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Neue Zielvereinbarung zwischen der HTW Dresden und dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus
12.12.2024Bauingenieurwesen Design Elektrotechnik Forschung Geoinformation Informatik / Mathematik International Landbau / Umwelt / Chemie Lehre Maschinenbau Pressestelle Rechenzentrum Studium Transfer WirtschaftswissenschaftenDie Rektorin der HTW Dresden Prof. Katrin Salchert und Sachsens Staatsminister für Wissenschaft Sebastian Gemkow haben am 11. Dezember 2024 die neue Zielvereinbarung zur Umsetzung der staatlichen Hochschulentwicklungsplanung für den Zeitraum 2025-2028 unterzeichnet. Die Zielvereinbarung beinhaltet die Formulierung übergreifender Ziele wie beispielsweise zur internen Hochschulentwicklung durch Fortschreibung des Hochschulentwicklungsplans, zu Chancengerechtigkeit und Gleichstellung, Personalentwicklung und Internationalisierung sowie Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Die Zahl der Studierenden soll im Jahr 2028 rund 4.800 betragen Davon sollen im Durchschnitt jedes Jahr 440 Studierende mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung immatrikuliert sein. Der Anteil der Studierenden in der Regelstudienzeit + 2 Semester soll im jährlichen Durchschnitt bei 94.5 % liegen. Auf die Qualitätssicherung in der Lehre durch hochschuldidaktische Weiterqualifizierung wird weiterhin großer Wert gelegt und die Zahl der absolvierten Lehrgangstage durch Lehrende ist wieder Bestandteil der Zielvereinbarung. Zur Steigerung der digitalen und transformativen Kompetenzen der Beschäftigten in Verwaltung und Technik sind ebenfalls entsprechende Weiterbildungen nachzuweisen. Die bisherigen Maßnahmen und Strategien im Bereich Forschung und Transfer sollen weiterverfolgt werden. „Hier haben wir in den letzten Jahren insbesondere in Bezug auf die Gewinnung von Drittmitteln ausgesprochen gute Erfolge erzielt. Diese erfolgreiche Arbeit gilt es fortzusetzen.“, so die Rektorin Prof. Katrin Salchert. Trotz herausfordernder Bedingungen will die HTW Dresden die bisher äußerst erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln stabil halten. Weitere quantitative Größen insbesondere zu den Aufgaben der Dritten Mission bildet die Zahl der Transferaufträge bzw. -projekte aus und mit der gewerblichen Wirtschaft und vergleichbaren Einrichtungen. Die HTW Dresden strebt wieder an, einen Großteil der Abschlussarbeiten in Zusammenarbeit mit Unternehmen zu vergeben. Weiterhin verpflichtet sich die HTW Dresden ihre bereits sehr anerkannten externen Angebote zur beruflichen Weiterbildung für alle Altersgruppen fortzusetzen und weiterzuentwickeln. Prof. Katrin Salchert: „Die Verhandlungsrunden, die zu dem Zielvereinbarungsdokument geführt haben, waren nicht immer einfach, aber wir konnten Größen aushandeln, die unter Mitwirkung der gesamten Hochschulgemeinschaft in den kommenden Jahren erreichbar sind. Flankiert durch die Zuschussvereinbarung erhalten wir auch die notwendige finanzielle Planungssicherheit für die Umsetzung der Ziele.“ Siehe auch: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1082544

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Neuer Hochschulrat berufen
