft“ an sich im Mittelpunkt – ein Begriff, der ohne das Wirken des Menschen nicht zu denken ist. Insofern ist Landschaftsökologie ein Fachgebiet mit sehr vielen Anknüpfungspunkten und Überschneidungen zu zahlreichen Disziplinen. Dazu gehören neben den benachbarten Naturwissenschaften auch die Sozialwissenschaften. Landschaftsökologen befassen sich mit einem in die Zukunft gerichteten Landschaftsmanagement im Sinne einer nachhaltigen, klimagerechten und biodiversitätsfördernden Landnutzung. Warum ist es wichtig, das Thema aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten? Das Buch möchte deutlich machen, dass nur ein umfassender und integrativer Ansatz, wie ihn die Landschaftsökologie verfolgt, zur Lösung der spezifischen Umwelt- aber auch sozialen Problemen unserer heutigen Zeit beitragen kann. Ein Kernsatz der Landschaftsökologie ist „der Blick aufs Ganze“. Das bringt sehr gut zum Ausdruck, dass es eben nicht nur um die detailscharfe Untersuchung einzelner Phänomene geht, wie beispielsweise die Untersuchung der Gewässergüte durch Hydrologen, der Kohlenstoffspeicherung im Boden durch Agrarwissenschaftler oder der Wirkung von blauer und grüner Infrastruktur auf das Stadtklima durch Stadtplaner. Im Detail sind all diese Untersuchungen relevant, aber die untersuchten Phänomene finden häufig im selben Landschaftsraum statt und sind daher untrennbar miteinander verbunden. Der Blick auf die Landschaft als Ganzes, die mehr ist als die Summe ihrer verschiedenen Teilsysteme, ist daher unabdingbar. Genau das versucht Landschaftsökologie zu leisten. Findet dieser integrative Ansatz bereits in der Praxis statt? Können Sie hier ein Beispiel nennen? Wenn es um die Gestaltung und Entwicklung der eigenen Landschaft geht, wenn sich Bürger, Landnutzer wie Landwirte, Forstwirte, Gewerbetreibende, Planer und Wissenschaftler aus den verschiedenen Disziplinen an einen Tisch setzen und die unterschiedlichen Ansprüche an die Landschaft, aber auch wissenschaftliche Erkenntnisse diskutieren, um eine möglichst hohe Lebensqualität, Erzeugung von Nahrungsmitteln, Wertschöpfung und einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen und der Bewahrung von biologischer Vielfalt und dem Klimaschutz auszutarieren, dann ist ein solcher Ansatz erreicht. Im Buch sind dazu einige schöne Fallbeispiele enthalten. Auch im Master Landschaftsentwicklung an der HTWD vermitteln wir diesen Ansatz. Generell müssen wir beim zukünftigen Umgang mit Landschaft integrativer denken. Der Erhalt der Biodiversität, die Bewältigung der Klimakrise und Landnutzung lassen sich nur zusammen denken und lösen. Welches Ziel verfolgen Sie mit der Publikation? Das nun vorliegende Buch zeigt einen Ausschnitt aus der Bandbreite der aktuellen Arbeiten landschaftsökologischer Forschung und Praxis im deutschsprachigen Raum. Es soll das Leistungsspektrum landschaftsökologischer Forschung in Deutschland aufzeigen. Dabei erheben wir keinesfalls den Anspruch, ein vollständiges Bild zu liefern. Dennoch zeigt sich die außerordentliche Vielfalt und Breite der Disziplin. Beiträge kommen von Institutionen, die sich mit landschaftsökologischer Forschung, aber auch deren Anwendung in der Praxis befassen. Die Beiträge stellen aktuelle, abgeschlossene und laufende Arbeiten und deren Ergebnisse vor und geben zugleich einen Einblick, welche Institutionen derzeit in der Landschaftsökologie forschen und arbeiten. Weitere Informationen zum Buch: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-68008-7

    Blick auf die Pillnitzer Weinberge
    Ulrich Walz
  • Kunstmöbel treffen auf Designintervention