12.12.2024Bauingenieurwesen Design Elektrotechnik Forschung Geoinformation Informatik / Mathematik Landbau / Umwelt / Chemie Maschinenbau Pressestelle WirtschaftswissenschaftenDem Gremium gehören fünf externe sowie zwei Mitglieder der Hochschule an. Aus der HTW Dresden bleiben weiterhin im Amt: Prof. Dr. Ines Hofinger , Fakultät Maschinenbau der HTW Dresden Prof. Dr. Ulrike Weisemann , Fakultät Bauingenieurwesen der HTW Dresden Die Arbeit in diesem Gremium setzen ebenfalls fort: Dr. Hartmut Freitag , Senior Vice President der XENON Automatisierungstechnik GmbH Dresden Bettina Kusche , ehem. Direktorin Firmenkunden der Ostsächsischen Sparkasse Dresden Weiterhin wurden durch das Staatsministerin für Wissenschaft, Kunst und Tourismus folgende Persönlichkeiten neu berufen: Raik Brettschneider , Vice President & Managing Director, Infineon Technologies Dresden GmbH & co. KG Dr. Andreas Brzezinski , Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden Jan Pratzka , Bürgermeister für Wirtschaft, Digitales, Personal und Sicherheit der Landeshauptstadt Dresden Die Mitglieder wählten Dr. Hartmut Freitag zum neuen Vorsitzenden. Die Stellvertretung übernimmt nun Frau Bettina Kusche. Der Hochschulrat gibt entsprechend § 91 SächsHSG Empfehlungen zur Profilbildung und Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Hochschule. Das Gremium genehmigt die Entwicklungsplanung und nimmt Stellung vor Abschluss von Zielvereinbarungen der Hochschule. Darüber hinaus genehmigt der Hochschulrat den Wirtschaftsplan der Hochschule und entlastet durch Genehmigung des Jahresabschlusses entsprechend das Rektorat. Die HTW Dresden bedankt sich bei den auf eigenen Wunsch ausscheidenden Mitgliedern Dr. Jens Walther und Dr. Uwe Crenze sowie ganz besonders bei dem bisherigen Vorsitzenden Prof. Dr. Peter Joehnk für seine stets konstruktive und zielführende Arbeit sowie die wertvolle Unterstützung, insbesondere durch den kritischen Blick von außen auf die Hochschule.

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Shape it Green! Mit tollen Geschäftsideen für mehr Nachhaltigkeit
11.12.2024GründungDenn das Thema Nachhaltigkeit stand diesmal im Fokus von sechs innovativen Geschäftsideen, die die Gründungsschmiede in diesem Jahr auf die Bühne holte. Der Saal füllt sich, der Countdown läuft und zur Einstimmung auf den Ideenwettbewerb flackern noch einmal die Pitches vom letzten Jahr über den Screen. Dann geht’s los! Junge gründungsbegeisterte Studierende und Alumni betreten das Podium und pitchen mit ein wenig Anspannung, aber unheimlich viel Herzblut ihre Projekte und begeistern damit von Anfang an die Expertenjury und das Publikum. präzise Klimadaten, nachhaltige SNacks und Corporate Social Responsibility Den Auftakt macht Team Urban Heat Adapt , das sich zum Ziel gesetzt hat, Städte zukünftig besser an heiße Klimabedingungen anzupassen. Wie das geht, demonstriert Mitgründer Sebastian Fiedler. Mittels portablen Sensoren sollen reale Klimadaten gesammelt und auf einer digitalen Plattform analysiert werden. Mit dieser Lösung soll Klimaanpassung genau an den Orten erfolgen, die am heißesten sind. Es folgt ein gewaltiger Applaus und nach ein paar solide beantworteten Fragen von Jury und Publikum geht’s auch schon weiter. Was wäre, wenn Snacks nicht nur gut schmecken, sondern auch nachhaltig sind? Dieser Frage geht das Team GrainCycle nach. Die angehenden Lebensmittelchemikerinnen Lisa Chau und Lea Schlöffler wollen aus Treber – einem Abfallprodukt beim Bierbrauen - vegane und proteinreiche Bites und Toppings herstellen. Diese sollen nicht nur gut schmecken, sondern auch die Lebensmittelverschwendung reduzieren. Denn beim Brauen von reichlich 1.000 Liter Bier, fällt circa 300 Kilogramm Treber an, der sonst in die Tierfütterung geht. Eine Menge Futter also für ihre Snacks. So sieht es auch das Publikum, das vom Team gleich zur Verkostung verschiedener Geschmacksrichtungen eingeladen wird. Kurz vor der Pause betritt Etienne Schüler vom Team COBACK das Podium. Sein erklärtes Ziel: die Gäste mit seinem – wie er selbst sagt – trockenen, aber durchaus wichtigen Thema der Nachhaltigkeitsberichterstattung zu begeistern. Er hält was er verspricht, denn der Applaus tost. Mit COBACK will Etienne den gesamten Workflow der Nachhaltigkeitsberatung und Berichterstattung optimieren. Umsetzen will er dies durch eine Kombination aus manueller Überprüfung und automatisierten Prozessen. Vor allem KMU sollen von effizienteren Abläufen und einem nahtlosen Einstieg in das komplexe Thema der Nachhaltigkeitsberichte profitieren. schattiges Grün, LastentierE und spritziger Genuss Nach einem kurzen Break wird es tatsächlich grün. Denn bei der Innovation von Natascha Konschina von biotopolis handelt es sich um eine Fensterverschattung aus lebenden Pflanzen. Das Verschattungssystem, das mit robusten Pflanzen bestückt ist, wird an Bestandsgebäude außen am Fenster montiert und ermöglicht so stets die Wahl zwischen freier Sicht und schattigem Grün. Mit dem Studentenwerk Dresden möchte Natascha in 2025 einen ersten Pilotkunden gewinnen und ihre Lösung in Studentenwohnheimen testen. Weiter gehts mit Team allpacka , das sich das Thema nachhaltige Mobilität fest auf die Fahne geschrieben hat. Das Fahrrad soll zum ultimativen Verkehrsmittel werden und ihre Lastenbox allpacka one ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg dahin. Bis zu 20 Kilo Zuladung ermöglicht die Gepäckträgerbox, die sich in sekundenschnelle auf und wieder zuklappen lässt. Supermarkteinkäufe können somit problemlos per Rad erledigt werden. Selbst mit einem Getränkekasten im Gepäck kann man zum Grillfest radeln, sagt Mitgründer Lukas Ludwig. Den krönenden Abschluss macht Deborah Geppert mit URTICANEL . Wer in Latein bewandert ist, weiß, dass sich hinter Urtica die Brennessel verbirgt. Genau diese will Deborah wieder hip machen. Ihr spritziger, leicht herber Brennnesselsekt soll dabei als stilvoller, nachhaltiger Botschafter für die Brennnessel stehen und Menschen dazu anregen, den Blick wieder auf das Wertvolle direkt vor unserer Tür zu richten. Langfristig soll aus der Brennessel eine Produktreihe aus bspw. Pestos und Pulvern entstehen, die viele gesundheitliche Vorteile mit sich bringt. Slams, die begeistern Von neuen Ideen für nachhaltige Mobilität über innovative Ansätze für weniger Lebensmittelverschwendung bis hin zu technischen Lösungen, um dem Klimawandel zu begegnen - es waren sechs tolle Geschäftsideen, die in diesem Jahr das Thema Nachhaltigkeit fest im Blick hatten. Zwei Ideen stachen dabei besonders heraus. Jury und Publikum kamen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass Etienne von Team COBACK mit seiner Performance am meisten überzeugen konnte, ganz dicht gefolgt von Deborah und den Brennesselprodukten. Herzlichen Glückwunsch! Netzwerken bis in den Abend Bei Snacks und Getränken gab es im Anschluss an die Slams noch einmal reichlich Gelegenheit für die Gäste und die Teams in den Austausch zu gehen, mehr über die Produkte zu erfahren und Pläne für gemeinsame Projekt zu schmieden. Ein großes Danke geht an die Gründer:innen für die tollen Präsentationen, ein ebenso großes Danke an die Expertenjury, die den Teams mit ihrem Feedback wertvolle Tipps mit auf dem Weg geben konnte. Und Danke an das Publikum für euren Support. Wir freuen uns auf viele neue Gründungsideen im nächsten Jahr!