    05.11.2024
    Design Pressestelle

    Die Ausstellung, die in den Paraderäumen des Schlosses präsentiert wird, widmet sich dem Werk des Kunsttischlers Jean-Pierre Latz (1691–1754). Seit dem 18. Jahrhundert gehörten die in der Werkstatt von Jean-Pierre Latz gefertigten Möbel zu den wichtigsten Ausstattungsstücken europäischer Höfe, so wie dem in Dresden. In den Räumen der Ausstellung wird auch eine Arbeit von Designstudierenden der HTWD gezeigt. Das Objekt ist das Ergebnis einer Lehrveranstaltung im Sommersemester 2024, in der sich die jungen Designerinnen und Designer kritisch mit vier Objekten in den Paradeappartements des Dresdner Schlosses auseinandersetzen. Ausganspunkt ihrer Recherchen war ein Zitat des Anthropologen Grégory Delaplace (2013): „Gespenster lassen in uns blitzartig den unheimlichen Verdacht aufkommen, dass das, was wir wahrnehmen, vielleicht gar nicht die ganze Welt ist. (…) Sie weisen auf das unheimliche Gefühl hin, dass die Welt nicht mit einem einzigen Wahrnehmungsschema erfasst werden kann.“ Welche Ideen und Wertvorstellungen „spuken“ also in den Gegenständen der Paradeappartements? Und wen repräsentieren sie und wessen Geschichten bleiben unsichtbar? – Diesen Fragen gehen die Designstudierenden in ihren Arbeiten nach. Sie gestalteten im Team interaktive, prototypische Interventionen. Geister der Vergangenheit und Gegenwart kommen zu Wort Eines der entstandenen Objekte ist die GhostBox, die nun in der Ausstellung gezeigt wird und sich vor den Standuhren von Jean Pierre Latz befindet. Zu hören sind der Geist eines Händlers, der von den Ursprüngen kolonialer Handelsbeziehungen erzählt; Mutter Natur, die den Raubbau an Tier und Mensch beklagt, der für die Gewinnung von Rohstoffen zur Produktion der Uhr notwendig war; der Geist von Jean Pierre Latz selbst, der die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen der Vergolder thematisiert; sowie der Geist derjenigen, die sich heute für eine sozial gerechtere Welt engagieren und damit auf die Errungenschaften demokratischer Gesellschaften aufmerksam machen. Die GhostBox wurde von den Studierenden Anne Voigt, Antea Tarousa, Karl Herrmann, Vanessa Pelger entwickelt. Sie ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen dem Fachgebiet Kommunikationsgestaltung der HTWD (Prof. Diana Simon, Franz Ferdinand Richter) und der Abteilung Vermittlung, Outreach und Gesellschaft (Christine Gerbich, Sandra Janßen) sowie dem Kunstgewerbemuseum (Thomas Geisler, Christiane Ernek-van-der-Goes, Sojin Baik), die im Rahmen des BKM-geförderten Projekts „Museen als aktive Orte der Demokratie“ realisiert wurde. Durch diese Projektförderung wird es zudem möglich, mit einer Gruppe von Transformer*innen an ausgewählten Tagen ins Gespräch zu kommen, sich über die Arbeit hinter den Kulissen eines Museums zu informieren oder auch globale Perspektiven auf die Ausstellungsthemen zu werfen. Die Ausstellung „Fait à Paris. Die Kunstmöbel des Jean-Pierre Latz am Dresdner Hof“ ist noch bis zum 2. Februar 2025 im Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) zu sehen. Die GhostBox bei undsonstso Am 7. November stellt Professorin Diana Simon das Projekt bei der Veranstaltung undsonstso an der HTWD vor. Weitere Informationen zur Ausstellung: https://kunstgewerbemuseum.skd.museum/ausstellungen/jean-pierre-latz/ Weitere Informationen zur Ghostbox: https://www.skd.museum/ghostbox

    Die Ghost Box in den Ausstellungsräumen der SKD
    Kunstgewerbemuseum, SKD/ Carina Sonntag
  • Vortrag: Bestandsmodellierung aus Punktwolken – Praxisbeispiele aus der Eisenbahnvermessung

    04.11.2024
    Geoinformation

    Die BIM-Methodik ist bei der Deutschen Bahn im Bereich von Personenbahnhöfen und Verkehrsstationen seit 2017 für alle Projekte verpflichtend anzuwenden. Hierbei dient meist ein dreidimensionales Bestandsmodell als Grundlage für alle weiteren Planungen in diesem Prozess. Ein solches Bestandsmodell wird vorzugsweise aus einer aktuell aufgenommenen Punktwolke abgeleitet. Die Firma EPV-GIV mbH ist seit über 30 Jahren in den Bereichen Planung und Vermessung für die DB AG tätig. Seit dem Einstieg in die 3D-Bestandsmodellierung im Jahr 2017 wurden bisher über 40 Modelle für BIM-Projekte erstellt. Im Vortrag wird dargelegt, welche Schritte zur Datenerfassung notwendig und welche Methoden der Modellierung anwendbar sind sowie wie die Visualisierung eines solchen Vorhabens realisiert werden kann. Referent: Dipl.-Ing. Jan Schmidt, EPV-GIV mbH, Dresden Wann: Dienstag, 12. November 2024, 17:00 Uhr Wo: HTW Dresden, Hörsaal Z 308 oder online über BigBlueButton Alle Interessenten sind herzlichst eingeladen.

    Bestandsmodellierung aus Punktwolken – Praxisbeispiele aus der Eisenbahnvermessung
    Jan Schmidt, EPV-GIV mbH
  • Neue Termine mit Lerntutor*innen

    01.11.2024
    Informatik / Mathematik

    Liebe Studierende, es gibt weitere Termine mit unserem Lerntutor Herrn Taylan Özer an der Fakultät Informatik/Mathematik! November: 08.11.2024 (Freitag/ online) um 15:30 Uhr Dezember: 06.12.2024 (Freitag/ online) um 15:30 Uhr Januar: 03.01.2025 (Freitag/ online) um 15:30 Uhr Die online Termine finden via Discord: https://discord.gg/5pU8xkwzBE statt. Dabei geht es um eine Hilfestellung und Erleichterung für das neue Studentenleben: d.h. wie Sie ihr Studium an der HTW besser und leichter starten, organisieren und schaffen können, sowie Tipps und Tricks, nützliche Tools, Apps, Webseiten, etc. und vieles mehr… Darüber hinaus können Sie gerne die WhatsApp-Gruppe „Ersti Hilfe“ nutzen (QR-Code siehe Bild). Zusätzliche Termine finden in Präsenz jeweils im Raum S 418 mit unserer Lerntutorin Frau Lotte Richter statt. 10.01.2025 (Freitag/ S 418) um 13:45 Uhr 14.01.2025 (Dienstag/ S 418) um 15:30 Uhr Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an: studienerfolg-im@htw-dresden.de

    generisches Kopfbild: Laptop bedeckt mit Klebezetteln

HTWD in den Medien

Medienspiegel HTW Dresden (intern)