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Der 4. Industrial IoT Innovation Brunch – das Transfer- und Netzwerktreffen der Professur für Informationsmanagement, war ein voller Erfolg
10.12.2024Industrie 4.0 Modellfabrik Ausstellung WorkshopIn spannenden Vorträgen hießen wir Kooperationspartner vorm Mikrofon willkommen. In Workshops wurde sich wahlweise damit beschäftigt, wie Unternehmen Digitale Zwillinge mithilfe der Asset Administration Shell (AAS) standardisiert abbilden und mit dem Eclipse Dataspace Components Connector effektiv in vernetzten Datenräume einbinden können, wie mithilfe des Open-Source-Hardware-Konzepts komplexe Probleme kooperativ und unternehmensübergreifend gelöst werden können und damit die Grundlage für einen kontinuierlichen Innovationsprozess in KMU geschaffen wird oder wie neue Bilderkennungsaufgaben effizient umgesetzt werden können. Demonstratoren zum Anfassen und Ausprobieren zu aktuellen Projekten wie beispielsweise P2S3 - Persönliches, Portables und Präventives SchutzSystem , oShop - Chang-E: Open Hardware Modul zur elektrischen Überprüfung, das Lab X Startup Captis Space oder die durchgehende Integration von ERP und MES für Lehre und Forschung, konnten genauso entdeckt werden, wie die neueren Technologien in der Industrie 4.0 Modellfabrik . Über den Tag verteilt gaben Vorträge, Demos und Workshops Einblicke in die neusten Projektergebnisse und deren Anwendung in der Praxis und eröffneten Raum für viele spannende Gespräche und Diskussionen. Dabei entstanden in verschiedenen Gesprächsrunden bereits sehr gute und neue Ideen für künftige Kooperationen und Forschungsprojekte. Vielen Dank an unsere Gäste für den gelungenen Tag! Die Arbeitsgruppe, rund um Prof. Reichelt, freut sich bereits darauf, mit ihnen gemeinsam an weiteren Innovationen für die Fabrik der Zukunft forschen und arbeiten zu können. Diese Veranstaltung wurde durch den Transferverbund Saxony⁵ gefördert.

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Zukunft der Produktion: Erfolgreicher Workshop zu KI in der Produktion
09.12.2024Industrie 4.0 Modellfabrik WorkshopDer Workshop wurde von Prof. Dr. Dirk Reichelt zusammen mit Pia Bielitz geleitet, die den Teilnehmenden wertvolle Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte der Professur für Informationsmanagement der Fakultät Informatik/Mathematik an der HTWD gaben. Prof. Reichelt stellte ausgewählte Projekte vor, die sich mit den Potenzialen von Künstlicher Intelligenz in der Produktion befassen. Ziel war es, den Teilnehmenden ein umfassendes Verständnis der neuesten Forschungen und Technologien im Bereich Industrie 4.0 zu vermitteln. Pia Bielitz führte die Teilnehmenden anschließend durch das IIoT Test Bed und demonstrierte die verschiedenen Industrie 4.0-Technologien. Dabei wurden sowohl die soft- als auch die hardwaretechnischen Aspekte des Test Beds beleuchtet, einschließlich der Prozessmodule, Sensorik und Aktorik sowie der Roboter. Besonders hervorzuheben waren die menschzentrierten Ansätze und innovativen KI-Anwendungen, die in den von der Professur entwickelten Demonstratoren und Cobots integriert sind. Im anschließenden Workshop hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, individuelle Themenstellungen aus der Produktion der Accumotive zu erarbeiten. In einem kreativen Austausch wurden die vorgestellten Forschungsergebnisse auf die spezifischen Herausforderungen des Unternehmens übertragen und erste Ideen zur Umsetzung gesammelt. Die Veranstaltung bot nicht nur wertvolle Informationen, sondern auch einen inspirierenden Raum für Diskussionen und den Austausch von Ideen. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden und freuen uns auf zukünftige Kooperationen!

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Neue Erlebniswelten
09.12.2024Forschung Informatik / Mathematik PressestelleDas Konzertpublikum in der Berliner Kulturbrauerei war begeistert, als der bekannte DJ Eskei83 dort Anfang September nicht nur seine Musik auflegte, sondern mithilfe modernster Technologien eine ganz besondere immersive Performance präsentierte. Eine Kombination aus Musik mit ihren vibrierenden Bässen, 360-Grad-Projektionen und Duftstoffen bescherte dem Publikum ein einzigartiges multisensorischen Erlebnis. Ermöglicht wurde das außergewöhnliche Event durch die kreative Zusammenarbeit des Künstlers mit Felix Mühlberg und Jimmy Orawetz aus der Forschungsgruppe mimig – Multimodal Immersion and Interaction Group an der HTW Dresden. Die Technologie für die neuartige Show entwickelten die beiden Medieninformatiker zuerst im kleinen Rahmen im Labor der HTWD, um sie dann auf die große Bühne zu bringen. Bei dem Labor handelt es sich um den Mehrsinnlichen Interaktionsraum (MIR), einem vier mal vier Meter großen Raum, in dem virtuelle Umgebungen oder mit spezieller Technik aufgenommene Realszenen immersiv ausgespielt werden können. Dabei kommen neben drei Leinwänden für eine 270° Umgebungsprojektion mit Ultrakurzdistanz-Beamern sowie einem 3D-Audio-System auch eine Vibrationsplatte, selbst entwickelte taktile Displays und Duftverteiler zum Einsatz. Nicht nur das Konzertevent war außergewöhnlich, auch die Kontaktaufnahme mit dem Künstler. „Wir kannten den Dresdner DJ Eskei83 von seinen Shows“, berichtet Felix Mühlberg. „Als ich auf Instagram von seiner Idee eines 360°-Setups las, dachte ich sofort, das passt zu unseren Forschungen.“ Also schrieb er dem DJ eine Nachricht, der war interessiert und so begann die erfolgreiche Zusammenarbeit. „Mit der Show in Berlin konnten wir unsere Forschung erstmals einem breiten Publikum zugänglich machen“, freut sich Mühlberg über das Ergebnis. Durch Technologien alle Sinne ansprechen „Das Projekt hat gezeigt, dass es mit einer Verbindung von Kunst und Wissenschaft gelingt, völlig neue Erlebniswelten zu erschaffen“, sagt der Leiter der Forschungsgruppe mimig, Professor Georg Freitag. „Unser Ziel ist es, immersive Erfahrungen zu ermöglichen, die alle Sinne ansprechen und den Nutzerinnen und Nutzern das Gefühl geben, vollständig in eine erweiterte Realität einzutauchen – und das nicht nur bei einem Club-Konzert.“ Die Medieninformatiker von mimig untersuchen, wie verschiedene Sinneseindrücke kombiniert werden können, um lebensechte und emotionale Erlebnisse zu schaffen. Dafür entwickeln sie Technologien, die nicht nur visuelle und auditive, sondern auch haptische und olfaktorische Reize einbeziehen. „In unserem Mehrsinnlichen Interaktionsraum sind wir in der Lage, unterschiedliche Raumatmosphären als Datensatz aufzunehmen und exakt zu reproduzieren“, so Georg Freitag. „In der Praxis kann dies beispielsweise im Trainingsbereich für realistische Simulationen genutzt werden oder um Freizeitumgebungen zur Entspannung zu schaffen.“ Merhsinnlicher Interaktionsraum schafft realistische Umgebungen Das Besondere dieser mehrsinnlichen Erlebnisse: Alle Personen im Raum können gemeinsam in die virtuelle Atmosphäre eintauchen und dabei ganz normal kommunizieren und agieren. Schon deshalb gehen die immersiven Welten von mimig weit über das hinaus, was mit einer VR-Brille möglich ist. „Mit der Brille bewegen wir uns in einer Virtual Reality, die auf 360-Grad-Videos oder interaktiver 3-D-Simulation basiert“, erklärt der Projektleiter. „Im MIR kombinieren wir unterschiedlichste Medienformen und Technologien wie 3-D-Modellierung, Belüftungssteuerung oder KI-gestützte Inhaltserstellung. Und wir suchen nach neuen Methoden, die es ermöglichen, in Echtzeit auf Interaktionen der Nutzenden zu reagieren.“ Erprobt wurde die Wirkung des Raumes unter anderem bei der Ausbildung von Sanitätskräften. Sie übten dort den Einsatz in einem – realitätsnah simulierten – vollbesetzen Sportstadion, der im Ernstfall vor dröhnender Geräuschkulisse und umgeben von Schaulustigen erfolgen muss. Sound und Videos basierten auf Aufnahmen bei einem Heimspiel von HC Elbflorenz. Anwendungen von der Industrie bis in den Freizeitbereich Anwendungsmöglichkeiten für ihre Entwicklungen sieht die Forschungsgruppe ebenso in der Industrie, der Medizin und natürlich im Freizeit- und Kreativbereich. Hat sich doch das Projekt mit DJ Eskei83 als gute Gelegenheit erwiesen, die Arbeit von mimig einer größeren Öffentlichkeit zu präsentieren. Eine Wiederholung ist geplant; auch ist Dynamo Dresden als Partner im Gespräch.

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Öffnungszeiten der Labore zum Jahreswechsel
06.12.2024Informatik / MathematikDie Labore der Fakultät sind vom 21.12.2024 bis zum 4.1.2025 geschlossen. Zusätzlich zum ab 6.1.2025 wieder startenden Normalbetrieb sind vom 18.1. bis 8.2.2025 die Labore sonnabends von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr geöffnet. Die Mitarbeitenden des Laborbereiches wünschen Ihnen erholsame Feiertage. Kommen Sie gesund ins neue Jahr!

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Bonjour Paris! Unser Doppelabschlussprogramm
06.12.2024Pressestelle Studium WirtschaftswissenschaftenStudierende der HTW Dresden und anderen Bildungseinrichtungen haben jetzt die Möglichkeit, sich für das Doppelabschlussprogramm im Masterstudiengang „Management mittelständischer Unternehmen“ zu bewerben. In Zusammenarbeit mit der Université Paris Nanterre ermöglicht dieses einzigartige Programm den Studierenden, sowohl einen deutschen als auch einen französischen Masterabschluss zu erwerben und wertvolle internationale und interkulturelle Erfahrungen zu sammeln. Das Programm richtet sich an Studierende des Masterstudiengangs „Management mittelständischer Unternehmen“ der HTW Dresden, die über Französischkenntnisse auf dem Niveau B2 verfügen. Sie verbringen ein Jahr an der Université Paris Nanterre, wo sie neben theoretischem Wissen auch praktische Erfahrungen in französischen Unternehmen sammeln. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmer Mobilitätsbeihilfen und können kostenlos an Sprachkursen teilnehmen, die sie optimal auf ihr Auslandsstudium vorbereiten. „Das Doppelabschlussprogramm bietet eine hervorragende Gelegenheit, Französischkenntnisse zu vertiefen und die beruflichen Perspektiven auf dem internationalen Arbeitsmarkt erheblich zu erweitern. Unsere Studierenden profitieren nicht nur von einer erstklassigen Ausbildung, sondern auch von einem Netzwerk, das durch die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) zusätzlich unterstützt wird“, erklärt Professor Torsten Gonschorek, Programmkoordinator an der HTW Dresden. Am Ende des Programms erhalten die Studierenden zwei Masterabschlüsse, was ihre Chancen auf dem deutschen, französischen und internationalen Arbeitsmarkt steigert. Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) fördert das Programm und bietet den Studierenden Zugang zu einem weitreichenden Netzwerk von Hochschulen und Unternehmen. Interessierte Studierende können sich jetzt für das Doppelabschlussprogramm bewerben und damit einen entscheidenden Schritt in Richtung einer internationalen Karriere gehen. Über die Initiative Deutsch-Französische Hochschule Hauptziel der Deutsch-Französischen Hochschule ist die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich im Hochschulbereich. Die geförderten Programme werden von einem Netzwerk aus 208 Universitäten, Fachhochschulen und Grandes Écoles in mehr als 130 Städten aus Deutschland, Frankreich und Drittländern angeboten und stehen z.Z. 6400 Studierenden und 300 Doktoranden zur Verfügung.

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Erzeugung von Biogas in der Lehre der HTWD
05.12.2024Landbau / Umwelt / Chemie Pressestelle LehreDie Erzeugung von Biogas als regenerativer Energieträger ist ein wesentlicher Beitrag für die Strom- und Wärmegewinnung in diesem Bereich. In Deutschland werden ca. 9.900 Biogasanlagen betrieben. Neben kommunalen Betreibern sind es vor allem landwirtschaftliche Unternehmen, die mit der Vergärung von Reststoffen, Wirtschaftsdüngern und nachwachsenden Rohstoffen Energie erzeugen. Dies ist zum einen eine langfristige Wertschöpfung im ländlichen Raum. Darüber hinaus wird damit eine dezentrale und nachhaltige Energieversorgung, insbesondere beim Einsatz von Reststoffen ermöglicht. Das Projekt „BiogasPlus“ Im Projekt „BiogasPlus“ wird das Thema der Biogaserzeugung aufgegriffen und in die Lehre am Campus Pillnitz integriert. Das Ziel ist die Entwicklung eines praxisnahen, anschaulichen und motivierenden Lehrformates. Neben dem eigentlichen Prozess der Biogaserzeugung mittels anaerober Vergärung, wird den Studierenden auch Wissen zur Veränderung der Substrateigenschaften im Gärprozess und zum Einsatz der Gärreste als Düngemittel vermittelt. Inbetriebnahme einer Biogas-Batchanlage Im Oktober wurde ein erster wichtiger Teil des Projektes umgesetzt und eine Biogasanlage im Labormaßstab (Batchanlage) am Campus Pillnitz in Betrieb genommen. Im Rahmen einer Übung prüfen und vergleichen Studierende des Bachelorstudiengangs Agrarwirtschaft im 3. Semester die Gasausbeute und Gasqualität verschiedener Ausgangssubstrate. Mit insgesamt 18 Gefäßen von jeweils 2 Liter Volumen, können zeitgleich verschiedene Substrate anaerob vergoren werden. Während des Gärprozesses werden kontinuierlich die gebildeten Gasmengen erfasst. Die Zusammensetzung der Gase wird mit Hilfe eines Messgerätes erfasst, die auch in der landwirtschaftlichen Praxis eingesetzt wird. Anlage eines Feldversuches mit Gärrestausbringung Ebenfalls begonnen wurde mit einem zweiten wesentlichen Teil des Projektes. Angelegt wurde ein Feldversuch auf den Flächen der HTWD in Pillnitz. In diesem Versuch wird der Einfluss der Gärreste auf das Wachstum verschiedener Nutzpflanzen und den pflanzenverfügbaren Stickstoffvorrat im Boden untersucht und mit den Studierenden ausgewertet. Die Verknüpfung von „Hörsaal“ für die theoretischen Grundlagen, „Labor“ für die anschauliche und erfahrbare Umsetzung der Theorie und „Versuchsfeld“ für die Anwendung in der landwirtschaftlichen Praxis soll neben der reinen Wissensvermittlung auch anregen und motivieren, sich intensiver mit diesem Thema zu beschäftigen und dabei helfen, den Lernerfolg zu erhöhen. Im Rahmen des Projektes besteht die Möglichkeit für Studierende als studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft mitzuarbeiten. Projektförderung Gefördert wird das Projekt zu 100 % von der „Stiftung Innovation in der Hochschullehre“ im Rahmen der Ausschreibung „Freiraum 2023“ (Laufzeit: 01.04.2024 bis 31.03.2026). Projektpartner und maßgeblich an der erfolgreichen Umsetzung des Projektes beteiligt ist das Institut für Gas- und Wärmetechnische Anlagen (Prof. Dr.-Ing. Hartmut Krause) der TU Bergakademie Freiberg.

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Vortrag: Die Rolle der Vermessung im Stadtentwicklungsamt – viel mehr als nur Kataster (Praxisbericht aus einem Berliner Bezirk)
05.12.2024GeoinformationDie (klassische) Aufgabe der Fortführung des Liegenschaftskatasters innerhalb der amtlichen Vermessung ist generell jedem bekannt. Doch welche Aufgaben gibt es darüber hinaus? Kommen Sie mit auf eine Reise durch das Stadtentwicklungsamt Friedrichshain-Kreuzberg und lernen Sie den Fachbereich Vermessung als Initiator innovativer Projekte sowie kompetenten Dienstleister für die Bürger*innen und andere Fachämter näher kennen. Referent: Dr.-Ing. Sebastian Kropp, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Berlin, Stadtentwicklungsamt Wann: Dienstag, 10. Dezember 2024, 17:00 Uhr Wo: HTW Dresden, Hörsaal Z 308 oder online über BigBlueButton Alle Interessenten sind herzlichst eingeladen. Alle weiteren Termine der Wintervortragsreihe 2024/25 finden Sie hier.
